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Planung für meine Neckar-Alb-Bahn
#51 RE: Neckar-Alb-Bahn: Vorsichtige Umplanung Brezelbronn
Hallo Dieter,
gefällt mir gut dein Schelklingen.
Bloß keine DKW, zu aufwändig und bringt betrieblich nicht viel. Wenn du in Richtung Norden rangierst, benötigst du etwas gut 2/3 des Gleisbogen für das, was ins Güterschuppengleis hinter die Weiche passt. Wenn du die Rangierhalttafel ungefähr Höhe der Prellböcke des Anschlusses setzt, kannst du das Einfahrsignal ungefähr bei dem Wort Norden platzieren. Dann geht das Rangieren auch ohne Ziehgleis. Ich denke da kommt nicht alle halbe Stunde ein Zug von Norden.
Gruß Jürgen
…. auch links ist es optimal, du kommst aus Gleis 3 mit einer Rangierabteilung innerhalb der Weichenstraße in den Güterbereich ohne den Einfahrsignalen aus Gsälzburg und Süden zu nahe zu kommen.
Über das Ziehgleis kannst du wunderbar in allen Gleisen von Gleis 4 aufwärts rangieren, während durch die Gleise 2 und 3 Züge fahren. Betrieblich ist das einfach Top.
Gruß Jürgen
#54 RE: Neckar-Alb-Bahn: Vorsichtige Umplanung Brezelbronn
Hallo Dieter,
bevor wir uns im Detail mit den Gleisanlagen und Betriebsabläufen im Güterverkehr befassen möchte ich noch einen kleinen Planungsfehler in den Hauptgleisen ansprechen.
Zuerst aber eine kleine Streckenkarte. Die brauchen wir für das Güterverkehrskonzept nachher sowieso, aber ich finde es praktischer wenn alle Betriebsstellen Namen haben. Als benachbarte Knoten an der Hauptbahn habe ich jetzt mal Tübingen im Norden und Sigmaringen im Süden gewählt (das kannst du später beliebig ändern):![]()
Und nun das eigentliche: die Hauptstrecke und durchgehende Verbindung ist Tübingen - Sigmaringen. Wenn ich deinen Gleisplan (unter Weglassung der Nebengleise) mal gestreckt aufzeichne sieht das so aus:![]()
Alle Züge Tübingen Sigmaringen machen einen "Achssprung", sie müssen entweder bei der Einfahrt oder der Ausfahrt "die Seite wechseln" (rot dargestellt). Das würde man bei einer Hauptbahn nie so machen: auf einem der Hauptgleise soll gerade durchgefahren werden. Ändere den linken Bahnhofskopf so dass auf Gleis 3 gerade durchgefahren werden kann:![]()
Züge der Hauptstrecke können jetzt glatt durchfahren (grün). Bei der Gelegenheit habe ich das (m. E. unnötige) stumpfe Hauptgleis 1 gestrichen und die Gleise neu nummeriert.
Hinzugefügt wurde ein neues Hauptgleis 4 als Behandlungsgleis für Güterzüge (ohne Bahnsteig). Ideal (aber nicht zwingend) wäre wenn es von allen Hauptgleisen die größte Nutzlänge hätte.
Die Planung hier macht übrigens großen Spaß! Toll wie alle was Konstruktives beitragen und noch besser wie elastisch Dieter die Vorschläge aufnimmt!
Grüße,
Sebastian
P.S.: Zum dem Gleisplan in Beitrag #50 mit der DKW in der Nordausfahrt: in der Epoche 3 waren DKW in Hauptgleisen nicht so selten. Aber: so wie gezeichnet wären die Züge der Hauptstrecke alle durch den abzweigenden Strang gefahren, die Rangierfahrten ins Ausziehgleis hingegen hätten den geraden Strang benutzt. Und das hätte man auf einer solchen Strecke keinesfalls akzeptiert.
#55 RE: Neckar-Alb-Bahn: Vorsichtige Umplanung Brezelbronn
Hmm, passt der Begriff "Achssprung" bei meiner Anlage überhaupt bzw. kann ich Schelklingen überhaupt ohne Achssprung bauen?
Tatsächlich habe ich kein einziges Hauptgleis bei dem nicht mindestens eine Weiche in abzweigender Richtung befahren wird.![]()
Ich könnte links Gsälzburg und Sigmaringen tauschen (das wird im verdeckten Anlagenteil dann heimlich wieder korrigiert).
