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What‘s planning, Doc?
#26 RE: What‘s planning, Doc?
Zitat von hmmueller im Beitrag #21
Die "verlorene Bahnsteiglänge" verstehe ich nicht - die Gleise liegen doch sowieso alle eingepflastert, da ist eine Weiche mittendrin doch egal?
Harald, bist Du schon mal von der Rasensohle aus in einen älteren Straßenbahnwagen oder sogar Kleinbahnwagen gekraxelt? Ich habe das 2023 anlässlich der Einweihung der Lok 3 der Plettenberger Kleinbahn beim DEV mehrmals gemacht - und am Abend gewusst, wieso Goose und Schienenkopf immer brav sitzen geblieben sind. So ganz schmerzbefreit bezüglich Barrierefreiheit waren die Alten dann doch nicht - mindestens zu einem Schüttbahnsteig hat es immer gereicht. Und den kann ich bei c) auch darstellen.
@all: vielen herzlichen Dank für Eure Mitarbeit!
Grüße
Jörn
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Ist dann über die eigene Bahn ein Wiki-Artikel und ein Kenningbuch erschienen ist die eigene Konzeption wasserdicht und man kann mit dem Gleisplan weitermachen.
#27 RE: What‘s planning, Doc?
Hallo Jörn,
Zitat von Silbergräber im Beitrag #24
Ihr habt recht, da musste ich noch etwas Evolution betreiben. Dabei habe ich gleichzeitig den Parallelgleisabstand auf ordentliche 100 mm gesetzt:
c) gefällt mit bisher am besten, sieht auch in der 3D-Ansicht am besten aus. Eure Meinung? Das Gleis zur Werkstatt (das ist das abzweigende Gleis vor dem Schuppen) musste ein 300 mm-Radius werden. Entweder kürze ich den noch ein oder ich mache Versuche, da die 300 mm ohne Gewähr wohl auch noch machbar sind. Jedenfalls für Solo-Fahrzeuge, nicht für Zugverbände - auch nicht mit laaaangen Kuppeleisen.
Wie möchtest Du denn Fahrzeuge von und zur Werkstatt bewegen, wenn wegen 300mm Schweineradius ein Kuppeln gar nicht mehr möglich ist? Nicht jedes Fahrzeug in einer Werkstatt ist immer fahrfähig.
Aber ja so in der Art habe ich mir die Anordnung der Weichen vorgestellt.
Gruß Kai-Nils
#30 RE: What‘s planning, Doc?
Ich werde mich mit Variante a) genauer auseinandersetzen und parallel prüfen, ob an dieser Stelle das Straßenbahndepot von Schnellenkamp nicht zweckdienlicher ist.
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#31 RE: What‘s planning, Doc?
Moin,
back to the roots: ich habe mal analysiert, was mir aus der Zufahrt aus der zweiten Reihe nicht gefallen hat und was davon ein Vorteil ist:
- abzweigende Weiche liegt voll im Umfahrgleis
- zu symmetrisch, parallel zum Anlagenrand
+ platzsparend: kann Zweigweiche für Lokschuppen kann gezielter "angefahren" werden
+ Bahnsteiggleis bleibt frei
Und das ist dabei rausgekommen:
Doppelweiche und Linksweiche werden bis zu Doppleschwelle gekürzt, direkt nach Ende der Kreuzung kann die Weiche vor dem Lokschuppen platziert werden und die Radien sind > 400 mm.
Grüße
Jörn
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#33 RE: What‘s planning, Doc?
Moin,
ich komme nicht zur Ruhe: Bei der Überprüfung der Abmessungen hat mir WinTracks zusätzliche 5 cm in der Tiefe am oberen und rechten Schenkel spendiert. Das ist so nicht geplant gewesen, also nochmal etwas anpassen. Und wo ich schon mal dabei war:
1) Beim Zusamenstellen der Ladestellen für Michaels Datenbank habe ich festgestellt, dass ich eigentlich nur einen einzigen Ladebezirk habe: alle Gleisanschlüsse können von der Gerd-Wilhelm-Straße aus bedient werden. Um das aufzulockern, habe ich die Gleisanschlüsse für den Kohlenhändler, den Werkzeugbau und die Rampe des Stahlhandels geändert. Damit ergeben sich folgende Ladebezirke:
- Ladebezirk 1: Güterschuppen Kleinbahn/Staatsbahn und Drahtwerk
- Ladebezirk 2: Schrotti, Schmiede, Stahlhandel Hallengleis
- Ladebezirk 3: Kohlenhandel, Werkzeugbau und Stahlhandel Rampe sowie Stückgutschuppen der Kleinbahn
2) Viele von Euch versenden Rindviecher - die müssen auch irgendwo angeliefert werden. In Plettenberg gab es den Städtischen Schlachthof, wo täglich - auch Sonntags - was zugestellt wurde. Gerade Sonntags wäre interessant, da dafür wohl auch der Triebwagen genutzt wurde. Nur - wo soll der Anschließer hin?
3) Die Lösung: Hinter der Tür kann man noch ein dünnes, spitz zulaufendes Brett platzieren, welches im Off verläuft - die Strecke zur Endhaltestelle Wiesengrund mit Städtischen Schlachthof als einzigen Anschließer. Der gehört noch zum Ladebezirk 3, da er wochentags von Oberstadt aus bedienet wird. Getrennt durch die Brücke der Nebenbahnstrecke Plettenbach-Lüdenberg der Staatsbahn. wie beim Vorbild in Plettenberg eine Stahlträger-Kastenbrücke, welche als scenic divider dient.
Hier ist das Ergebnis. Ich hoffe, dass ich jetzt endlich fertig bin und im Neuen Jahr mit dem Bau der nächsten Segmente beginnen kann.
Viele Grüße
Jörn
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#34 RE: What‘s planning, Doc?
Frohes Neues,
Zitat von Silbergräber im Beitrag #33
Ich hoffe, dass ich jetzt endlich fertig bin und im Neuen Jahr mit dem Bau der nächsten Segmente beginnen kann.
Das war wohl nix:

