Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund

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19.08.2025 23:44
avatar  Rolf J.
#26 Am Ende der Strecke geht auch noch was - Konkreter Entwurf zum Gleisplan
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Und damit ihr etwas zum Knobeln und Angucken habt, kommt hier auch noch ein Entwurf zu der Anlage...

Feuer frei sagt Rolf
(und geht in Holland in Deckung)

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20.08.2025 18:29
#27 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Konkreter Entwurf zum Gleisplan
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Moin Rolf,

was mir als erstes auffällt, ist daß es keine richtige Umfahrungsmöglichkeit im Bahnhof gibt.
Wenn man umlaufen möchte, und das werden die Güterzüge zwangsläufig müssen, werden immer alle Hauptgleise blockiert.
Du solltest also eines der Gleispaare noch mit einer Weichenverbindung am Ende versehen, sodaß man neben den Bahnsteiggleisen umsetzen kann, nicht davor.

Gruß
Alex


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23.08.2025 13:44
avatar  Rolf J.
#28 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Konkreter Entwurf zum Gleisplan
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Moin, da bin ich wieder (aus dem Kurzurlaub zurück)!

Damit ihr die Planung besser und leichter nachvollziehen könnt, wie ich zu dem derzeitigen Planungsstand gekommen bin, hier ein paar Ausführungen zur Funktion der Gleise und zum gedachten täglichen Betriebsgeschehen.

Fangen wir im Bahnhof der DBAG mit der Funktion der Gleise an und nehmen die Einfahrt direkt dazu:
• Gleis 21 ist das eigentliche Streckengleis von und zur Kreisstadt.
• Gleis 31 war das alte Streckengleis einer stillgelegten Linie zu einer anderen Stadt, dient nun gnadenhalber noch als Ziehgleis und endet fiktiv als Stumpfgleis hinter dem Fußgängersteg, geht aber „heimlich“ dann doch weiter in den FY.
• Gleise 1 und 2 sind die Gleise für den Personenverkehr, der fast nur aus Triebwagen und Wendezügen besteht. Ein Umsetzen ist somit dort nicht nötig, wir sind ja in der Epoche V. Es sei denn, dass die Werksleitung bei der Bahn doch nochmal einen Sonderzug gebucht hat für den Betriebsausflug, oder dass mal wieder ein Steuerwagen ausfällt. Dann wird die Bahn aber lieber eine Sandwichbespannung mit 2x 218 verkaufen oder einsetzen, was die Eisenbahnfreunde erfreuen dürfte, nicht aber das Controlling.
• Gleis 3 nutzen die ankommenden Güterzüge
• Gleis 4 wird zur Bereitstellung abgehender Waggons genutzt, wo sich die Lok am passenden Ende vorsetzen kann.
• Die Gleise 51 und 5 sind betrieblich dem Sortieren und Abstellen vorbehalten.
• Ein- und Ausfahrten sind aus den Gleisen 1 bis 4 möglich.
• Ein ankommender Personenzug wird also auf den Gleisen 1 und 2 abgefertigt, der alte und viel zu schmale Mittelbahnsteig zwischen den Gleisen 2 und 3 wird nicht mehr genutzt und von der Natur zurückerobert.
• Güterzüge fahren auf Gleis 3 ein, da die Bahn alle Anschließer außer dem tapferen Industriewerk erfolgreich vergrault hat, wird der komplette Wagenzugang von der Zuglok zurück nach Gleis 31 geschoben, an deren Ende manchmal schon die Werkslok auf Arbeit wartet. Die Lok koppelt ab, darf kurz verschnaufen auf den Gleisen 5 oder 51 oder sich direkt vor die auf Gleis 4 bereitgestellten Waggons setzen
• Die private Lok des Werks holt sich die Waggons vom Gleis 31 ab und bringt sie ins Werk.
• Das Betriebliche Management der DBAG hat sich überzeugen lassen, dass man besser ein vorhandenes Gleis wie 31 liegen lässt, anstelle eines Umbaus des Bahnhofskopfes und einem Ausziehen auf dem Streckengleis. Da der örtliche Verkehrsverbund damals schon nach einem Taktfahrplan gerufen hat, wollte man den Personenverkehr und den Rangierbetrieb für die Güterwaggons nicht zu sehr vermischen. Aus der alten Zeit stammt dann auch noch die „Belästigung“, dass Ausfahrten über den abzweigenden Ast der Weiche erfolgen. Das war aber verkraftbar für die Ein- und Ausfahrt bei einem Kopfbahnhof untergeordneter Bedeutung, so hat man schulternzuckend gedacht. Die Ingenieure hätten ja gerne umgebaut, die Betriebwirte haben ein Veto eingelegt. Und so blieb Gleis 31 erhalten als Ziehgleis und zum kurzzeitigen Abstellen von Loks und Zügen. Immerhin ist man ja seit über hundert Jahren ohne Probleme Richtung Kreisstadt auch über eine abbiegende Weiche geschlichen.
Nun zum Industriewerk:
• Die Gleise 7, 71 und 72 dienen als Zieh- und Rangiergleise. Waggons, die umlaufen werden sollen, kommen dazu nach Gleis 71.
• Auf Gleis 8 werden die angekommenen Waggons zwischengeparkt, soweit nötig
• Auf Gleis 9 werden zur Abfuhr bestimmte Waggons gesammelt, die bei passender betrieblicher Gelegenheit zu Gleis 4 gebracht werden.
• An Gleis 10 wird die Lagerhalle von Schiebewandwaggons und G-Wagen bedient.
• Die Gleise 82 und 92 sind die Gleise, an denen ein Be- und Entladen per Gabelstapler an Schiebewandwagen und per stack reacher an Containerwaggons erfolgt
• An Gleis 111 werden Chemikalien und Brennstoffe für das Werk umgeschlagen.
• Die Gleise 11 und 102 führen fiktiv in die Weiten des Werkes, enden an der Kante der „Platte“.
• Es kommen damit also Schiebewandwagen, Planenwagen, Containerwagen, Kesselwagen und selten auch G-Wagen in das Werk.
• Die Werkslok macht meistens den Transfer von Waggons ins Werk und heraus und den Verschub im Werk. Es gibt daher zwei Loks dort. Waggons werden meist aus Gleis 31 abgeholt und über die Gleise 7 und 72 nach 8 gebracht. Waggons, die in die weite Welt sollen, gehen umgekehrt von Gleis 9 über 71 und 7 und 31 in den Bahnhof, manchmal auch bis Gleis 4.