Aber auch da fahren die ein- und ausfahrenden Züge fleißig über die abgehenden Zweige der Weichen.
Mit fragendem Gruß
Dieter
PS: Die Prinzipskizze war natürlich top. Es sind doch immer (oft) die einfachsten Dinge...
#56 RE: Neckar-Alb-Bahn: Vorsichtige Umplanung Brezelbronn
Hallo Dieter,
ja, das ist jetzt etwas blöd zu erklären... Mit Achssprung meinte ich nicht unbedingt dass die durchgehende Fahrt nicht auch über den abzweigenden Strang einer Weiche führen darf, das lässt sich angesichts des Platzangebots nicht vermeiden.
Ich versuche morgen Abend mal mit dem Gleisplanungsprogramm aufzuzeichnen wie ich mir die Lösung denke.
Grüße,
Sebastian
P.S.: Du planst mit Tillig-Weichen? Nur 15°/866mm oder auch 12°/1350mm?
Na da bin ich mal gespannt!
Ja ich plane mit Tillig. Fast alles sind sind 15°/866. Wenn's passt auch mal eine 12°/1350.
Ich denke, du wirst den Plan irgendwie durchpausen. Falls du dich wunderst, dass du zu den zwei unten türkis markierten Weichen kein Gegenstück findest: Das sind leicht gebogene Tillig Selbstbauweichen 12°/1350 mit rA = 2400mm, rI = 866 mm.
Die sind schon in Gsälzburg installiert und gefallen mir ganz gut.![]()
Die Tillig IBW r 17°/29° mit rA=934mm und rI = 543 mm habe ich erfolgreich vermieden. Wenn es denn eine IBW sein muss, nehme ich die großen Roco.
Ich hatte die letzten Tage frei, deshalb konnte ich mich so auf die Planung stürzen - habt ihr ja gemerkt. Die nächsten zwei Wochen bin ich geschäftlich ziemlich eingespannt. Bitte nicht wundern, wenn die Antworten dann eher spärlich kommen.
Beste Grüße
Dieter
Oh!
Zitat von Diegu im Beitrag #57
Falls du dich wunderst, dass du zu den zwei unten türkis markierten Weichen kein Gegenstück findest: Das sind leicht gebogene Tillig Selbstbauweichen 12°/1350 mit rA = 2400mm, rI = 866 mm.
Die sind schon in Gsälzburg installiert und gefallen mir ganz gut.
Also, wenn du keine Angst vor dem Verbiegen und ggf. Kürzen der Tillig-Weichen hast... dann eröffnen sich noch viel bessere Möglichkeiten einen auch fahrdynamisch optimalen Gleisplan zu gestalten. Dafür würde ich auch mein S21-Gleisplanprogramm mal anwerfen.
Grüße,
Sebastian
#60 RE: Neckar-Alb-Bahn: Vorsichtige Umplanung Brezelbronn
Hallo Dieter,
machen wir nebenbei schon einmal weiter mit dem Lokeinsatz und dem Güterverkehr.
Die BW Außenstelle in Gsälzburg ist gut so, die Lokbehandlungsanlagen würde ich genauso platzieren, wie du es geplant hast.
Die Drehscheibe in Gsälzburg ist ja nötig um den Lokschuppen zu erreichen. Nur wirst du da aber sehr selten eine Lok drehen.
Zwischen Brezelbronn und Gsälzburg werden wohl hauptsächlich Tenderlokomoven verkehren. Wenn diese Stecke nach Gsälzburg, wie geplant, eine heftige Steigung aufweist, würde das Original die Tenderlokomotiven immer mit Schornstein in Richtung Gsälzburg verkehren lassen. Wenn es bei schweren Güterzügen mal eine Schlepptenderlok ist, frage ich jetzt, würde denn eine BR 58 auf die Drehscheibe passen, mit z.B. einer BR 24 würde man nicht nach Gsälzburg fahren, das kann eine BR 64 genauso gut.
In einem der ersten Beiträge habe ich den Sinn der zusätzlichen Gleisverbindung zwischen den Gleisen 2 und 3 angezweifelt. Du hast sie noch im Plan und ich hab jetzt auch eine Berechtigung dafür gefunden.
