Planung für meine Neckar-Alb-Bahn

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08.09.2025 20:21
#101 RE: Signalpositionierung
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Wegen der Formsignale kannst Du bei Schneider mal gucken. Ich kenne die selbst nicht, aber in einem der letzten ADJ gab es eine Besprechung von @Steffen_G (?), die grundsätzlich positiv war. Es sind einfache, aber solide Bausätze.


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08.09.2025 20:32 (zuletzt bearbeitet: 08.09.2025 20:36)
#102 Bedeutung der Hauptsignale
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Schuur,

zu der "üblichen" Kombination Formhauptsignal mit Sperrsignal (Form- oder Lichtsignal) bringt ein Blick ins "Altpapier" eine Begründung:

Im aktuellen Regelwerk bedeutet Hp0 Halt, egal ob Zug- oder Rangierfahrt.

Das war nicht immer so! Nagelt es mich jetzt bitte nicht auf's genau Jahr fest, aber in meiner Lokführerausbildung (1986) war die Bedeutung des Hp0 "Zughalt", dementsprechend waren die Rangierfahrten nicht wirklich (weil eben keine "Zugfahrten" im Sinne der Fahrdienstvorschrift) erfasst. Daher waren (fast) alle Hauptsignale innerhalb der Bahnhöfe (Zwischen- und Ausfahrsignale) zusätzlich mit Sperrsignalen ausgestattet. Diese zeigten Sh0, was einen haltbegriff für alle Fahrten bedeutete.

Bei den Lichtsignalen gab es in dieser Zeit neben dem Hp0 (Zughalt) auch noch das Signalbild Hp00 (Zughalt und Rangierverbot), quasi eine Kombination aus Haupt-(Hp0) und Sperrsignal (Sh0).

Grüße vom Exilsiegerländer aus Butzbach in der Wetterau

Hartmut

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08.09.2025 20:53 (zuletzt bearbeitet: 08.09.2025 21:13)
avatar  Diegu
#103 RE: Signalpositionierung
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Hallo Ferrovia,

danke für den Tipp. Das wusste ich noch nicht. Ich hatte früher mal die Conrad-Bausätze gebaut und verwendet. Das ist aber schon ein ziemliches "Gefriggel" gewesen und als Grobmotoriker war das nie so ganz zu meiner Zufriedenheit, sodass ich die in Gsälzburg durch Viessmann-Teile ersetzt habe.

Schneider hat ja aber noch andere schicke Sachen. Günstige Leuchten und Signale (leider nicht DB) mit USB-C Steckfüßen. Sehr cool!

Habe jetzt in der Bucht tatsächlich 10 Viessmann Formhauptsignale für nicht viel mehr als entsprechende Schneider Bausätze ersteigert und dann kann ich noch die Antriebe abmontieren und einzeln verkaufen (falls die funktionieren). Bin mal gespannt, wie die ankommen.

VG
Dieter


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08.09.2025 22:38
#104 RE: Signalpositionierung
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Hallo Dieter,

erstmal ist dein Ansatz so wenig wie möglich richtig.

Nur zu der Weichenverbindung Gsälzburg Gleise 2 und 3 gibt es keine andere einfachere Lösung. Die Weichenverbindung teilt die Gleise 2 und 3 in jeweils zwei kurze Gleise 2/12 und 3/13. Dies muss für Zugfahrten korrekt signalisiert und abgesichert sein.
Einfachste Sparlösung ist - wie ich schon ganz zu Anfang vorgeschlagen habe - die ganze Weichenverbindung raus.

Ansonsten gilt als grobe Faustformel: Jede ferngesteuerte Weiche erfordert eigentlich fast immer 2, manchmal 3 Signale.

