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Stellwerk Bad Diethersbronn die 2te
Hallo Kai-Nils,
mit dem Unterscheid begleitete vs. unbegleitete Rangierfahrtem hast du natürlich recht, auch wenn das für Dirks Frage eigentlich keinen Unterschied macht.
Und ja, in Eifeltor steht da ein Sperrsignal an der Gleissperre. Aber es gibt hunderte vergleichbare Situationen (Nebengleise die durch eine Gleissperre gegen ein Hauptgleis begrenzt werden und auf denen Tfz abgestellt werden) ohne hohes Sperrsignal, daher würde ich aus einem Beispiel keine generelle Regel für Diethersbronn ableiten.
Grüße Sebastian
#29 RE: Stellwerk Bad Diethersbronn die 2te
Über die Weihnachtsfeiertage und mit einer konstruktiven (im wahrsten Sinne des Wortes) Anschubhilfeleistung von Harald (@hmmueller nochmals vielen herzlichen Dank für deine Zeichnung 

) habe ich jetzt hoffentlich einen riesen Schritt, wenn nicht sogar einen Durchbruch geschafft
!
Hier nochmal der aktuelle schematische Gleisplan:![]()
dazu der Verschlussplan:![]()
und das Bauschema:![]()
sowie die wesentlichen Detail-Skizzen:![]()
Was fehlt noch (außer dass ich anfange zu Bauen)?
> Konstruktion des Rahmens
> Einbindung des Schlosses für W11
> Einige kleine Anschlussdetails
> Wie löse ich die Rückstellung des Gruppenverschlusses für das ESig A? (vrgl. hierzu auch Beitrag #10)
Zitat
> Wie löse ich die Rückstellung des Gruppenverschlusses für das ESig A?
Mit einer Feder
("Besserwissen": im echten Sicherungsanlagenbau war das in D nicht so ganz en vogue; aber auch nötig - siehe z.B. die Federzange beim Einheitsstellwerk. Wenn man's tut, sollte man im echten Leben eine Druckfeder mit Führung verwenden, weil dann ein Federbruch i.d.R. nur eine Windung außer Gefecht setzt = die Feder bleibt auch dann eine Druckfeder, nur etwas schwächer. Die Briten haben Rückstellungen hemmungslos auch einer Zugfeder überlassen. Im Modell daher: Zugfeder).
H.M.
#31 RE: Stellwerk Bad Diethersbronn die 2te
Weil gerade in München S-Bahn-Chaos ist, fahr ich jetzt wieder nach Hause = hab Zeit für genauer draufschauen. Daher ein paar Anmerkungen zum Verschlussplan - aber nichts davon ist "ernsthaft":
a) Eigentlich zeichnet man ihn in der Reihenfolge der Hebelplätze. Und die wiederum vergibt man in aufsteigender Nummerierung der Weichen und Signale. Gibt es einen Grund, wieso du die Weichen "chaotisch" auf die Hebelbank stellst? - ah, du hast gekuppelte Weichen. Dann wär das vielleicht ein Grund. Ich würde aber W13/16 und W15/17 noch tauschen, weil dann (wenn ich's richtig sehe) die Weichenhebel in der Reihenfolge stehen, wie die Weichen befahren werden - das ist, glaube ich, enrom hilfreich, wenn man das Stellwerk "lernen" muss (du, oder sonstwer). Reihenstellwerke sind ja, im Gegensatz zu Gleisbildstellwerken, immer mit Lernaufwand für die Zuordnung von Fahrten zu Hebeln verbunden (weshalb auf einigen echten Stellwerken "Spickzettel" auf oder in der Nähe der Hebel klebten ...).
b) Die W8 kriegt eigentlich lauter +a-Einträge, weil sie eine abweisende Schutzweiche für alle Fahrten ist.
c) W12: + ohne a, weil sie eine befahrene Weiche ist.
d) W15: die (+)-Einträge sollten einfach entfallen (wegen der Kupplung mit W17 aber schon ok).
e) W16+W11: ich würde das a bei + weglassen, weil die W16 befahren wird.
f) W17: hier bei - ohne a, weil befahren.
g) W24: ohne a, weil (wenn man durchrutscht) so befahren.
h) W22, W24: Hier würde ich (+) mit Klammern schreiben, weil "nur gestellt" (und nicht verschlossen).
i) Fahrstraßenhebel: Die Belegung nach Gleisen statt nach Richtungen ist m.W. sehr untypisch. Ich versteh aber, dass eine Standardbelegung (1) 4 statt 3 Fstrhebel braucht; (2) den Gruppenverschluss noch aufwendiger macht, weil er dann auf einem Fstrschieber für beide Umlegerichtungen funktionieren muss; und (3) man dann wirklich besondere Verschlüsse bräuchte, um jeweils die Einfahrt mit der Ausfahrt am selben Gleis auszuschließen.
j) Die Schraffur würde man aber so, wie's geplant ist, weglassen, weil eben kein "besonderer Verschluss" nötig ist, sondern die Umlegerichtungen der Fstrhebel schon den Ausschluss Ein- gegen Ausfahrt bewirken.
H.M.
Hallo Harald,
vielen herzlichen Dank, dass Du Dich so intensiv mit meinem Plan auseinander setzt 
Zitat von hmmueller im Beitrag #31
Ich würde aber W13/16 und W15/17 noch tauschen,
Jup, da hast Du recht; so was passiert, wenn man die Anordnung einmal umdreht.
Das mit dem "a" hatte ich bisher immer so verstanden, dass das dafür steht, wenn eine Weiche abweichend vom Grundsatz, dass eine Weiche in "gerader" Stellung in Grundstellung ist, in abzweigender Stellung in Grundstellung (= "+") ist. Insofern habe ich das jetzt erstmal nicht geändert.
Hier der Verschlussplan und das Bauschema mit getauschten Plätzen für W13/W16 und W15/W17. Dadurch kommt dann doch auch noch das einseitig "-"Verschlussstück ("W5") hinzu:
#33 RE: Stellwerk Bad Diethersbronn die 2te
Zitat von djue6867 im Beitrag #32
Das mit dem "a" hatte ich bisher immer so verstanden ...
Hier ist eine (ziemlich) offizielle Definition, was das a bedeutet - mit "abweisend" und "Flankenschutz" (J.Stapf, Mechanisches Stellwerk, transpress 1981, 1.Auflage, hintere innere Einbandseite):

