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Planung für meine Neckar-Alb-Bahn
Hallo Dieter,
beim Ziehgleis würde ich die Weichenanbindung der Ladegleise so wählen, das das Streckengleis nicht tangiert wird.
Bei deinem jetzigen Plan kannst du die Weichenverbindung aus Richtung Stuttgart in den geraden sichtbaren Bereich vorholen.
Überleg dir mal, ob du den oberen Bahnsteig überhaupt brauchst. Aus Stuttgart kommst du ja auch nach Gleis 4 und 5 an den Bahnsteig. Dann könntest da oben evtl. Gleise einsparen.
Gruß Jürgen
Hallo Dieter,
mit @JBehrens Plan könntest Du doch den Gleiswechsel aus Richtung Stuttgart auch in den sichtbaren Bereich holen und das von mir orange markierte Gleis und die obere neue rote Weiche einsparen.![]()
Viele Grüße
Steffen
Zitat von JBehrens im Beitrag #27
Hallo Sebastian,
du schreibst von Stetten in der Vergangenheit, wird das Bergwerk nicht mehr bedient?
Gruß Jürgen
Hallo Jürgen,
doch es wird noch bedient, aber anders.
Bis vor ca. 15 Jahren fuhr ab Stetten ein werktäglicher Ganzzug mit ca. 40 Wagen. Der musste in drei Teilzügen (mit Zug- und Schiebelok) die Burladinger Steige nach Gammertingen hochgewuchtet werden, dort baute man den Zug wieder zusammen, dann als Ganzzug weiter über Sigmaringendorf und Ulm nach Burghausen. In Stetten war ständig eine kleine HzL-Lok stationiert die an der Verladung rangierte.
Vor einigen Jahren wurde die Produktion stark zurückgefahren. Bei meinem letzten Besuch 2018 gab es nur eine tägliche Wagengruppe aus vielleicht 10-12 Talns-Wagen die im normalen Güterzug mitfuhr. Das Rangiergeschäft während der Beladung machte die Zuglok des Nahgüterzuges (um die Burladinger Steige zu erklimmen brauchte es trotzdem eine Schiebelok).
Grüße,
Sebastian
Hallo Dieter,
nun habe ich mich mit dem Broccoli und den Gleisplänen beschäftigt. Wenn ich es richtig verstehe liegt Brezelbronn fiktiv an der Gäubahn Stuttgart - Singen.
Bitte überlege diese Einbettung in die reale Geographie noch einmal. Die Gäubahn ist nun eine wirklich bedeutende Hauptstrecke mit internationalem Verkehr. Diesem Vorbild, und sei es mit Abstrichen, gerecht zu werden ist eine große Aufgabe.
Das meine ich einmal hinsichtlich des sich dort abspielenden Verkehrs: auf deiner Hauptstrecke müssten internationale Schnellzüge, ein dichter Nahverkehr aber auch ein nicht unwichtiger Durchgangsgüterverkehr laufen. Das abzubilden erfordert eine Menge Zuggarnituren und einen sehr großen Zugspeicher. Und diese Züge, die in Brezelbronn durchfahren oder nur kurz halten, dann auch fahren zu lassen bindet viel Personal obwohl man die Züge nur kurz sieht.
Wenn es eine schwäbische Hauptbahn sein soll denke doch über die Zollernbahn Tübingen - Sigmaringen oder die Donautalbahn Ulm - Sigmaringen nach. Das sind Strecken mit eindeutigem Hauptstreckencharakter und entsprechendem Betrieb (nicht gerade Schnellzüge, aber überregionale Eilzüge mit Kurswagen). Durchgangsgüterverkehr gibt/gab es auch, aber in erheblich besser handhabbarem Maß.
Und die Geographie bietet an beiden Strecken genug Seitentäler in die eine kurze, aber intensive befahrene Stichbahn nach Brezelbronn abzweigen kann (wichtiger Ort, aber der lag halt hoch am Berg, deswegen wurde die Hauptbahn im Tal daran vorbeigeführt und von Brezelbronn eine Stichbahn gebaut).