Ein Beispiel:
Nimm einen gewöhnlichen Kreuzungsbahnhof mit 2 Weichen und 2 Gleisen, der hat 6 Signale: 2 Einfahrsignale und 4 Ausfahrsignale

Gruß Jürgen


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08.09.2025 22:53 (zuletzt bearbeitet: 08.09.2025 22:55)
#105 RE: Signalpositionierung
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Hallo Dieter,

noch mal ein einfach formulierter Erklärungsversuch:

Die Sperrsignale in den Gleisen 12 und 13 in Richtung Drehscheibe braucht es um dem Zug zu signalisieren ob er in Gleis 12/13 stehen bleiben soll, oder bis Gleis 2/3 durchfahren darf.
Die Sperrsignale in den Gleisen 2 und 3 in Richtung Ausfahrt braucht es um zu verhindern, dass Züge in diesen Gleisen plötzlich über die Weiche vorziehen, wenn ein Zug nach 12 und 13 einfährt. Außerdem signalisieren sie den Zügen aus den Gleisen 2 und 3, bei der Ausfahrt das die Weiche in ihrem Fahrweg gesichert ist und Flankenschutz hat.

Gruß Jürgen


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08.09.2025 23:12
avatar  Diegu
#106 RE: Signalpositionierung
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Hi Jürgen,

das ist ja richtig spannend.

Einleuchtend ist das schon.

Du hast mir ja schon länger gesagt, dass man so eine Weichenverbindung eigentlich nicht hat. Nachdem das mit der Signalisierung so aufwändig ist, verstehe ich jetzt auch besser wieso das so ist. Wenn ich mir dann noch vorstelle, dass mitten auf meinem Schüttbahnsteig ein Sperrsignal rumsteht, kann ich das ja selber nicht mehr glauben.

Muss ja eh am Bahnhof rumbasteln. Da kann ich auch gleich die zwei Weichen rausreißen.

Hmm

Grüße
Dieter


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09.09.2025 05:01
#107 RE: Signalpositionierung
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Hallo Dieter,

die große Bahn schmeißt ausgebaute Weichen ja nicht weg, sondern verwendet sie in untergeordneten Gleisen weiter. Du kannst diese beiden sicher irgendwo in Brezelbronn, evtl. bei der Saline auch weiterverwenden.

Zu dem Signal auf dem Bahnsteig. Bei heutigen Lichtsignalen werden die gerne an der Bahnsteigüberdachung von der Decke abgehängt. Wie man das früher bei Formsignalen gelöst hat ist mir jetzt nicht bekannt.

Die große Bahn schaut sich übrigens bei solchen Entscheidungen die zu erwartende Zugdichte jetzt und in der planbaren Zukunft an und entscheidet dann, ob der zusätzliche Nutzen so einer Lösung den Weichen und Signalaufwand lohnt. Notfalls wird dann so eine Weichenverbindung auch zurückgebaut.

Gruß Jürgen


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09.09.2025 13:25
#108 RE: Signalpositionierung
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Damit's noch dasteht: Signale braucht man für solche Mittelweichen nicht unbedingt; sie müssen nur sicherungstechnisch bei allen Zugfahrten in die Anlage einbezogen sein. Ortsbedient und schlüsselgesperrt, mit Schlüsselfreigabe draußen oder direkt am Stellwerk wär ok - hängt aber natürlich von der Verwendungshäufigkeit ab.

H.M.


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09.09.2025 19:41
avatar  Diegu
#109 RE: Signalpositionierung
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Hallo zusammen,

vielen Dank für eure wirklich hilfreichen Tipps.
Wirklich spannend, wie viele Alternativen tatsächlich mit unterschiedlichen Begründungen möglich sind. Das fasziniert mich.

@ H.M.: Wunderbar zu wissen, dass das bei den Mittelweichen auch ohne Signale geht.

Tatsächlich ist mit der Neuplanung der Anbindung der Drehscheibe die Begründung für diese Weichenverbindung aber entfallen.
Da sollte mal der Schienenbus über Tag rumstehen können - das war eh nicht vorbildhaft und der kann jetzt ja besser vor der Drehscheibe warten. Die zwei langen Tillig-Weichen kann ich gut in Brezelbronn brauchen.

@ Hartmut: Danke für's Erklären der Signalnummerierung nach dem alten Standard. Da hatte ich nix gefunden und das war mir rätselhaft. Jetzt kann ich mir ja aussuchen, was ich mache.