Dasselbe hier noch aus der "Eisenbahnsicherungstechnik" von transpress von 1980, S.482:

Das "westdeutsche" Analogon zum Stapf, "Das mechanische Stellwerk" von Warninghoff, hat in seiner Zeichentabelle das kleine a nicht drin, verwendet es aber im Beispielplan (den wir hier irgendwo schon einmal diskutiert haben) auch genau in der Bedeutung "abweisend für Flankenschutz":

Eine ältere Quelle ist W.Cauers "Sicherungsanlagen im Eisenbahnbetriebe" von 1922, wo auf S.234 oben steht:

Die (a)-Notation habe ich allerdings sonst nirgends gefunden oder gesehen.
Natürlich auch noch (fällt mir grade ein) die "Zeichen und Muster für Stellwerkspläne" von 1936:

Und noch "zum Drüberstreuen" aus der "Eisenbahnsicherungstechnik" die S.478, die sich nicht auf mechanische Stellwerke bezieht, sondern auf Schlüsselwerke: Das "a" ist für Stellungen einer "Schutzweiche" (oder Gleissperre) zu verwenden:

Sonstige ältere Bücher gehen in ihren Symboltabellen auf das a nicht ein, verwenden es aber in allen Beispiel-Verschlussplänen (die ich nicht hier ausbreite) durchgängig in der abweisend/Schutzweichen/Flankenschutz-Bedeutung. "Gerade" und "abzweigend" sind in Verschlussplänen irrelevant, und spätestens seit es gebogene Weichen gibt, ist auch die Definition von "abzweigend" nicht mehr offensichtlich (deshalb auch die abweichenden Weichensignale für Außenbogenweichen).
-------
Wie das aber so ist, lernt man (ich) aus der Stapf'schen Tabelle ganz oben, was man sonst nicht wusste oder erfolgreich vergessen hat:
* Nämlich dass die Einklammerung (+) oder (-) eine Folgeabhängigkeit bedeutet <- das betrifft deine W11/W16, die man dann durch zwei getrennte Spalten beschreiben könnte;
* und dass in einem Durchrutschweg (nur) gestellte Weichen ein durchgestrichenes + und - bekommen <- das betrifft deine W22 und W24.
Und zwei der Bilder oben erklären auch, wann man ein + in der Fahrstraßenausschluss-Angabe schraffiert - nur, wenn ein anderer Fahrstraßenhebel das Umlegen unmöglich macht.
So viel zu I-Tüpflereien rund um Symbole.
H.M.
Ich hätte noch eine Verständnisfrage. Wieso ist das Hs9 nicht auch mit einer Gleissperre als Flankenschutzeinrichtung ausgerüstet? Die dahinter liegenden Gleise sind schließlich Hauptgleise.
Gruß Kai-Nils
Hallo Kai-Niels,
ganz ehrlich: Die Frage habe ich mir auch schon gestellt ... und das gilt letztlich auch für Hs4; die Gleissperren wären aber doch sehr hinderlich beim Rangiergeschäft
: Sperre auf, Sperre zu, Sperre auf usw.
Ich bin gespannt auf die Antworten der Spezialisten 
Stimmt - nach den Grundsätzen im Deutschen Reich und später gehören an beide Stellen Gleissperren (steht wohl seit den 1930ern - und vmtl. schon davor - in einer Richtlinie namens DS 818). Die hohen Signale braucht man, wenn dort Lokomotiven oder Rangierabteilungen verkehren und man nicht mit Handzeichen auskommen kann (Sichtbarkeit) oder will (häufiger Verkehr); in diesem Fall wird man die Gleissperren wohl fernstellbar ausführen, und dann ist das nicht sehr aufwendig, sie für Fahrten aufzulegen, die sie schützen müssen.
H.M.
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