Und wegen Brezelbronn: da lass uns nochmal über den Gleisplan sprechen. Der scheint sehr durchdacht zu sein und auch im Betrieb funktionieren; aber ich finde die ganze Anordnung ziemlich untypisch für einen Abzweigbahnhof an einer KWStE-Hauptbahn. Aber das können wir gerne später thematisieren.
Grüße,
Sebastian
#32 RE: Neckar-Alb-Bahn: Und jetzt der Gesamtplan im Raum
Zitat von Sebastian im Beitrag #31
Bitte überlege diese Einbettung in die reale Geographie noch einmal.
Du marschierst in die falsche Richtung, Sebastian. Du und ich und viele andere unterliegen dem - manchmal echt krankhaften 😉 - Zwang, unsere Planungen in das existierende Streckenetz mit realer Geographie zu planen. Hier liegt die Sache etwas anders 😊
Grüße
Jörn
Bahngeschichte, gefakte Bilder und Quellenschnipsel im Netz verstreuen, 2 Jahre warten.
Ist dann über die eigene Bahn ein Wiki-Artikel und ein Kenningbuch erschienen ist die eigene Konzeption wasserdicht und man kann mit dem Gleisplan weitermachen.
Hallo Dieter,
bei deinem Gleisplan für Brezelbronn habe ich immer noch, auch nach Einfügung der verdeckten Weichenverbindung, das Problem, dass für Reisezüge auf der Strecke Stuttgart - Singen und Gegenrichtung nur ein langer Bahnsteig am Gleis 1 zur Verfügung steht. Eine Kreuzung zweier in Brezelbronn haltender Reisezüge ist dann nicht möglich. Eine Lok mit nur drei Eilzugwagen passt ja nicht mehr an den Bahnsteig in Gleis 2.
Gruß von Ruhr und Nette
Hans
mein Video-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCzNi2p1SkNYVxc1_1mJJhhA
Zitat von JBehrens im Beitrag #33
Hab es immer noch nicht geschafft die Bahn zu besuchen.
Kenne aber den Betriesbsratsvorsitzenden aus vergangenen Gewerkschaftszeiten ganz gut.
OT: Dann mach das mal ganz schnell. Die Identität des Unternehmens und wirklich alles was die HzL mal ausmachte geht jetzt unter SWEG-Flagge rasant den Bach runter.
#36 RE: Neckar-Alb-Bahn: Und jetzt der Gesamtplan im Raum
Jetzt erstmal der überarbeitete Gleisplan nach den Anregungen von Jürgen und Steffen.
Ich bin erstmal bei der zweigleisigen Anbindung nach Stuttgart geblieben.
Nachdem jetzt die ganze zweigleisige Strecke zum Schattenbahnhof entfallen ist, kann ich wohl gleich auf die zweigleisige Anbindung verzichten. Das macht auch das Einschleifen der Strecke Singen einfacher - Der Wendel bleibt zwar zweigleisig, die äußere Spur ist dann für Brezelbronn - Stuttgart, die Innere für Brezelbronn - Singen. Das ist ja noch einfacher uns weil er Wendel doppelgleisig ist, können die Züge bei Bedarf trotzdem fast gleichzeitig in Brezelbronn ankommen.
Die Idee mit dem Umfahrgleis und der Verkürzung des Bahnsteiggleises fand ich top. Allerdings fand ich die Anbindung der chemischen Fabrik etwas problematisch, da man dort ja das neue Umfahrgleis nicht nutzen konnte. Ich habe das auf Kosten der Nutzlänge der Gleise der chemischen Fabrik angepasst - zweimal drei Zweiachser müssen reichen.
