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Betriebswochenende 24.+25.20.2025 bei der Bahn in der Scheune
Hallo liebe Mapudianer!
Mit nur 8 Minuten Verspätung bin ich gestern Abend erschöpft aber hoch zufrieden und mit einem glücklichen Grinsen auf dem Gesicht von unserem diesjährigen Besuch bei der Bahn in der Scheune in Hamburg-Harburg um 21:34 mit ICE70 nach Hause zurück gekehrt.
Es war mal wieder ein sehr gelungenes Ereignis, diesmal sogar mit einem Ausflug mit der realen Bahn ins Höllental bis Neustadt sowie mit der Drei-Seen-Bahn nach Seebrugg am Freitagvormittag. 
Dank Sebastians super genialem Fahrplan war der Betrieb auf der Bertelsmann Anlage dieses Mal noch anspruchsvoller und niemals langweilig. Dank des unermüdlichen Einsatzes des Teams von der BidS im letzten Jahr lief der Betrieb technisch absolut einwandfrei; alle Weichen waren entgleisungsfrei befahrbar
. Leider geben einige Signale so langsam den Geist auf. Auch die Frachtkarten müssen noch ein bisschen nachjustiert werden.
Die Gruppe war auch in diesem Jahr wieder bunt gemischt und neben den aus dem letzten Jahr bekannten Gesichtern gab es auch einige Neue kennen zu lernen. Ich bin mal wieder völlig begeistert, wie toll die Integration so mühelos und harmonisch gelungen ist. An alle Teilnehmer dafür ein ganz herzliches Dankeschön, ich bin der Meinung, das war einsame Spitze! 
Dies soll nur der Anstoß-Post sein: Bitte teilt Eure Erfahrung und Eindrücke hier mit. Leider habe ich völlig vergessen Fotos zu machen, aber ich habe gesehen, dass viele Aufnahmen gemacht haben. Bitte stellt insbesondere Fotos mit den Teilnehmern und wie wir gemeinsam Betrieb gemacht haben ein. 
#2 RE: Betriebswochenende 24.+25.20.2025 bei der Bahn in der Scheune
Moin
ich mache mal den Anfang.
Fliegende Überholung: Harald eilt zur Empore, der eine Alex bereitet die Betriebsunterlagrn vor. Letztes Jahr haben sich dort Hubert und ich getroffen und es ging NICHTS mehr. Es lag nicht an Hubert 😚
Herbert hat Aachener Printen mitgebracht, die genau so trocken und würzig waren wie sein Humor. Daher genießt man sie am besten, indem man Herberts Reiseerlebnissen lauscht 👍🏻
Intonation: unter kritischen Blicken von Sebastian lässt uns Dirk ein a1 - Prüffrequenz 440 Hz - anstimmen.

Alltag in Wiehre. In Neustadt war dagegen Gedränge wie auf‘m Weihnachtsmarkt:



Mein ergonomischer Arbeitsplatz für den ersten Betriebstag: Fdl Höllental. Warum eigentlich nicht Fdl Titisee? 🤔
Wer hier Dienst schiebt, braucht viel Phantasie und ist ständig der Gefahr ausgesetzt, eine gespaltene Persönlichkeit zu entwickeln 😂
Das wars vom Betrieb. Züge kommen morgen. Die Hinfahrt mit der Bahn verlief reibungslos. Die Rückfahrt war dann schon ein Abenteuer: wegen hoher Auslastung hat man in Karlsruhe erstmal die ganzen Sonntagsfahrer ohne Sitzplatzreservierung rausgeworfen 👍🏻
Und in Frankfurt hat die Bundespolizei dann den Zug durchkämmt und jemanden gesucht. Ich habe natürlich nicht gesagt, dass der Rest der Betriebsbahner ein-zwei-drei Züge später fährt 🤫
Und dann war noch ein Signal zwischen Kassel und Göttingen kaputt, aber das kannte ich ja schon von Höllental 🥳
Grüße
Jörn
Bahngeschichte, gefakte Bilder und Quellenschnipsel im Netz verstreuen, 2 Jahre warten.
