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Crawford Industrial - US Regalanlage zum Rangieren
Hallo zusammen,
erstmal: tolles Forum hier, habe schon viel gestöbert. Jetzt zu mir: ich bin Markus, 43 Jahre alt und bin nach langer Abstinenz vor zwei/drei Jahren wieder dem Modellbahnvirus verfallen. Diesmal bin ich bei den amerikanischen Dieselloks hängen geblieben. Besonders die tollen Anlagen von Lance Mindheim gefallen mir sehr gut.
Und genau so etwas schwebt mir auch vor, aus mehreren Gründen:
- Ich will rangieren
- Ich will detaillierte Loks auf Augenhöhe bei langsamen Geschwindigkeiten beobachten
- Ich habe nicht genügend Platz für eine raumfüllende Anlage
- Ich würde niemals eine große Anlage fertigstellen können
Im letzten Jahr habe ich einige Entwürfe erarbeitet und einer davon gefällt mir sehr gut. Aber wer weiß, ob es nicht auch besser geht? Schließlich seid ihr die Profis und nicht ich. Deswegen würde ich gerne den verfügbaren Raum für die Moba hier einstellen und schauen, was ihr daraus machen würdet.
Wichtig sind mir folgende Dinge:
- kein Gedränge - weniger ist mehr
- Umfahrgleis und Gleisanschlüsse nicht nur in einer Richtung, so dass man die Lok auch mal umsetzen muss, um alle Anschließer zu bedienen
- Eine Ecke/Bereich mit etwas mehr Gedränge, Weichen und Gleisen wäre schön ("Gleiswüste")
- Design/Landschaft soll möglichst universell einsetzbar sein, ich habe mich nicht auf eine Bahngesellschaft festgelegt, sondern bei mir wird fahren was gefällt.![]()
Der mir zur Verfügung stehende Raum ist ein Kellerraum mit einer Deckenhöhe von ca. 2,20 m. Die Anlage soll in Segmenten gebaut werden und auf einer Höhe von ca. 140...150 cm sein (ich bin 1,85 cm groß)
Dass die Tür nach Innen aufgeht, ist äußerst blöd und wird demnächst behoben. Ein neuer Aufsetzrahmen liegt schon bereit.
Ich bin gespannt auf Eure Vorschläge.
Hallo Markus,
Herzlich wilkommen.
Kannst Du uns vielleicht noch Deinen Entwurf zeigen und die Baugröße (ich vermute H0) und die Epoche verraten?
Gerade bei trumpistanischen Eisenbahnen haben sind die längen der Güterwagen nach 1960 extrem gestiegen, sowas hat einen nicht unerheblichen Einfluß auf die Planung bzgl. Radien, Weichenwinkeln und Umsätzlängen.
Meine N-Anlage hier im Forum hast Du evtl. ja schon gesehen (Marietta & Blounsville Railroad). Amerikanisch Anlagen haben wir hier nicht so viele.
#3 RE: Crawford Industrial - US Regalanlage zum Rangieren
Moin,
US ist ein interessantes Thema. Ich bin gerade vom Urlaub dort zurück und habe mir zumindest die Planung einer solchen Anlage vorgenommen als Hobby im Hobby.
Hier zwei Eindrücke von kurzen Zügen und ihren Lokomotiven:
Drill Baby, drill: eine SD60M der Burlington mit einer weiteren BNSF-Maschine (SD70?) ziehen drei Kesselwagen bei Douglas/WY. Eigentlich wollte ich einen der 2,4 km langen Kohlenzüge aus dem Powder River Basin aufnehmen, aber diese Fuhre kam mir noch gelegener.
Und dann noch diese GP9 in der geälligen Farbgebung vom Train 1880 in Hill City.
Auf Deine Umsetzung bin ich auch schon gespannt: ich vermute den Übergabebahnhof auf den 2,2 m rechts neben der Tür, eine Brücke über einen Fluss vor der Tür und das Industriestammgleis rechts und links einer Straße auf dem Rest?
Grüße
Jörn
Bahngeschichte, gefakte Bilder und Quellenschnipsel im Netz verstreuen, 2 Jahre warten.
Ist dann über die eigene Bahn ein Wiki-Artikel und ein Kenningbuch erschienen ist die eigene Konzeption wasserdicht und man kann mit dem Gleisplan weitermachen.
Hi Jörn,
die BNSF 1444 müßte eine SD60M sein. 3800 PS!!
Also 7600 PS für drei Kesselwagen ist schon mal eine Hausnummer.
Ich vermute aber mal, wenn Martin in H0 baut, dann wird das eher auf eine Shortline hinauslaufen. Aber auch da gibt es Loks nach dem Motto viel hilft viel.