Netter Nebeneffekt war dann, dass die kleine Lokstation nach hinten wandern konnte, wo sie m.E. besser hinpasst.![]()
Zum Vorbildbezug - vielen Dank @Silbergräber !
Meine Anlage soll eine "Freelance"- Anlage sein, die es so vielleicht hätte geben können. Glaubwürdig hätte ich das auch gerne - und ich merke schon, je länger ich hier unterwegs bin, desto höher werden die Ansprüche werden.
Beim Setting geht es mir mehr um die Gegend als um eine konkrete Situation. Ich denke da eher an die Zollernalb und dort die Gegend am Albtrauf. Weniger ans Gäu.
Auch soll das Ganze im ländlichen Bereich sein. Vielleicht eignet sich da doch Tübingen als Referenzpunkt besser als eine Großstadt wie Stuttgart, was gleich Erwartungen weckt, die diese Bahn nicht erfüllen kann und soll.
@Sebastian: Was ich wirklich spannend finde, wenn es tatsächlich möglich ist, eine typischere Anordnung ähnlich einen KWStE-Bahnhof zu finden, die nicht deutlich größer wird als es bisher ist. Kleiner darf es gerne sein - die Betriebsabläufe sind so schon mannigfaltig.
Viele Grüße
Dieter
PS.: Hmm, der Einwand von @Kabees240 stimmt wohl. Maximale Länge für Personenzüge ist jetzt wohl grob 150 cm. Na ja, ist ja noch einiges im Fluss :)
Guten Morgen Dieter,
das sieht doch sehr gut aus.
Ein eine wichtige Kleinigkeit noch: Die Rangierfahrten aus dem Ausziehgleis müssen bei dir über die DKW und somit ins Streckengleis aus Stuttgart bzw. Tübingen. Das versucht das Original tunlichst zu vermeiden, weil es sowohl den Zugbetrieb, als auch die Rangiererei behindert.
Ich hab da mal eingezeichnet, wie es gehen könnte. Wenn du gleichzeitig deine beiden Anschließer von untern her anbindest, könnstet du evtl. noch etwas mehr Gleislänge rausholen.![]()
Gruß Jürgen
#39 RE: Neckar-Alb-Bahn: Und jetzt der Gesamtplan im Raum
Zitat von Diegu im Beitrag #36
@Sebastian: Was ich wirklich spannend finde, wenn es tatsächlich möglich ist, eine typischere Anordnung ähnlich einen KWStE-Bahnhof zu finden, die nicht deutlich größer wird als es bisher ist. Kleiner darf es gerne sein - die Betriebsabläufe sind so schon mannigfaltig.
Hallo Dieter,
da mache ich mir gerne im Laufe der Woche über einen Alternativvorschlag Gedanken. Spontan würde ich über die Bahnhöfe Schelklingen und Roßberg als Inspirationsquelle nachdenken.
Übrigens las ich erst jetzt dass "Brezelbronn" ein Bahnhof aus den frühen Gleisplanungsbüchern von Alba ist - das erklärt vieles! Es ist wirklich ein typischer "Modellbahnhof" der damaligen Zeit der mit den Vorbildgegebenheiten nicht so viel zu tun hat.
Grüße,
Sebastian
Hallo Jürgen und Sebastian,
ich habe jetzt mal beschlossen, dass es bis das Thema weiter konkretisiert ist, kein Stuttgart und Singen mehr gibt und die Richtungen erstmal generisch "Norden" und "Süden" heißen. Sowohl "Norden" als auch "Süden" gehen über den Wendel in die Tiefe zum nur noch einen großen SchaFY.![]()
Der zweite Schattenbahnhof ist jetzt also weg und die Strecke nach "Norden" (ehemals Stuttgart) ist jetzt nur noch eingleisig. Das bringt deutliche Entspannung für Brezelbronn und auch für die Anbindung nach "Süden".