Ist dann über die eigene Bahn ein Wiki-Artikel und ein Kenningbuch erschienen ist die eigene Konzeption wasserdicht und man kann mit dem Gleisplan weitermachen.
#3 RE: Betriebswochenende 24.+25.20.2025 bei der Bahn in der Scheune
Moin,
Helko hat mich gerade darauf hingewiesen, dass die Ausrichtung der Bilder suboptimal ist - sorry, das liegt am meinem Handy i.V.m. dem Bilderserver 🤷🏻♂️
Grüße
Jörn
Bahngeschichte, gefakte Bilder und Quellenschnipsel im Netz verstreuen, 2 Jahre warten.
Ist dann über die eigene Bahn ein Wiki-Artikel und ein Kenningbuch erschienen ist die eigene Konzeption wasserdicht und man kann mit dem Gleisplan weitermachen.
Helko ist ein sehr aufmerksamer Leser und hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass das mit dem Monat 20 in der Überschrift nicht ganz hinkommen kann ... ist eine kleine Sache und im Prinzip auch nicht von allzu großer Bedeutung, aber wenn man es erstmal weiß, stört es doch und daher habe ich es mit dieser Antwort in der Überschrift korrigiert.
#5 RE: Betriebswochenende 24.+25.10.2025 bei der Bahn in der Scheune
Genau - das Bild hängt schief 🤭
Bahngeschichte, gefakte Bilder und Quellenschnipsel im Netz verstreuen, 2 Jahre warten.
Ist dann über die eigene Bahn ein Wiki-Artikel und ein Kenningbuch erschienen ist die eigene Konzeption wasserdicht und man kann mit dem Gleisplan weitermachen.
Gerne möchte ich mich mit meinen Eindrücken aus der Scheune anschließen. Für mich war es der erste größere Fahrbetrieb mit mehreren Leuten und mein erster Einsatz als Fahrdienstleiter im Zugmeldebetrieb.
Hier gibt es eine Blick auf einen Teil der zu überwachenden Abzweigstelle "Höllental" sowie den Arbeitsplatz des Fdl mit Zugmeldebuch, Bildfahrplan, Telefon und Stift.
Im Zugmeldebuch lässt sich erkennen, dass P 1568 gerade von Neustadt nach Freiburg-Wiehre unterwegs ist.
Hier sehen wir die Gütergleise der vereinigten Bahnhöfe Seebrugg, Aha und Feldberg-Bärental. Zur Simulation wurde die Gütergleise im FiddleYard Freiburg Hbf genutzt. Rechts beim
wurde die Ladestelle "Schauinsland" simuliert.
Hier stellt Steffen seinen Nahgüterzug nach Neustadt zusammen. Mit diesem wird er den Fiddleyard nach links verlassen. Am Ende seines Dienstplanes wird er von rechts wieder in den Fiddleyard fahren, nun allerdings in der Funktion als Freiburg Hbf.
Hier sehen wir eine Gesamtübersicht des FiddleYards, der gerade als Seebrugg genutzt wird. Dafür standen die ersten beiden Gleise und die schon gezeigten Nebengleise zur Verfügung. Wir sehen Rainer als Fahrdienstleiter, Alexander wartet mit seinem Kp auf die Abfahrt nach Neustadt, während Steffen weiter seinen Ng zusammenstellt.
In Neustadt/Schwarzwald war immer viel los. Güterzüge mussten zerlegt werden, bei den Personenzügen der Lokwechsel vorgenommen werden. Und so schauen wir in die etwas ratlosen (?) Gesichter von Jörn, Alex, Steffen und Nico.
Die weiteren Bilder lasse ich unkommentiert.




Alles in allem: es war ganz großartig und unkompliziert mit tollen Menschen und dank der wunderbaren Vorbereitung durch Sebastian, Dirk und Alex von Fahrplan, Unterlagen, Frachtkarten und vielem mehr. (Und wenn sich jemand nicht auf den Fotos sehen möchte, sage er Bescheid.)