Nun lasst mal eure Fantasie spielen und schaut vor allem den Güterzügen zu, wie die ankommen, ins Werk rangiert werden, dort zerlegt werden, die Be- und Entladung erfolgt, die Waggons wieder gesammelt und später in den Bahnhof gebracht werden, bis es ein- oder zwei Mal am Tag zurück in die Kreisstadt geht und damit in die große weite Welt.
Während an den zwei Bahnsteiggleisen halbstündlich Züge pendeln, stündlich der RE aus Dostos, auch stündlich überlappend versetzt die RB aus Triebwagen oder alten Rotlingen.

Nun bin ich auf eure betrieblichen Anmerkungen gespannt.
@Alex: Es gibt also m.E. sowohl im Bahnhof die kurze Umfahrmöglichkeit bei Gleis 51 und im Werk bei Gleis 71.

Ein schönes WE wünscht euch der Rolf


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24.08.2025 12:16
#29 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Konkreter Entwurf zum Gleisplan
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Moin Rolf,

vielen Dank für diese Ausführung, das hats um einiges klarer gemacht.
Demfall passen Gleisanlagen und Betrieb doch ganz gut zusammen.

Hatten wir eigentlich schon etabliert, um was für eine Art Industriebetrieb es sich handeln soll, oder habe ichd as übersehen?

Gruß
Alex


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24.08.2025 13:52
avatar  Rolf J.
#30 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Konkreter Entwurf zum Gleisplan
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Ad 1): Es gab schon Vorschläge zur Industrie. Ich hatte ja allgemein ein produzierendes Gewerbe bisher angesetzt. Es gab aber auch schon den Vorschlag der Kammgarmspinnerei.

Ad 2): Passen könnte mein Plan schon, aber vielleicht gibts ja noch Optimierungsvorschläge aus dem Forum.

LG Rolf


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24.08.2025 15:08
#31 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Konkreter Entwurf zum Gleisplan
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Hallo Rolf,

Zitat
Ad 2): Passen könnte mein Plan schon, aber vielleicht gibts ja noch Optimierungsvorschläge aus dem Forum.



