Nachfolgeplanung für die Anlage nach Bergisch Dahlhausen

10.06.2025 13:04 (zuletzt bearbeitet: 10.06.2025 14:36)
#1 Nachfolgeplanung für die Anlage nach Bergisch Dahlhausen
avatar

Hallo zusammen.
Heute trete ich mit einem Planungsanliegen an euch heran. Das hat jedoch noch Zeit mit dem Bau. Zunächst einmal will auf Bergisch Dahlhausen noch genug Betriebserfahrung gesammelt werden, die dann mittelfristig bis langfristig auch hier in in die PLanung noch einfließen wird. Schließlich ist aj Bergisch Dahlhausen dank dem Vorschlag von Otto @OOK meine erste Anlage die auf Betrieb umgeplant wurde.
Da es sich aber um eine Umplanung handelt, weißt Bergisch Dahlhausen natürlich noch Kinderkrankheiten auf. Speziell der FY Dahlerau ist eigentlich zu kurz geraten, ging aber vom Platz her nicht viel anders.
Daher wollte ich mich, neben dem weiteren Betrieben von Bergisch Dahlhausen parallel an die Planung an eine, von Anfang an auf Betrieb ausgerichteten Anlage, machen und lade euch hiermit herzlich ein mitzumachen. Soll vorallem eine durchdachte, Planung werden, die dann in der Zukunft umgesetzt werden könnte. Wohlgemerkt Zukunft, denn noch macht mir Bergisch Dahlhausen sehr viel Spaß und hier kann ich noch viel ausprobieren und lernen, was wie gesagt sicherlich in die PLanung immer wieder einfließen wird. Davon ab genieße ich die Zeit als Vater mit meinen beiden kleinen und die sollen weiterhin an erster Stelle stehen. Die werden vermutlich eh für mich und meine Frau zu schnell selbstständig.

Grundsätzliches zur Anlage. Danke des Studiums vom "Blauen Buch 2.0" von Otto habe ich für mich folgendes beschlossen:
=>Die Anlage soll 2 Ebenen aufweisen die über eine Spirale verbunden sein soll
=> Es soll mehr Betrieb stattfinden als auf Bergisch Dahlhausen. Sprich auch Anschlüsse auf der freien Strecke
=> PAN als Grundprinzip und viel Fahrstrecke
=> Eigebettet ins Bergische, finde die Landschaft einfach nur schön in Form. Demzufolge natürlich Nebenbahn angelehnt an die Wupper- bzw Wipptertalbahn bzw in den Büchern über die Wupper- bzw Wippertalbahn erwähnte, nie gebaute Projekte woraus man ggf einen Endbahnhof an einen ggf fiktiv aufgewertetet Kurort ableiten kann, den einmal am Tag auch ein D-Zug bzw Eilzug oder Personenzug mit Kurswagen für Kurgäste anfährt
=> Hauptlast Güterverkehr in Form von Übergaben und Nahgüterzügen sowie Personenzügen
=> Sollte auf der Grundfläche von Bergisch Dahlhausen verwirklicht werden können

Raum bzw Anlagenfläche an sich


Ebene 1


Ebene 2


Soweit erstmal meine Ideen für die Zukunft. Ich weiß es ist noch lange hin, nur planen darf man ja auch wenn es natürlich erstmal für längere Zeit theoretisch bleiben wird ;-) Und wie gesagt, das bedeutet nun definitiv kein Abriss von Bergisch Dahlhausen. Dafür wäre es auch zu schade da Bergisch Dahlhausen ja grundlegend funktioniert. Am 22.06 steht ja wieder die nächste Betriebssitzung an ;-)

Beste Grüße
Stephan

Bergisch Dahlhausen

Bergisch Dahlhausen hier im Forum.
Dateianhänge
  • Nachfolgeplanung für Bergisch Dahlhausen 1.pdf

Aufgrund eingeschränkter Benutzerrechte werden nur die Namen der Dateianhänge angezeigt Jetzt anmelden!

 Antworten

 Beitrag melden
10.06.2025 16:54
avatar  Gilpin ( gelöscht )
#2 RE: Nachfolgeplanung für die Anlage nach Bergisch Dahlhausen
Gi
Gilpin ( gelöscht )

Hi Stephan,

noch nie fiel es mir so schwer, ein Herzchen zu verteilen - was wäre denn schön an Deiner Nachricht, Bergisch-Dahlhausen irgendwann abreißen zu wollen?

Schon mal zweierlei vorab: beide Schenkel sind unterschiedlich lang, messen trotzdem 9m. Bitte um Aufklärung. Oder Nachmessen.

Auf der Ebene 1 habe ich zunächst (!) die grüne Linie für einen Scenic Divider gehalten. Auf der Ebene 2 ist die grüne Linie eine weitere Bahn ...

Wo würdest Du denn die Spirale einplanen wollen?

Filmt irgend jemand am 22. mit? Oder fotografiert wenigstens?

Nostalgisch gestimmt,
Reiner


 Antworten

 Beitrag melden
10.06.2025 18:07
avatar  OOK
#3 RE: Nachfolgeplanung für die Anlage nach Bergisch Dahlhausen
avatar
OOK

Zitat von Gilpin im Beitrag #2
Filmt irgend jemand am 22. mit? Oder fotografiert wenigstens?