Viele Grüße, Lars
Ich werf hier auch einmal Bilder in ein Posting:
Bahn-in-der-Scheune-Team (ohne Christa):
Vorbereitungen auf der Empore:
Am Donnerstag war's noch sehr leer;
Die Uhr, die uns bald (positiv) stressen wird:
Einzelne Reparaturarbeiten waren noch nötig - hier Austausch eines kaputten Tasters; eine LED auf einem Stellwerk hatte sich auch verabschiedet, und nicht zuletzt wollte eine Zunge einer kritischen DKW in Freiburg-Wiehre nicht wie sie sollte. Ist aber alles rechtzeitig freigegeben worden.

Ausflug nach Seebrugg. In Titisee ist uns dieser erstaunlich aufwendige Ausleger für ein kitzekleines Signal aufgefallen; die Truppe steht weiter hinten.
Seebrugg - (teilweise) schön, aber es war nahe am Nullpunkt, auf über 900 m Seehöhe (es gibt schon einen Grund für die lange Steigung durch's Höllental).

Ein Foto vom Freigelände der https://www.3seenbahn.de/
... und eins aus Neustadt (hier war mal das Bw):
Jetzt aber: Einführungsvorträge; vorher gab's schon welche unten im Meeting-Raum, samt Versorgung durch Christa! - davon hab ich aber keine Bilder.
Action:
Stellwerker 2 und 1 sowie Rangierleiter Neustadt. Stw 2 hat ein "Ungültigkeitskreuz", weil wir das Stellpult auf der Rückseite verwendet haben:
So sah es (teils) bei vollem Betrieb aus: 10 Mann in Neustadt (8 vorne, 1 Stellwerker hinten, 1 fotografierender Fdl):
Hinter bzw. über der Freiburger Kulisse werken Fdl Freiburg Hbf/Seebrugg und Höllental:
Das quergestellte Fdl-Pult von Neustadt (hier ist der eine Alex beim Zugmelden) war keine so gute Idee, weil der Fdl dann seine eigenen Gleise nicht sieht. Am zweiten Tag gab's dann doch mal eine Einfahrt auf besetztes Gleis - dann haben wir das Pult wieder direkt vor die Gleise übersiedelt:
Als Rangierleiter war's nicht so einfach, die verschiedenen Wagen auseinanderzuhalten. Ich glaube, Steffen hatte die Idee mit Handyfotos und dann aufzoomen, damit man die Nummern lesen kann. Hier sind zwei solche Bilder von dem Richtgleisen 6, 7 und 4b in Neustadt beim Zusammenstellen von Zügen: 

... und das waren dann meine Handvoll Bilder.
H.M.
Geht es nur mir so, oder habe ich einen Fehler im System? In Post #6 sehe ich die Bilder und in #7 sehe ich keine, nur die Platzhalter!
Gruß Ralph
Wenn alle nur über das reden würden, wovon sie etwas verstehen, wäre es wohl sehr ruhig auf der Welt!
Mein geplanter Bahnhof: Ehingen (Donau)
Fahrplandetails: Informationssammlung zum Fahrplan 1965-1975
#10 RE: Betriebswochenende 24.+25.10.2025 bei der Bahn in der Scheune
Bei mir geht’s auch ohne Einschränkungen. Hatten wir das nicht schon mal?
Bahngeschichte, gefakte Bilder und Quellenschnipsel im Netz verstreuen, 2 Jahre warten.
Ist dann über die eigene Bahn ein Wiki-Artikel und ein Kenningbuch erschienen ist die eigene Konzeption wasserdicht und man kann mit dem Gleisplan weitermachen.
#11 RE: Betriebswochenende 24.+25.10.2025 bei der Bahn in der Scheune
Hallo zusammen,
Fotos habe ich auch einige gemacht, aber die wollen erst sortiert werden. Daher hier nur ein Fazit in Textform.
