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Bahnhöfe, die in Drehscheiben enden
Hallo,
ich glaube, das Thema hatten wir noch nicht. Im 19. Jahrhundert waren sie nicht selten, im 20. waren sie nur noch wenige. Aus dem Kopf wüßte ich ein paar aus Deutschland:
Blexen
Bullay Kleinbahnhof
Oberbühlertal
Thale
Wildbad
Damit läßt sich Platz sparen, aber nicht so viel, wie man vielleicht unvorsichtigerweise glaubt. Wenn der Bahnhof in einem Stumpfgleis endet, kann die Lok bis auf die Weiche fahren, solange der erste Wagen noch vor dem Grenzzeichen steht. Daß ein Zug direkt auf die Drehscheibe fahren darf, glaube ich lieber mal nicht, also müßte die Lok vor der Drehscheibe anhalten. Das Weitere hängt von der Länge der Drehscheibe oder des Stumpfgleises sowie dem Winkel der Weiche oder der Gleise zur Drehscheibe ab.
Herbert
#2 RE: Bahnhöfe, die in Drehscheiben enden
Mir fällt ad hoc nur eine Ausnahme ein: Altenau im Oberharz. Wieso Ausnahme? Die Strecke Clausthal-Zellerfeld - Altenau wurde erst 1914 fertiggestellt und die Drehscheibe war zwar am äußersten südlichen Ende vom Bahnhof, dennoch war ein Umsetzen möglich ohne sie zu befahren. Hauptsächlich diente die zum Wenden der Schneepflüge.
Grüße
Jörn
Bahngeschichte, gefakte Bilder und Quellenschnipsel im Netz verstreuen, 2 Jahre warten.
Ist dann über die eigene Bahn ein Wiki-Artikel und ein Kenningbuch erschienen ist die eigene Konzeption wasserdicht und man kann mit dem Gleisplan weitermachen.
#3 RE: Bahnhöfe, die in Drehscheiben enden
Zitat von HFy im Beitrag #1
Damit läßt sich Platz sparen, aber nicht so viel, wie man vielleicht unvorsichtigerweise glaubt.
Richtig Platz sparen tut man mit einer Segmendrehscheibe - oder einer Schiebebühne.
Bahngeschichte, gefakte Bilder und Quellenschnipsel im Netz verstreuen, 2 Jahre warten.
Ist dann über die eigene Bahn ein Wiki-Artikel und ein Kenningbuch erschienen ist die eigene Konzeption wasserdicht und man kann mit dem Gleisplan weitermachen.
Mir fällt dazu Klütz ein.
Mein (inzwischen verkauftes) Modellbahnprojekt: »Innerstetalbahn«
Meine Shop-Website Jaffas-Moba-Shop.de
#5 RE: Bahnhöfe, die in Drehscheiben enden
#6 RE: Bahnhöfe, die in Drehscheiben enden
#7 RE: Bahnhöfe, die in Drehscheiben enden
Hallo,
mir fällt da der schöne Bahnhof Bad Dürkheim ein. Einen Gleisplan kann man hier sehen aus alter Zeit:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/...1%23msg-9928161
Das spart in diesem Fall schon Platz.
Grüße Frank
#9 RE: Bahnhöfe, die in Drehscheiben enden
#11 RE: Bahnhöfe, die in Drehscheiben enden
Wo wir in der Schweiz sind: Grindelwald hatte ursprünglich auch eine Drehscheibe am Streckenende, aber für die Triebwagen war sie zu kurz und wurde dementsprechend durch eine Weiche und ein kurzes Stumpfgleis ersetzt.
Es gab auch Bahnhöfe, wo sich im Stumpfgleis eine Drehscheibe befand, das verlängert den Bahnhof aber.
Gerade in Sachsen war die Schwenkscheibe (dort "Drehwinkel" genannt) recht beliebt.
#13 RE: Bahnhöfe, die in Drehscheiben enden
Gilt das?
In Nürnberg befinden sich zu den Seiten der Bahn zwei Remisen, jede von 51 Fuß lang und 28 Fuß breit zur Aufstellung der Wagen, die über vier Drehscheiben und der amerikanischen Plattenschienenverbindung von der einen Remise in die andere gebracht werden können. Das Gebälk des Dachs der Remisen ist 17 Fuß über den Boden, damit der Dampfwagen mit seinem ausgerichteten Kamin es nicht berührt. Jede dieser Remisen ruht auf 14 Stück 16 Fuß und 5 Zoll langen, 10 Zoll im Durchmesser bestehenden Säulen. Das Dach ist mit Schiefer gedeckt, die Seiten sind mit Latten verschlossen, diese ruhen auf eichenen Grundschwellen. Die Plattschienen, auf welchen die Spurkränze laufen, bestehen aus eingewalztem Eisen. An den Seiten dieser Schienen sind Einschnitte zur Aufnahme der Spurkränze der Wagen. In der Remise befindet sich zwischen den Bahngeleisen ein ausgemauertes Loch von 14 Fuß Länge, 4 Fuß Breite und 3 Fuß Höhe, über welchem der Dampf- und andere Wagen aufgestellt werden, wenn an denselben Arbeiten vorgenommen werden müssen.