Die gedrehte Anbindung der CHB auf Vorschlag von Jürgen bringt nicht nur gestalterische Vorteile, sondern erleichtert auch die Bedienung. Mit der Neuplanung wäre es nun möglich das Ziehgleis zusammen mit der gedrehten Anbindung nach links zu verlegen, was m.E. noch weitere Vorteile bringt und nicht zuletzt auch den Zugang zur Bahn einfacher machen würde.
In meinem Plan hatte mir nie gefallen, dass die Personenzüge nur über die Bahnsteige von Gleis 1 und 5 zu erreichen sind. Mit der Neuplanung können die Preiserlein jetzt einfach über Gleis 1 und 2 ein- und aussteigen. Aktuell wäre das ein Mittelbahnsteig, evtl. sind aber zwei Schüttbahnsteige vorbildgerechter. Der Schülerzug kann auf das noch nicht nummerierte Stumpfgleis links neben dem EG einfahren. Mehr Personengleise sind hier wohl nicht notwendig.
Die Gleise für den Güterverkehr passen jetzt nicht mehr so richtig, das wird sich mit den Ideen aus den Vorbildbahnhöfen aber eh noch ändern. Drum mache ich da erstmal nix.
Sebastian, vielen Dank für den Tipp mit den Gleisplänen Rossberg und Schelklingen. Die habe ich mal runtergeladen und schon einen ersten Blick drauf geworfen. Sieht vielversprechend aus. Zu Schelklingen habe ich noch ein pdf "150 Jahre Schelklingen" mit der Geschichte und den Gleisplänen im Zeitverlauf gefunden. Sehr schön, da kann ich mich mal durchwühlen.
Viele Grüße aus dem verregneten Südwesten
Dieter
Mal als Einschub
noch zu Gsälzburg:
Wenn Gsälzburg tatsächlich zur Spitzkehre werden würde, könnte das Salzbergwerk doch auch ins Off wandern. Ganzzüge starten dann im Schattenbahnhof, wendeln sich hoch nach Gsälzburg, machen Kopf, fahren die sichtbare Strecke hinunter nach Brezelbronn entschwinden auf der Hauptbahn wieder Richtung Schattenbahnhof.
Wegen der Drehscheibe würd ich mir gar nicht so viele Sorgen machen, kleinere Bahnhöfe mit Drehscheibe am Ende gab es durchaus ein paar, Heiligenhafen, Büsum, Wildbad, Thale fallen mir spontan ein.
Gruß
Alex
#42 RE: Neckar-Alb-Bahn: Einschub Gsälzburg
Hallo Alex,
vielen Dank für die Tipps zu den Vorbildgleisplänen. Heiligenhafen und Thale habe ich gefunden. Bei Büsum und Wildbad bin ich gescheitert. Heiligenhafen hat ja mit dem vierständigen Lokschuppen an der Drehscheibe eine ganz ähnliche Situation wie Gsälzburg.
Nachdem Brezelbronn aktuell tatsächlich auf Inspiration wartet, habe ich mir mal Gedanken über das BW in Gsälzburg gemacht:
- Das BW ist wohl wirklich etwas groß.
Eine mögliche Begründung war ja Gsälzburg als Spitzkehre. Damit werde ich aber nicht so richtig warm. Das passt iwie nicht zu Brezelbronn als Trennungsbahnhof, über den ich eh schon an alle im Thema bekannten Bahnhöfe komme.
- Die ständige zwangsweise Nutzung der Drehscheibe nervt etwas im Betrieb, notwendig ist die m.E. aber schon
- Ein Abstellgleis für den Triebwagen gibt es auch nicht (und am Bahnhofsausgang ist dafür kein Platz)
- Das BW ist im wesentlichen noch im Rohbau, da wäre ein Umbau nicht so schlimm
- Dann habe ich im Gleisplan von Schelklingen (Danke Sebastian) gesehen, dass da tatsächlich ein "normaler" zweiständiger Lokschuppen direkt an der 20m Drehscheibe stand. Ich dachte, dass es sowas nicht gibt.
