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Praktikable Höhe von Schattenbahnhof bzw SchaFy
#1 Praktikable Höhe von Schattenbahnhof bzw SchaFy
Mal etwas grundsätzliches, was ist eures Erachtens nach die praktikabelste Höhe von Schattenbahnhöfen bzw SchaFy in der Minimalhöhe.
Ich selbst denke das ab 70cm eher unbequem wird.
Klar ist auch je höher desto besser aber was würdet ihr als praktikabelsten Minimalwert ansehen? 80cm, 1m?
Beste Grüße
Stephan
Guten Morgenn Stephan,
Ich denke, das kommt auf den Typ des Schattenbahnhof/Fiddel Yard an.
Bei einem reinen Zugspeicher ist die Höhe eher unkritisch, soll aber mit dem 5-Fingerkran "gefiddelt" oder gar richtig rangiert werden werden, dann sind Höhe, Eingreiftiefe und der Abstand oberhalb wichtige Faktoren. Der andere Punkt ist, ob während der Betriebssitzung oder zwischen den Betriebsitzungen Zugumbildungen werfolgen sollen.
Falls Du ein Ikea Ivar Regal (andere variable Regalsysteme gehen latürnich auch) zur Hand hast könntest Du mit zwei Einlegeböden (am besten die 50 cm Tiefen) praktische Versuche starten, was die Höhe und das Handling angeht.
#3 RE: Praktikable Höhe von Schattenbahnhof bzw SchaFy
Hallo Stephan,
wenn man von oben eingreifen kann, ist Tischhöhe noch ok. Für niedriger angesetzte Schafys sollte sitzende Position möglich sein. Das funktioniert bei mir in zwei Ebenen ganz gut. Für die Bedienung der unteren Ebene (75 cm) setze ich mich hin, für die obere Ebene (87cm) stehe ich.
Gruß
Thomas
#4 RE: Praktikable Höhe von Schattenbahnhof bzw SchaFy
Eine Sitzmöglichkeit wäre bei 80cm und weniger dann eh angedacht. Muss ich beim aktuellen SchFy eh noch umsetzen. Auch einer der Erfahrungswerte die für eine mögliche Nachfolgeplanung dazu gekommen ist.
Nun aber nochmal zum SchaFy und den groben, in meinem Kopf spukenden Ablauf, Ablauf über den ich mir gestern auf dem Stellwerk Gedanken zu gemacht habe
Grundsätzlich würden nur das erste Gleis zum fideln genutzt. Die dahinter liegenden wären dann die Ausfahrgleise für Ng's bzw Dg' und Personenzüge mit festem Zugstamm. In meiner Grundidee kommt Ng/Dg 1 in Gleis 1 an, die Wagen werden dann auf Gleis 2(Nahgüterzug)bzw 3(Durchgangsgüterzug) je nach Frachtkarte auf den nächsten im Fahrplan verkehrenden Ng bzw Dg verteilt oder bei Beendigung der Frachtkarte a la Otto von der Anlage genommen und durch einen neuen bzw neue Wagen mit Frachtkarte ersetzt und dann das Gleis 1 wieder geräumt. Heißt Zuglok in die Abstellung etc und der nächste zu behandelnde Zug kann Gleis 1 nutzen. Heißt in meinem Kopf immer neu zusammengestellte Nahgüter- bzw Durchgangsgüterzüge bei einem kontinuierlich durchlaufendem Fahrplan. Ähnlich wird es ja aktuell auf Bergisch Dahlhausen ja auch praktiziert nur das speziell im FY Dahlerau die Gleise eigentlich zu kurz sind.
Theoretisch könnte man ja auch noch Gleis 2 bzw 3 zum Fideln dazu nehmen nur sollte 1 Gleis was ständig frei ist durchaus reichen. Das würde aber vermutlich die spätere Praxis zeigen weswegen ich in den beiden SchaFy etwas mehr Gleise als die im Bild 6 zu sehenden installieren würde.
Unter der Prämisse sollte doch eine höhere Grundlage des SchaFy durchaus möglich sein da in den hinteren Gleisen bei den Personenzügen nichts gemacht werden und wenn doch nur der Schutzwagen umgesetzt werden odernach Tageszeit mal ein Verstärkungswagen hinzugefügt werden, was aber auch fix auf Gleis 1 gemacht werden kann. Finde dafür muss nun kein separates Fidelgleis Personenzug bzw Güterzug her. Man muss nur einen Bedienerposten SchaFy schaffen den es in Bergisch Dahlhausen so nicht gibt.