Hallo,
ich denke bezüglich der Platzeinsparung kommt das auf die Anzahl der Gleise an. In Bad Dürkheim in den 1930er Jahren enden 4 Gleise auf der Drehscheibe.
Das spart dann schon einiges an Platz gegenüber einer Weichenlösung und bietet grundsätzlich die Möglichkeit Lokomotiven bei Bedarf zu drehen. (2x 30cm für eine Weichenverbindung + 30cm Stumpfgleis = 90cm in H0; Drehscheibe ca. 30cm + großzügig 30cm Gleiszufahrt = 60 cm; Ersparnis 30cm).
Eine Segmentdrehscheibe bringt da im Prinzip auch wenig Ersparnis, wenn die Bühnenlängen gleich sind. Nur aufgrund des verschobenen Drehpunktes entsteht ein größerer Radius mit großeren Abständen zwischen den Gleisen und verkürzten Zufahrten. Ebenso geht mit der Segmentdrehscheibe einhergeht, dass Lokomotiven nicht gedreht werden können.
Und je weniger Gleise der Bahnhof hat desto geringer fallen die Gleisfelder aus.
Andererseits wird ab einer gewissen Anzahl an Gleisen die Gestaltung der Zufahrt zur Drehscheibe auch problematisch, da alle Gleise im Bogen letztendlich im Mittelpunkt der Drehscheibe landen müssen.
Ich habe hierzu mal eine Skizze gemacht mit dem Tillig Elite Gleis und 15° Weichen mit R=866mm.![]()
Grüße Frank
Hallo,
je mehr Gleise, desto kleiner muß (zumindest dem Grunde nach) der Winkel der abzweigenden Gleise werden, weil man sonst nicht mehr "die Kurve kriegt". Desto größer wird dann auch der Abstand vom Drehpunkt zum Grenzzeichen. In jedem Fall läßt sich aber gegenüber einer Weichenverbindung Platz sparen, und obendrein kann man in einem Aufwasch noch die Lokomotive drehen. In Düren (s.o.) habe ich beobachtet, daß manchmal VT 95 und V 100 auf der Drehscheibe an Gleis 17-19 gedreht wurden, um den Führerstandswechsel zu vermeiden.
Herbert
#18 RE: Bahnhöfe, die in Drehscheiben enden
Zitat von hwunderlich im Beitrag #18
... um das lästige Umfahren des Beiwagens zu umgehen.
Aha, daher kommt diese Phobie, von den 1:1 Eisenbahnern. Jetzt wissen wir das. ;-)
Gruß
#20 RE: Bahnhöfe, die in Drehscheiben enden
Moinmoin aus Erfurt,
die Nummer mit den seitlich in der Nähe angeordneten, die Stumpfgleise verbindenden Drehscheiben nach Streckenerweiterungen, war aber zumindest bei der KPEV recht bliebt.
So gabe es das z.B. in Remscheid Lennep und in Opladen, wobei in Lennep die drei Strecken nach Krebsöge, Marienheide und Opladen dort eingeführt wurden und in Opladen die Züge der "Rheinischen" in Richtung Düsseldorf dort endeten.
Und was die Phobien angeht, ist es wie überall. Alles was mit Arbeit zusammenhängt, versucht manN zu vermeiden.
Insbesondere das Besuchen des tendenziell immer enger werdenden "Berner Raumes", namentlich bei miesem Wetter und sonstiger Unwägbarkeiten gilt es tunlichst zu unterlassen.
Im heimatlichen Keller hingegen, mit Kupplungspinzette, Zugunterlagen und passenden Suchtmitteln ausgestattet, lasse ich mir die Kuppelei nebst dem herumscharwänzeln gern gefallen.
Beste Grüße, dieser Tage/Nächte gerade mit diesem Stoßmichziehdichunterwegs![]()
Soweit ich mich da dunkel erinnere, war der Führerstandswechsel beim VT 95 ein wenig umständlich, so daß man ihn gern vermieden hat. Umsetzen mußte man in Düren ohnehin, denn die Drehscheibe war gerade eben lang genug für eine P8 mit Kastentender.
Zitat von djue6867 im Beitrag #10
Ich habe auch noch einen: Heiligenhafen.
Und am anderen Ende der Kreis Oldenburger Eisenbahn: Neustadt (Holstein) mit der Besonderheit,
daß die Drehscheibe zwischen den beiden Gleisen zum Hafen lag.
Gruß Alex
#23 RE: Bahnhöfe, die in Drehscheiben enden
Guten Morgen,
weil Lennep ja bereits genannt wurde, hier ein Link, wo es ein paar Fotos dazu hat...
http://www.bahnen-wuppertal.de/html/bahnhof-lennep.html
Viele Grüße
Christian
Da mit dem Bahnhof Lennep ja auch ein Bahnhof genannt wurde, wo nur "ein Teil" in einer Drehscheibe endete, werfe ich gern noch den Bahnhof Bad Schandau in die Runde:
https://www.sebnitztalbahn.de/
Die Drehscheibe bestand wohl bis zum Jahr 1920.
#25 RE: Strecken, die in Drehscheiben enden
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