Gleiche Frage von mir.
Otto

OOK
Heute schon in den ADJ-Blog geschaut?
https://www.jaffas-moba-shop.de/anlagen-design-journal/

 Antworten

 Beitrag melden
10.06.2025 19:05
avatar  OOK
#4 RE: Nachfolgeplanung für die Anlage nach Bergisch Dahlhausen
avatar
OOK

Hallo Stephan,
im Prinzip ist nicht dagegen zu sagen, neben dem Betrieb der derzeitigen Anlage über eine "viel bessere" Anlage nachzudenken. Allerdings, wenn ich ehrlich sein soll, fängt du da für meinen Geschmack ein bisschen früh mit an. Es hat ja noch sehr wenige volle Betriebssessions gegeben, und deswegen liegen auch noch nicht viele Erfahrungswerte vor, was sich bewährt hat und was nicht so gut ist wie gedacht.
Meine Idee ist, dass du erst einmal mindestens ein Dutzend weitere Betriebssessions durchziehst mit allem drum und dran, und nach jeder Session mit den Mitmachern zusammen Manöverkritik übst: was fandet ihr gut, was nicht? Was sollte geändert werden? etc.
Und dann wirklich eine Mängelliste anlegen, die im Laufe der Zeit zu einer Optimierungsliste wird. Und dann änderst du. Immer wieder. Erstmal längere Zeit optimieren, bevor was abgerissen wird.
Irgendwann wird dann die Betriebssession kommen, wo du dich anschließend zufrieden zurücklehnst und sagst: "Jau, so soll es sein, das war sehr relistisch und genau das, was mir immer vorgeschwebt hat."

Zwischendurch kannst du dich mal vor den Spiegel stellen, dich durchdringend anschauen und dich fragen: Worum geht es mir wirklich? Um wesenlich interessanteren und realistischeren Betrieb oder um das neue Bauen, Bauen, Bauen?
Bauen ist geil, wer wüsste das nicht. Ich habe ja auch genug gebaut, ich kenne das. Aber zum definitiv überzeugenden Betrieb kommt man nur, wenn man irgendwann genug gebaut hat und hauptsächlich noch optimiert.
Stephan, ich werde hier zunächst einmal nichts zur Planung beitragen und erst einmal abwarten, was an Berichten über stattgehabte Betriebssessions kommt und vor allen Dingen, deren kritische Auswertung. Die dort genannten Mängel und Verbesserungsansätze kann ich dann als Grundlage eigener Entwürfe oder Verbesserungsvorschlägen nehmen.
Also, die Richtung stimmt, aber lass es langsam angehen. Erst mehr praktische Erfahrung.

Gruß

Otto

OOK
Heute schon in den ADJ-Blog geschaut?
https://www.jaffas-moba-shop.de/anlagen-design-journal/

 Antworten

 Beitrag melden
11.06.2025 13:53 (zuletzt bearbeitet: 11.06.2025 14:06)
#5 RE: Nachfolgeplanung für die Anlage nach Bergisch Dahlhausen
avatar

@Gilpin Reiner

Der untere Schenkel ist nur 8m, hab mich da verschrieben. Werde aber noch eine Raumskizze nachreichen. Hab derzeit nur Nachtschichten, daher für sowas wenig Zeit.

Die grünen Linien sind alles Trennkulissen in der Großkonzerne

Zur Betriebssitzung. Wollte, da müssen aber die Mitspieler zustimmen, während selbiger auf Instagram live gehen. Fotos werden aber natürlich auch gemacht.

@OOK Otto
Zur Betriebssitzung. Wollte, da müssen aber die Mitspieler zustimmen, während selbiger auf Instagram live gehen. Fotos werden aber natürlich auch gemacht.

Und zur Planung die ja aktuell nur theoretischer Natur ist: Stimme dir voll und ganz zu das da noch die ein oder andere Betriebssitzung kommen MUSS. Bin da also voll und ganz bei dir. Daher halt mein Ansatz "nebenbei" zu planen und Dinge die während einer Sitzung auffallen dann direkt bezüglich der Planung umsetzen. So bin ich ja schon dazu gekommen das die SchFY identisch groß bezüglich Nutzlänge konzipiert sein müssen bzw eine Trennkulisse wie bei Dirk @djue6867 durchaus eine gute Sache ist um so die Strecke optisch, in Verbindung mit einer Spiralartigen Grundstruktur, zu verlängern.
Und wie gesagt, auch bei Hühnerbein, ein Abriss ist frühestens erst in 10 Jahren der Fall. Dafür steckt in Bergisch Dahlhausen zuviel Arbeit.

Oder steckt in der Grundidee, nochmal anders formuliert, immernoch ein Denkfehler bei dem gleichzeitigen Zukunftsplanen neben dem Betrieb der jetzigen Anlage.

Bezüglich deiner Idee mit der "Mängelliste". Die finde ich gut. Die werde ich definitiv führen und da direkt die geringe Nutzlänge der Gleise im SchaFY sowie die "geringe" Höhe des SchaFY Krebsöge aufnehmen.
Bezüglich Bauen zu Betrieb machen. Mir geht es wirklich um guten Betrieb in Relation zur nutzbaren Fläche. Bauen mag ich zwar auch aber nach 5 abgebrochen Anlagen ohne die jetzige Herangehensweise und Bergisch Dahlhausen als 6 Anlage auf der ich den Betrieb nach Vorbild als zielführend und zufriedenstellend empfinde geht es mir dann definitiv um den Betrieb bei einer Anlage und die glaubhafte Darstellung des Vorbildes.

Beste Grüße
Stephan

Bergisch Dahlhausen

Bergisch Dahlhausen hier im Forum.

 Antworten

 Beitrag melden
11.06.2025 14:56
#6 Nachfolgeplanungen
avatar

Schuur Stephan,
schuur ihr Jonge,

Ich glaube jeder von uns hier im Forum plant gerne

Aber bei Deiner Anlage sehe ich eigentlich eher Anpassungsoptionen, weniger eine "Abrissbirne" Auch nicht in zehn oder mehr Jahren. Wenn die Anlage betrieblich funktioniert, ist doch im Prinzip alles fein. Dann kannst Du erkannte Schwachstellen ausmerzen und weiterhin auf der Anlage Betrieb machen.

Grüße vom Exilsiegerländer aus Butzbach in der Wetterau

Hartmut


 Antworten

 Beitrag melden
11.06.2025 19:26
#7 RE: Nachfolgeplanungen
avatar

@hwunderlich unabhängig von der Grundintention des Themas: Was für Anpassungsoptionen würdest du denn sehen. Der Ladekran für die Ladestraße beispielsweise liegt ja zum Bau bereit.

Beste Grüße
Stephan

Bergisch Dahlhausen

Bergisch Dahlhausen hier im Forum.