Also frisch mal eine Alternative für die BW-Situation geplant.![]()
![]()
Die Gebäude passen wie immer vom Stil nicht zum Thema, reichen aber für die "Stellprobe" aus.
Ich finde die neue Variante sieht viel lockerer und passender aus.
Es gibt halt nicht mehr viel für die Lokbehandlung.
Für die Dampfloks ist nur ein Gleis mit einer Kleinbekohlung übrig geblieben. Dafür gibt es jetzt das Abstellgleis für den Triebwagen mit Dieseltankstelle.
Reicht das als Lokstation für Gsälzburg? Falls nicht, ist der Rest halt außerhalb der Anlage, reinquetschen ist wohl eher nicht angesagt.
Viele Grüße
Dieter
PS.: Natürlich auch vielen Dank an Jürgen für's Hinterfragen der BW-Situation!!
#43 RE: Neckar-Alb-Bahn: Einschub Gsälzburg
Schuur Dieter,
schuur ihr Jonge,
ich würde überlegen, das Bekohlungsgleis auch an die Drehscheibe anzubinden. Dann kann Ein- und Ausfahrt klar definiert werden: Über "die Kohle" rein, auf direktem Weg raus.
Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass man lsonst etzten Endes dann gerne über die Ausfahrt (unter Umgehung der Kohle) gleich reinfährt...
#44 RE: Neckar-Alb-Bahn: Einschub Gsälzburg
Hallo Dieter,
So ist es viiiiiel besser. Und ich schließe mich Hartmut fast an und würde die Kleinbekohlung unmittelbar an das Zufahrtsgleis zur Drehscheibe legen. Das freie Stumpfgleis wird dann die Abstellung für eine Schienenbusgarnitur.
Und als Bw würde ich das auch nicht mehr bezeichnen. Eher Außenstelle in der zwei Loks und ein Schienenus übernachten und vielleicht die örtliche Kleinlok stationiert ist.
Eine Dieseltankstelle braucht es nicht, die Loks tanken am anderen Ende der Fahrt in Tübingen oder so. Die Kleinlok fährt zweimal die Woche zum Tanken dorthin.
Grüße Sebastian
P.S.: Rechteckschuppen an Drehscheiben waren in Württemberg recht häufig, das passt hervorragend.
#45 RE: Neckar-Alb-Bahn: Einschub Gsälzburg
Hallo Dieter,
ich hatte heute familiäre Verpflichtungen.
Was ich eben auf die Schnelle gelesen habe, bist du in allen Bahnhöfen auf dem richtigen Weg.
Im Detail beschäftige ich mich damit Morgen Abend.
Was ich / wir hier vorschlagen sind Hinweise um späteren Betriebsfrust vorzubeugen. Was du umsetzt und später baust muss vor allem dir gefallen. Aber ich merke schon, dass da unsere Anregungen offen aufnimmst.
Noch ein Hinweis zu der gedachten regionalen Einordnung. Wir Betriebseisenbahner mit dem teilweise (belastenden) Vorbildwissen sehen da vielen zu verbissen. So, wie du die Einordnung deiner Bahn angehst passt das schon. Bau dir deine Bahn, wie sie dir gefällt, mit dem Charakter deiner Lieblingsregion. Im späteren Betrieb ist das dann zweitrangig. Wichtig ist, dass das Betriebskonzept stimmt, dann hast du auch Freude an deiner Bahn.
Gruß Jürgen
.
Das macht echt Spaß hier!
Eure Tipps und der methodische Ansatz im Forum - insbesondere vor dem ersten Beitrag, bringen mich echt weiter.
Da lasse ich mir meine Denkfehler gerne aufzeigen und lerne noch was dazu. Sehr angenehm, dass bisher niemand dogmatisch unterwegs war 
Bis jetzt gelang mir auf keiner meiner Anlagen vernünftiger Betrieb und John Allens Timesaver brachte auch nur kurzzeitig Abwechslung - inzwischen weiß ich warum.
