Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund

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08.08.2025 17:44
avatar  Rolf J.
#1 Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund
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Hallo,

so dann beginne ich mal damit mich dem hungrigen Löwenrudel zu zeigen und meine Gedanke zu erörtern.
Der Raum, den ich benutzen werde, hat ein Maß von 360 x 440 cm. Zu beachten sind, dass es eine Tür (links unten) gibt, die nach innen zu öffnen ist (und das soll auch definitiv so bleiben, egal was ihr sagt. Außerdem gibt es ein doppelflügeliges und bodentierfes Fenster zu beachten. Der Kniestock im der Tür abgewandten Bereich liegt bei 140 cm.

Zur Idee der Anlage (derzeit, bevor eure Anregungen kommen):
- Nebenbahn im Speckgürtel einer norddeutschen Großstadt (Flachland).
- Bahn und Bahnhof dienen den Pendlern und jetzt nur noch der Versorgung eines größeren Industriebetriebes (noch ACME). den alten Ortsgüterbahnhof, Laderampen gibt es nicht mehr, dafür Park&Ride-Flächen
- jetzt nur noch Endbahnhof einer eingleisigen Strecke, früher ggf. auch Einfädelung einer zweiten, nun stillgelegten Strecke. Einige Reste der früher größeren Bedeutung dürfen verfallend vor sich hingammeln.
- Epoche V, also um 2000-2002 herum
- Endpunkt einer RE-Linie und Endpunkt einer RB, sodass die Pendler quasi schon S-Bahn-Standard mit halbstündiger Anbindung bekommen können, wenn der Fdl nicht grad schläft.
- täöglich Zustellung von 1-2 Güterzügen für das Werk. die im Bahnhof enden und dann in das Werk geschoben werden, um dort den einzelnen Ladestellen zugeführt zu werden.
- Aufbau aus zu zwei noch tragbaren Segmenten in Holzunterbau. An einen Umzug ist zu denken, nicht aber an Modultreffen o.ä.
- kein duck-under-Grundriss und Anlagenhöhe eher 100 cm als 120-130 cm (wegen der Dachschräge)
- offener und nicht ausgestalteter FY mit 6-8 Stumpfgleisen, in dem die Güterzüge (und ab und zu auch P-Züge) zusammengestellt werden mit dem 5-Finger-Kran.

Derzeitiger Gedanke daher:
- Ein U als Grundform mit Öffnung Richtung Tür
- ein schmaler Schenkel für den FY
- ein zweigeteilter breiter Schenkel, der ausgestaltet ist. dabei liegen Bahnhof und Industrie parallel (und auf verschiedenen Segmenten). Ziel sind nutzbare Gleislängen von mehr als 150 cm im Bahnhof, was in TT mehr als 6 Silberlinge/Rotlinge bedeutet, und entsprechend kurze Güterzüge.

Ich hänge mal eine pdf zum Raum und der angedachten Lage der Anlage im Raum an.

Und ja, ja, ja.... der Brokkoli kommt auch noch für alle die, die vegetarische Löwen sind.

So, nun soll es für heute erstmal reichen. Ich habe ja nicht nur Eisenbahn als Hobby...

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  • Raum und Grundform - 07 08 2025.pdf

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08.08.2025 20:57
avatar  Markus
#2 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund
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Zitat von Rolf J. im Beitrag #1
und das soll auch definitiv so bleiben, egal was ihr sagt


Ich werde dazu nichts sagen. Ich habe das bei mir die Tür auch nach innen öffnend gelassen. Aber bevor das jemand anders macht, werfe ich mal eine Spitzkehre auf der Mittelzunge in den Raum. Dann kannst du einen zweiten Streckenast in Richtung der Fensterseite des Raumes abbiegen lassen. In TT solltest du auch auf einer etwas schmaleren Mittelzunge genug Industrie plus Bahnhof unterbringen können.

Wenn du dann keine Lust auf einen zweiten FY hast, dann könntest du rechts oben weitere Industrie unterbringen. Der Personverkehr ist auf diesem Abschnitt dann bereits stillgelegt.