Es war eine richtig tolle Veranstaltung! Alle haben an einem Strang gezogen, und über das reine Fahren hinaus hatte wir echtes "Convention-Feeling". Teilweise gemeinsame Anreise, Vorbereitung am Donnerstag, Streckenbereisung nach Seebrugg und Neustadt, dann drei Tage Hardcore-Modellbahnbetrieb, dazwischen diskutieren, basteln, lachen, essen, Bier trinken... sehr intensiv, und ich kann mir kaum etwas besseres vorstellen!
Kuriose Details: die neuen Frachtzettel waren zwar gedruckt, mussten aber noch geschnitten und geklebt werden. Das haben wir auf der Hinfahrt im ICE zwischen Göttingen und Karlsruhe gemacht, mit Schere und Kleber. Neugierige Fragen des Zugpersonals was das denn sei wurden wahrheitsgemäß beantwortet und dürften einiges an amüsiertem Kopfschütteln hervorgerufen haben...
Und was passiert wenn man auf der Streckenbereisungsfahrt zwischen Titisee und Seebrugg etwas Leerlauf hat? Dann holt der Harald sein perfekt konstruiertes mechanisches Verschlussregister aus dem Rucksack und diskutiert mit uns Funktionsweise und Herstellungsmethoden!
Na, und auf der Heimfahrt im ICE nach Norden wurde es auch nicht langweilig. Alexander spannte uns ein mit ihm seine neue Heimanlage zu planen, und als Rainer und ich in Hannover ausstiegen war das Konzept weit gediehen.
Was das betriebliche angeht: meines Erachtens hat unser verfeinertes Betriebskonzept sehr gut funktioniert. Neben Kleinigkeiten wie Tippfehlern die noch auszumerzen sind habe ich folgende ToDo-Punkte identifiziert:
- Die Zeiten für das Zerlegen der Nahgüterzüge in Neustadt müssen noch ausgedehnt werden. Für das Auseinandersortieren eines Zuges ist bisher 1 Stunde vorgesehen, das möchte ich auf 1,5 Stunden ausdehnen.
- Das Grundkonzept im Güterverkehr (welche Lok macht was mit wem bis wann?) hat funktioniert, aber das aus den Unterlagen (Buchfahrpläne, GZV) nachzuvollziehen hat 1-2 Sessions gedauert. Für eine Wiederholung würde ich daher ein zusätzliches Infoblatt erstellen in dem das Bedienkonzept im Güterverkehr in Prosa erläutert wird.
- Viel im MAPUD diskutiert hatten wir den Schiebebetrieb. Am Donnerstag hatten einige Kollegen das intensiv getestet, und - wenn man ein paar Dinge beachtet - funktionierte es gut. Tatsächlich gemacht haben wir es im laufenden Fahrplan nicht, dafür hätten wir 1-2 Mitspieler mehr gebraucht.
Zum Personal: wir waren deutlich mehr Leute als 2024, aber die wurden auch gebraucht. Mein Lernpunkt: willst du 20 Teilnehmer haben, dann musst du 25 verbindliche Zusagen einholen da immer jemand krank wird oder kurz zuvor aus zwingenden Gründen absagt.
Dank an alle die dabei waren!!! Es wird ein nächstes Mal geben, und eventuell nicht erst in einem Jahr sondern etwas früher.
Grüße,
Sebastian
Zitat von Sebastian im Beitrag #11
Kuriose Details: die neuen Frachtzettel waren zwar gedruckt, mussten aber noch geschnitten und geklebt werden. Das haben wir auf der Hinfahrt im ICE zwischen Göttingen und Karlsruhe gemacht, mit Schere und Kleber. Neugierige Fragen des Zugpersonals was das denn sei wurden wahrheitsgemäß beantwortet und dürften einiges an amüsiertem Kopfschütteln hervorgerufen haben...