Du schreibst von halbstündlichen Takt der Personenzüge und 1 bis 2 Güterzügen pro Tag. Ich würde Gleis 51 mit DKW an das Gleis 3 anbinden statt an Gleis 5. Dadurch können Güterwagen, ohne den Personenzugverkehr zu behindern, auf den Gleisen 3, 4 und 5 behandelt werden.

Viele Grüße
Steffen


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24.08.2025 17:56
avatar  Rolf J.
#32 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Konkreter Entwurf zum Gleisplan
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Hallo,

tja, für einen Kopfbahnhof dieser Größe wäre manchmal eine DKW oder EKW etwas schönes, aber für TT gibt es leider keine DKW mit vertretbaren Radien. Eine Mischung von Weichen EW3 von Tillig (Radius 984 mm bei 12 Grad Winkel) mit einer DKW von 631 mm Radius und 15 Grad Winkel ist kaum vertretbar.

Übrigens würde der Ersatz der Weichenverbindung zwischen den Gleisen 21 und 31 durch eine DKW in der Fortführung aus Gleis 3 dazu führen, dass Gleis 51 sehr kurz wird und kaum noch zum Umfahren taugt.

Daher habe ich mich zu der gezeigten Gestaltung des Bahnhofskopfes durchgerungen, was auch ermöglich, dass Gleis 31 auch direkt aus den Gleisen 1 und 2 erreicht werden kann.

LG Rolf


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24.08.2025 18:15
#33 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Konkreter Entwurf zum Gleisplan
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Moin Rolf,

spräche etwas dagegen, die Anbindung der Gleise 1 und 2 weiter nach vorne zu ziehen?

Dadurch könnte man von 3,4 und 5 aus nach 31 ausziehen, ohne das Hauptgleis Richtung Kreisstadt zu berühren.



Gruß
Alex


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24.08.2025 22:07
avatar  Rolf J.
#34 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Konkreter Entwurf zum Gleisplan
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@Alex:

Ja, die Erklärung ist, dass man so zwar Länge für die Gleise 1 und 2 bekommt, aber darauf verzichten muss, dass man aus diesen Gleisen zum Ausziehgleis 31 kommt und damit auf die stillgelegte frühere zweite Strecke


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24.08.2025 22:24
avatar  Diegu
#35 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Konkreter Entwurf zum Gleisplan
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Hallo Rolf,

du hattest knobeln gesagt.

Falls es für dich in Ordnung ist, auf eine Weichenlänge Strecke zu verzichten und dein Mindestradius so um die 900 mm ist, könntest du das wie folgt lösen:



Ich habe mit den großen Tillig-H0-Weichen mit 1350mm Radius geplant. In TT sollte das noch besser passen.
Du siehst, dass einige leicht gebogen sind. Diese haben Ri = 866mm und RA = 2400 mm.
Ansonsten sind alle Radien > 1000 mm - wenn ich richtig abgepaust habe, entspricht das auch den bisherigen Radien.

Das Umfahrgleis misst von Weiche zu Weiche 890 mm und du kommst immer noch von Gleis 1 und 2 auf die alte Strecke.

VG
Dieter


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24.08.2025 23:38
avatar  Rolf J.
#36 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Konkreter Entwurf zum Gleisplan
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Wenn ich das richtig sehe, hast du dazu die normalen Weichen gebogen?
Ich muss morgen mal schauen, was für Bogenweichen es in TT gibt. Meines Wissens nur Spielzeugweichen für das berühmte Doppeloval....


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25.08.2025 00:26
avatar  Diegu
#37 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Konkreter Entwurf zum Gleisplan
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Genau, ich habe die großen Tillig Elite (EW3) Flexstegweichen genommen und gebogen. Die haben ungebogen 1350mm Radius. Liegen bei mir so in Gsäzburg.

Die Bogenweichen taugen in H0 nicht.

Gemini sagt:
Die längste Weiche von Tillig im TT-Maßstab hat einen Abzweigradius von 2.200 mm. Es handelt sich dabei um die schlanke Weiche, die auch einen Herzstückwinkel von 7° aufweist.

Das ist halt scjon mächtig, könnte aber funktionieren.
VG
Dieter


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25.08.2025 08:53
avatar  Rolf J.
#38 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Konkreter Entwurf zum Gleisplan
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Wenn du mit mächtig meist, dass es eine Menge Gleis für einen kleinen Kopfbahnhof ist, dann gebe ich dir recht.
Ich habe mich auch immer gefragt, wo die DBAG hier noch einsparen würde und könnte.