 Antworten

 Beitrag melden
11.06.2025 20:28
#8 RE: Nachfolgeplanungen
avatar

Schuur Stephan,

Du hast im anderen Faden den Kran ja schon angesprochen: Das ist so ein Thema zur weiteren Entwicklung der "Oberfläche"; finde ich für die dargestellte Region richtig gut, wichtig und identisch.

Die Themen im "Untergrund" müssen aber auch erfasst werden und danach ist es wichtig Lösungsansätze zu betrachten, die Verbesserungen ermöglichen ohne die Grundsubstanz der Anlage zu beeinträchtigen.

Grüße vom Exilsiegerländer aus Butzbach in der Wetterau

Hartmut


 Antworten

 Beitrag melden
27.07.2025 13:17 (zuletzt bearbeitet: 27.07.2025 13:36)
#9 RE: Nachfolgeplanungen
avatar

Zitat von hwunderlich im Beitrag #8
Schuur Stephan,

Du hast im anderen Faden den Kran ja schon angesprochen: Das ist so ein Thema zur weiteren Entwicklung der "Oberfläche"; finde ich für die dargestellte Region richtig gut, wichtig und identisch.

Die Themen im "Untergrund" müssen aber auch erfasst werden und danach ist es wichtig Lösungsansätze zu betrachten, die Verbesserungen ermöglichen ohne die Grundsubstanz der Anlage zu beeinträchtigen.


Denke das ist nicht mehr viel rauszuholen Hartmut.
Der SchaFy Brügge hat 5 Gleise a 3m Nutzlänge und der SchaFy Dahlerau 5 Gleise a 1,2m
Und speziell bei dem wüsste ich keine Optimierung ohne nochmal an die Landschaft zu gehen und die freie Strecke zu kürzen. Und das mag ich nicht zumal die Personenzüge problemlos in den SchaFy Dahlerau passen und die Nahgüterzüge, Übergaben etc ebenfalls.


Anbei mal dazu die Bilder

SchaFy Dahlerau


SchaFy Brügge


Insofern wird Bergisch Dahlhausen weiter fleißig genutzt, eine weitere Betriebssitzung für dieses Jahr ist grob im Oktober wieder geplant, und auf dem Wege weitere Praxis gesammelt.

Dennoch habe ich schon angefangen, auf dem Rat von Otto hin, eine Mängelliste zu erstellen für eine mögliche Nachfolgeplanung

Zwei offensichtliche Mängel wären beispielsweise die verschiedenen Nutzlängen der SchaFy. Freier wäre man sicherlich wenn jeder SchaFy die gleiche Nutzlänge hätte, dann wäre man in allem freier.
Ebenso missfällt es mir etwas, dass die Übergaben optisch auf der Anlage kein Ziel haben. Sie fahren zwar zu ihren Zielen aber irgendwie wäre es auch schön wenn beispielsweise die Titan AG oder die Fahradwerke Bismarck auch visuell sichtbar wären und den Betrieb nochmals aufpeppen würden, Stichwort Sperrfahrt etc.
Und sich halt nicht nur alles in Bergisch Dahlhausen abspielt. Ja die Übergabe fährt zwar in den SchaFy aber es ist doch vermutlich was anderes wenn sie sich auch auf der Anlage sichtbar in einem Anschluss einschließen würde. Sehe das ja immer wieder bei Dominik bei der LmeX mit den beiden Anschlüssen.
Hoffe ihr wisst worauf ich hinaus will. Würde halt zukünftig gerne mehr Betrieb, auch auf der freien Strecke, darstellen wollen wenn noch mehr Praxiserfahrung da ist.
Denn hier ist Bergisch Dahlhausen definitiv zu limitiert auch wenn man schon viel machen kann.
Grundsätzlich, aber eher nur ein Schönheitsfehler der dem Wechsel von Einzelspieler hin zum Mehrspielerbetrieb geschuldet ist, könnte der Bediengang 20cm breiter sein. Also 70cm das man bequemer aneinander vorbei kommt

Beste Grüße
Stephan

Bergisch Dahlhausen

Bergisch Dahlhausen hier im Forum.

 Antworten

 Beitrag melden
27.07.2025 15:07
#10 RE: Nachfolgeplanungen
avatar

Hallo Stephan,

mal unabhängig davon ob und ggf. wann es eine Nachfolgeanlage geben wird:

- Kann man davon ausgehen dass die neue Anlage in dem gleichen Raum, mit demselben Platzangebot realisiert würde?
- Würdest du am Grundthema - eingleisige Strecke im bergischen Land - festhalten wollen oder in ganz andere Richtungen gehe?
- Wäre es eine Option den Bergisch Dahlhausen als Betriebsmittelpunkt beizubehalten und nur das "Drumherum", also Strecken, Zugspeicher, ggf. weitere Anschließer - wirklich neu zu machen?

Grüße,
Sebastian


 Antworten

 Beitrag melden
28.07.2025 11:44 (zuletzt bearbeitet: 28.07.2025 11:50)
#11 RE: Nachfolgeplanungen
avatar

Zitat von Sebastian im Beitrag #10
Hallo Stephan,

mal unabhängig davon ob und ggf. wann es eine Nachfolgeanlage geben wird:

- Kann man davon ausgehen dass die neue Anlage in dem gleichen Raum, mit demselben Platzangebot realisiert würde?
- Würdest du am Grundthema - eingleisige Strecke im bergischen Land - festhalten wollen oder in ganz andere Richtungen gehe?
- Wäre es eine Option den Bergisch Dahlhausen als Betriebsmittelpunkt beizubehalten und nur das "Drumherum", also Strecken, Zugspeicher, ggf. weitere Anschließer - wirklich neu zu machen?

Grüße,
Sebastian


Wie gesagt mir geht es ja erstmal nur darum, basierend auf der bisherigen Mängelliste, die natürlich die nächste Zeit, mindestens 8 Jahre dauerhaft korrigiert wird, grobe Richtungen zu diskutieren in die es gehen könnte.
Denn zum jetzigen Zeitpunkt wäre es einfach unverhätnismäßig alle Zelte abzubrechen ohne auf Bergisch Dahlhausen wirklich Betrieb gemacht zu haben. Dafür reichen 6 Betriebssitzungen nicht aus und dafür macht mir Bergisch Dahlhausen auch noch zuviel Spaß. Dennoch habe ich halt schon, wie zuvor beschrieben, die ersten Mängel für mich selbst ausgemacht.