Mit der Idee einer BW-Außenstelle kann ich wunderbar leben.
Die Bekohlung würde ich dann zwischen das Triebwagenabstellgleis und das Zufahrtsgleis zur Drehscheibe platzieren.
Dann kann auf dem Abstellgleis ab und zu mal ein Wagen mit Kohle zum Ausladen stehenbleiben.
Bis denne
Dieter
Hallo zusammen,
dem Tipp von Sebastian folgend, habe ich mal versucht den Plan "Schelklingen" (von 1905) als Inspiration zu nehmen.
Dann habe ich noch das von Jürgen vorgeschlagene Ausziehgleis auf die linke Seite umgezogen - das passt dort besser.
Die wichtigsten Punkte aus meiner Sicht:
- In Gleis 1 könnte der Schülerzug aus Gsälzburg Kopf machen
- Gleis 2 und 3 sind für den Personenverkehr. Evtl. Zieht man das Güterschuppengleis noch etwas vor, dann ist Gleis 2 auch über den Hausbahnsteig direkt erreichbar. Ein Mittelbahnsteig wäre dann nicht notwendig und ein Schüttbahnsteig würde reichen.
- Gleis 4 ist das Einfahrgleis für NG. Optional habe ich noch einen Schüttbahnsteig für Gleis 4 eingeplant. Ergibt das Sinn? Falls ja, kann Gleis 4 ausnahmsweise auch für Personenzüge verwendet werden.
- Über Gleis 5 werden ausgehende Güterwagen bereitgestellt, egal, wohin die sollen.
- Gleis 6 wäre das Umfahrgleis, nicht nur zur CHB.
- Ein potentielles Problem sehe ich in der Anbindung des Güterschuppens und der Ladestraße. Hier muss über das rechte Ausfahrgleis rangiert werden.
- Auf die kleine Lokstation für eine lokale Rangierlok habe ich verzichtet, würde die fast doch wieder dazunehmen.
Ich freue mich über jedes Feedback!![]()
Gruß
Dieter
PS: Für diejenigen die es interessiert: Den PDF-Artikel "Wie die Eisenbahn nach Schelklingen kam" habe ich hier gefunden. Dort sind auch ein paar schematische Gleispläne im Zeitverlauf enthalten.
Mensch Dieter,
während ich noch ein paar Bleistiftskizzen male hast du Schelklingen schon ausgeplant! Etwa so wie du Schelklingen hier gezeichnet hast war auch meine Vorstellung.
Daher lege ich keinen eigenen Plan vor sondern mache Optimierungsvorschläge:
Das stumpfe Bahnsteiggleis 1 würde ich komplett streichen. Stattdessen bekommen die Gleis 2, 3 und 4 schmale Schüttbahnsteige. Gleis 5 würde ich zum Hauptgleis, aber ohne Bahnsteig, umwidmen. Die ganze Anordnung wäre wie in Schelklingen bis heute, und für württembergische Hauptstrecken absolut typisch.
Über die Nebengleis und die Anbindung der Anschließer muss ich noch mal in Ruhe nachdenken, das hängt ja mit den beabsichtigten Abläufen im Nahgüterverkehr zusammen.
Gut finde ich dass Brezelbronn weder Bw noch Lokschuppen hat. Braucht er auch gar nicht.
Schön fände ich wenn Brezelbronn das "look and feel" von Schelklingen hätte. Auf er Homepage des Schelklinger Museumsstellwerks gibt es schöne Bildergalerien aus den Epochen 4 und 5: https://stw1-schelklingen.de/
Grüße,
Sebastian
Hallo Dieter,
Mir bereitet die Ladestraße/Kopframpe an der rechten Seite des Bahnhofs noch etwas Kopfzerbrechen.