Gott sei Dank hatte unser ICE auf der Hinreise etwas über eine Stunde Verspätung, sonst wären wir nicht fertig geworden ... na ja, also gut: ICH BIN nicht fertig geworden: Ich war aber auch am Ende der Nahrungskette und durfte kleben. Es waren rund 250 Frachtzettel und die letzten 50 musste dann Sebastian kleben; er hatte aber auch schon eine ganze Weile Pause gehabt, da er mit Alex zusammen für das Ausschneiden zuständig war. Rainer hat ordentlich gefaltet und dann als letzer/s halt ich mit dem Klebejob; fragt nicht, wie meine Finger hinterher aussahen! Hab mich wieder gefühlt wie mit fünf Jahren ...

Zitat von Sebastian im Beitrag #11
Dann holt der Harald sein perfekt konstruiertes mechanisches Verschlussregister aus dem Rucksack und diskutiert mit uns Funktionsweise und Herstellungsmethoden
Das hätte ich auch gerne gesehen. Wie schade, dass ich erst Freitagnachmittag dabei sein konnte.
Ich habe noch eine Rückmeldung zum Fahrplan. Die Fahrzeiten zwischen Seebrugg und Neustadt waren sehr lang. Die könnten man kürzen, weil die Züge sonst ja auch nur im Bypass rumlungern.
#14 RE: Betriebswochenende 24.+25.10.2025 bei der Bahn in der Scheune
OT:
Zitat von Ferrovia im Beitrag #13Zitat von Sebastian im Beitrag #11
Dann holt der Harald sein perfekt konstruiertes mechanisches Verschlussregister aus dem Rucksack und diskutiert mit uns Funktionsweise und Herstellungsmethoden
Das hätte ich auch gerne gesehen. Wie schade, dass ich erst Freitagnachmittag dabei sein konnte.
Hier sind nun zwei Bilder davon, damit du dir was vorstellen kannst.
H.M.
Wie schon erwähnt, gibt es auf der Seite Stellwerke.info Näheres über die Stellwerke in Neustadt: https://stellwerke.info/stw/?ds100=RNSS
mit Fotos der Hebelbänke. Bis 1981 gab es eine Befehlsstelle im Bahnhof, danach zog der Fahrdienstleiter in das östliche Stellwerk um.
#16 RE: Betriebswochenende 24.+25.10.2025 bei der Bahn in der Scheune
Wir haben de facto die Befehlsstelle nachgespielt, mit so schlechter Sicht auf die Gleise wie in echt (oder noch etwas schlechterer - nicht einmal die Belegung von Gl.1 konnte man vom Pult aus erkennen)
. Ich nehme an, dass auch vor 1936 - wie in Süddeutschland eher üblich - eine getrennte Fdl vorhanden war; insofern dürfte das passen.
Und ja, die Besetzung von Neustadt mit 4 örtl. Personalen hat sich m.E. bewährt. Manchmal ist dem Rangierleiter langweilig, manchmal dem Ww Stw 1 und sogar dem Fdl - aber ich denke mehr als die Hälfte der Zeit haben alle gut zu tun.
... wenn nur die Weichen bei stehenden Ein/Ausfahrten festgelegt wären ...*
* Ich hab einmal das itrain-Handbuch überflogen, ob sowas bei extern angeschlossenen Stellpulten geht - habe aber nichts gefunden. Und ins itrain-Forum werd' ich nicht reingelassen
.
H.M.
Zitat von hmmueller im Beitrag #16
Und ja, die Besetzung von Neustadt mit 4 örtl. Personalen hat sich m.E. bewährt. Manchmal ist dem Rangierleiter langweilig, manchmal dem Ww Stw 1 und sogar dem Fdl - aber ich denke mehr als die Hälfte der Zeit haben alle gut zu tun.