Die Quadratur des Kreises: Eckmodul über Aktenrondell. Da ist nicht viel Luft, aber es dreht sich sehr leicht. Nachdem das Eckmodul fertig war habe ich einige Zentimeter zusätzlich gewonnen. Da haben die Maurer wohl etwas unsauber gearbeitet und sind vom Plan abgewichen.
Und in einer Schublade habe ich noch einen Schwung 500er-Herzyniaweichen gefunden. Dadurch kann ich die Zufahrt zum Lokschuppen auch ohne Kreuzung basteln, wenn - ja, wenn der Lokschuppen um zwei Fenster eingekürzt wird.
Nun ist das Bauwerk mit knapp 50 cm Länge ein ziemlicher Oschi und es tut ihm nicht weh, wenn er eingekürzt wird. Zum Unterstellen der drei-vier Loks reicht es allemal. Vielleicht platziere ich rechts von ihm das Büro- und Wohnhaus als Halbrelief oder Hintergrund um die Kürzung zu vertuschen oder/und arbeite mit einem Spiegel, um die Länge vorzutäuschen

So sah das Original von vorne aus...

...und so von der Seite. Schaun mer mal.
Jetzt geht es ans Verlegen der Gleise und das Einpassen der Weichen in das Gleisbild. Etwas Sorgen bereiten mit die Swedtram-Profile, da die nicht wirklich gerne in die Kurve gehen. Und bist du nicht willig, so brauch' ich Gewalt
Meine Frau fragt, ob ich das Aktenrondell nicht als Drehscheibe benutzen und so um die Ecke komme. Wer weiß?
Viele Grüße
Jörn
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#35 RE: What‘s planning, Doc?
Moin,
warum muss es immer parallel zur Anlagenkante sein? Ganz klar: das ist die Grenze des plastisch darstellbaren. Ich habe mich mal von diesem Zwang gelöst und den Lokschuppen gedreht. Die Einfahrt erfolgt im rechten Winkel zur Front. Aber dahinter schwenken beide Gleise parallel zur Anlagenkante und führen - verdeckt - Quer durch Werkstatt (Verbindungsbau zwischen Halle und Wohnhaus) zum anderen Plattenende. 
Quasi der Lokschuppen von Potemkin seinem Dorf. Den flachen Anbau zwischen Werkstatt und Front habe ich zu Gunsten von zwei großen Fenstern in der Halle weggelassen. Der wurde beim Vorbild auch nicht realisiert.
Vorteil: Es geht kaum Abstelllänge verloren: Der Lokschuppen soll tatsächlich die Triebfahrzeuge vor Staub schützen, wenn nicht gespielt wird. Nachteil: ich verzichte hierbei auf eine eingerichtete Werkstatt. Ich glaube, damit kann ich gut leben.
Grüße
Jörn
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#36 RE: What‘s planning, Doc?
Moin,
es geht weiter. Und die Platzverhältnisse sind dank konservativer Planung so gut, dass ich auf die weiter oben beschriebenen Spirenzchen im Lokschuppen verzichten kann 👍🏻
Heute konnte ich den Gleisbau im östlichen Ende vom Kleinbahnhof abschließen: Lokschuppen/Werkstatt sind über die Schiene zu erreichen. Elektrisch wird es wohl erst übernächste Woche etwas, da nächste Woche ja Intermodellbau in Dortmund ist. Da helfe ich bei den Kollegen der IG Spur 2 aus und bespiele die Sauerland-Module - das große Vorbild von Plettenbach.
Eigentlich wollte ich Euch ins Theater einladen: meine Interpretation von Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“ stand auf dem Programm. Ich in der Rolle des stets betrunkenen Kesselflickers Schlau - und in der Rolle von Baptistas Töchtern zwei Swedtram-Profile. Die längere, äußere der beiden habe ich bezwungen - aber erst im zweiten Anlauf und nachdem ich im ersten Versuch zwei Profile versaut habe um danach festzustellen, dass nur noch ein ganzes Profil übrig ist. 🤷🏻♂️
Darum sieht der Bereich in der Kurve auch wie ein verkohltes Schlachtfeld aus 😬
Nachschub ist bestellt - wir sehen demnächst in diesem Kino.
Grüße
Jörn
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#37 RE: What‘s planning, Doc?
Moin,
im Strang zu Sebastians Süsing-Bahn habe ich folgende Weisheit rausgehauen:
Zitat von Silbergräber im Beitrag Süsingbahn II: Planung
das ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass Planung und Bau dynamische Prozesse sind, die ineinander greifen und einer ständigen Revision bedürfen.
Mit Plettenbach habe ich auch so manches hin- und her geplant. So habe ich jüngst den Lokschuppen vom Streckenende (Planung im alten Zimmer) an den Umladebahnhof versetzt habe (Planung neues Zimmer). Mitleser aus dem Schmalspurtreff werden sich erinnern, dass der Lokschuppen ursprünglich direkt neben der Rollwagenanlage war:

Da war er aber im Weg, weil nicht profilfrei. Aus dieser Zeit stammt auch die Kombination von den beiden Rechtsweichen. Wieso-weshalb kann ich nicht nachvollziehen, ich vermute, dass ich vor dem gedachten Werkstattgleis etwas freies Gleis haben wollte, um Fahrzeuge abzustellen.

Der Lokschuppen kam weg, stattdessen wurde an seine Stelle ein Güterschuppen platziert. Das recht Lokschuppengleis ließ ich liegen - wer weiß wozu an das nochmal gebrauchen kann - und der Güterschuppen wurden kurzer Hand darüber gestellt. Die Weichenkombination blieb erstmal so, das Streckengleis endet an der Seitenwand des Güterschuppens, und das Werkstattgleis wurde zum Abstellgleis für den Stückgutzug.
In den letzten Tagen habe ich einen Blick in die Zukunft geworfen: Wanddurchbruch in die Werkstatthöhle, um dort das bisher abgeschnittene Ende des Umladebahnhof in Form einer 2,5 m + Wandstärke langen Verlängerung mit Zweispurdoppelweichenverhau und Abstellanlagen für Fahrzeuge bekommen:

Noch Zukunftsmusik, aber könnte ja sein?
Dafür wäre die Rechtsweichenkombination eher hinderlich: Personenzüge könnten vom Hausbahnsteig des Kleinbahnhofs nicht ohne Sägen zur dort aufzustellenden Schnellenkamp'schen Fahrzeughalle/Abstellanlage gelangen, und entweder wären die Stückgutwagen im Weg oder die Staatsbahnwagen auf dem angeschlossenem Zweispurgleis. Mein erster Gedanke war, den Güterschuppen auf die Hintergrundkulisse zu verbannen und das verdeckte Lokschuppengleis wieder in Betrieb zu nehmen - als Gleis für den Stückgutzug. Damit müssten die Personenzug aber immer noch sägen, aber manche mögen sowas ja...
Heute beim Aufräumen dann der Fund der Woche: zwei 500er-Linksweichen von Hercynia aus der gleichen Charge, aus der auch die beiden Weichen für die Zufahrt zum Lokschuppen stammen: ursprünglich wollte ich alles mit diesen Weichen bauen, was dann durch die noch kleiner bauenden Schnellenkamp-Weichen überholte wurde. Daher dieser große Vorrat an Weichen... das wäre doch was:

So die Situtation VOR dem Aufräumen.

Und so BEIM Aufräumen.

Hier die Umsetzung in WinTrack.
Ich hätte echt nicht gedacht, dass ich so eine Operation am Gleisplan nochmal durchführen würde. Bevor jetzt aber der Tag kommt, an dem die Säge sägen will, würden möchte ich gerne Eure Gedanken dazu hören. Der Wechsel würde in den nächsten Wochen erfolgen, wenn ich die Segmente zur Gestaltung herausnehme.
Grüße
Jörn
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Hallo Jörn,
wärs ne Möglichkeit, die Bahnsteigkante an das andere Gleis zu legen?
Dann könnten die Reisezüge durchfahren, ohne, daß du die Weichenverbindung tauschen müsstest.
Wenn denn dann diese Erweiterung mit der Fahrzeughalle käme, was würde dann aus dem Lokschuppen werden, dessen Einfahrt wir letztens geplant haben? Bliebe der, oder käme der weg?
Gruß
Alex
#39 RE: What‘s planning, Doc?
Moin,
das Stückgutgleis sollte schon am Güterschuppen vorbeiführen 😉
Mit einem Tausch von Bahnsteig und Stückgutgleis würde ich mir die Umfahrmöglichkeit regelmäßig zustellen.
Dagegen ist der Weichentausch jetzt aber auch nicht das große Problem, da die Gleise dort noch nicht eingearbeitet sind.
Und der zweiständige Schuppen, dessen Zufahrt wir letztens optimiert haben, bleibt. Was hinzu kommt würde ein Schuppen für Triebwagen und/oder Normalspurrangierlok sein.
Grüße
Jörn
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