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Crawford Industrial - US Regalanlage zum Rangieren
Hallo Alex,
viele Gedanken zur Ausgestaltung habe ich mir noch nicht gemacht. Als Industrien könnte ich mir z.B. ein lebensmittelverarbeitendes Gewerbe vorstellen oder einfach ein generisches Logistik-Unternehmen.
Auch für die "Leere" habe ich noch keine Ideen. Vor dem Bogen auf dem senkrechten Schenkel vermutlich ein paar ungepflegte Häuser und etwas Brachland. Der bewaldete Stummeln unten rechts simuliert wie du erkannt hast, dass die Strecke dort weitergeht. Ich könnte mir ggf. vorstellen, dass man dies auch unten links so umsetzen könnte, da weiß ich aber noch nicht, ob ich das möchte.
#27 RE: Crawford Industrial - US Regalanlage zum Rangieren
Hallo Markus,
Ich habe da mal was basierend auf dem bereits erwähnten Artikel in MRP 1998 für Deine Raumgröße in XtrakCad gezeichnet.
Den Artikel hast Du ja hoffentlich bekommen
Kann man mal aus Ausgangspunkt für die weitere Planung nehmen:![]()
P.S.: Die XtrakCad Datei kann ich falls gewünscht einstellen.
Hallo Markus,
Vielleicht noch ein paar Information zu dem Entwurf. Die Gleise habe ich versucht so eng wie wöglich an den H0 Entwurf im MPR anzulehnen. Das Ganze ist eine typische Rangieranlage mit vielen Anschließern und lediglich einer Umfahrungsmöglichkeit. Es ist kein Fiddelyard oder sonstiger Zugspeicher vorhanden. Der entsprechende Zug wird auf dem Gleisstummel unten rechts händisch aufgestellt und am Ende der Betriebssitzung wieder heruntergenommen. Den Bereich vor den Installationen habe ich freigelassen, da könnte latürnich ebenfalls noch etwas gebaut werden.
Der Eingang müßte als Duck-Under realisiert werden, da in diesem Bereich zu viele Weichen liegen, die ein herausnehmbares Stück nicht angeraten erscheinen lassen, zumindest nicht als ständig zu bewegenden Teil, hersuasnehmbar sollte das Ganze schon sein.
Darüberhinaus würde ich die Anlage relativ hoch setzen (150 cm SOK über dem Fußboden), so daß der Durchgang relativ hoch ausfällt. Die Anlagetiefe beträgt hier lediglich 40 cm, was ebenfalls hilft.
Auf der gegenüberliegenden Seite ist die Anlagentiefe sogar nur mehr 30 cm, mehr braucht es da aber auch nicht.
Der Schenkel an der linken Seite ist mit 60 cm verhältnismäßig tief, hier ließen sich vielleicht noch 10 cm abknapsen, was die Erreichbarkeit bei einer verhältnismäßig hohen Anlage verbessern würde.
Der Betrieb würde aus dem Zustellen und Abholen von den entsprechenden Güterwagen bestehen. Zusätzlichen Pep würden dann Waggons bilden, die noch nicht vollständig be- oder entladen wurden und am Ende der Rangierarbeiten wieder an der Ausgangsposition stehen müssen.
Den Betriebsablauf würde ich hier "frachtgetrieben" aufsetzen, d.h. ich würde Karten mit den jeweiligen Frachtaufträgen per Zufall auswählen und diese dann den geeigneten Güterwagen zuordnen. Das können je nachdem beladenen Waggons oder eben Leerwagenanforderungen sein.
#30 RE: Crawford Industrial - US Regalanlage zum Rangieren
Ausgangspunkt für eine solche Anlage sollten die gewünschten Betriebe sein. Dazu solltest du dir ausgiebig Gedanken machen.
Ich würde mit einem verfahrbaren Regal (Ikea Ivar?) vor den Installationen beginnen. Darauf zwei Gleise: Auf dem vorderen wird der jeweils frisch eingetroffene Zug aufgestellt, das hintere wäre bereits die erste "industry", eine Lagerhalle mit verschiedenen Mietern und definierten Toren. Keine Weichen etc.
Dann geht es links weiter mit einem Stammgleis, das in der rechten unteren Ecke endet (virtuelle Fortsetzung denkbar). Von diesem zweigen dann die einzelnen Anschlüsse ab.
Ziemlich weit rechts auf dem unteren Schenkel eine Umfahrung.
Eine modulartige Ausführung auf Regalträgern würde sich anbieten.