Wenn Güterwagen für das Salzwerk am Schluß der Güterzüge gereiht sind, kann man den Güterzug vor der Weichenspitze trennen und die Wagen für das Salzbergwerk, wenn die Lok über Gleis 2 umläuft gleich aufnehmen und über die Einfahrt zum Salzwerk sägen. Aus Gleis 3 in Richtung Streckenende ist hierzu ja klein Platz.
Weiter in Brezelbronn.
Die durchgehenden Personenzüge in der Relation Tübingen - Sigmaringen und zurück werden wohl mit Schlepptenderloks verkehren, daher solltest du in deinem SchaFY hierfür eine Wendeschleife vorsehen, sonst musst du jeden Personenzug im SchaFY rangieren und brauchst dort auch eine Drehscheibe. Oder münden beide Gleise der Wendel auf unterschiedlichen Seiten in den SchaFY.
Nur Güterzüge musst du ja hier behandeln, da solltest du dir überlegen, wie du da gut dran kommst. Oder die Güterzuge fahren auf eine Zugkassette, die du dann entnehmen und bequem in Schreibtischhöhe behandeln kannst.
Gruß Jürgen
Hallo Sebastian, hallo Dieter,
reden wir bei der von Sebastian vorgeschlagenen Hauptstrecke von Tübingen nach Sigmaringen über die Kursbuchnummer 766, dann müsste die Strecke nach Gsälzburg den Bahnhof Brezelbronn nach links verlassen.
Bei der jetzigen Anordnung würde es Bedeuten, dass die Strecke nach Gsälzburg neben der Hauptbahnhof stark ansteigen muss und diese später auf einer Brücke quert. So ist es ja hier in Preussen/Hannover vor meiner Haustür in Kreiensen und Northeim (Han) auch.
Wenn man aber die Strecken in Brezelbronn Süd tauscht, wäre das mit Bezug auf das Original vermieden, müsste es aber im Modell im verdeckten Teil so machen.
Vielleicht hilft euch diese Überlegung bei eurer Optimierung der Streckendurchbindung Tübingen - Sigmaringen.
Gruß Jürgen
#62 RE: Neckar-Alb-Bahn: Vorsichtige Umplanung Brezelbronn
Vorab - Gedanklich bin ich inzwischen voll bei Tübingen - Sigmaringen. Nach einem ersten massiven Störgefühl fühle ich mich da zwischenzeitlich pudelwohl - ich werde also die generischen Norden und Süden gegen die zwei schönen Städtchen tauschen!
Erstmal zu einem ersten Post:
Ich denke auch eher an schwere Tenderloks. Das Thema mit Schlot voraus fahren wegen der Wasserbüchse war für mich auch eine mögliche Begründung für die Drehscheibe. Kannte die Argumentation zwar, weiß aber nicht wie stichhaltig das ist.
Schwere Tenderloks sind immer gut. Eine 82, 86 und eine 93 stehen hier schon rum. Leider funktioniert nur die gute alte 86 von Fleischmann ohne zu klagen - 82 und 93 haben sehr schlimme Kontaktprobleme. Das ist aber eine ganz andere Geschichte für ein anderes Mal. Eine 58 könnte ich tatsächlich drehen. Die 58 311 fuhr vor ein paar Jahren mal durch meinen Wohnort an der Strecke Tübingen - Hechingen. Was für ein schöner Dreizylindersound!
Eine 24 würde ich hier gar nicht sehen. Die 50er und einmal eine 38er hatte ich als Kind noch erlebt.
Ja, die Umfahrung ist noch drin - hab's nicht über's Herz gebracht. Das von dir geschilderte Rangiermanöver ist tatsächlich viel ökonomischer als das Umsetzen über die Gleise 16 und 17. Schöner Punkt!
Ja, mein SchaFY soll tatsächlich eine Wendeschleife erhalten. Ich stelle mal die Bilder ein, wie der Plan aktuell aussieht.
Das mit der Tatsache, dass die Personenzüge jedes zweite mal auf den Kopf gestellt sind, muss ich in Kauf nehmen.
Der SchaFY bleibt auf dem Boden. Jetzt habe ich ja wieder knapp einen Meter lichte Höhe drüber.