Ich würde gerne nochmal anregen zu schauen, ob der Rangierleiterposten tatsächlich nötig ist (Stichwort Anzahl der Kommunikationsbeziehungen; das könnte m.E. die Kommunikation erheblich entlasten) oder zumindest die Aufgaben nochmal genau ansehen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Ww Stw 1 das (den Rangier"leiter") gut mit machen kann. Die Voraussetzungen und Kompetenzen müssten dann natürlich auch nochmal angesehen werden.
#18 RE: Betriebswochenende 24.+25.10.2025 bei der Bahn in der Scheune
Zum Zusammenlegen, generell und teils auch zu Neustadt, siehe hier - aber das grundlegende Problem ist ein anderes: Die schlechte Aufteilung der Stellpulte.
Beim Vorbild steht das Stw.1(!) vor der mittleren Weichenstraße - und stellt diese Weichen (und Sperrsignale) natürlich. Das ist erstens klar wegen der Drahtzuglängen, aber zweitens auch auf stellwerke.info ersichtlich (Link siehe HFy-Posting weiter oben), wo Stw.1 "ganz viele" Weichenhebel hat, Stw.2 aber nur ca. 6, also nur den Bahnhofskopf Seite Donaueschingen.
Wäre die Stellpultteilung auf der Modellbahn analog den echten Stellwerken, hätte der Ww1 genug zu tun ...
"Hätte, hätte, Fahrradkette"? Oder korrigierbar?
H.M.
#19 RE: Betriebswochenende 24.+25.10.2025 bei der Bahn in der Scheune
Zitat von hmmueller im Beitrag #16
... wenn nur die Weichen bei stehenden Ein/Ausfahrten festgelegt wären ...** Ich hab einmal das iTrain-Handbuch überflogen, ob sowas bei extern angeschlossenen Stellpulten geht - habe aber nichts gefunden.
Die Probleme von iTrain habe ich schon in msg29188 und msg29198 angesprochen.
Die Taster der der Stellpulte gehen ungeschickterweise direkt auf die Weichendecoder. Das Programm iTrain bekommt also gar nicht mit wenn eine Weiche manuell geschaltet wird!
Andere Frage: Gab es diesmal wieder freie Zugwahl, oder war der Job fest an einen Lokumlauf gekoppelt?
In diesem März kam es zu herrenlosen Loks bzw. es wurde welche vermisst! Die Qualifikation der Gruppe war damals auch sehr "breit"!
Grüße Hubert
Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #19
Andere Frage: Gab es diesmal wieder freie Zugwahl, oder war der Job fest an einen Lokumlauf gekoppelt?
Hallo Hubert,
Sebastian hat Dienstpläne ausgegeben in denen zum Teil Züge zusammen gefasst waren die sich natürlich dann auch am jeweiligen Lokumlauf orientiert haben.
So,
jetzt hab auch ich mal die Kapazität, auf dieses Wochenende zurückzublicken.
Für mich sind die Wochenenden in der Scheune nicht nur unglaublich vergnüglich, sondern auch lehrreich. Lob für alle Beteiligten bin ich ja schon in der Abschlußbesprechung vor Ort losgeworden,
ich geh gleich mal ans Eingemachte 
Ich möchte meine Erkenntnisse in zwei Kategorien teilen: einmal, wie man erfolgreich Modellbahnbetrieb mit vielen Teilnehmern abwickelt, und einmal, welche Art von Betrieb und welche Aufgaben mir persönlich am Besten gefallen.
Alles in Allem ist das neue Fahrplankonzept sehr gut aufgegangen. Die durchgehenden Züge von Bonndorf nach Seebrugg haben den Knoten Neustadt spürbar entlastet. Außerdem ist durch den Abschnitt von Bonndorf nach Neustadt die Fahrt ins OFF nicht so langweilig gewesen.
Auch die Güterzüge waren halbwegs im Plan fahr- und vor allem bildbar, wenn das Personal wusste, was es tat.
Die Dreifach-Dienststelle Freiburg Hbf/Seebrugg/Awanst Kappel hat auch gut funktioniert, ohne die Stellpultstörung beim Fdl Hölle wäre der Ablauf noch etwas flüssiger gewesen. In Neustadt haben wir glaube ich mehr Betriebsgefährdungen erzeugt, als an dieser neuralgischen Kreuzung zwischen Höllental- und Dreiseenbahn.