Nun aber zu deinen Fragen:

"Kann man davon ausgehen dass die neue Anlage in dem gleichen Raum, mit demselben Platzangebot realisiert würde?"
=> Ja sie würde in demselben Raum mit demselben Platzangebot realisiert werden

"Würdest du am Grundthema - eingleisige Strecke im bergischen Land - festhalten wollen oder in ganz andere Richtungen gehe?"
=> Thematisch würde ich weiterhin im bergischen Land bleiben. Auch schon allein weil ich die Gebäude habe und noch 3 Stück unaufgebaut in der Schublade schlummern. Außerdem gefällt mir die Gegen, da man hier nicht Zwangsläufig Tunnel benötigen würde um die Strecke ins Off in Richtung SchaFY etc. zu führen.

Jedoch würde die Anlage zeitlich früher spielen genauer gesagt der Übergang K.P.St.E zur DRG. Aber mit wechselbaren Bahnhofsattributen (Fahnenmast etc.) sodass ich beides fahren lassen könnte. Wäre hier ja durchaus möglich da sich Ladestraßen in ihrer Beschaffenheit zwischen 1910 und 1925 kaum gändert haben dürften. Vllt Kopfsteinpflaster gegen befestigter Kies aber Kopfsteinpflaster gab es ja auch schon um 1910 rum.

Von der Strecke her habe ich derzeit 3 Hauptfokusse: Wippertalbahn nach Vorbild, Wippertalbahn prototype freelancing in Bezug auf Marienheide und dann noch die Strecke Wuppertal - Schee - Hattingen mit Schee als Betriebsmittelpunkt und Silschede als Ende (Kohlenverkehr). Von der Wuppertalbahn wäre ich dann eher weg, wobei eine Situation als von dort als Szenentrenner übernommen werden könnte.
Könnte mir aber auch einen fiktiven Endbahnhof im bergischen vorstellen der in das Streckennetz der KED Elberfeld eingebunden sein könnte und über die Wippertalbahn angefahren wurde und das nicht zu abwegig wäre, Stichwort Kurort etc.
Wichtig und das wäre auch eine entscheidenden Prämisse: Glaubhaft im Bergischen Land der KED Elberfeld/Rbd Elberfeld auf Grundlage einer eingleisigen Nebenbahn. Und nun kommt noch ein wichtiger Punkt: Würde gerne einen kurzen Eilzug fahren lassen, weswegen eigentlich die Wippertalbahn dafür prädestiniert wäre da es hier in den 20zigern eine Eilzugverbindung zwischen Elberfeld und Dieringhausen gab.

"Wäre es eine Option den Bergisch Dahlhausen als Betriebsmittelpunkt beizubehalten und nur das "Drumherum", also Strecken, Zugspeicher, ggf. weitere Anschließer - wirklich neu zu machen?"
=> Nicht wirklich. Das wäre mit zuviel Aufwand verbunden aus dem Umfeld der 60ziger Jahre eine Anlage zu konstruieren die die K.P.St.E bzw DRG wiedergibt. Zumal ich duch das Studium der Bücher über die Wuppertalbahn, die Wippertalbahn und die Verbindung über Lennep nach Opladen festgestellt habe das der weitaus interessantere, auch umfangreichere Verkehr (sowohl bezogen auf Güter als auch Baureihen) eben in jener Zeit gespielt hat und nicht in den 60zigern.

Anbei mal eine Skizze bzgl des Raumes etc. Natürlich nicht maßstäblich

Bergisch Dahlhausen

Bergisch Dahlhausen hier im Forum.

 Antworten

 Beitrag melden
29.08.2025 05:18 (zuletzt bearbeitet: 29.08.2025 06:11)
#12 Update
avatar

So an dieser Stelle zu früher Stunde ein kleines Update zu meinen grundsätzlichen Überlegungen und einer Erweiterung zu der Mängelliste, sofern man das als Mangel bezeichnen kann.

Derzeit befindet sich ja der Bahnhof auf der 1m breiten Zunge. Durch das Lesens von Ottos BLauem Buch 2.0 bin ich auf die Idee der Spirale zur Höhenentwicklung gekommen in Verbindung mit der Mittelkulisse, ähnlich wie bei der Anlage von Dirk zwecks Streckenverlängerung.
Insofern würde in den bisherigen Überlegungen eine Art "Doppelstockanlage" planen die sich in folgende 3 Ebenen teilen würde, der SchaFy auf Ebene 0 mit 1m Höhe, darüber die Ebene 1 mit 1,3m und darüber die Spiralidee von Otto als Ebene 2 mit 1,6m bis 1,7m Höhe und Podest im Innenraum zwecks Steigung und Szenentrenner bei der 1m Mittelzunge zwecks Streckenverlängerung.
Denke mal 30cm Eingriffshöhe bei Ebene 0 und 1 sollte bei maximaler Tiefe von 60cm durchaus im Rahmen des praktikable liegen.
Davon ab haben die bisher 9 erfolgreichen Betriebssitzungen gezeigt, die 10te steht im Oktober an, das der Mittelgang doch etwas zu schmal im Begegnungsverkehr der Bediener ist. Im Zusammenhang damit hat sich auch beim Landschaftsteil gezeigt das für die Darstellung von Strecke 50cm Tiefe als durchaus brauchbar erwiesen. Insofern würde ich die Mittelzunge halt gerne für die Darstellung von freier Strecke nutzen was rund 18m ergeben würde.

Form ist insofern Fix, dass es sich, bedingt einfach der Raum, es auf das oben skizzierte U hinaus laufen wird. Öffmnungsrichtung wäre aber variabel bei der Grundsatzplanung für die Zukunft.