Aber Gott sei Dank war ja hier im Ort mehr los als in den häufig gebauten dreigleisigen Bahnhöfen, die dann mangels Betrieb in den 90ern und 2000er Jahre dann logischerweise auf einen Haltepunkt zurückgebaut wurden.


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25.08.2025 10:16 (zuletzt bearbeitet: 25.08.2025 11:58)
avatar  Diegu
#39 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Konkreter Entwurf zum Gleisplan
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Sorry. Mit "mächtig" meinte ich den Weichenradius von 2.200 mm für TT. Das ist ja noch größer als der größte Radius der EW3 in H0 mit 1.350 mm. Ob man das dann wie von mir eingezeichnet planen kann? Spannend.

!!!! Korrektur, 25.08.25: Da hat die KI wohl doch mal wieder was falsches erzählt. !!!!
Die Tillig EW3 hat gemäß Elriwa folgende Maße: Abzweig 12', Radius 984, Länge 207mm

Sicher gibt es hier Leute, die sich besser mit dem Weichenbau auskennen als ich. Ich bin dem Link von Sebastian auf die S21-Modellgleisseite in diesem Beitrag gefolgt. Dort ist schön beschrieben, wie man u.a. Tillig-Weichen flexibel und modellmäßiger machen kann. Ich habe das aber nur mit der H0-Brille gelesen.

Bzgl. deines Bahnhofsentwurf maße ich mir keine Bewertung an. Dazu reicht mein Wissen einfach nicht - bin selbst erst am Lernen, wie man betriebsorientiert plant. Für mich sieht das aber durchaus vernünftig aus: zwei Bahnsteiggleise sind fein. Die größere Anzahl der Gütergleise sind durch die Bedarfe begründet. Aus meiner Sicht sehr gut.

VG
Dieter


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25.08.2025 21:34
#40 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Konkreter Entwurf zum Gleisplan
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Hallo Rolf,

DB AG würde versuchen zwecks Einsparung alle Gütergleise bis auf eines dem Anschließer unterzujubeln, dann sind die aus der Unterhaltung raus und der Anschließer kann diese nach einfacheren Normen regeln.

Gruß Jürgen


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25.08.2025 21:51
avatar  Rolf J.
#41 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Konkreter Entwurf zum Gleisplan
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Zitat von JBehrens im Beitrag #40

DB AG würde versuchen zwecks Einsparung alle Gütergleise bis auf eines dem Anschließer unterzujubeln, dann sind die aus der Unterhaltung raus und der Anschließer kann diese nach einfacheren Normen regeln.



Du meinst zum Beispiel das Gleis 4 langsam verunkrauten zu lassen oder gar die Weiche dorthin auszubauen, weil Gleis 3 reicht für ankommende UND abgehende Güterzüge?!
Interessant :-)


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02.09.2025 21:54 (zuletzt bearbeitet: 02.09.2025 21:55)
avatar  Rolf J.
#42 Am Ende der Strecke geht auch noch was - Vorläufiger Endstand zum Gleisplan
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Hallo,

ich habe die letzten Tage nochmal herum experimentiert, wie man anders von 1 und 2 nach 31 kommt, ohne dass das Streckengleis über eine abweichende Weichenstellung geführt werden muss, aber es gelingt nicht.
Selbst wenn man die normale EW3 etwas biegt, sieht das zwar gefälliger aus, geht aber zu Lasten der Nutzlänger aler Gleise. Also bleibt es bei der alten Gleislage im Einfahrtbereich und der dazu erfundenben Legende, dass ja Gleis 31 auch mal eine richtige Strecke war und die DBAG sich den Umbau erspart hat.

In dem jetzt nochmal angehängten Plan habe ich nur eine wesentliche und einige unwesentliche Veränderungen eingebaut gegenüber den vorherigen Versionen:

Wesentliche Änderung:
Die Gleise 7 und 8 im Industriebereich haben die Funktionen getauscht. Nun ist Gleis 8 das Ausziehgleis und Gleis 7 dient dem Sammeln von Waggons.
Dazu wurde eine Gleisverbindung zwischen 7 und 8 geändert und so die Einfahrt von 61 direkt nach 8 ermöglicht.