Brezelbronn:
- Hier ist ganz am linken Bahnhofskopf die Weichenverbindung von Gleis 1 nach Gleis 2 entfallen. Jetzt kann man halt nicht mehr von Gleis 1 Richtung Gsälzburg fahren. Alle anderen Richtungen gehen noch.
- Brauche ich nicht noch je eine Gleissperre für die Industrieanschlüsse (Gleise 26/27 und 31/32)? Oder ist das auch wahlfrei?
- Die Sperrsignale in Gl. 6 sind verschwunden. Aufträge manuell oder nach Weichenstellung
- Wenn man schon in Gl. 6 auf die Sperrsignale verzichten kann, geht das dann auch in den Gleisen 14 (da habe ich ja zumindest eine Schutzweiche) und 24?



Gsälzburg:
- Der Industrieanschluss Gl. 51 hat eine Gleissperre erhalten.
- Mir ist nicht klar, wann ein Sh0 und wann ein rotes Sh2 auf einen Prellbock kommt. Ich hätte einfach überall ein Sh0 auf dem Prellbock befestigt. Ist das rote Sh2 in speziellen Situationen besser?



Viele Grüße
Dieter


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09.09.2025 20:37
#110 RE: Signalpositionierung
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Hallo Dieter,

Gleissperren an den Gleisanschlüssen in Brezelbronn brauchst du nicht, da sie aus Rangiergleisen abzweigen.
Die Sperrsignale in den Gleisen 14 und 24 würde ich belassen, weil zumindest das in Gleis 14 eindeutig regelt, wann eine Rangierabteilung aus dem Handweichenbereich in die Gleise 4, 5 und 6 fahren darf und wann nicht. In Gleis 24 ist das ähnlich.

Heute schreibt das Signalbuch auf den Prellböcken die Sh 2 Scheibe vor. Früher ging wohl auch das Signal Sh 0. Ich meine bei uns in Dassel war früher auch nur Sh 0, das wurde dann aber irgendwann beanstandet. Also in den 50ern müsste auch Sh 0 gehen.

In deiner Zeichnung von Brezelbronn fehlt rechts in Gleis 7 noch eine ausgemaltes Weichendreick.


Gruß Jürgen


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09.09.2025 20:45
#111 RE: Signalpositionierung
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Hallo Dieter,

ich sehe jetzt übrigens auch kein Ungleichgewicht in der Ausstattung der Bahnhöfe mit Gleissperrsignalen mehr.
Beide Bahnhöfe haben an den rangierintensiven Gleisen Sperrsignale.
Auch in den Gleisen 1 und 2 in Gsälzburg machen sie Sinn, weil hier ja immer umlaufende Lokomotiven durch eines der Gleise in Richtung Einfahrt rangieren müssen um wieder vor ihren Zug zu kommen.
In den Personenzuggleisen in Brezelbronn sind sie entbehrlich, da hier ja die Züge in der Regel durchfahren. Kopfmachen ist hier evtl. mal die Ausnahme.

Gruß Jürgen


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09.09.2025 20:54
#112 RE: Signalpositionierung
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Hallo Dieter,

eines ist mir eben noch aufgefallen: Ich fürchte die Sperrsignale in Gleis 6 in Brezelbronn müssen wieder hin, weil so fehlt der Flankenschutz für die Zugfahrten in den Gleisen 4 und 5. Dann kannst Gleis 6 auch gleich wieder für Zugfahrten nutzen.

Gruß Jürgen


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09.09.2025 21:03
#113 RE: Signalpositionierung
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Wenn Gl. 6 Umlaufgleis ist - nach der reinen Lehre braucht es sowas in allen Bahnhöfen, wo entweder Züge enden oder wo Stumpfgleise verschiedenseitig angebunden sind (hier nicht) -, braucht es keine Sperrsignale, weil dann ja dort sowieso nichts abgestellt werden darf. Und für dieses Gleis würde man auch keine Ein- oder Ausfahrstraßen vorsehen. Wenn's allerdings großen Bedarf nach Zuggleisen gibt, dann vielleicht doch ... ...

H.M.


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09.09.2025 21:17
avatar  Diegu
#114 RE: Signalpositionierung
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Jürgen, das ist ja tipp-topp!
Danke für's Erhellen bzgl. Sh0 und Sh2. Dann bleibe ich schön bei Sh0 :)

Mein Signal 14II war wohl falsch platziert. Das habe ich jetzt durch deinen Kommentar erkannt. Habe dort den Gleisplan leicht und hoffentlich richtig korrigiert.

