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Die Pinnauburger Industrie- und Hafenbahn
#28 RE: Die Pinnauburger Industrie- und Hafenbahn
Zitat von JBehrens im Beitrag #27
ist mir persönlich dann aber schon ein bisschen viel Geleis auf der Fläche
Mir auch. Zwei Gleise parallel zum Hafenbecken dürften völlig ausreichend sein. Vielleicht kann man sie am Ende auf einer Wagendrehscheibe zusammenführen.
Alternativ würde ich prüfen, das Hafenbecken in den Hintergrund zu verlegen und dann - wie ursprünglich geplant - ein einzelnes Gleis im Bigrn ranschwenken und mit einer Weiche ein Kaigleis zum Zurückdrücken vorsehen.
Ich komme leider erst Ende des Monats wieder an mein WinTrack. Wenn das Thema bis dahin noch akut ist werde ich mich gerne konstruktiver beteiligen.
Viele Grüße
Jörn
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Ist dann über die eigene Bahn ein Wiki-Artikel und ein Kenningbuch erschienen ist die eigene Konzeption wasserdicht und man kann mit dem Gleisplan weitermachen.
.... für meinen Geschmack wäre es er vorletzte Entwurf.
Der bringt betrieblich am meisten. An den oberen Strang des rechten Hafengleises Ladestraße oder rechts Kopf-und Seitenrampe, am unteren Strang einen Schuppen/Anschließer.
Das linke Hafengleis ist das Kaigleis für den Umschlag Schiene/Wasser.
Die nötige Wagensortierung erfolgt im Bahnhof, ich würde an den unteren rechten Gleisstummel die Güterabfertigung setzen. Bahnsteig an das obere Gleis der Umfahrung.
Gruß Jürgen
#30 RE: Die Pinnauburger Industrie- und Hafenbahn
Zitat von JBehrens im Beitrag #27
Drei Umfahrungsmöglichkeiten braucht es wirklich nicht.
Genau genommen hat der Ursprungsentwurf nur eine Möglichkeit zum Umfahren, nämlich im Bahnhof. Im Industruegrbiet ist Umfahren durch die EKW (warum eigentlich?) nur mühsam durch Sägen möglich.
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Moin
Danke Jürgen für die Gleispläne. Danke Jörn für die Kommentare dazu.
Ihr habt schon recht, mein Wunsch war wohl etwas zu viel des Guten. Ich habe ja schon beim Probeauslegen der Gleise gemerkt, wieviel Platz alles braucht.
Im Original war es auch tatsächlich so, dass im Pinneberger Güterbahnhof die Wagen für den Industrieanschluß und den Hafen vorsortiert wurden. Insofern entspricht das Vorsortieren im Bahnhof genau dem Vorbild.
Der Zug für den Industrieanschluß wurde immer geschoben hineingefahren. Und im Original Gleisplan gab es die EKW. Zusätzlich existierte eine Spillanlage noch bis in die 50er Jahre hinein.
Im Hafen wurden per Schiff hauptsächlich Güter angelandet (meist Schüttgüter wie Kohle, Sand, auch Ziegelsteine), weniger Ladungen abgefahren. Das relativiert wohl den „Bedarf“ an Gleisen dort.
Ich werde jetzt mal den von euch favorisierte vorletzten Entwurf auslegen und sehen, wie es passt.
Grööt ut Pinnbarg
Reinhard
#32 RE: Die Pinnauburger Industrie- und Hafenbahn
Hallo Reinhard,
Vielleicht gewinnst Du etwas Nutzlänge im Bahnhof hinzu, wenn Du eine Einfahrweiche mit etwas steilerem Abzweigwinkel verbaust.
Durch die kompakte Bauweise wirkt diese Weiche merkwürdig.
Könntest Du noch die Lage von Einfahrsignal/Trapeztafel im Übersichtsbild darstellen?
Liegt der Industrieanschluss noch im Bahnhof Pinnauberg oder soll der Anschluss eine Anst/Awanst sein?
Viele Grüße
Kai-Nils
#34 RE: Die Pinnauburger Industrie- und Hafenbahn
Moin,
ich habe noch Bauchschmerzen mit der Nähe des Anschlusshleises im Hsfen zum Bahnhof. Wäre es daher realistisch bzw. eine Option, den Hafen 2-3 cm tiefer zu setzen und die Zufahrt über eine Rampe auszuführen, die gleich hinter - oder besser noch vor - der Einfahrweiche beginnt?
Grüße
Jörn
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#36 RE: Die Pinnauburger Industrie- und Hafenbahn
Ich habe die Höhendifferenz ins Spiel gebracht , um die Nähe des Anschlussgleises zum Bahnhof zu legitimieren.
Zitat von Fischkopp im Beitrag #35
Bahnhof… genau am Hafen
Wie hat man es mit Hochwasser oder Sturmfluten gehandhabt?