So meine Grundidee. Hoffe das war in seinem Kern verständlich ausgedrückt.![]()
In dem Zusammenhang würde ich da aktuell mit einer Höhe von 1m ausgehen und 30 bis 40 cm bei einer Tiefe von 50 bis 60cm zur Ebene 1(erste Sichtebene) ausgehen.
Beste Grüße
Stephan
Hallo Stephan,
Und wenn Du Gleis 1 als beidseitig angebunden ZAK realisierst?
Dann ließen sich die Züge bis auf das Triebfahrzeug vorbereiten und können bei Bedarf einfach eingesetzte werden. Das Zusammenstellen kann dann von der Anlage entfernt stattfinden. Die Anzahl ZAKs könnte dann auf die erforderlichen Züge abgestimmt werden. Wie viele wären das denn?
Ich könnte mir vorstellen, daß er Job des Schafy-Operators nicht gerade sehr beliebt sein wird, wenn da wohl möglich noch unter Zeitdruck Züge unterhalb der Anlage in eine Sperrholzwüste zu zerlegen und neu zusammen zu stellen sind.
Gerade die Güterwagenbewegungen sind hier enorm wichtig, werden Güterwagen an einem "Betriebstag" dann mehrmals bewegt, oder geht es nur ums Recyclen von Fahrzeugen um den Bestand niedrig zu halten?
#6 RE: Praktikable Höhe von Schattenbahnhof bzw SchaFy
Zitat von kk92 im Beitrag #5
Hallo Stephan,
Und wenn Du Gleis 1 als beidseitig angebunden ZAK realisierst?
Dann ließen sich die Züge bis auf das Triebfahrzeug vorbereiten und können bei Bedarf einfach eingesetzte werden. Das Zusammenstellen kann dann von der Anlage entfernt stattfinden. Die Anzahl ZAKs könnte dann auf die erforderlichen Züge abgestimmt werden. Wie viele wären das denn?
Ich könnte mir vorstellen, daß er Job des Schafy-Operators nicht gerade sehr beliebt sein wird, wenn da wohl möglich noch unter Zeitdruck Züge unterhalb der Anlage in eine Sperrholzwüste zu zerlegen und neu zusammen zu stellen sind.
Gerade die Güterwagenbewegungen sind hier enorm wichtig, werden Güterwagen an einem "Betriebstag" dann mehrmals bewegt, oder geht es nur ums Recyclen von Fahrzeugen um den Bestand niedrig zu halten?
Zunächst einmal danke für deine Rückmeldung Klaus. Über Zaks habe ich auch schon nachgedacht, zumindest für die Personenzüge, aber ich wüsste aktuell nicht an welcher Stelle ich an dem Betriebstag vorhalten soll. Das vorbereiten ist weniger das Problem.
Daher ja der Ansatz, siehe Schattenbahnhofsentwurf an anderer Stelle bei der Nachfolgeplanung, das nur Gleis 1 zum fiddeln gedacht ist und Güterzüge auf Gleis 2 und 3 starten. Eben um den Eingriff möglichst vorne zu belassen.
Wie gesagt die Personenzüge hätten ihren festen Stamm an dem kaum was geändert wird. Lediglich die Zugnummer würde beispielsweise von P1078 auf 1079 wechseln und die Lok umgesetzt werden. Das müsste aber nicht händisch erfolgen.
Bei einem Nahgüterzug bzw Durchgangsgüterzug sehe ich den Ablauf derzeit wie folgt: Zug fährt in Gleis 1 des SchaFy Dieringhausen bzw Brügge (Arbeitstitel) ein. Der SchaFy Bediener sichtet die Frachtkarten und sortiert die Wagen entsprechend des Ziels auf Gleis 2 für den Nahgüterzug Bahnhof Ebene 1 bzw Bahnhof Ebene 2
, je nach Konzept an denen ich derzeit wie im Beitrag Nachfolgeplanung ebenfalls tüftel und konkretisiere, ein bzw auf Gleis 3 wenn er dem Durchgangsgüterzug zuzuordnen ist der im Fahrplan als nächstes nach Dieringhausen bzw Brügge verkehrt.
Klar die letztliche Konzeption des SchaFy kann erst mit dem konkreten Konzept der Anlage erfolgen aber denke grob müsste er auch schon in seiner Funktion etc umrissen werden.
Und eins gilt zu bedenken, es wird entweder die Wippertalbahn, Volmetalbahn oder die Verbindung Wuppertal nach Bochum Dahlhausen über Schee dargestellt wo überall nun nicht im Minutentakt Güterzüge fuhren. Zwar mehr als auf der Wuppertalbahn aber nicht zu vergleichen mit der Relation Hagen Wuppertal oder in Richtung Ruhrgebiet. Denn sowohl die Volmetalbahn als auch Wippertalbahn waren nur Nebenbahnen mit zum Teil Bahnhöfe gänzlich ohne Signale ausgestattet wie Kierspe oder Ohl Rönsal. Davon ab wird auch hier mit Modellzeit gefahren die sicherlich aufgrund etwas höherer Zugdichte als jetzt langsamer laufen wird als aktuell. Und währenddessen sollen, genau wie jetzt, auch mal die Rollen getauscht werden wenn wer möchte.