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08.08.2025 22:12
avatar  Rolf J.
#3 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund
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Hallo,

naja, dass hier jedes zweite Wort Spitzkehre lautet, das war mir nach der Lektüre des Blauen Buches schon klar :-)
Aber mal ehrlich, so richtig realitätsnah ist es nicht.

Um das mal klar zu sagen, bevor die Diskussion in eine völlig falsche Richtung geht:
1. Mein Ziel ist nicht, möglichst viele Streckenmeter herauszukitzeln und dafür kleine Radien zu verbauen.
Sondern ich werde im sichtbaren Bereich nur mit dem Radius von 984 mm arbeiten als Minimum oder halt mit Flex noch darüber. Bei einer derartigen Vorgabe sind Ideen wie eine Insel, bei der noch PAN beachtet wird, sofort vom Tisch.
2. Ich bin eher ein Freund der britischen Anlagengestaltung. Sprich: Raus aus dem FY, ab durch den optischen Trenner und rein in den gestalteten Teil, der dann fast nur aus Bahnhof und dem von der Bahn angelockten Gewerbe besteht. Dort ein bischen fahren und viel rangieren. Gerne auch mit Sägefahrten von den Güterzuggleisen in das Industriegelände, wenn der Raum im Bahnhof und der Stadt so eine "ungünstige" Lage verursacht hat oder etwas anders nicht zugelassen hat. Und mit dem Gegenzug dann wieder zurück in den FY.


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09.08.2025 08:40
avatar  OOK
#4 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund
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OOK

Hallo Rolf, du hast klar ausgedrückt, was du nicht willst. OK. Aber was willst du? Insbesondere, was willst/erhoffst du dir vom Forum?
Gruß

Otto

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09.08.2025 08:46
#5 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund
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Rolf, nach mal einen ersten Aufschlag damit wir wissen, wohin der Zug fahren soll.

Grüße

Jörn

Der ultimative Stresstest für eine Prototype-Freelancing-Konzeption:
Bahngeschichte, gefakte Bilder und Quellenschnipsel im Netz verstreuen, 2 Jahre warten.
Ist dann über die eigene Bahn ein Wiki-Artikel und ein Kenningbuch erschienen ist die eigene Konzeption wasserdicht und man kann mit dem Gleisplan weitermachen.

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09.08.2025 08:50
#6 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund
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Guten Morgen Rolf,

das, was du beschreibst und möchtest trifft ziemlich genau auf Adelebsen in Südniedersachsen zu.

Adelebsen liegt zwar nicht im Flachland, sondern im Mittelgebirge westlich von Göttingen.

Seit 2008 ist diese Strecke an ein ESTW-Stellwerk in Göttingen angebunden. Es fahren und kreuzen hier Dieseltriebzüge und es gibt zwei Anschließer. Ein ehem. Großsägewerk am Bahnhof und ein Schotterwerk an der Bahnhofseinfahrt aus Richtung Göttingen.

Adelebsen ist zwar ein Durchgangsbahnhof, von hier geht es weiter bis Bodenfelde. Aber in deiner gedachten Welt kann die Strecke hinter Adelebsen ja stillgelegt sein. Es braucht nur in Richtung Bodenfelde ein kurzes Stück altes Streckengleis bis zur ehem. Rangierhalttafel um vernünftig rangieren zu können.

Du kannst die Situation auch weiter in den Norden ins Flachland verlegen, dann musst du nur das Schotterwerk gegen eine Sand oder Kiesverladung tauschen, denn Schotter braucht Berge wo die Steinchen drinstecken können.

Anbei eine Gleisprinzipskizze aus der Sonder-La zur Einführung des ESTW von 2008.

Das Schotterwerk ist hier nur vereinfacht dargestellt und im Sägewerk ist die linke Weichenverbindung verkehrt herum eingezeichnet. Für die La-Anwemdung störte das nicht weiter.
Gleisplan, Weichen und Signale kannst du hieraus aber gut anlesen.
Die genaue Lage zeigt dir Google-Maps. Da, wo dich die vielen Solarpannels blenden, war einmal das Sägewerk. Den Anschluss gibt es noch, er wird auch noch befahren, hier wird Stammholz und gelegentlich Container verladen.