Wenn es etwas aus der Gegenwart sein soll findet sich hier vielleicht eine Inspiration: hier zärtlich klicken
Darf ich in diesem Zusammenhang auch auf Lance Mindheim und seine Vision und Entwürfe für amerikanische Rangierbahnhöfe verweisen? Seine Website ist ein guter Ausgangspunkt, ebenso wie seine (zahlreichen) Veröffentlichungen zu diesem Thema.
https://www.shelflayouts.com/
Mit freundlichen Grüßen, Hidde.
Hallo zusammen, und danke schon mal für eure Antworten
Stimmt, ich hatte vergessen zu erwähnen dass ich in H0 bauen möchte. Zeitraum so 1969…1980. Weichen und Radien sollten möglichst großzügig sein, ich werde die Weichen vermutlich selber bauen, bei Flextrack gibt es super Vorlagen. Wenn möglich nicht kleiner als #6, gerne größer. Aber auch andere Geometrie sind möglich, hier habe ich alle Freiräume.
Meinen Gleisplan möchte ich mit Absicht erstmal nicht vorstellen, damit ihr bei der Planung nicht vorbelastet seit. Das mache ich später. Also wer möchte kann gerne mal kreativ werden und eigene Vorschläge machen. Ich erhoffe mir so, noch ein paar gute Anregungen zu erhalten.
Markus
Moin Markus,
hier mal eine ganz simple Idee:![]()
Ich hab zwar ein bisschen Ahnung von US-Bahnen, aber null Gefühl für Nutzlängen und Weichenwinkel in H0 bei diesen langen Fahrzeugen...
Der Interchange Yard verschwindet nach rechts unter einem Highway Overpass und mündet in einer nicht ausgestalteten Schiebebühne, einfach um die zweite Weichenstraße zu sparen.
Gruß
Alex
#8 RE: Crawford Industrial - US Regalanlage zum Rangieren
Hallo Markus,
du hast schon einiges erwähnt was du dir von deiner Anlage wünschst - trotzdem hätte ich noch eine ganze Reihe Fragen bevor man Gleispläne zeichnet, u. a. welche Art Betrieb (alleine, in der Gruppe, mit oder ohne Fahrplan und Modellzeit) du anstrebst, welche "Rollen" du und andere dabei übernehmen sollen usw.
Außerdem: Amerika ist groß und sieht nicht überall gleich aus *). Wo würdest du die Anlage verorten? Neuengland, tiefer Süden, "Fly-Over-States", Kalifornien... Kleinstadt, flaches Land, Industrial District... Reine Anschlussbahn, oder Rangierbezirk der an eine "richtige" Strecke anschließt...
Am besten befasse dich mal mit unserem Broccoli: Der Broccoli (oder auch Brokkoli): Hilfe für die Entwicklung einer Konzeption Das Ausfüllen dieses Formulars ist ganz gut die eigenen Gedanken dazu zu sortieren und hier in kompakter Form vorzustellen.
Grüße,
Sebastian
*) Diese Frage hebt jetzt nicht so sehr auf die Landschaftsgestaltung ab als auf die Frage was für Güterkunden es dort typischerweise geben könnte und auf die "Identität" des Bahnunternehmens, da gibt es ja auch ein weites Spektrum.
Ich war jetzt mal davon ausgegangen,
daß es sich um eine generische Industriebahn handeln soll, die umlokalisiert werden kann, um Fahrzeuge verschiedenster Gesellschaften einsetzen zu können.
Als Anregung noch mein liebster Interchange Yard, Parkville Interchange an der South Brooklyn Railway:
http://members.trainweb.com/bedt/indloco...villeintchg.bmp
Von der gigantischen Seite: http://members.trainweb.com/bedt/indloco/sbr.html
Gruß
Alex
#11 RE: Crawford Industrial - US Regalanlage zum Rangieren
Zitat von Sebastian im Beitrag #10
Aber ist es denkbar den Raum davor temporär zu nutzen, z. B. für
ne Zunge? Lance hat bei seinen Planungen oft Zungen, um mehr Strecke zu bekommen.
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Zitat von Sebastian im Beitrag #10
Hallo Markus,
gleich noch eine Frage zum Raumplan. Das die Wasser- und Gasanschlüsse erreichbar bleiben sollen ist klar. Aber ist es denkbar den Raum davor temporär zu nutzen, z. B. für eine wegräumbaren Fiddle Yard?
Grüße,
Sebastian
Hi Sebastian! Richtig, gut erkannt! Ich denke es ist OK ein oder zwei Staging-Gleise auf einem temporären Brett vor den Wasseranschlüssen aufzustellen.