Die Lage innerhalb des Bogens der Strecke nach Norden könnte ein Gestalterische Problem werden.
Wie wäre es, wenn Du die Kopframpe an das Freiladegleis (Gleis 7) entweder rechts oder links anbinden würdest.
Die Weiche in Gleis 2 zum Güterschuppen könnte dann näher an das EG rücken und damit wäre etwas mehr Ausziehlänge gewonnen.
Stükgutwagen in Richtung Norden wären dann spielend leicht auch mit der Streckenlok zustellbar. In die Gegenrichtung wird es natürlich wesentlich kniffeliger. Solltest Du doch einen Rangierlok in Brezelbronn stationieren, wäre das einen Aufgabe, voraugesetzt der Stückgutwagen in Richtung Süden befindet sich am Ende des Personenzugs.
Auf der Nordseite (rechts) würde ich evtl. noch einen Weichenverbindung zwischen Gleis 3 und Gleis 4 vorsehen. Dazu könnte die Weiche für Gleis 4 und 5 als doppelte Kreuzungsweiche ausgeführt werden. Damit ließe sich der Güterschuppen, ohne über die nördlich Einfahrweiche auszuziehen, aus dem Güterbereich des Bahnhof wesentlich einfacher erreichen.
Alternativ wäre auch eine doppelte Kreuzungsweiche statt der Weiche von Gleis 2 und 3 möglich, über die dann die Verbindung zum Gleis 4 hergestellt wird (Innenbogenweiche).
Allerdings ist Gleis 3 ja vermutlich das Durchfahrgleis, ob da ein doppelte Kreuzungsweiche im Fahrweg der Betriebssicherheit dienlich ist, lasse ich mal dahingestellt.
vielen Dank für eure Antworten.
@Sebastian: Ich habe tatsächlich die Erfahrung gemacht, dass ich mit 3rd PlanIt schneller als mit dem Bleistift bin...
Vielen Dank auch für die Bilder von Schelklingen. Der Bahnhof ist wirklich allerliebst, und passt auch gut zu meinem bisherigen Gsälzburg mit einem verdoppelten Empfangsgebäude Güglingen von Faller. Das nehme ich mir zu Herzen!
Das mit dem Stumpfgleis links kann ich sofort nachvollziehen, auch das mit den schmalen Schüttbahnsteigen.
Was meinst du mit "Gleis 5 zum Hauptgleis umwidmen"? Ich glaube, da warte ich jetzt erstmal, was du dir zu den Anschließern und den Abläufen im Nahgüterverkehr überlegst.
@kk92: Die Kopf-/Laderampe vorne schien mir passend zum Verladeplatz, den es da auch in Schelklingen gab. Tatsächlich hatte ich auch Skrupel bzgl. Platzbedarf und landschaftlicher Ausgestaltung. Hinten wäre auf jeden Fall auch Platz - hab mal probehalber beide eingezeichnet.
Das mit der zusätzlichen Weichenverbindung zwischen Gleis 3 und 4 verstehe ich nicht ganz. Gleise 3 und 4 sind ja schon in Form der IBW ganz rechts verbunden. Das wäre dann doch eine doppelte Gleisverbindung?
Problem ist wohl, dass die IBW "ewig" weit weg ist und damit gefühlt gar nicht mehr so richtig zum Bahnhof gehört. Durch die neue Umplanung habe ich so viel Nutzlänge für die Gütergleise gewonnen, dass ich eher auf die IBW verzichte und die Verbindung zwischen 3 und 4 vorziehe, so etwa:![]()
Die neue Weiche könnte grundsätzlich auch eine DKW sein, dann hätte man auch rechts ein Ziehgleis.
Meines Erachtens nicht so prickelnd. Ich bin eigentlich wirklich froh, wenn ich keine DKW einbauen muss und auch mit DKW wäre die Einfahrt aus Richtung Norden blockiert, wenn rangiert werden muss.![]()
Gruß
Dieter
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