Bisher spuken folgende Konzepte in meinem Kopf rum. Alle mit Gleisplänen die sowohl um 1925 noch existent waren, also zur Geburtszeit der DRG als auch um 1900 zu Zeiten der K.P.St.E.

1. Die Strecke Schee mit Silschede. Schee auf Ebene 1 und Silschede auf Ebene 2
2. Die Volmetalbahn mit Brügge um 1920 auf Ebene 1 und Lüdenscheid um 1920 auf Ebene 2
3. Die Volmetalbahn bzw Wippertalbahn mit Marienheide um 1920 auf Ebene 1 und Lindlar als Endbahnhof auf Ebene 2 (In dem Fall wäre Lindlar nicht über Köln sondern über Wipperfürth angebunden worden
4. Die Volmetalbahn oder Wippertalbahn mit einem Bahnhof der Volmetalbahn, beispielsweise Kotthausen oder Kirspe auf Ebene 1 und einem Bahnhof der Wippertalbahn wie Öhl Rönsal auf Ebene 2
5. Die Volmetalbahn mit Kierspe oder Kotthausen auf Ebene 1 und Lüdenscheid auf Ebene 2

Den SchaFY würde ich vermutlich in allen Konzepten ähnlich aufbauen und in seinem Grundgerüst besteht er auch schon, siehe hier



Der SchaFy, Rastermaß 50cm mal 50cm, wäre zweigeteilt um, je nach Konzept je einen Endpunkt der anderen Freien Strecke des Bahnhofes auf Ebene 1 darzustellen. Aber beide SchaFy teilen sich eine Drehscheibe um Lokwechsel vornehmen zu können, bzw Schlepptenderlokomotiven in die richtige Richtung drehen zu können.
Kurz die beiden Endpunkte könnte man als Dieringhausen und Hagen bezeichnen. Wuppertal, als dritter Endpunkt hängt wenn von der in mittlerer bis ferner abschließenden Konzeptwahl ab und wo der dann untergebracht werden könnte.
Derzeit tendiere ich aber zu den Konzepten 1, 2, 3 und 5 eben weil ich nicht wüsste den SchaFy Wuppertal von Konzept 4 vernünftig einzubauen. Und mich reizt irgendwie ein Endbahnhof als zusätzlichen betrieblichen Mehrwert.

Bergisch Dahlhausen

Bergisch Dahlhausen hier im Forum.

 Antworten

 Beitrag melden
29.08.2025 09:08 (zuletzt bearbeitet: 29.08.2025 09:08)
avatar  kk92
#13 RE: Update
avatar

Hallo Stephan,

Soll der Schattenbahnhof (fideln sehe ich da eher kritisch) sämtliche Züge für eine Betriebssitzung vorhalten?

Falls ja, dann würden nur zwischen den Betriebssitzungen die Loks Umgesetzt und die Züge neu zusammengestellt. Ob dafür der Aufwand mit Drehscheibe und einer nicht unbeträchtlichen Anzahl von Weichen samt Antrieben in einer gesunden Relation zum Nutzen steht. Man könnte fast den Eindruck haben, daß die interesanntesten Betriebsabläufe hier stattfinden.

Auf 1 m Höhe, bei 60 cm Eingreiftiefe (und die 30 cm Engreifhöhe wird vermutlich auch niedriger ausfallen, da die Stärke des Unterbaus der Ebene 1 noch abgezogen werden muß) sehe ich das eher kritisch, wenn ich etwas auf dem 4. Gleis vom vorderen Rand handhaben möchte (Entgleisung, Fahrzeug entnehmen oder auch nur Entkuppeln). Da mault mein Rücken schon beim ´drüber nachdenken.

Insgesamt würde ich zunächst das betrieblich Konzept insbesondere die Art und Anzahl der eingesetzten Züge pro Richtung und deren Länge festlegen. Damit ergibt sich dann die Anzahl der Gleise für jede Richtung.

Wichtig! Die Reihenfolge der Züge ist wichtig, da so festgelegt werden kann wieviele Gleise je Richtung benötigt werden, da freigewordene Gleise von entgegen kommenden Zügen wieder belegt werden können. Ist der Fahrplan sehr asymetrisch (zum Tagesbeginn, mehrere Züge in eine Richtung bevor die Gegenzüge abgelassen werden, dann muß das bei der Anzahl der Gleise entsprechend berücksichtig werden.

Ich würde zu offen und einfacher tendieren. Zwei Gleisharfen mit stumpf endenden Gleisen würden da ausreichen. Statt der Drehscheibe würde ich eine in der Art des Peco "Loco Lifts" (Hier zärtlich klicken) zum Loks umsetzet vorsehen. Die Enden der Güterzuggleise würde ich mit Aufgleisrampen versehen, das vereinfacht die Zugneubildung ungemein. Wenn es mit dem komplett offenen Fidelyard nichts wird, dann würde es schon helfen nur das Ende, an dem "gefiddelt" werden muß, oben offen zu lassen, um das Handling der Fahrzeuge zu erleichten.

Just my 0,02€

Viele Grüße
Klaus

"Wer durch eine öffne Tür will muß die Tatsache achten, daß sie einen Rahmen hat." (Indisches Sprichwort)

 Antworten

 Beitrag melden
29.08.2025 11:08 (zuletzt bearbeitet: 29.08.2025 11:11)
avatar  Diegu
#14 RE: Update
avatar

Hallo Stephan,

ich sehe das ähnlich wie Klaus. Eingrifftiefe und Abstand zur nächsten Ebene sind mindestens bedenkenswert.

Falls du doch an deinem Plan festhalten willst und die Eingrifftiefe um geschätzt ca. 30 cm verringern willst, könnte vielleicht Folgendes passen:



- Die Gleisharfen noch vorne gerutscht
- Dein Aufstellgleis vorne könnte man m.E. betrieblich gleichwertig ohne die enge Kurve anbinden
- Falls du die vielen Gleise bei der Drehscheibe tatsächlich brauchst, könnten die 4 Stumpfgleise von oben links wie eingezeichnet nach rechts wandern. Dann kann aber nicht mehr direkt ausfahren. (Und vielleicht war das wichtig - dann einfach da lassen, wo sie waren)
- Im roten Kreis fehlt m.E. eine Anbindung der rechten Gleisharfe an das Ausfahrtsgleis - oder ich habe was falsch verstanden.