Bei den Personenzügen rechne ich derzeit mit 2 Personenzüge je Richtung über den Betriebstag regelmäßig verteilt fahrend, einem Eilzug morgens bzw spät nachmittags und einem bis 2 Nahgüterzug/zügen bzw einem maximal Durchgangsgüterzug pro Richtung die sich von ihrer Zusammenstellung nur ihrer Zugnummer unterscheiden. Ggf, je nach Konzeptentscheidung auch 2 bis 3 Übergaben. Die Nahgüterzuge würden morgens und Nachmittags verkehren, die Durchgangsgüterzüge dazwischen zusammen mit den Personenzügen. So ganz grob was ein SchaFy nach Stand jetzt verpacken müsste ohne genauer auf das Konzept justiert zu sein.
Aber vllt, und das erscheint mir gerade sinnvoller je mehr ich drüber nachdenke, könnte bzw sollte ich bei der nächsten Betriebssitzung am 11ten Oktober mal mit allen über die Konzepte sprechen die in Frage kommen, da auch die Mitstreiter die sind, die eine Nachfolgeanlage mitbetreiben werden. Wobei ich derzeit ja einen Favoriten habe, da es ja meine Anlage wäre auf den der aktuelle SchaFy Entwurf angepasst ist. Dennoch soll sie ja sinnig betrieben werden, insofern schadet am 11ten Oktober ggf ein Gruppenbrainstorming auch nicht.
Und eine kleine Berichtigung zu Kierspe. Hab mich eben vertan, es gab Esig's aber keine Asig's. Hoffe mich da nun auch mit Ohl Rönsal nicht vertan zu haben was aber die Kernaussage nicht ändert.
Beste Grüße
Stephan
#7 RE: Praktikable Höhe von Schattenbahnhof bzw SchaFy
Noch ein Hinweis zum Fiddeln:
Wenn man alle Weichen an die Vorderkante holt, kann man auf allen Gleisen hantieren. Einfahrt auf Gleis 1. Wagengruppen können dann händisch in die hinteren Gleise geschoben werden, ohne dass diese am Beginn zugestellt sind. Da kann man dann auch kontrolliert Loks ansetzen. Und man sieht leichter, wie die Weichen gestellt sind,
meint
Analogbahner Thomas
Hallo Stephan,
Ich fürchte ich hatte mich da nicht klar ausgedrückt bzgl. der ZAKs.
Ich würde lediglich für das vordere Gleis eine ZAK vorsehen. Die NGs würden jeweils eine eigene ZAK bekommen und könnten vor der Betriebssitzung vorbereitet werden und unterhalb des Schafy in einer entsprechenden Schublade vorgehalten werden.
Die hinteren Gleise würden dann wie von Dir geplant verwendet werden.
Zitat von kk92 im Beitrag #8
Hallo Stephan,
Ich fürchte ich hatte mich da nicht klar ausgedrückt bzgl. der ZAKs.
Ich würde lediglich für das vordere Gleis eine ZAK vorsehen. Die NGs würden jeweils eine eigene ZAK bekommen und könnten vor der Betriebssitzung vorbereitet werden und unterhalb des Schafy in einer entsprechenden Schublade vorgehalten werden.
Die hinteren Gleise würden dann wie von Dir geplant verwendet werden.
Ach so meinst du das. Hab mir das die letzten Tage nochmal durch den Kopf gehen lassen Wäre durchaus eine Überlegung wert. Und spontan wüsste ich auch wo man einen temporäreren Vorbereitungsplatz für Zaks einplanen könnte, zumindest was den Vorbereitungsdienst während der Betriebssitzung betrifft. Den Grundstück der zu Beginn einer solchen erforderlich ist, kann man ja immer im Vorfeld vorbereiten.
Zumal man dadurch, egal welches Anlagenkonzept später gewählt würde, auch Zugfahrten integriert werden könnten die nicht regelmäßig auf den Tag verteilt statt finden und nur unnötig Platz im SchaFy beanspruchen.
Beispielsweise Dienstzüge, Überführungsfahrten bzw Stückgut Eilverkehr.
Davon ab könnte der SchaFy dann auch etwas schlanker in der Tiefe ausfallen und das würde wiederum Weichen sparen.
Beste Grüße
Stephan
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