Zugkassette... hatte ich noch gar nicht dran gedacht. Ich weiß noch nicht was Zug behandeln tatsächlich bedeutet, außer einer vagen Vorstellung von Zetteln umsortieren und ggf. Ladung be- und entladen und die irgendwo zwischenparken und und und. (aber das auch für später)
Jetzt die Pläne - außen kommt die Strecke nach Tübingen runter, innen die nach Sigmaringen. Alle Züge können den SchaFY wieder in die ursprüngliche Richtung verlassen:![]()
Hier die Anbindung der Wendel:
- Rechts aus Brezelbronn nach Tü in 60cm Höhe zur Wendel außen in 60 cm Höhe
- Links aus Brezelbronn nach Sig, auch in 60cm Höhe zur Wende innen in ca 62 cm Höhe - das ist kreuzungsfrei, da ja die innere Wendel an dieser Stelle eine Umdrehung mehr hat als die äußere
- Strecke, die in der Luft hängt, schmiegt sich an die Dachschräge an und führt nach Gsälzburg hoch.![]()
Und jetzt das ganze als 3D-Bild:![]()
Grüße
Dieter
und zur Anbindung an die Alb, bzw. Gsälzburg:
Es ist, wie Jürgen schreibt. Fährt man von Tübingen nach Sigmaringen, ist die Alb immer rechts im Osten. Also müsste die Strecke nach Gsälzburg tatsächlich links von der Strecke nach Sigmaringen verlaufen und nicht wie in meinem Plan rechts.
Allerdings müsste es sowohl nach Sigmaringen als auch nach Gsälzburg bergauf gehen - dann wird's aber komisch.
Für den weiteren Streckenverlauf sehe ich da so oder so keine Probleme. Hatte mich schon damit abgefunden, dass das meiste dort unsichtbar ist - aber hier hat sich planerisch an anderer Stelle ja auch schon viel (zum besseren) geändert. Vielleicht bleiben ja doch ein paar Meter sichtbar und ich kann den Modellen noch ein bisschen mit den Augen folgen.
Tschö
Dieter
#64 RE: Neckar-Alb-Bahn: Vorsichtige Umplanung Brezelbronn
Guten Morgen Dieter,
wenn du mit hier im Forum eine Mail mit deiner Mail-Adresse sendest, kann ich dir 2 Beispielgleispläne von Northeim und Kreiensen schicken. Da siehst du, wie das Original eine Strecke auf die andere Seite kriegt.
Aus Urhaberrechtsgründen möchte ich die hier nicht öffentlich einstellen und in der Mailfunktion des Forums bekomme ich keine Dateien geladen.
Gruß Jürgen
#65 RE: Neckar-Alb-Bahn: Vorsichtige Umplanung Brezelbronn
Zitat von Diegu im Beitrag #63
und zur Anbindung an die Alb, bzw. Gsälzburg:
Es ist, wie Jürgen schreibt. Fährt man von Tübingen nach Sigmaringen, ist die Alb immer rechts im Osten. Also müsste die Strecke nach Gsälzburg tatsächlich links von der Strecke nach Sigmaringen verlaufen und nicht wie in meinem Plan rechts.
Allerdings müsste es sowohl nach Sigmaringen als auch nach Gsälzburg bergauf gehen - dann wird's aber komisch.
OK, die Alb ist im Osten. Dann sollte man die Streckenabgänge einfach tauschen (Züge nach Gsälzburg benutzen dann den Hausbahnsteig) und kein Überwerfungsbauwerk errichten.
Dieser Tausch käme auch der Detailgleisplanung etwas entgegen und würde es einfacher machen für die Hauptstrecke eine optimale Linienführung mit großen Radien und ohne Gegenbögen zu erreichen. Wenn das für @Diegu passt plane ich Brezelbronn mit dieser Maßgabe weiter?
Was anderes: die unterirdischen Gleisanlagen finde ich gar nicht optimal (Gleise praktisch nicht zugänglich, sehr große Tiefe usw.). Aber in das Thema mag vielleicht jemand anderes einsteigen, ich bin die nächste Zeit mit Brezelbronn ausgelastet!
Grüße,
Sebastian
Zitat von Sebastian im Beitrag #65
Was anderes: die unterirdischen Gleisanlagen finde ich gar nicht optimal (Gleise praktisch nicht zugänglich, sehr große Tiefe usw.). Aber in das Thema mag vielleicht jemand anderes einsteigen, ich bin die nächste Zeit mit Brezelbronn ausgelastet!
Mann ey - das sind gute Anmerkungen.
