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Wiedereinstieg nach 30 Jahren mit der 7. Baugröße
#1 Wiedereinstieg nach 30 Jahren mit der 7. Baugröße
Hallo,
ich bin der Andreas, kurz vor der Rente (woher wohl mein Nick kommt? ) und habe mir überlegt, wieder in den Eisenbahnmodellbau einzusteigen.
Hier folgt nun die längere, nicht ganz so ernsthafte Beschreibung meines Modellbahnerlebens:
Geschichtliches
Hach ja, die Geschichte meiner Modellbahnerfahrungen ist lang und lückenhaft. Angefangen hat es mit einer Holzeisenbahn, bis dann eines Tages eine Platte mit der obligatorischen Märklinbahn am Geburtstag! (und nicht wie üblich zu Weihnachten) im Flur stand. Gebaut von meinem Vater auf unserem Balkon - "für den Sohn eines Bekannten!". Meine Blicke hätten ihn damals töten können. 😄 Ein Oval mit Ausweichgleis auf den üblichen Grasmatten wollte dann die nächste Zeit bespielt werden. Konkret erinnern kann ich mich bei den Gebäuden nur noch an den Bahnhof Lindental von Faller:![]()
Im Oval gab es gegenüber diesem Bahnhof noch einen mechanischen Märklin-Bahnübergang:![]()
Merkwürdigerweise gab es an diesem BÜ unerklärlich viele Vorfälle mit suizidalen Indianern und Cowboys und "verlorenen" Ladungen in Form von Legosteinen. Man muss der Firma Märklin ein großes Lob aussprechen, denn die BR 89 aus der Anfangspackung![]()
überstand diese "Katastrophen" ohne jegliche Beschädigung.
Das Konzept überzeugte allerdings nicht lange und zum Fundus der in alten Waschmitteltrommeln aufbewahrten Legosteinen gesellte sich eine Lego-Eisenbahn, zunächst batteriebetrieben, danach mit den separat erhältlichen Stromschienen aufgerüstet und im Flur auf dem Teppich aufgebaut. Auch hier gab es erschreckende Unfallzahlen. Aber auch dank mehr Weichen und freierem Aufbau auch einen abwechlungsreicheren Betrieb.
Nach einem Umzug und einem eigenen Zimmer (und der Mitgliedschaft im örtlichen Modelleisenbahnclub) sollte es etwas vorbildlicher werden und der Maßstab wechselte zu "N". Es entstand eine - durch einen weiteren Umzug leider nie vollendete - Anlage mit einem Oval mit Schattenbahnhof und einem an einer ansteigenden Strecke gelegenen Kopfbahnhof.
Doch, ach - es erfolgte ein weiterer Umzug und im neuen Zimmer war kein Platz mehr und der auf einer separaten Platte gebaute Kopfbahnhof und das abgebaute Gleismaterial gingen als Spende an den Club.
Jahre später konnte ich während meines Studiums die Altbauwohnung eines Studienkollegen übernehmen - gut 120 m² mit einem etwa 5m langen Zimmer in einem Erkervorbau. Und als in einer benachbarten Stadt die große Spielwarenabteilung eines Kaufhauses aufgelöst wurde (ja, so etwas gab es damals noch!) wurden etliche 50 DM-Scheine in Gleise und Fahrzeuge in H0m von Bemo und etliches Zubehör eingetauscht.
Es entstand ein Kopfbahnhof auf zwei Segmenten, der betrieblich (dank Hosenträger in der Einfahrt) auch als Spitzkehrenbahnhof hätte genutzt werden können. Es wurde liebevoll gebaut und ausgeschmückt, ein Gleisbildstellpult entstand und die Arbeit an einer selbst gebauten Drehscheibe im BW wurde begonnen. Leider habe ich nie Fotos davon gemacht.
Dann der Schock! Die Eigentümerin hatte das Haus verkauft und ich erhielt von den neuen Besitzern eine Kündigung wegen Eigenbedarf!
Ein erneuter Umzug - diesmal in die Stadt meines Arbeitgebers - erfolgte wegen der Höhe der örtlichen Miete in eine kleine 2-Zimmer-Wohnung und die Anlage wurde abgebaut, zunächst im Keller meiner Mutter eingelagert und später dann verkauft.