Viele Grüße
Dieter

PS: Edit sagt: Das vordere Gleis könnte man auch mittig und ggf. beidseitig statt an der rechten Seite anbinden, dann musst du für's Bereitstellen nicht auf's Streckengleis ausziehen.


 Antworten

 Beitrag melden
29.08.2025 14:27 (zuletzt bearbeitet: 29.08.2025 14:27)
#15 RE: Update
avatar

@kk92 und @diegu

Danke für eure Rückmeldungen. Wie gesagt das ist nur ein erster Entwurf. Die Drehscheibe ist deswegen drin, da sie noch vorhanden ist. Theoretisch könnte man den hinteren SchaFy auch direkt an die Drehscheibe anbinden um Weichen einzusparen.
Grundsätzlich und dafür muss ich die nächsten Monate, auch im Hinblick auf Erfahrungswerte von weiteren Betriebssitzungen, die 5 erwähnten Konzepte durchspielen und ggf auch mal planen und zur Diskussion stellen. Denke erst dann kann man einen SchaFy optimieren.

Zur vorhanden Idee noch ein paar Gedankengänge. Das vorderste Gleis des jeweiligen SchaFy wäre das Fiddle Gleis für Güterzüge. Heißt hier kommen sie an und werden zerlegt. Dahinter befinden sich zwei bis 3 Gleise für die Ausgangsgüterzüge, Dg, Ng ggf Stückgut Schnellverkehr.
Die Gleise Dahinter wären für die Personenzüge die allesamt einen festen Zugstamm aufweisen.
Die Stumpfgleise neben der Drehscheibe habe ich dort eingeplant um dort Akkutriebwagen der Bauart Wittfeld abzustellen die sowohl auf der Wippertalbahn und der Volmetalbahn verkehrt sind.
Da fehlt nur eine Weichenverbindung rechts wo es zur Ebene 1 gehen würde wie ich gerade sehe

Bergisch Dahlhausen

Bergisch Dahlhausen hier im Forum.

 Antworten

 Beitrag melden
22.10.2025 13:48
#16 Weitere Überlegungen
avatar

So, heute mal ein kleines Update nach weiteren 2 Betriebssitzungen die wieder einmal gezeigt haben, dass der SchaFy Dahlerau einfach zu kurz geraten ist. Und wie gesagt, den neu bauen wäre ohne viel Verlust von Landschaft nicht möglich, was mir einfach nur missfällt.
Aber eben unter der suboptimalen Länge des SchaFy leidet teilweise auch der Betrieb, weil Züge die gen Dahlerau fahren zum teil aufteilt werden müssen um nicht auf der freien Strecke zu stehen. Also wieder was neues aus den Betriebssitzungen gelernt: Entweder eine Länge die ungefähr der Nutzlänge der Bahnhofsgleise entspricht oder Zugkassetten.
Insofern bin ich für jede weitere Betriebssitzung dankbar die weiteres Verbesserungspotenzial aufzeigen.
Der Fahrplan an sich läuft immer besser, nur in den Abendstunden könnten noch Durchgangsgüterzüge oder Übergaben eingeplant werden. Das erfolgt die nächsten Tage, da ich gedenke gegen Ende des Jahres im Dezember oder Ende November noch eine Abschlussbetriebssitzung zu organisieren. Sind ja mittlerweile 7 Leute in unserem "Ruhrgebietskreis"

Aber genug dazu, nun näheres zu meinen oben skizzierten Ideen. Zunächst einmal habe ich es auf 3 Grundideen zusammen geschrumpft:

1. Schee - Silschede
2. Brügge(sichtbar) - Lüdenscheid
3. Kotthausen - Lüdenscheid (hier Brügge nur im SchaFy)

Im weitern wollte ich die Ideen mehr oder weniger länger ausführen, was mich an ihnen reizt.

Zu 1.
Die Idee "Schee - Silchede" reizt mich aus zweierlei Dingen. Zum einen gäbe es einen Endbahnhof in dem durchaus viel Verkehr herrschen kann und zum anderen müssten speziell leere Kohlenzüge in Schee Züge, die aus Richtung Bochum Dahlhausen bzw Wuppertal kommen gebrochen werden. Gebrochen aus dem Grund weil Schee Gleislängen von bis zu 700m aufweist, die drei Bahnhöfe der Nebenstrecke Schee- Silschede Hasslinghausen, Hiddinghausen und Schee aber maximal nur 350m. Heißt das allein generiert schon Betrieb. Des weiteren würde ich unter Umständen noch den Bahnhof von Hasslinghausen oder Hiddinghausen darstellen, denn hier war genauso wie in Schee jeweils eine Zeche angeschlossen. Heißt auch hiermit würde wieder Betrieb generiert. Der Wageneinsatz ist zwar überschaubar, in erster Linie offene Wagen, Rungenwagen und ein paar gedeckte Wagen, aber dennoch wäre die Fracht vielvältig. Von Holz für den Stollenbau über Kohle und Pulver, eben alles was im Bergbau gebraucht bzw. abgefahren wird, hin zu Landmaschienen und Stückgut etc. für die Bahnhöfe, bzw. deren Kunden selbst. In Schee gab es nämlich auch noch ein kleines Sägewerk.
Ebenso wäre ich der Fahrzeugeinsatz im Hinblick auf Lokomotivmaterail vielfältiger da hier gleich zwei Direktionen, namentlich die Rbd/KED Elberfeld und die Rbd/KED Essen den Verkehr bestreiten.
Und dadurch das die Strecke um 1900 zu einer Hauptstrecke hochgestuft und dementsprechend signaltechnisch auch ausgebaut wurde, wäre der ein oder andere fiktive, ggf auch reale (das müsste gegoggelt werden) Eilzug durchaus möglich. Und auch auf das benötige Betriebspersonal wäre ich in dem Bereich, den wir in unserer Gruppe durchaus bespielen könnten. Zu allem "Überfluss" bin ich hier im Besitz des Betriebsplans der Strecke Schee - Silschede die ggf einen noch autentischeren Betrieb ermöglichen könnte.