Was wohl für die meiste Verwirrung gesorgt hat, waren die Kurswagen und die Umläufe der Reisezuggarnituren. Zwar waren alle wichtigen Informationen in den Buchfahrplänen und Fdl-Unterlagen vorhanden, aber es fiel schwer, sie im Streß des Fahrplanbetriebs zu entziffern. Obwohl schon ohne Eilgutwagen gefahren wurde, ist trotzdem mal ein Verstärkungswagen stehen geblieben und eine Wagengarnitur in den falschen Umlauf geraten. Der Fdl kann das sicher prinzipiell im Blick behalten und als Anlaufstelle für verwirrte Zugmannschaften dienen, aber dafür muss er sich vorher einmal mit dem Ganzen auseinandergesetzt haben, und zwar am Besten vor den Sessions, und nicht morgens nebenbei, wenn er schon die ersten Züge abfertigt.
Statt unsere Energie auf die Reisezugbildung zu legen, hätte ich persönlich lieber einen Schiebelok-Betrieb zwischen Wiehre und Neustadt impementiert. Nachdem unsere Räumfahrt tatsächlich physisch am Berg liegengeblieben war, haben Lars und ich ja auch zum Schluß noch demonstriert, daß auch zwei „ungeübte“ Lokführer einen langen Zug über den Berg kriegen. Ich behaupte also mal, daß man den Schiebedienst auch recht frei unter allen Lokführern verteilen kann, ohne extra „geschultes“ Personal vorhalten zu müssen.
Jetzt zu dem Teil mit meinem persönlichen Erkenntnisgewinn. Am meisten Spaß hat mir natürlich wieder der Rangierleiter gemacht. Güterzüge bilden und Auflösen und Rangieren sind einfach genau mein Ding, und darauf kann ich mein modellbahnerisches Schaffen ausrichten.
Die Wiehre auszurangieren und die Frachtaufträge zu erfüllen, mit denen ich in der Vorbereitungsphase so viel Zeit verbracht hatte, hat natürlich bannich Spaß gemacht!
Reinen Schattenbahnhofs-Diensten stand ich vorher schon eher skeptisch gegenüber, und das hat sich bestätigt. Für mich kommt da wenig Feeling auf, wenn man nur in einer Sperrholzwüste wie Freiburg Hbf operiert. Auch wenn man für andere Leute die Züge zusammenstellt und fernmündliche Zugmeldungen durchführt, fehlt mir einfach zu viel drumherum.
Solche Positionen möchte ich in den Anlagen, die ich plane also möglichst vermeiden.
Bleibt noch der Fahrdienstleiter Neustadt. Ich habe den Job etwas spontan und übermüdet angetreten, was zu Beginn auch zu Verzögerungen geführt hat. Was mir in meiner Schicht aber am Meisten mißfiel, war, daß das dispositive Element völlig fehlte. Ich musste fast keine Entscheidungen über Kreuzungsverlegungen oder geänderte Abfahrtsreihenfolgen treffen, sondern nur den Fahrplan abarbeiten und den Hühnerhaufen aus Tfs und Bahnhofspersonal ordnen. Das ist zwar eigentlich genau so, wie es sein soll, und zeigt wie robust der Fahrplan war, aber mir hat es den Reiz an der Position genommen.
Klingt jetzt so, als ob ich mich vor allem beschwere, aber ganz im Gegenteil, wenn alles glatt läuft, lernt man nichts mehr. Das war jetzt quasi eine Reise außerhalb meiner modellbahnerischen Komfortzone...
Also, ein tolles, intensives und erkenntnisreiches Wochenende, möge die Scheune eine tragfähige Zukunftslösung finden und noch vielen Menschen so viel Freude bereiten, wie sie es uns getan hat!
Gruß
Alex
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