Gruß Jürgen

Dateianhänge
  • Agl. in Adelebsen 2008.pdf

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09.08.2025 08:55
#7 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund
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.... die Gleise des Sägewerke kannst du erkennen wenn du ganz genau hinschaust, sie sind teilweise in Asphalt eingelassen. Rangiertechnisch ist das ein interessanter und anspruchsvoller Anschluss.
Aber auch das Schotterwerk mit 4 Gleisen, zwei zu Verladung und zwei zur Aufstellung der beladenen Waggons hat was. Die haben übrigens ein ferngesteuertes Vollert Rangiergerät um die Wagen zu beladen und umzusetzen.

Gruß Jürgen


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09.08.2025 10:01
#8 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund
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Hallo Rolf und alle,

also, ich meine aus dem was Rolf schreibt wird schon sehr deutlich was er sich vorstellt:

Eine eher zweitrangige Strecke im Weichbild eine norddeutschen Großstadt auf der es noch Nahverkehr gibt der im einzigen dargestellten Bahnhof endet (wobei die Strecke vielleicht früher weiterging). Dort auch relevanter Güterverkehr der sich aber nunmehr auf einen einzigen Großanschließer konzentriert. Das ganze als "Out-and-back"-Anlage mit Fiddle Yard und Bahnhof. Der Vorschlag zur Raumnutzung macht m. E. schon Sinn.

Rolf, bevor man mit konkreten Gleisplänen anfängt einige Detailfragen:

- "Norddeutsche Großstadt" - wie norddeutsch darf es sein? Sind wir in der Nähe eine größeren Hafenstadt wie Bremen, Bremerhaven, Hamburg, Kiel oder denkst du bei Norddeutschland auch an Gegenden wie Hannover, Osnabrück, Münster (wobei der Begriff Speckgürtel auf Ersteres hindeutet)? Ich frage weil dies auf die Umfeldgestaltung, die virtuelle Einbindung ins Eisenbahnnetz, den Güterverkehr und die ganze Identität der Anlage massive Auswirkungen hat. Sägewerk und Schotterwerk gehören z. B. nach Göttingen aber sicher nicht nach Bremerhaven.

- Ist Elektrifizierung ein Thema oder werden die Rotlinge von eine 218 gezogen?

- Wie willst du Betrieb machen? Alleine, zu mehreren, mit oder ohne Uhr, Fahrplan, Wagenkarten?

Grüße,
Sebastian


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09.08.2025 10:19
avatar  HFy
#9 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund
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HFy

Zitat
naja, dass hier jedes zweite Wort Spitzkehre lautet, das war mir nach der Lektüre des Blauen Buches schon klar :-)
Aber mal ehrlich, so richtig realitätsnah ist es nicht.



?? Ich kenne aus Deutschland etwa drei Dutzend, von denen viele noch existieren.


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09.08.2025 10:28
avatar  Rolf J.
#10 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund
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Moin,

ja, da hat der Sebastian das schon sehr schön zusammengefasst wonach mir der Sinn steht.

Das "Norddeutsche" in meinen Gedanken kommt daher, dass ich mich persönlich im flachen und oder städtischen Umfelt wohler fühle als bei Bergen mit kraxelnden Lederhosenträgern darauf :-) Nix gegen die Bayern, aber ich sehe lieber schon mittags wer abends zu Besuch kommt :-)
Und dass ich keine Mittelgebirgslandschaft erschaffen muss oder vortäuschen, wenn die nicht aus Identitätsgründen oder Tarnungsgründen sein muss, weiß ich innerlich. Also lasse ich es.
Es könnte also auch das nördliche Thüringen sein, zumindest landschaftlich.

Aber nur theoretisch, denn angesiedelt wird die Anlage in den alten Bundesländern, wenn man den Begriff noch verwenden darf ohne zu diskriminieren.