Zu 2
Was mir hier gefällt wäre der Betriebsmittelpunkt Brügge im Zustand vor dem Umbau mit der Schiebebühne in Verlängerung zum Bahnsteiggleis der Züge aus Lüdenscheid, das BW um auch Lokwechsel durchführen zu können und der Endbahnhof Lüdenscheid selbst. Auch hier wäre eine vielfältige Fracht möglich sowie Zwischenabstellung von Güterwagen mit Ziel Lüdenscheid aus Güterzügen die nicht nach Lüdenscheid fahren interessant. Des weiteren liegt mir hier eine Dienstanweisung speziell zu Brügge vor, die einen noch authentischeren Betrieb ermöglichen würde, ähnlich wie bei der ersten Idee. Als "Gimmick" was aber dem Vorbild entsprechen würde könnte hier unter Umständen auch die Ausweichstelle zwischen Lüdenscheid und Brügge dargestellt werden, die gebaut wurde um schweren Zügen bergwärts eine freie Durchfahrt gewärhleisten zu können, wenn nicht gerade nachgeschoben wird (was auch durchaus nicht selten der Fall war). Nachteilig hier sehe ich aber das benötigte Betriebspersonal. Schon allein Brügge bräuchte sicherlich 3 Personale für einen flüssigen Betrieb. Dazu käme noch das Personal für die Züge und für den Bhf Lüdenscheid selbst. Dennoch will ich die Idee noch nicht gänzlich verwerfen und auch diese im weiteren näher skizieren und euch präsentieren.

Zu 3
Hier finde ich es einfach reizvoll das man 2 vermutlich betriebssame Betriebsstellen hätte, einen vorbildlichen Eilzug fahren lassen könnte und im Vergleich zu 2 mit einem ähnlichen Personal wie bei der ersten Idee auskommen könnte. Sowohl hier als auch bei der zweiten Idee wäre der Güterzugverkehr ähnlich gelagert. Viel über die Ladestraße bzw Rampe und die örtliche ansässige Schotterindustie in Kotthausen, bzw in Lüdenscheid viel Ladegleise, ein Anschluss im Bhf selbst und noch einen auf freier Strecke sowie (das würde im Off stattfinden" der Anschluss zum Übergabebahnhof der KAE


In allen Fällen würde ich den SchaFY aber so gestalten das es nur eine Handvoll Personenzuggleise gibt (in der Regel feste Garnituren) und ein bis zwei Andockgleise für irgendeine Art von Zugkasetten, sodass man bei den Güterzügen einfach flexibler in der Länge ist und sie auch bequem außerhalb vom SchaFY in einer angenehmen Arbeitshöhe (Grundideen dazu habe ich bereits wo dies erfolgen könnte) zusammenstellen bzw auflösen könnte.


Nun nochmal zu den kritischen Dingen die einfach bei jeder Betriebssitzung auffallen und mich innerlich einfach immer wieder stören:
1. Zu kurzer SchaFy Dahlerau => Kapazitätsprobleme die nicht ohne einen großen Eingriff, heißt Landschaftsrückbau möglich wären
2. Auf Dauer für Zugvorbereitung etc zwar ausreichend langer, aber zu tief angesetzter SchaFy Krebsöge (sind in unserer Gruppe zwischen 30 und 50 Jahre jung und ich selbst werde ja auch nicht jünger
3. Freie Strecke vorhanden, aber durch das blaue Buch 2.0 und der Idee der Spirale in Verbindung mit einer Trennkulisse durchaus mehr freie Strecke möglich. Zumal 50 bis 60 cm durchaus zum Gestalten reichen wie ich auf dem Landschaftsteil jedes Mal aufs neue feststelle (aber durchaus verkraftbar um weitere Erfahrung im Betrieb zu sammeln)
4. Fahrplan kann aufgrund speziell der SchaFY Gestaltung Dahlerau nicht noch interessanter gestaltet werden. Wobei wir alle ihn nun nicht langweilig finden. Aber ich denke ihr wisst was ich meine im Hinblick auf die Kapazität SchaFY Dahlerau

Beste Grüße
Stephan

Bergisch Dahlhausen

Bergisch Dahlhausen hier im Forum.

 Antworten

 Beitrag melden
26.10.2025 22:41
#17 RE: Weitere Überlegungen
avatar

Moin Stephan,

ich fühle mich grad mal berufen, meinen Senf dazu zugeben.

Nummer 1 ist durchaus interessant wegen der Kohlezüge. Wurden da dann auch längere Züge aus den Wagen von mehreren Zechen gebildet? Das wäre sehr reizvoll.
Ich hab mal bei sporenplan reingeschaut, die Bahnhöfe sehen alle recht klein aus. Einerseits gut nachzubauen, andererseits nicht sehr leistungsfähig, vermute ich mal?

Nummer 2. Auch Brügge hab ich mir angesehen. Wow. Was für ein Trumm das mal war. Oder schwebt dir da ein anderer Ausbauzustand vor, mit Schiebebühne und Bw, aber weniger Stumpfgleisen? Dann wär das ja wirklich ein tolles Projekt, aber ja, das wird schnell personalintensiv.

Bei Nummer 3 bin ich mal auf ne konkretere Planung von dir gespannt. Diese beiden Bahnhöfe liegen ja doch recht weit auseinander, und Brügge wär dann als SchaFy zwischen den beiden?

Fragen über Fragen, wie mir gerade auffällt,
Gruß
Alex


 Antworten

 Beitrag melden
30.10.2025 22:31
#18 Weitere Überlegungen
avatar

Zitat von Fischkopp im Beitrag #17
Moin Stephan,

ich fühle mich grad mal berufen, meinen Senf dazu zugeben.