Ja. Schattenbahnhof - was habe ich mir gedacht? Ehrlich gesagt wohl nicht allzu viel. Zugspeicher, viel und lang. Wohl keine so gute Basis für eine Planung.
Generell finde ich die Gleise hinten unten auf dem Boden nicht schlimm. In den hinteren Gleisen soll auch nicht rangiert werden. Für Wartungsarbeiten, Loks- und Wagen eingleisen, kommt man aber ordentlich ran - bis auf die letzten beiden Gleise vielleicht. Das muss ich nochmal prüfen.
Der Vorteil, den ich bei der bisherigen Planung sehe ist, dass ich für evtl. Wartungsarbeiten an Gsälzburg gut von unten rankomme. Gsälzburg besteht halt nicht aus Modulen.
Was ich nicht gemacht habe: Die Anforderungen an den Schattenbahnhof aus Betriebssicht ermittelt.
Das werde ich nochmal durchdenken.
Erster Schritt wäre wohl ein Fahrplan - das kriege ich kurzfristig nicht hin.
Meine sonstigen Prämissen und Grundideen:
- Die Personenzüge und andere durchgehende Züge fahren grundsätzlich immer in derselben Zusammenstellung. Für diese ist die Kehrschleife auch gedacht.
- Zugbildung im SchaFY nur für Nahgüterzüge Tü - Sig und Tü - Gsälzburg (zu denen ich auch evtl. GAG für das Salzbergwerk zähle)
- Herausnehmbare Gleise im Fiddleyard-Teil sind eine sehr gute Idee. Da kann ich einfacher fiddeln und ich könnte auch ganze Zuggarnituren tauschen. Dafür benötige ich aber unbedingt ein paar gerade Gleise gleicher Länge.
- Ich muss mir über die Zuglängen im Klaren werden. Zu lang macht den SchaFY nur komplexer
Sehr ihr bei den obigen Prämissen und Grundideen grobe Denkfehler?
VG
Dieter
Hallo Dieter,
Zitat von Diegu im Beitrag #62das musst du natürlich bei einem Schattenbahnhof innerhalb einer Wendeschleife nicht in Kauf nehmen: Nachdem der Zug in sein Gleis eingelaufen ist, kuppelt die Lok ab, fährt rückwärts durch die Kehrschleife und kuppelt am Zugende wieder an. D.h. der Zugverband durchläuft im Gegensatz zur Lok nicht die gesamte Kehrschleife und wird rückwärts wieder auf die Strecke gezogen.
Ja, mein SchaFY soll tatsächlich eine Wendeschleife erhalten. ...
Das mit der Tatsache, dass die Personenzüge jedes zweite mal auf den Kopf gestellt sind, muss ich in Kauf nehmen.
Gruß von Ruhr und Nette
Hans
mein Video-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCzNi2p1SkNYVxc1_1mJJhhA
Moin,
wenn eine Wendeschleife, dann doch auch deshalb, damit die Züge der Durchgangsrelation Nord-Süd im Schattenbahnhof nicht bearbeiten werden müssen. Rangieren macht Spaß, aber nicht im Untergrund. Die gedrehte Reihenfolge würde ich in Kauf nehmen, schon deshalb weil ich dann Originalkupplungen an Lok und am letzten Wagen einsetzen könnte. Für Züge, die auch zum Endbahnhof fahren, gilt das aber alles nicht.
Die Frage wäre also eher: Warum überhaupt den Aufwand mit Wendel und Kehrscheife?
Viele Grüße,
Johann
Zum Wendel: Das ist ja ein Raum unterm Dach.
Nur ganz unten habe ich genug Platz für die Wendeschleife. Eine andere Idee ist mir da bisher nicht eingefallen.
Dann ist es mir noch wichtig, dass ich für Wartungsarbeiten von unten gut an Gsälzburg rankomme. Wenn die unteren Gleise auf dem Boden liegen klappt das problemlos.
Dort wo der Wendel ist, klappt das auch, weil die Vitrine, die dort steht verschiebbar ist.
Die Idee mit der unterschiedlichen Zugbehandlung im SchaFY gefällt mir sehr gut. Die Loks der Züge von Gsälzburg könnten einfach in einem (neuen) Behandlungsgleis vorne (zwangs-) entkuppelt werden. Dabei könnte man bei Bedarf Wagen beistellen oder abkuppeln. Die Lok macht eine Runde um die Schleifekoppelt an, zieht vor und schiebt ihren Zug rückwärts in ein Abstellgleis.