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#38 RE: Die Pinnauburger Industrie- und Hafenbahn
Nicht wirklich, laut Wiki zur BSHb:
„1895 wurde die Stadtbahn vom Hochwasser heimgesucht und musste daher zeitweise den Fahrbetrieb einstellen. Erst im Jahr 1925 wurden effektive Maßnahmen zum Hochwasserschutz am Stadtbahnhof ergriffen.“
Weiterhin Wiki, diesmal zur Pinnau:
„Der Wasserstand der Pinnau ist bis Pinneberg gezeitenabhängig, da die vom Tidehub beeinflusste Mündungsstrecke der Elbe das Wasser in die Flussmündungen drückt.“
Für mich wäre daher eine tiefer gelegene Kaianlage durchaus gerechtfertigt. 😉
Grüße
Jörn
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Guten Abend,
Reinhard, es freut mich, dass meine Planungen auf in natura zu funktionieren scheinen.
Ich habe mit HO-Gleisen nicht so viel Erfahrung.
Jörn, ich habe mal deinen Vorschlag mit etwas mehr Entfernung aufgegriffen. Ob nun mit ohne Gefälle spielt keine Rolle.
Viel gibt die zur Verfügung stehende Fläche aber nicht her.![]()
Gruß Jürgen
#40 RE: Die Pinnauburger Industrie- und Hafenbahn
Hallo,
das mit den Gezeiten wäre in Pinnauburg für die Gestaltung des Hafens ziemlich wichtig!
Die Pinnau ist tideabhängig. Bei Uetersen beträgt der Tidenhub etwa 1 Meter, aber bei Sturmflut läuft das Wasser erheblich höher auf. Seit 1969 gibt es an der Mündung in die Elbe ein Sperrwerk das man dann dicht macht, aber in der hier dargestellten Epoche gab es das nicht. Man müsste also eine Überflutung akzeptieren oder den Hafenbereich hochwassersicher machen.
Möglichkeiten wären:
1. Man akzeptiert die (seltene) Überflutung von Kai und Bahnhof, würde dann aber die Bauwerke so gestalten dass diese das aushalten.
2a. Man akzeptiert die Überflutung des tiefgelegenen Kais, legt den Bahnhof aber höher (Rampe).
2b. Man akzeptiert die Überflutung des tiefgelegenen Kais, baut aber zum ebenfalls tiefgelegenen Bahnhof einen Deich oder eine Hochwasserschutzmauer (mit Durchfahrt).
3. Man baut Bahnhof und Kaianlagen so hoch dass sie auch bei Sturmflut nicht überflutet werden (würde sich z. B. in einer sehr hohen Kaimauer ausdrücken).
4. Man hat, wie beim Vorbild bis 1925, keine Hochwasserschutzmaßnahmen und lässt die Dinge auf sich zukommen. 
Grüße,
Sebastian
P.S.: In der ersten Häfte des 20. Jahrhunderts rechnete man in Hamburg mit Sturmfluten die maximal 5m höher als der normale Tidenhub aufliefen, und das dürfte damals der Maßstab für Hochwasserschutz gewesen sein. Die Katastrophe von 1962 legte die Messlatte dann natürlich viel höher. In Boizenburg musste man wohl auch mit heftigem Hochwasser rechnen: https://www.ff-boizenburg.de/bev%C3%B6lk...utz/hochwasser/
Die Varianten 2a, b und 3 von Sebastian würden der ganzen Anlage eine extrem überzeugende Identität geben.
Gruß
Otto
#42 RE: Die Pinnauburger Industrie- und Hafenbahn
Huhu,
Nochmal: ich habe die Höhendifferenz ins Spiel gebracht , um die Nähe des Anschlussgleises zum Bahnhof zu legitimieren - und oberflächlich nach Argumenten gesucht. Jetzt liegt es an Reinhard, abzuwägen und das Projekt in seinem Sinne weiterzuentwickeln. Bisher ist er da auf einem sehr guten Weg 👍🏻
Anmerkung zum Güterbahnhof: die EKW ist im Gegensatz zum Vorbild falsch gelegt. Absicht oder Versehen?
Grüße
Jörn
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#43 RE: Die Pinnauburger Industrie- und Hafenbahn
Hallo Reinhard,
eine Frage zum Raumplan in deinem ersten Beitrag. Links oben, neben dem Basteltisch, sind noch 40 cm "Luft" die nicht genutzt werden. Könnte man die Anlage nicht dort verlängern? Sie liegt dann neben dem Basteltisch, aber wenn du eine rückenfreundliche Anlagenhöhe von 1,20m-1,30m wählst kann man doch beim Fiddeln problemlos dort zugreifen?
Was mir bei den bisherigen Plänen nicht so zusagt ist das Hafenbecken auf dem kurzen Schenkel so stramm rechtwinklig zum Bahnhof legen: das führt zu sehr engem Radius und kurzer Nutzlänge. Könnte man den Hafen nicht etwas schräger anordnen? War ja in Pinneberg auch nicht anders.