Es wurde eine Familie gegründet und das heutige Haus gekauft. Mit vier Kindern blieben zunächt weder Zeit noch Platz für die Modellbahn. Das Interesse an der Modellbahn blieb jedoch und zu Zeiten, als man bei einer großen Auktionsplattform noch Schnäppchen (teilweise für 1,-€) machen konnte, wurde - Überraschung - neue Spurgröße!) in Faller E-Train investiert. Ziel war eine Anlage im Garten. Jedoch blieb es bei einigen zeitweisen fliegenden Aufbauten auf dem Fußboden der Diele und das gesamte Inventar schlummerte seit rund 20 Jahren in Kartons auf dem Dachboden und wurde inzwischen an einen Kollegen für kleines Geld abgegeben.
Als Beifang bei diversen Auktionen standen in der Vitrine ein Lima-Schnellzugwagen und ein X 05-Flachwagen in Spur 0.
Und da mir jetzt ärztlicherweise dazu geraten wurde, mit dem Rauchen aufzuhören und ich mich für das Nichtrauchen belohnen möchte und ich täglich an der Vitrine vorbei komme, kam der Gedanke auf, nach rund 30 Jahren Abstinenz doch wieder eine Modellbahn zu bauen. Und zwar wegen der Augen und der dicken Finger in Spur 0. (Es hat - natürlich - ÜBERHAUPT nichts mit dem Erscheinungsbild der Fahrzeuge in 0 zu tun )
Durch geschicktes umräumen konnte ich Platz für ein Modellbahnzimmer schaffen - klein, aber mein.
Und da ich auf Kleinanzeigen ein wahlich gutes Schnäppchen machen konnte, habe ich im verfügbaren Zimmer (knapp 4 x 4 m) mal auf einen Tapeziertisch die Beute ausgebreitet...
Ui, ui, ui - das Zimmer ist wahrlich klein! Selbst mit - noch nicht vorhandenen Bogenweichen - dürfte ein Bahnhof schwierig werden.
Es gibt noch die Alternative, zwei ähnlich kleine Zimmer durch Wegreißen einer Wand auf zusammen ungefähr 7 x 4 m zu bringen, das habe ich mir jetzt für den nahenden Ruhestand vorgenommen.
Ich bin jetzt dabei, ein grobes Konzept für die zukünftige Anlage aufzustellen, das (OOK, seinen blauen Büchern, der BAE und dem ADJ sei Dank!) aus einer ringförmigen, mehrstöckigen AdW-Anlage mit Point-to-Point-Verkehr, ein oder zwei Fiddel Yards und einer Spitzkehre (seligen H0m-Zeiten sei gedacht!) besteht. Sobald das einigermaßen belastbar ist, werde ich es im Bereich "II.3. Mitglieder stellen eigene Entwürfe zur Diskussion" vorstellen und mich eurer Kritik stellen . Für einen sinnvollen Brocolli ist es wohl noch etwas früh, aber so eine Art "Grundidee" ist schon vorhanden.
Nachtrag
Gibt es einen Eisenbahnvirus?
Wenn ich so nachdenke - JA! Ich habe ja nun meine ersten Lebensjahre nur eine Straßenbreite getrennt von der Strecke Hannover - Bielefeld verbracht. Dazu noch in der Nähe des Bahnhofs (mit 6 Bahnsteigen), im 2. Stock einer Gaststätte (meine Mutter arbeitete damals dort) mit dem bezeichnenden Namen "B 7" (Bahnsteig 7).
Der Wohnort hatte - Gerüchten zufolge - auch den Vorteil, dass ich meinen Führerschein relativ leicht bekam, weil ich in diesen jungen Jahren bei den meisten Fahrlehrern und Prüfern der Stadt mit einem Teller in den Patschehändchen auf dem Schoß gesesssen habe, um Autofahren zu üben. (Die Gaststätte war nämlich Startort der Fahrprüfungen.)
Nachtrag 2
Wer meine bisherigen "Verbrechen" verfolgen möchte, findet mich auch im Spur Null Magazin Forum unter dem gleichen Nutzernamen.
Viele Grüße,
Andreas
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