Es ist eine Nebenbahn, daher werden hier Dieselmotoren die Luft verpesten. Also werden 218er mit Rotlingen und Dostos fahren, Desiros, 628er im P-Verkehr und 290er, 223er und die 365 im G-Verkehr.

Und den Brokkoli mache ich in der nächsten Woche, das Wochenende ist anderweitig verplant.

MfG Rolf


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09.08.2025 12:45
#11 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund
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Hallo Herbert,

natürlich gibt es noch reichlich Spitzkehren. Mit dem Wort unrealistisch wollte Rolf glaube ich nur ausdrücken dass das für eine solche Strecke wie hier beschrieben - DB- Strecke nahe einer norddeutschen Großstadt um die Jahrtausendwende - recht untypisch, wenn auch nicht unmöglich wäre (geben tut es auch Untypisches, siehe Bremen-Vegesack und Hamburg-Blankenese). Und da maximale Streckenlänge für ihn kein maßgebliches Kriterium ist favorisiert er dass nicht.

Grüße Sebastian


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09.08.2025 14:56
avatar  JBS
#12 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund
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JBS

Moin,
würde sich nicht der obere Teil unter der Dachschräge als mittiger FY anbieten und das Ganze auf 120…130 cm Höhe?
Viel Erfolg,
Johann

09.08.2025 20:01
avatar  HFy
#13 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund
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HFy

Er mag das natürlich halten, wie er will, aber eine Situation, die es beim Vorbild noch nicht einmal selten gibt, sollte man nicht als "unrealistisch" bezeichnen und damit womöglich noch Unerfahrene in die Irre führen.


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10.08.2025 11:04 (zuletzt bearbeitet: 10.08.2025 11:08)
avatar  Rolf J.
#14 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund
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Zitat von HFy im Beitrag #13
Er mag das natürlich halten, wie er will, aber eine Situation, die es beim Vorbild noch nicht einmal selten gibt, sollte man nicht als "unrealistisch" bezeichnen und damit womöglich noch Unerfahrene in die Irre führen.


Ich möchte hier keine parallele off-topc-Diskussion aufmachen, daher dazu nur ganz kurz der Denkanstoss bei wieviele Bahnhöfen auch noch in Epoche 5 eine Spitzkehre vorlag und wieviele in Relation zur Gesamtheit aller End- bzw. Kopfbahnhöfe das dann wären. Das meinte ich mit "unrealistisch" im Sinne von sehr sehr sehr selten und exotisch. Und wenn man all die schönen Bahnhöfe im Harz oder an Schmalspurbahnen abzieht, dann sind es wahrschein ein, zwei Dutzend bundesweit. Schön für den Betrieb einer Anlage geeignet sind sie, aber untypisch schon. Also sind sie aus meiner Sicht eher ein Sonderfall für den kreativen Modellbahner und das ist auch gut so und erlaubt bzw. gewünscht. Nur ich wünsche mir den halt nicht bzw. bei mir ist der zweite Streckenast halt inzwischen stillgelegt.

Anregung am Rande:
1. Wäre das nicht mal interessant für Alle, mal eine Liste von Vorbildern aktuell und früher existierender Spitzenkehrenbahnhöfe zu sammeln? Modern fällt mir da als erstes Eschwege ein....
2. Eine Liste aller Keilbahnhöfe würde ich auch spannend findend (früher Bad Berka zum Beispiel)


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10.08.2025 11:50
avatar  OOK
#15 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund
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OOK

Zitat von Rolf J. im Beitrag #14
1. Wäre das nicht mal interessant für Alle, mal eine Liste von Vorbildern aktuell und früher existierender Spitzenkehrenbahnhöfe zu sammeln? Modern fällt mir da als erstes Eschwege ein.