Bzgl. des Brokkoli schaue ich morgen mal, ob ich Zeit finde, den auszufüllen.
#13 RE: Crawford Industrial - US Regalanlage zum Rangieren
Guten Morgen zusammen,
Vielleicht noch als Planungshilfe hier mal die gängigsten Längen von amerikanischen Güterwagen:![]()
Beschrieben sind nur die gängigsten Wagen. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, daß je moderner der Wagen ist, umso länger ist er. Gerade die Wagen für den Holztransport sind meist über 60 Fuß lang (Bulkhead Flat, Center Beam). Die Autotransporter sind mit 86 Fuß so lang wie ein europäischer 26,4 m Personenwagen!
Auch das Lichtraumprofil (Plate designation) spielt eine entscheidenen Rolle. Plate "C" sollte ab den 1980er Jahre eigentlich überall möglich sein, darüber hinaus (Plate "D" und höher) kann es schwierig werden.
Hinzu kommt noch ein anderer Faktor: Je moderner der Wagen, umso höher das Gesamtgewicht. Gerade bei Shortlines oder Nebenstrecken waren die zulässigen Lasten in den früheren Jahren noch nicht für die modernsten Wagen (und Lokomotiven) ausgelegt, das ist auch bei dem Wageneinsatz zu berücksichtigen.
Ab den 1980er Jahren waren die 40 Fuß Boxcars nicht mehr eingesetzt, da Laderaum und Ladekapazität nicht mehr ausreichten. Die Fahrzeuge wurden auch immer spezialisierter.
Bezgl. des Wageneinsatzes kann ich folgendes Buch von Jeff Wilson empfehlen:
https://shop.trains.com/collections/books/products/modern-freight-cars-rolling-stock-from-the-60s-through-today
Wenn es um einige ausgewählte Güter und den geschichtlichen Abriss der verwendeten Fahrzeuge zu deren Transport geht, ist dieses Buch aus der Feder des selben Autors eine gute Ergänzung:
https://shop.trains.com/collections/books/products/commodities-by-freight-car
#14 RE: Crawford Industrial - US Regalanlage zum Rangieren
Super, Alex - mein erster Draft sieht fast genauso aus, den lasse ich dann mal ruhen :D
Was für ein Gleissystem hast Du verwendet?
Grüße
Jörn
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Ist dann über die eigene Bahn ein Wiki-Artikel und ein Kenningbuch erschienen ist die eigene Konzeption wasserdicht und man kann mit dem Gleisplan weitermachen.
#15 RE: Crawford Industrial - US Regalanlage zum Rangieren
Man sollte auch bedenken, daß die Gleise amerikanischer Eisenbahnen sich erheblich von den unseren unterscheiden. Die Schienen sind oft gedrungener als unsere (im Verhältnis zur Höhe breiter) und die Schwellenabstände sind kürzer. Mit europäischen Modellgeleisen wird man sich schwertun, ein glaubwürdiges Gleis zu fabrizieren. Wie der "Model Railroader" mal feststellte: "Track is a model, too".
#17 RE: Crawford Industrial - US Regalanlage zum Rangieren
Hallo,
zu Herberts Hinweisen möchte ich anmerken dass es von Peco in H0 ein Code83-Gleissystem gibt das auch in Deutschland vertrieben wird. Es unterscheidet sich von dem hier sehr verbreiteten Code75-System darin dass Schienenprofil, Schwellenabstände und Schienenbefestigungen US-Vorbildern ähneln. War mir erst aufgefallen als ich solche Gleise mal für den Zugspeicher meiner alten Anlage kaufte... Rp25-tauglich ist es natürlich.
Noch zwei Fragen bevor man mit Gleisplanungen beginnt: mit welchem Gleisabstand in Bahnhöfen muss man arbeiten (das Lichtraumprofil ist ja größer) und was ist der betriebstaugliche Mindestradius damit bei 50-Fuß-Wagen die Kadeekupplung einigermaßen zuverlässig einkuppelt? Ich habe den Verdacht dass man da mit 800mm-Radien nicht glücklich wird.