Gruß
Dieter
Hallo,
darf ich nochmal ganz vorsichtig einen Finger in eine Wunde legen, die aber kaum zu heilen sein wird, m.E. nur über eine generelles Überdenken der Funktion des Bahnhofes:
Die Nutzlängen der Gleise nämlich!
Wenn das längste Gleis bei nicht mal 2,30 Metern liegt, dann ist da der längste P-Zug also 6 Wagen plus Lok und der verstopft das Gleis schon total und muss punktgenau anhalten.
Ist das für den BETRIEB dann nutzbar oder ist es nicht alles etwas zu kurz?
Hi Rolf,
die Bemaßung im Schattenbahnhof ist leider irreführend. Mein Programm kann nur die Längen der geraden Gleisstücke darstellen und ich habe mir in dem frühen Stadium noch nicht die Mühe gemacht die tatsächlichen Längen reinzuschreiben.
Tatsächlich hat das kürzeste der 6 unteren Gleise eine Länge (Weiche - Weiche) von 2.700 mm. Ich würde auf jeder Seite 150 mm abziehen, dann komme ich auf 2,4m und damit grob in die Richtung dessen was du geschrieben hast. Die zwei längsten Gleise haben mit der Rechnung 2,7 m NL.
Mit der Länge im Schattenbahnhof bin ich fein. Da sind eher die Längen der Bahnsteige mit aktuell um die 1.800 mm in Gsälzburg und Brezelbronn der begrenzende Faktor. Ob das in Brezelbronn mit der Planung von Sebastian länger oder kürzer wird, werden wir sehen. Ein Zug mit 6 maßstäblich langen 26,4 m Wagen ist aus meiner Sicht eher die Ausnahme. Welche Züge in den 60ern verkehrten weiß ich (noch) nicht. In den 70ern waren es meistenteils 3 Silberlinge und ein Gepäckwagen. Oder auch 6 B3yge oder die alten B4ye-36/50.
Ich denke also, dass die Längen passen. Wenn ich da Abstriche machen muss, wäre ich da eher schmerzfrei.
Für's genaue Anhalten und um Katastrophen zu entdecken kommt auf jeden Fall eine Kamera in den Schattenbahnhof. Eine Automatisierung könnte ich mir hier auch vorstellen.
Viele Grüße
Dieter
Zitat von Diegu im Beitrag #70
Die Lok macht eine Runde um die Schleife, koppelt an, zieht vor und schiebt ihren Zug rückwärts in ein Abstellgleis.
Gruß
Dieter
Das hat den Vorteil, daß Schlepptenderloks dabei gedreht werden. Tenderloks könnten den Zug umfahren, ohne die Schleife zu benutzen.
Übrigens habe ich tatsächlich erlebt, daß Dieselfahrzeuge gedreht wurden, und zwar im Bahnhof Düren im Rheinland, wo die Gleise 17-19 in einer Drehscheibe endeten. Dadurch sparte man sich den Führerstandswechsel bei den dort eingesetzten Fahrzeugen (211 und 795). Allerdings wurde das nicht immer so gemacht; warum, weiß ich nicht.
Herbert
Cool, aber: Führerstandswechsel bei einer 211? Da dreht man sich doch einfach nur rum. Ist es so viel Aufwand die eine Seite ab- und die andere anzuschalten?
Habe heute auch was Spannendes gelesen. Auf der Strecke Horb Rottweil übernahmen 78er ab und zu die Leistungen der 38er. Da nutzte das Personal der 78er wohl auch die gemäß 38er-Plan übrige Zeit zum Drehen der Lok, um auch mit der Tenderlok nach Möglichkeit vorwärts zu fahren.
Kennt ihr sicher schon. Steht hier: Die Bundesbahnzeit
Viele Grüße
Dieter
Dass du mit den Gleislängen fein bist, dass ist das wichtigste.
Mir haben früher eigene Pläne, wo das längste Bahnsteiggleis mal grad 5 lange 26,4er plus Diesellok aufnehmen konnte (also grob 2 Meter) immer Bauchschmerzen gemacht. Vielleicht war das der Zeitpunkt, wo ich mit TT zu flirten begonnen habe, um mehr Gleislänge zu bekommen :-)
MfG Rolf aus dem Pott
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