Im BB 1.0 S. 97 sind die Gleispläne von immerhin 18 Spitzkehrenbahnhöfen abgebildet. Nicht vollständig, aber repräsentativ. Nehme gerne weitere Beispiele für ein Update entgegen.
Gruß
Otto

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10.08.2025 12:13 (zuletzt bearbeitet: 10.08.2025 12:14)
#16 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund
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Dann gleich noch eine Frage zu Spitzkehren-Bahnhöfen: In Deutschland sind die ja offenbar "Renner" - aber Deutschland interessiert nicht alle. Aus Österreich und der Schweiz kenne ich keine vollwertigen Spitzkehren (hab aber nicht groß gesucht); drei für Österreich relevante funktionale Spitzkehren sind/waren Garmisch, Rosenheim und Unterdrauburg - alle drei außerhalb von Österreich! Kennt jemand in diesen Alpenregionen (gern auch drüber hinaus, von Slowenien bis Frankreich) Spitzkehren?

H.M.


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10.08.2025 14:10
avatar  HFy
#17 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund
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HFy

Für österreichische Bahnen des öffentlichen Verkehrs fällt mir gerade keine ein, aber in der Schweiz war ich schon in Chambrelien, Combe-Tabeillon (sind allerdings beide im Jura), Grindelwald Grund und Monthey Ville (ursprünglich keine Spitzkehre, da die Strecke früher zum CFF-Bahnhof weiterführte).

Herbert


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10.08.2025 14:18 (zuletzt bearbeitet: 10.08.2025 14:19)
#18 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund
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Hallo,

In den französischen Alpen wäre da noch Morez. Und in der Schweiz Aigle Depot an der AL.

Grüße Sebastian


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10.08.2025 14:23
avatar  HFy
#19 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund
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HFy

Genaugenommen liegt Morez im Jura. Dann gibt es noch funktionale Spitzkehren wie Le Sepey, wo die Abzweigung nicht im Bahnhof ist.


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10.08.2025 14:24
avatar  OOK
#20 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund
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OOK

Zitat von Rolf J. im Beitrag #14
Ich möchte hier keine parallele off-topc-Diskussion aufmachen ...

Aber genau das passiert gerade. Und das Thema ist ja auch interessant. Ich schlage vor, das abzutrennnen, damit der eigentliche Strang ohne Spitzkehrendiskussion weiter gehen kann. Jemand dagegen?
Gruß Otto

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10.08.2025 16:14
avatar  HFy
#21 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund
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HFy

Nein, ich halte es für sinnvoll.


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11.08.2025 07:56
#22 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund
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Sag mal, lieber Rolf...

solange es diesen Thread gibt überlege ich "so was hatten wir doch schon mal?"

Ich dachte an diesen Thread: Nebenbahn mit Industriewerk (Arbeitstitel: Bremen-Ottensen) Das bist doch du? "Rolf", gleiche Raummaße, Baugröße TT, ähnliches Thema.

Daher die Frage: Können wir auf den Überlegungen aus dem alten Thread aufbauen oder gibt es Gründe für einen "Reset"?

Grüße,
Sebastian


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11.08.2025 11:37
avatar  Rolf J.
#23 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund
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Erwischt..... :-( .... lieber Sebastian, du hast ein gutes Gedächtnis!

Ja, das war auch ich und es gibt Veränderungen.
Zum Einen habe ich mich nun durchgerungen, den gesamten Raum der MoBa zur Verfügung zu stellen.
Als Jungrentner dürfen nun Arbeitszimmer, Lesezimmer und Gästezimmer in einem Raum stattfinden, ohne dass dort die Wohnlichkeit leidet. Damit steht im früheren altern Gästezimmer nun die Gesamtfläche zur Verfügung. Nur die Regale für Eisenbahnliteratur sind dort unter der Anlage in rollbaren Regalen unterzubringen und ein gerne auch rollbarer Basteltisch. Aber kein ausklappbares Gästebett mehr.

Und nach zwischenzeitlicher Lektüre zahlreicher Bücher über bestimmte Vorbilder und der Klassiker wie dem BB und seinem Nachfolger ist mir auch noch klarer geworden, dass meine Konzeption der Anlage auf einer begehbare Grundform (derzeit U) basiert und der Aufbau aus zu zweit noch grad tragbaren Segmenten erfolgt, weil ein Umzug in den nächsten Jahren nie auszuschließen ist und ich auch so schrittweise immer mehr Stücke zu der Gesamtanlage zusammenfügen kann.