Grüße,
Sebastian
Hallo zusammen und hallo Alex,
Zitat von Fischkopp im Beitrag #7
Moin Markus,
hier mal eine ganz simple Idee:
[[File:Crawford niedrige Auflösung.png|none|1200px|1200px]]
vielen Dank für deinen Vorschlag. Er ist auf jeden Fall ganz anders, als mein Plan. Das finde ich gut, denn so bekomme ich nochmal Stoff zum drüber Nachdenken. Mir gefallen die beiden Anschließer auf dem Verbinder der beiden Schenkel. Allerdings sind mir hier noch viel zu viel Gleise und zu kleine Weichen. Insb. wenn ich es mit den neueren Layouts von Lance Mindheim vergleiche, die ja recht minimalistisch sind. Wenn also jemand noch einen weiteren Vorschlag unterbreiten möchte: bitte gerne! Ich werde dann am Wochenende mal meinen Plan vorstellen, dann können wir darüber diskutieren.
Bzgl. Gleissystem hatte ich mir noch nicht so viele Gedanken gemacht. Das Peco code 83 kenne ich natürlich, würde aber eigentlich lieber gerne code 75 Schienenprofile verwenden. Mal schauen. Bzgl. Weichenwinkel und Radien gilt natürlich: so groß wie möglich! Aber die 2 m erschweren einem natürlich gewaltig einen großen Radius zu wählen. Ich musste bei meinem Plan bis runter auf 650 mm stellenweise. Aber da man hier den Zug immer von "innen" sieht, erhoffe ich mir, dass es erträglich ist. Man muss halt mit dem Leben was man hat.
VG
Markus
Bezüglich des fiddle-yards bräuchte es nicht bei einem oder zwei Gleisen bleiben, wobei mir aber nicht bekannt ist, wo genau sich die Anschlüsse befinden. Bei einer Raumhöhe von 220 cm ist zwar der Platz zum Hochklappen begrenzt, aber herunterklappen kann man schon. Es würden vielleicht schon einfache Bretter mit Zugkassetten genügen, die dazu noch den Vorteil böten, daß man die Fahrzeuge schnell von der Anlage nehmen könnte. Der Platz über den Anschlüssen muß jedenfalls nicht ungenutzt bleiben, zumal man ja nicht jeden Tag daran kommen muß. Eine Zunge läßt sich wohl bei einer Raumbreite von 210 cm nicht unterbringen, zumal dann nicht, wenn mehrere Personen am Betrieb teilnehmen sollen.
Herbert
Guten morgen Sebastian,
quote=""|p31662]
Noch zwei Fragen bevor man mit Gleisplanungen beginnt: mit welchem Gleisabstand in Bahnhöfen muss man arbeiten (das Lichtraumprofil ist ja größer) und was ist der betriebstaugliche Mindestradius damit bei 50-Fuß-Wagen die Kadeekupplung einigermaßen zuverlässig einkuppelt? Ich habe den Verdacht dass man da mit 800mm-Radien nicht glücklich wird.[/quote]
Ich habe mal aus der Wikipedia die Zeichnung des Lichtraumprofils für Plate "C" herausgesucht:![]()
Alles über der Plate "C" ist lediglich höher nicht aber breiter (in manchen Fällen sogar schmäler z.B. 86' Auto Racks)
Den kompletten Artikel gibt es hier: https://en.wikipedia.org/wiki/Loading_gauge
Für den Mindest-Gleisabstand würde ich die NMRA konsultieren: Hier zu finden
Minimum Radius ist so eine Sache...
Hauptkriterium ist hier der Abstand des Kupplungskopfes vom Drehpunkt des Drehgestells, da geometrisch so die Auslenkung von der Mittellinie bestimmt wird. Da die meisten US Güterwagen hier einen ähnlichen Abstand haben ist die Wagenlänge eher unkritisch (ob jetzt 40' oder 60' spielt keine wesentliche Rolle). Ich hatte woanders bereits mal erwähnt (In diesem Tröt), daß ich zu Testzwecken für einen Nachbau der Harlem Transfer, mal einen Versuchasaufbau mit 36 cm Radiüschen gemacht haben. Die Kadees kuppelten auf diesem Radius noch zwischen 40' und 50' Wagen. Über die 800 mm würde ich mir da weniger sorgen machen.
Aber vielleicht sollte Markus uns zunächst mal seinen Brokkoli präsentieren. Gerade bezgl. der eingesetzten Fahrzeuge. Es wäre vergebene Liebesmüh, wenn wir hier weiter planen und dann doch eine TOFC Rampe mit den entsprechenden 89' Piggyback Flat Cars vorgesehen werden soll.
#21 RE: Crawford Industrial - US Regalanlage zum Rangieren
Hallo zusammen,
mit meinem pdf-Reader kann ich den Brokkoli leider nicht ausfüllen. Hier die Infos dann so:
Region: irgendwo in Amerika, möglichst neutral, damit verschiedene Bahngesellschaften fahren können
Topographie: Irrelevant; Industriegebiet - da gibt es keine Berge oder Täler
Landschaft: Industriegebiet. Keine Wüste. Etwas Gras, Bäume. Kann Industriegebiet in der Stadt oder auch Industriegebiet am Stadtrand sein. ist erstmal egal.