Grüße,
Sebastian
#44 RE: Die Pinnauburger Industrie- und Hafenbahn
Liebe Berater
Vielen Dank für Eure Kommentare, Gedanken und Vorschläge zur Planung der Anlage.
Kai Nils:
Klar kann ich die Einfahrweiche steiler machen. Ich hatte beim Auslegen der Gleise nur gerade die Y-Weiche zur Hand. Die Signalisierung des Bahnhofs ist nochmal ein extra Thema: Formsignale oder vereinfachter Nebenbahnbetrieb mit Tafeln? Das wäre hier nochmal zu diskutieren. Was meint Ihr dazu? Der dargestellte Industrieanschluss war im Original auf der freien Strecke, also Awanst. Die Firma hatte auch noch einen weiteren Gleisanschluss im Bahnhofsbereich.
Jörn:
die Nähe das Hafengleises zum Bahnhof gefällt mir auch nicht so recht. Abhilfe schafft da sicherlich das Höherlegen des Bahnhofs beziehungsweise Tieferlegen des Hafens. Das war auch beim Vorbild so, der Höhenunterschied war zirka 3 bis 5 Meter. Das Zufahrtgleis zum Hafen kann gemäß deinem Vorschlag ohne Probleme vor die Einfahrweiche zum Bahnhof gelegt werden. Beim Vorbild hatte das Zufahrtgleis zum Hafen eine erhebliche Länge und lief zirka 600 bis 800 Meter parallel zur Hauptstrecke. Insofern würde das alles zum großen Teil dem Original entsprechen. Die von dir angesprochene EKW wird so wie im Original Plan beschrieben eingebaut werden.
Jörn, Alex, Sebastian und Otto:
Hochwasser war immer ein Problem. Der Hafen war ab und zu mal überflutet. Irgendwo habe ich da noch ein Foto von , muss ich mal raussuchen. Besser wurde es erst mit Bau des Pinnausperrwerks in den 60er Jahren. Deshalb kommt eigentlich nur die von Sebastian vorgeschlagene und von Otto favorisierte Variante 2a infrage.
Sebastian:
Zur Raumplanung: links oben auf dem Raumplan ist ein Werkzeugregal an der Wand. Es muss also bei 3,80 m Anlagenlänge bleiben. Außerdem wird die Anlage gespiegelt, sodass der Hafen links zu liegen kommt und der Zugspeicher sich rechts befindet. Das macht jetzt bei der Planung kein Problem, meine ich, wird eben alles einmal nach links gedreht. Der Basteltisch kommt auf Rollen und wird unter den Hafen geschoben. Und du hast schon recht, eine etwas schräge Lage des Hafens macht das alles gefälliger. Werd ich mal ausprobieren.
Das war’s erstmal
Grööt ut Pinnbarg
Reinhard
Hallo,
vielleicht habe ich es ja überlesen, aber warum müssen es zwei Umfahrungen sein, dazu noch so kurz? Wäre es nicht besser den Fokus auf eine größere Umfahrung zu setzen und die Anlage in einen Teil A und B zu teilen? Sagen wir mit einem Bahnübergang in der Mitte zwischen den beiden Weichen. Oder Grünstreifen, Bebauung. Dazu kommt, steilere Weichen sehen sehr schnell Spielzeughaft aus.
Angelehnt an den handgezeichneten Plan. ![]()
Für mich ist der rechte Schenkel nicht wirklich schön einplanbar.
Marc
#46 RE: Die Pinnauburger Industrie- und Hafenbahn
Moin Marc
Den Gedanken eines Szenetrenners, z.B. BÜ, hatte ich auch schon. Das könnte aufgrund des minimalen Streckengleises wohl ganz sinnvoll sein.
Die beiden Umfahrungen, eine im Bahnhof, eine im Industrieanschluß, sollen auf jeden Fall so bleiben. Der Gleisplan des Industrieanschlusses entspricht dabei genau dem Vorbild.
Und der Hafen auf dem kurzen Schenkel ist von der Lage und den Gleisen her an das Vorbild angelehnt und soll im Prinzip möglichst auch so bleiben.
Bei der Anlage handelt es sich um eine Stichbahn, somit sind meines Wissens nach Weichen mit steilen Abzweigwinkeln durchaus vorbildgerecht und sollten dann auch passend sein.
Natürlich kann über das eine oder andere noch diskutiert und weitere Verbesserungen eingefügt werden, aber das Grundgerüst steht eigentlich, meine ich.
Ich freue mich auf weitere Anregungen.
Grööt ut Pinnbarg
Reinhard
Moin,
wenn es etwas freelance sein darf, könnte eine Spitzkehre mehr Höhe zwischen Bahnhof und Hafengebiet bringen.![]()
Viele Grüße,
Johann
#48 RE: Die Pinnauburger Industrie- und Hafenbahn
Super Idee, Johann! 
Ich habe in einer Woche wieder mein WinTrack und kann die Varianten mal austesten.
Grüße
Jörn
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