Das mit Gleis 6 ist spannend... Ich hatte aus dem Affekt heraus noch in dem anderen Forum gepostet. Die Kollegen dort meinten, in dem Fall würde mündliche Zustimmung zur Rangierfahrt oder auch Zustimmung durch Einstellen des Fahrweges reichen.
Zwei Sperrsignale gefallen mir aber eigentlich besser. Da kann ich das Gleis freizügiger verwenden.

@ H.M.: Ich wollte also schon Wagen in Gleis 6 abstellen können. Umfahrgleis sollte Gleis 7 sein. Das funktioniert für den Güterverkehr bestens. Als Umfahrgleis für eine Reisezuglok nur mit Sägefahrten. Müsste ich dann in dem seltenen Fall in Kauf nehmen, dass alle Gleise voll sind.



Mit zuversichtlichem Gruß
Dieter


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10.09.2025 09:19 (zuletzt bearbeitet: 10.09.2025 09:21)
#115 RE: Signalpositionierung
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Guten Morgen zusammen,

Ich bin der Meinung die Verwendung der Signale auf Prellböcken war von der Art der Verwendung des Gleises abhängig.
Prellböcke am Ende von Einfahrgleisen (Zugfahrten) erhielten Sh2 und Prellböcke in Nebengleisen (Rangierfahrten) Sh0.
Hinter Flankenschutzweichen wurde auch Sh0 verbaut.
Vor einigen Jahren wurde es nun vereinheitlicht auf Sh2, allerdings mit Bestandschutz für Altanlagen.
Eine weitere Quelle könnte die Ril 819 sein, welches Signal für welche Verwendung vorgeschrieben ist.

Gruß Kai-Nils

Die Kunst eine Lokomotive zu führen kann nur durch jahrelanges Studium, geduldiges Üben und Erfahrung erworben werden.
(The Australian Locomotive Enginedriver's Guide)

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12.09.2025 09:08
avatar  Diegu
#116 RE: Signalpositionierung
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Nochmal vielen Dank für eure Hilfe.

Brezelbronn hat sich noch ein bisschen entwickelt. Vor allem wegen Betriebssicherheit.




- Gleis 6 ist links wieder mit Gleis 7 verbunden. Damit ist kein Flankenschutz für Gleis 5 notwendig; außerdem konnte dadurch die Nutzlänge von Gleis 5 und Gleis 6 vergrößert werden. Nach links kann man jetzt halt auch nicht mehr auf die Strecke ausfahren, aber das sollte in Ordnung gehen
- Für Gleis 6 rechts gibt es die DKW 8 als Flankenschutz
- Der Güterschuppen wechselte auf die linke Seite des Empfangsgebäudes - das entspricht dem gespiegelten Schelklingen und da habe ich auch mehr Platz
- Gleis 24 dient zum Flankenschutz und wurde zum Ausziehgleis auf der rechten Seite

Findet ihr das mit dem Flankenschutz überzogen, oder passt das aus eurer Sicht?

Was mich nicht loslässt ist, dass Schelklingen Vorbild eine 16m Drehscheibe und einen zweiständigen Lokschuppen hatte.
Wisst ihr was dort stationiert war? Ich habe nichts gefunden.

Viele Grüße
Dieter

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12.09.2025 16:35
#117 RE: Signalpositionierung
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Hallo Dieter,

ich würde sagen Gleis 26 braucht es nicht.
Binde einfach Weiche 8 als Flankenschutz ins Stellwerk ein und mach aus Weiche 8 wieder eine einfache Weiche.
Du kannst dann Gleis 6 mit dem Sperrsignale in Richtung Tübingen auch zur Ausfahrt von in Brezelbronn gebildeten Züge in Richtung Tübingen nutzen.
Die linke Einbindung von Gleis 6 finde ich gut.

Gruß Jürgen


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12.09.2025 18:55
avatar  Diegu
#118 RE: Signalpositionierung und Layout Brezelbronn
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So mach' ich's. Vielen Dank! DKW gefiel mir eh' nicht.
Und dann ist der Schwabe an und für sich auch sparsam!