Wirtschaft: verschiedene Industriebetriebe. (noch) keine speziellen Vorstellungen. Ein Betrieb, in den man "reinfahren" kann, also Gebäude mit innenliegendem Gleisanschluss wäre schön, aber kein Muss
Verkehrsströme: Umfahrgleis, die Lok bringt die Güterwagen an die Anschließer und holt Güterwagen von dort ab.
Lokalität: n/a
Jahreszeit: Spätfrühling, Sommer
Vorbildnähe: Freelance
...welches Vorbild: keins
Grundthema: Industriegebiet
Traktion: Diesel
Epoche: vermutl. III/IV am besten nicht zu sehr spezialisiert, damit auch mal andere Fahreuge fahren können
Betriebsfokus: Güterverkehr
Aktivitäten: Lokführer, Trainspotting
Betriebsarten: Einzeln, Wagen-Umlaufsystem
zusätzliche Infos: Bisher habe ich keine Anhänger >55ft. Ich plane auch NICHT moderne, lange Güterwagen >60ft anzuschaffen.
Bisherige Fahrzeuge:
- U-25B, Santa Fe
- MP15-AC, SOO
- HH600 Southern Pacific (eher älter)
- SD45 Santa Fe
- RS-27 Union Pacific
- EMD SW1500 CSX
Anhänger
- div. 3bay Hopper
- div. 50' Bulkhead Flatcar
- div. Boxcars von 50 bis 53'
- 1 Coalveyor (muss aber nicht zum Einsatz kommen)
- div. Gondolas
- div. Tank cars
Hallo Markus,
Bei dem MP15AC der SOO kam mir spontan der Entwurf von Linda Sand "Nicollet Avenue" aus MRP 1998 in den Sinn. (Es gibt beim MRR eine CD mit alten Ausgaben von MRP: hier klicken)
Angesiedelt in Minneapolis ist eine reine "Industrial Switching" Anlage mit einer Umfahrmöglichkeit und jede Menge Anschließer allerdings ohne Zugspeicher.
Der Original H0 Entwurf in L-Form mit jeweils 3,5m Schenkellänge wird zwar nicht komplett in Deinen Raum passen, aber einen Versuch wäre es wert. Der Entwurf ist allerdings mit No.5 Weichen und 600 mm Mindestradius geplant. Das sollte mit Deinen Fahrzeugen noch gut funktionieren.
Der Unterbau würde nach dem "Domino" Prinzip von David Barrow in einzelnen Segmenten gebaut.
Der Artikel enthält auch sehr detaillierte Vorschläge zum Betrieb sowie eine genaue Beschreibung jedes einzelnen Anschließers. Ob man jetzt den H0-Entwurf umsetzt oder aber sich aus der Übersichtskarte einen Bereich herauspickt ist Geschmackssache.
Hallo Klaus
Zitat von kk92 im Beitrag #22
Bei dem MP15AC der SOO kam mir spontan der Entwurf von Linda Sand "Nicollet Avenue" aus MRP 1998 in den Sinn.
Das kling sehr interessant. Leider habe ich nichts dazu im Internet finden können und möchte mir jetzt nur deswegen auch nicht die CD kaufen. Hättest du vielleicht ein Screenshot des Plans für mich?
Danke!
Markus
Hallo zusammen,
so, jetzt bin ich wieder aus dem Urlaub und den Nachwehen zurück und habe wieder Zeit für die Moba. Nachdem es bisher nur einen Vorschlag von Euch gegeben hat, poste ich nun mal, was ich mir ausgedacht habe und bin auf Eure Meinungen und Verbesserungsvorschläge gespannt:![]()
Oben habe ich meine Gleiswüste und es beginnt das Umfahrgleis, das sich auf dem senkrechten Schenkel bis nach unten zieht. Auf dem langen unteren Schenkel habe ich meine Leere mit nur drei Weichen.
Was haltet ihr davon? Was würdet ihr anders machen?
VG
Markus
Moin Markus,
hast du dir schon Gedanken gemacht, welche industries welchen Gleisanschluß nutzen?
Und wie genau ist die Leere denn "gefüllt"? Sind das einfach so Kiesflächen, oder Parkplätze, oder Wiese?
Welchem Zweck dient der bewaldete Stummel rechts unten? Einfach Abstellkapazität, oder simuliert der quasi noch einen Anschließer, der nicht mehr dargestellt ist?
Gruß
Alex
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