Zwischendurch habe ich mit Modulen in TT geliebäugelt, um mobil zu sein, aber bei der regionalen TT-Gruppe geht es um andere Schwerpunkte. U.a. andere Epochen, Einhalten von Normen, was zu schmalen Anlagen führt und um das Fahren auf Großveranstaltungen wie Lichtenvoorde. Ich konnte und kann da viel lernen, aber werde nicht mit dem Gedanken warm, dass ich mich auf rund 60 cm Breite beschränken soll und die Planung der Anlage und der Gleislage sich nach der Kastenform der Module zu richten hat.

Aber was ich mitgenommen habe aus dem Modul-Denken ist, die Anlage noch stärker zu teilen. Und zwar im durchgestalteten Teil nicht nur der Länge nach, sondern auch in der Breite anhand der Trennlinie zwischen Fläche der DBAG und der Fläche der Industrie.

Ein sich also stetig wandelnder Rolf aus NRW

P.S.: Und ich bin sooooo froh, damals nicht drauflosgebaut zu haben, wie mir oft geraten wurde, denn sonst wäre jetzt schon die Kettensäge unterwegs gewesen und wieder mal ein Anlagentorso geshreddert worden.


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11.08.2025 17:14 (zuletzt bearbeitet: 11.08.2025 17:15)
#24 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund
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Hallo Rolf,

dann mache ich mal einen Aufschlag für den einzigen, aber großen Güterkunden: eine Wollkämmerei!

In Bremen-Nord gab es früher die Bremer Wollkämmerei (BWK): https://de.wikipedia.org/wiki/Bremer_Woll-K%C3%A4mmerei

Diese Betrieb hatte bis weit in die Epoche 5 noch Bahnanschluss an die Farge-Vegesacker Eisenbahn und einen sehr interessanten Werksbahnbetrieb. Als Güterverkehr bieten sich an:

EINGANG:
- Rohwolle aus Übersee in Containern (auch mit Ganzzügen)
- Rohwolle aus Europa (Schiebewandwagen)
- Chemiefasern (G-Wagen)
- Steinkohle fürs Heizkraftwerk (Fc-Wagen)

AUSGANG:
- Kammzug zu Textilfabriken (Schiebewand-, G-Wagen)
- Lanolin ("Wollwachs") in Fässern, u. U. auch in Kesselwagen, für die chemische und kosmetische Industrie
- Kämmling (für die Filzherstellung)
- leere Container
- Chemikalien (Säuren, Laugen) in Kesselwagen

In den Größenordnungen wie das bei der BWK Ende der 90er lief bietet das genug Stoff für 1-2 tägliche Übergaben. Wenn Rohwolle als ganze Schiffsladung aus Übersee angeliefert wurde waren Containerganzzüge fällig; die mussten dann vor der Zustellung geteilt und in mehreren Portionen ins Werk gefahren werden.

Übrigens hatte die BWK bis Anfang der 90er für den internen Rangierdienst Dampfspeicherloks im Einsatz, aber das war in deiner Epoche schon vorbei.

Visuell bietet die Kämmerei eine interessante Kombination aus gründerzeitlichen Fabrikbauten und modernen Industriegebäuden.

Nur als Idee.

Grüße,
Sebastian


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19.08.2025 17:41 (zuletzt bearbeitet: 19.08.2025 23:03)
avatar  Rolf J.
#25 RE: Am Ende der Strecke geht auch noch was - Grundsätzliches zu meinem Planungshintergrund
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Hallo, liebes Rudel,

ich habe, bevor ich in den Urlaub verschwinde, unbedingt noch das To-Do "Brokkoli" erledigen wollen. Auch als Lebenszeichen von mir.

Dateianhänge
  • Brokkoli - Nordisch.pdf

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