Gleis 6 hatte ich mal anders angebunden, weil ich dachte, ich muss auch unbedingt aus Gleis 6 ausfahren können. Das muss aber nicht, und jetzt gefällt's mir so auch besser.

Viele Grüße
Dieter


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12.09.2025 20:23
avatar  Diegu
#119 RE: Signalpositionierung und Layout Brezelbronn
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Ich muss nochmal auf Gsälzburg zurückkommen.
Da wird's jetzt nämlich ernst, habe mit dem Rückbau begonnen - zum Glück lassen sich Schotter und Gleise schön lösen.

Wenn ich bzgl. Sicherungsmaßnahmen in Gsälzburg ansatzweise so sauber sein will, wie bei Brezelbronn, brauche ich doch auch Flankenschutz und ggf. noch einen Absicherung am Bahnhofsende, damit nichts ins Tal rauschen kann.

Was meint Ihr?
- Brauche ich Flankenschutz bei den roten Pfeilen? Schutzweiche oder reicht eine Gleissperre?
- Brauch ich einen Abrollschutz beim lila Pfeil?

Hier der Plan:



Viele Grüße
Dieter


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12.09.2025 20:59 (zuletzt bearbeitet: 12.09.2025 21:05)
#120 RE: Signalpositionierung und Layout Brezelbronn
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Schuur Ihr Jonge,

Flankenschutz wird bei Modellbahnen meines Erachtens nach überbewertet. Ich würde dort (an den roten Pfeilen) keine Schutzweichen einbauen sondern Gleissperrenatrappen. Natürlich kann man auch die filigranen funktionsfähigen Gs von Weinert verbauen. Aber ob der Mehraufwand für den Betrieb von Nutzen letztendlich sein wird, vermag ich nicht zu beurteilen.

Ob am lila Pfeil ein "Ablaufschutz" erforderlich ist, wäre auch zu überdenken. Man kann sicheres Rangieren vor dem Gefälle auch über das "Bahnhofsbuch" ausregeln. Beispielsweise mit Bestimmungen á la "alle Wagen müssen beim Rangieren über eine funktionierende Bremse verfügen UND an die Hauptluftleitung angeschlossen sein" oder "beim Rangieren muss sich die Lokomotive grundsätzlich auf der Talseite befinden".

Auf die Wartezeichen an den Gleisen 211, 212 und 213 würde ich leichten Herzens verzichten. In der Regel wird das Befahren der Drehscheibe mit an der Drehbühne verbauten Signalen (Sh0 / Sh1) geregelt.

Die drei dort eingesparten würde ich eher in den Gleisen 1 bis 3 mit den dort als "Zielsignalen" installierten kombinieren. Das Ne5 (Haltetafel) gilt nur für Zugfahrten. Die anschließende Rangierfahrt auf die Drehscheibe würde ich dann lieber zusätzlich mit dem Ra11 absichern.

Ich gebe allerdings zu bedenken, dass meine Sicht auf die Dinge beruflich bedingt eher dem aktuellen Regelwerk geschuldet ist; in der vergangenheit könnte man diese Dinge anders, ggf. auch viel pragmatischer, gehandhabt haben...

Grüße vom Exilsiegerländer aus Butzbach in der Wetterau

Hartmut

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12.09.2025 21:46
avatar  Diegu
#121 RE: Signalpositionierung und Layout Brezelbronn
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Hallo Hartmut,

deine Argumentation gefällt mir nun aber sehr gut.

Einen Eintrag im Bahnhofsbuch mache ich. Die Regel "Lok grundsätzlich an der Talseite" würde mir am besten gefallen - wird halt schwierig.
Für Gleis 111 kann das grundsätzlich nicht gelten. Die Bedienung von 171 und 172 gestaltet sich auch schwieriger wenn man die Wagen nicht an Weiche 1 vorbeischieben darf. 15 kann ich so gar nicht bedienen.
Wird wohl auf das mit Bremse und der Hauptluftleitung hinauslaufen.