Unwesentliche Details:
Der Bereich mit der Straßenbrücke wurde von 60 auf 65 cm verbreitert, damit die Züge auf Gleis 21 in den Bahnhof hinein nicht optisch so nah am Abgrund vorbeifahren.
Am Prellbockende des DBAG-Bahnhofs habe ich eingezeichnet, dass optisch eine Pflanzung mit Bäumen die Anlage und den Bahnhofe abschließt.
Passend dazu werde ich das Ende von Gleis 5 wohl für Spontanvegetation freigeben.
Und minimal habe ich in dem Schattenbahnhof FY die Abstellgleise geändert.

So, ihr fleißigen Betriebler, nun kommt eure Stunde zur abschließenden Manöverkritik.
Eure letzte Chance zu Lob und Tadel, zu Anregungen und zum Verriß :-)

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  • 03-09-2025.pdf

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18.09.2025 12:45
avatar  Rolf J.
#43 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Vorläufiger Endstand zum Gleisplan
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Hallo,

entweder ist meine Planung nun so perfekt, dass es wirklich nix zu bemängeln gibt ODER das Thema Endbahnhof in Epoche V in Baugröße TT langweilt alle Leser total....

LG Rolf


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18.09.2025 14:32
#44 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Vorläufiger Endstand zum Gleisplan
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Moin Rolf,

ich wollt tatsächlich noch was schreiben, bin aber drüber längs gekommen...

Die meisten Punkte haben wir denke ich ausdiskutiert, es gibt glaube ich auch keine groben Schnitzer in der Gesamtplanung, der avisierte Betrieb ist auf den geplanten Gleisanlagen machbar, also los gehts würde ich sagen.

Während du schon mal mit dem Bauen anfängst, können wir ja nebenbei noch fertig diskutieren, was für ein Industriebetrieb das nun schlußendlich sein wird. Diese Entscheidung ist ja spätestens fällig, wenns an die Ausgestaltung geht.

Gruß
Alex


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20.09.2025 18:41
#45 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Vorläufiger Endstand zum Gleisplan
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Hallo Rolf,

Zitat von Rolf J. im Beitrag #43
ODER das Thema Endbahnhof in Epoche V in Baugröße TT langweilt alle Leser total....


nein, das Thema interessiert. Du bist ja nicht der einzige, der Güterverkehr auf einer Nebenbahn in aktueller Epoche machen will . Und vielleicht bringt das Thema auch jüngere Modellbahner weg vom ICE im Kreis hin zu einem Betrieb, wie in die große Bahn machen könnte.
Aber wie schon Alex (@Fischkopp) geschrieben hat, sind Auffälligkeiten angesprochen und diskutiert worden. Und jetzt wird's interessant, wie der Betrieb aussehen wird. Ich bin immer noch der Meinung, dass sich die fehlende Verbindung von Gleis 3 nach 31 als Engstelle herausstellen wird, wenn im Halbstundentakt die RE und RB an- und abfahren und dazwischen Güterzüge abgefertigt werden müssen.

Aber, fang an.

Viele Grüße
Steffen


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20.09.2025 20:38
#46 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Vorläufiger Endstand zum Gleisplan
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Ich würde

einen Probeaufbau der Gleisanlagen empfehlen, also Unterbau fertig stellen, und den Bahnhofsgleisplan, wenn möglich, mit Stückgleisen betriebsfähig auslegen. Dann das Betriebsprogramm einige Male durchspielen, und darauf achten, ob der Engpass zur betrieblichen Bereicherung beiträgt, oder zum nerviges Hindernis wird.
Pauschal kann man diese Frage glaube ich nämlich gar nicht beantworten, und auch Rolf wird das jetzt vielleicht noch gar nicht wissen. Sicherlich ist das auch eh Geschmacksache.

Gruß
Alex


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25.02.2026 01:44 (zuletzt bearbeitet: 25.02.2026 01:50)
avatar  Rolf J.
#47 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Vorläufiger Endstand zum Gleisplan
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Zitat von Steffen_G im Beitrag #45
Ich bin immer noch der Meinung, dass sich die fehlende Verbindung von Gleis 3 nach 31 als Engstelle herausstellen wird, wenn im Halbstundentakt die RE und RB an- und abfahren und dazwischen Güterzüge abgefertigt werden müssen.