Der Betrieb würde dann mit dem gerade eingetroffenen Zug beginnen. Erst werden alle "trailing" Betriebe versorgt, nach dem Umsetzen die "facing".
Carsten Bahnmoeller
Hallo zusammen,
ich hole den Thread nochmal aus der Versenkung. Ich hatte die letzten Monate nochmal intensiv über meinen Plan für die Regalanlage nachgedacht. Eigentlich gefiel er mir sehr gut, insbesondere, dass der Plan nicht überladen war. Was mir aber beim näheren drüber Nachdenken aufgefallen ist, ist dass das Ausweichgleis komplett im Bogen liegt. Da dort aller Voraussicht nach viel ge- und entkuppelt wird, halte ich es für keine gute Idee, das Ausweichgleis im Bogen zu haben. Das befürchte ich, viel zu häufig mit der Hand eingreifen zu müssen.
Deswegen habe ich nochmal komplett von vorne angefangen und das ist dabei herausgekommen: ![]()
Für die Anschließer, bzw. Gebäude habe ich noch keine konkreten Ideen. Links unten soll das Hauptgleis zwischen zwei Gebäuden in die weite Welt verschwinden. Der Bogen nach oben ist dann ein Siding zu weiteren Anschließern, von denen dann nur einer dargestellt ist. Was haltet ihr davon?
Viele Grüße
Markus
Entkuppeln in engen Bögen mit automatischen Kupplungen ist tatsächlich nicht die beste Idee. Vor einigen Jahren sah ich einmal in Gais an den Appenzeller Bahnen, wie ein historischer Zug zusammengestellt wurde. Einen Zweiachser an einen vierachsigen Triebwagen anzukuppeln, bedurfte trotz GF-Kupplung zupackender Handarbeit. In amerikanischen Industriegebieten gab (oder gibt) es zwar enge Kurven, aber ich glaube eher nicht, daß man da gerne gekuppelt hat. Insofern dürfen die Verbindungskurven zwischen den einzelnen Industrien eng sein, aber an den Ladegleisen besser nicht.
Da amerikanische Eisenbahnen fast ausschließlich Drehgestell-Fahrzeuge besitzen, sind knappe Radien möglich, wobei man beim Lichtraum an den beiderseitigen Überhang denken muß. Die Weichen sollten aber keinen zu großen Winkel haben, denn zu leicht handelt man sich eine S-Kurve ein, die dann vor allem bei geschobener Fahrt Ärger machen kann.
In der amerikanischen Modellbahnpresse finden sich immer wieder Rangieranlagen, auch auf der schon erwähnten DVD "Model Railroad Planning - 25 Year Archive", die ich nicht nur zu diesem Thema sehr empfehlen kann.
In welcher Höhe befinden sich die Wasser- und Gasanschlüsse? Möglicherweise kann man sie überbauen; wenn es sein muß, mit klappbaren oder abnehmbaren Teilen z.B. an Konsolen auf der Wand. Solche Teile kann man in Minutenschnelle montieren (klappbare sogar in Sekundenschnelle). Der einzige Nachteil ist, daß man auf diesen nicht dauerhaft Fahrzeuge abstellen kann, das könnte man aber in Kauf nehmen. Wenn es irgend möglich sein sollte, würde ich das in Betracht ziehen.
Meine Kleinanlage "Dingharting" (vor Jahren einmal in der MIBA vorgestellt) hat einen fiddle-yard, der aus Platzgründen nicht klappbar ausgeführt werden konnte. Er liegt oben auf dem Regal und kann, da er einen Holzdübel als Führung hat und der Strom über Messingschrauben (auf Empfehlung von Martin Knaden) zugeführt wird, in kaum zwei Minuten aufgebaut werden. Ein Freund von mir hat in einem eher kleinen Raum eine H0-Rundumanlage gebaut, wobei die Tür mit einer Klappe überbrückt wird. Sie wird mit einem Riegel fixiert, der einen Schalter betätigt, der die Anlage stromlos macht, wenn die Klappe nicht aufgelegt ist. Die Tür ist außen angeschlagen, was die Sache schon einmal sehr vereinfacht.
#34 RE: Crawford Industrial - US Regalanlage zum Rangieren
Die Gas- und Wasseranschlüsse können nicht gut überbaut werden. In der Ecke ist einfach zu viel Gedöns und auch eine feuchte Stelle an der Wand die ich freilassen muss. Ich habe ja schon vor der Tür ein herausnehmbares Stück, das reicht mir. Ggf. kommt ein heraufklappbarer oder ansteckbarer Fiddleyard an das Ende unten rechts.
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