Nummer 1 ist durchaus interessant wegen der Kohlezüge. Wurden da dann auch längere Züge aus den Wagen von mehreren Zechen gebildet? Das wäre sehr reizvoll.
Ich hab mal bei sporenplan reingeschaut, die Bahnhöfe sehen alle recht klein aus. Einerseits gut nachzubauen, andererseits nicht sehr leistungsfähig, vermute ich mal?

Nummer 2. Auch Brügge hab ich mir angesehen. Wow. Was für ein Trumm das mal war. Oder schwebt dir da ein anderer Ausbauzustand vor, mit Schiebebühne und Bw, aber weniger Stumpfgleisen? Dann wär das ja wirklich ein tolles Projekt, aber ja, das wird schnell personalintensiv.

Bei Nummer 3 bin ich mal auf ne konkretere Planung von dir gespannt. Diese beiden Bahnhöfe liegen ja doch recht weit auseinander, und Brügge wär dann als SchaFy zwischen den beiden?

Fragen über Fragen, wie mir gerade auffällt,
Gruß
Alex


Moin Alex, kurz zu deinen Fragen

Zu Nummer 1: Das müsste ich noch genauer eruieren. Nur soviel. Schee hatte Gleisnutzlängen von 720m bis 500m Nutzlängen in den Gleisen, die über Fahrstraßen auf Signal sowohl für Einfahrten- als auch Ausfahrten genutzt wurden. Daneben gab es dann noch Gleise mit Nutzlängen von 280m bis 180m auf denen aber keine Signale standen. Ohne nun speziell den Betrieb dort zu kennen, würde ich mal behaupten das für den Güterverkehr nun die Gleise mit Signalen genutzt wurden.
Dem gegenüber stand in Schee eine maximale Nutzlänge von circa 300m zur Verfügung ohne sich mit dem Anschluss der Zeche Vereinigte Trappe in Gehege zu kommen, in Hiddinghausen hatte der Zechenanschluss der Zeche Deutschland auf Grundlage des Gleisplans circa 300m Nutzlänge und in Haßlinghausen der Zechenanschluss der Zeche Deutschland ebenfalls circa 300m Nutzlänge. Über die Nutzlängen des Anschluss des Zeche Stock und Scherenberg zwischen Haßlinghausen und Schee kann ich nichts sagen.
Um nun also auf deine Frage zurück zu kommen. Theoretisch möglich das in Schee Wagen zu den 3 Zechen gingen, nachdem der Wagenverband entsprechend geteilt wurde. Aber da die Zeche Deutschland sowohl in Haßlinghausen als auch in Hiddinghausen über Anschlüsse verfügte könnte auch alle Wagen für selbige bestimmt sein. Kurzum mannigfaltige Möglichkeiten wie man Schee bespielen könnte.
Und zur Leistungsfähigkeit. Schee im speziellen war hauptsächlich für den Kohlenverkehr konzipiert. Güterverkehr durch Nahgüterzüge fand statt, aber war nun nicht vorrangig.
Die Bahnhöfe Haßlinghausen und Hiddinghausen mögen überschaubar aussehen aber hatten immerhin noch Ladestraßenlängen von 120m Hiddinghausen und 200m in Haßlinghausen. Hinzu kommen in beiden Fällen Güterschuppen und Laderampen. Ähnliches Gilt für Silschede mit einer Ladestraßenlänge von circa 140m, Güterschuppen sowie eine kombinierte Kopf- und Seitenrampe.
In sich kann man hier also auch durchaus respektablen Güterverkehr simulieren

Zu Nummer 2:
Brügge wäre der Bauzustand vor 1928, also vor dem Umbau als es noch die Schiebebühne an den Gleisen aus Richtung Lüdenscheid gab. Den finde ich betrieblich reizvoller und wäre auch mit einer minimalen Kürzung im Rahmen des möglichen. Kontra hier ist halt der enorme Aufwand an Personal. Schätze Brügge allein bräuchte schon 3 bis 4 feste Personale. Dann nochmal 1 für Lüdenscheid und 3 bis 4 Lokpersonale. Glaube das würde den Rahmen des machbaren sprengen, selbst bei einem abgespeckten Fahrplan. Dennoch würde ich es im weiteren Verlauf der nächsten Monate durchplanen und auch hier zur Ansicht stellen

Zu Nummer 3:
Ja die liegen weit auseinander und Brügge wäre dann im SchaFy. Vorteil hier wäre jedoch Lüdenscheid als größerer Endbahnhof, ggf Kurswagen die in Brügge an einen Eilzug müssten und dann wieder sichtbar durch Kotthausen fahren. Und eben auch ein vermutlich geringerer Personalaufwand um das ganze Betriebsfähig zu halten.

Kurzum wäre meine aktuelle Gewichtung von dem Möglichen und für mich persönlich reizvollen wie folgt

Schee - Silschede
Kotthausen - Lüdenscheid
Brügge - Lüdenscheid

Daher wird alles im Verlauf der nächsten Monate mal grob durchgeplant und nach und nach hier vorgestellt zwecks Diskussion, Optimierung etc.

Beste Grüße
Stephan

Bergisch Dahlhausen

Bergisch Dahlhausen hier im Forum.

 Antworten

 Beitrag melden
30.11.2025 12:50 (zuletzt bearbeitet: 30.11.2025 12:51)
#19 RE: Weitere Überlegungen
avatar

Mal eine Grundsatz Frage:
Wäre es noch Prototype Freelancing wenn ich die Anschlüsse der Zechn in Hasslinghausen bzw Hiddinghausen modifizieren würde. So wie sie sind, sind sie zwar auch reizvoll, aber bissel umständlich, zumindest in meinen Augen, zu bedienen.
Und gerade Bergisch Dahlhausen lebt ja davon das es durch die EKW und das zusätzliche Gleis 3 leicht zu bedienen ist in Hinblick auf das Rangiergeschehen.
Und beim ersten Entwurf erscheint mir dies, wenn ich mich da in ein paar Jahren as Vorbild halte, doch als etwas unpraktisch in Hiddinghausen bzw Hasslinghausen.

Beste Grüße
Stephan

Bergisch Dahlhausen

Bergisch Dahlhausen hier im Forum.

 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!