Also, tausend Skizzen weiter habe ich immer noch nicht viel besseres gefunden :-)
Denn eure Hauptkritik ist ja die Beeinträchtigung des Personenverkehrs der Gleise 1 und 2 durch die Güterzüge.
Das halte ich aber für nicht entscheidend, denn Güterzüge kommen maximal zwei am Tag an und genausoviele werden den Bahnhof wieder verlassen. und das Zurückstossen der eingetroffenen Waggons von Gleis 3 nach 31, das sollte der Fahrdienstleiter doch in die Zeiten zwischen den halbstündlichen personenzügen gepackt kriegen, finde ich.

Die spannendere Frage in der letzten Zeit war für mich eher, ob es nicht zwischen den zum Rangieren ausreichenden Gütergleisen 5/51 und dem Werk noch ein oder zwei rostende oder ganz stillgelegte und abgetrennte frühere Gleise des Güterverkehrs geben könnte....
lost places sozusagen


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27.02.2026 23:59
avatar  Rolf J.
#48 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Vorläufiger Endstand zum Gleisplan
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Zitat von Rolf J. im Beitrag #47
Die spannendere Frage in der letzten Zeit war für mich eher, ob es nicht zwischen den zum Rangieren ausreichenden Gütergleisen 5/51 und dem Werk noch ein oder zwei rostende oder ganz stillgelegte und abgetrennte frühere Gleise des Güterverkehrs geben könnte....
lost places sozusagen


Ich habe für euch jetzt nochmal zwei pdf Dateien vorbereitet:
Version 1 zeigt den Stand der Gleisanlagen in den 80er/90er Jahren.
Version 2 den Stand nach MORA C mit "Gesundschrumpfen" durch Wegfall angeblich unnötiger Infrastruktur.

Bin gespannt auf eure Rückmeldungen. Zur Sicherheit: Beabsichtigt ist den Stand nach MORA C zu bauen.

LG Rolf

Dateianhänge
  • Mapud - 27 02 2025 MORA C.pdf
  • mapud - 25 02 2025.pdf

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28.02.2026 00:24
#49 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Vorläufiger Endstand zum Gleisplan
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Moin Rolf,

sehe ich das richtig, Güterzüge fahren nach Gleis 4 ein, stoßen nach 31 zurück, um dann über 61/62 und 71 umzusetzen?

Damit wäre ja eigentlich der Konflikt zwischen Personen- Güterverkehr größtenteils entschärft.

Was ist denn der aktuelle Stand, was der Industriebetrieb produziert bzw. empfängt und versendet?

Gruß
Alex


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01.03.2026 21:37
avatar  Rolf J.
#50 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Vorläufiger Endstand zum Gleisplan
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Zitat von Fischkopp im Beitrag #49
Moin Rolf,

sehe ich das richtig, Güterzüge fahren nach Gleis 4 ein, stoßen nach 31 zurück, um dann über 61/62 und 71 umzusetzen?

Damit wäre ja eigentlich der Konflikt zwischen Personen- Güterverkehr größtenteils entschärft.

Was ist denn der aktuelle Stand, was der Industriebetrieb produziert bzw. empfängt und versendet?

Gruß
Alex


Hallo Alex,

fast richtig. einfahrende Güterzüge sollen in Gleis 3 einfahren, der ganze Zug (da inzwischen leider ja durch die Bahn nur noch ein Anschließer versorgt wird) komplett nach Gleis 31 zurückstossen als Rangierfahrt und dann, nachdem die Streckenlok abgekuppelt hat, durch eine Werkslok auf das Indusriegelände geholt werden.
Als früher noch mehr Betriebe versorgt wurden, hätte von Gleis 31 aus das Zerlegen angefangen unter Nutzung von der Gleise mit den 5ern bis 7er Nummern.

Abfahrende Güterzüge starten dann später von Gleis 4, wohin die Waggons über Gleis 31 gebracht wurden.

Das Werk ist immer noch nicht eindeutig festgelegt in seiner Funktion, das ist erstmal weiterhin die ACME-Fabrik.
Das ist aus meiner Sicht auch nicht zeitkrisch für Planung und Bau, da ich mit dem Fiddle Yard anfangen werden und dann die Bahnhofsbereich bauen will. Erst dann kommt als Teil 3 das Werk dran, das ja dehalb auch komplett auf eigenen Segmenten liegen soll.

LG Rolf


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