Für die Bedienung von Gl. 15 war auch die inzwischen (planerisch) entfernte Verbindung zwischen Gl. 2 und 3 geschickt. Wenn jetzt die Wagen nicht in der richtigen Reihung kommen, wird das halt aufwändig und ich muss über 16 / 17 umsetzen.
Na ja - auch spannend. Da muss man halt schon bei der Zugbildung oder spätestens in Brezelbronn mitdenken.

Funktionierende Gleissperren baue ich ziemlich sicher nicht ein. Über die verlässliche Funktion derjenigen von Weinert liest man nicht allzu viel Gutes und andere kenne ich nicht.

Bei den (habe ich lange gesucht, bis ich gefunden habe, wo du das ausgegraben hast :) warte ich noch, ob sonst jemand was schreibt.
Im Plan vom Bahnhof Schelklingen 1963/64 standen die halt an der Drehscheibe an 4 von 5 angeschlossenen Gleisen.

Mit vergnügtem Gruß
Dieter


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13.09.2025 12:09 (zuletzt bearbeitet: 13.09.2025 12:13)
#122 Gleisperren: Funktional oder ohne Funktion "für die Optik"?
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Schuur Dieter,

Zitat von Diegu im Beitrag #121
Funktionierende Gleissperren baue ich ziemlich sicher nicht ein. Über die verlässliche Funktion derjenigen von Weinert liest man nicht allzu viel Gutes und andere kenne ich nicht.


Das kann ich absolut nachvollziehen. Die funktionsfähigen Gleissperren von Weinert sind im Zusammenbau sehr frickelig. Allerdings funktionieren die auch dauerhaft gut, wenn sie mit der entsprechenden Sorgfalt montiert wurden. Auch im harten FREMO-Alltag sind mir z.B. im Bahnhof Steinhorst von RaPaCe keine Ausfälle bekannt.

Ich habe vor einiger Zeit allerdings irgendwo (Auhagen, Modellbahn Union?) Gleissperren ohne Funktion gesehen; diese könnten zumindest "für die Optik" platziert werden.

Grüße vom Exilsiegerländer aus Butzbach in der Wetterau

Hartmut

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13.09.2025 13:31
avatar  Diegu
#123 RE: Gleisperren: Funktional oder ohne Funktion "für die Optik"?
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Hallo Hartmut,

jetzt musste ich ja doch mal googeln.

Die Gleissperren-Attrappen habe ich bei Modellbahnunion gefunden, z.B. hier. Vielen Dank!

Dann gibt's noch eine von Modellbau Veit. Laut Beschreibung für H0e. Verstehe nicht, wieso die nicht auch für H0 passen sollte, mit einem entsprechenden Signal.

Auf der Tube gibt's dann noch Videos von funktionierenden Gleissperren. Sieht schon sehr schön und verführerisch aus. Outbus.de hat wohl eine funktionierende Mechanik, die evtl. auch handwerklich nicht so begabte Menschen wie ich zusammenbauen könnten.



Im Video ist eine Mailadresse hinterlegt, die Webseite kann gemäß Videokommentar nicht mehr gepflegt werden.

Wenn ich eine Gleissperre mit niedrigem Sperrsignal verbaue, kann das hohe Sperrsignal entfallen?

Viele Grüße

Dieter


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15.09.2025 20:05
avatar  Diegu
#124 Planungsabschluss und Baustart
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Hallo zusammen,

das soll es erstmal mit der Planung gewesen sein. Vielen Dank nochmal an alle für die tollen Fragen und Tipps.
Ich bin richtig froh, dass ich meinen ursprünglichen Ansatz nicht umgesetzt, sondern in eurem Forum angefragt habe!

Schienen und Weichen für Gsälzburg und den Schattenbahnhof sind da und der Wiederaufbau von Gsälzburg nach dem Rückbau kann bald starten. Na ja. Der Hintergrund muss auch wieder weg. Blauer Himmel ist angesagt.



Viele Grüße
Dieter


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17.09.2025 04:52
#125 RE: Signalpositionierung
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Hallo Dieter,

dann wünsche ich dir viel Spaß beim Bauen. Zur Wiedereröffnung des Verkehrs nach Gsälzburg kannst du uns ja teilhaben lassen.

Gruß Jürgen


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