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Betriebsabwicklung über den Anlagenrand hinaus
Ein ganz anderer Aspekt, der aber m.E. auch unter den Titel "Betriebsabwicklung ..." passen würde: Zugmeldeverfahren oder auch Zugleitbetrieb über die Anlagengrenze. Ich hab mir nichts dazu überlegt - aber zumindest im letzteren Fall könnte ein Zugleiter, der ja sowieso nur über "Fernsprecher" an eine Anlage angeschlossen ist, auch mit mehreren kommunizieren, via Zoom oder Teams o.ä. Das wäre natürlich eine "enge Kopplung", sowohl zeitlich wie von der Zugzusammenstellung her, und damit vermutlich enorm aufwendig ... aber vielleicht für nur den Personenverkehrsanteil zweier Strecken machbar? 
H.M.
#52 RE: Betriebsabwicklung über den Anlagenrand hinaus, mit ��
Hallo zusammen,
wie kann/soll denn ein verknüpftes Arrangement aussehen?
Linear?
Sternförmig?
Lose?
Oder jeder ist mit jedem verbunden?
Bei einer festen linearen Reihenfolge könnte es sein, dass von Anlage A, Bahnhof A eine Fracht nach Anlage Q, Bahnhof B versendet werden soll unterwegs weitere Frachten aufgenommen und verteilt werden.
Das würde bedeuten, dass alle integriert wären und aktiv beteiligt sind.
Gegebenenfalls fährt ein Zug dabei nur durch eine Anlage.
Bei einer sternförmigen, losen oder jeder mit jedem Anordnung wären weniger bis runter zu zwei Mitspieler beteiligt.
So ganz klar ist mir das noch nicht.
Werden nur einzelne Wagen/Frachten übergeben oder ganze Züge?
Gruß
Joachim
#53 RE: Betriebsabwicklung über den Anlagenrand hinaus, mit ��
, wenn ich da Verwirrung reingebracht habe. Was hier bisher m.E. ausschließlich diskutiert wird, ist ein "weiter Austausch" von einzelnen Wagen/Frachten:![]()
Ich habe, zusätzlich, die Frage nach einem "engen Austausch" von Zügen gestellt - aber das sollte man tatsächlich woanders diskutieren:![]()
H.M.
#55 RE: Betriebsabwicklung über den Anlagenrand hinaus, mit Ostseelachs!
Ich habe spaßeshalber mal einen Wagenlauf mit der Fracht "Ostseelachs" von Michaels MTSE nach meinem Bahnhof Hasselfelde / Harz erstellt.
Basis war das Güterkursbuch der DR von 1985/86 und die Fahrpläne unserer Bahnen. Es geht quer durch die Epochen und man sollte dies nicht zu genau nehmen! 
![]()
Okay der Fisch braucht 3 Tage, ich glaube wir sollten doch die Konserven des Fischkombinat Rostock nehmen! 
Nachtrag: Bei der DR gab es natürlich auch ein System von schnellfahrenden Güterzüge (DGS). So ganz bin ich noch nicht durchgestiegen, aber der Fisch müsste von Rostock, über Berlin Pankow nach Halle, und man könnte sich einen Tag sparen!
Grüße Hubert
"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"
- Buchfahrpl N67078.pdf
- Wagenkarten 1.pdf
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#56 RE: Betriebsabwicklung über den Anlagenrand hinaus, mit Ostseelachs!
Moin,
aktuell haben sich fünf Anlagenbesitzer gemeldet und Ihre Ladestellen eingetragen.
Spannend ist dabei, dass es bis jetzt alles nur Schmalspurbahnen sind !
Machen die Normalspurbahner keinen Betrieb ?
Es wäre sehr toll wenn es auch Normalspurbahner gibt, welche sich am Betrieb über die eigene Anlagenkante hinaus beteiligen möchten, denn nur so kommen wir zu Betrieb über mehrere Anlagen.
Auch für einen Normalspurbahner ist es aus meiner Sicht doch reizvoll, wenn man bei einem Güterzug aus dem Schattenbahnhof nicht nur die Wagen für die Ladestellen des dargestellten Bahnhofs beachtet, sondern auch die Ladung anderer Wagen welche weiter befördert werden, z.B. der G-Wagen mit dem Parkett für das Schullandheim in Wiek dabei ist.
Aktuell werden wir sonst wohl nur bilaterale Warenstöme haben.
#57 RE: Betriebsabwicklung über den Anlagenrand hinaus, mit Ostseelachs!
Zitat
Aktuell werden wir sonst wohl nur bilaterale Warenstöme haben.
Oh, ehrlich gesagt, davon ging ich aus.
Wenn es jemanden geben soll, der zwischen Rügen und Harz den Fischwagen "transferiert", müsste der ja ein Hauptbahnthema mit Durchgangsverkehr in der passenden Region nachbilden. Ich denke jedoch, die meisten bauen in irgendeiner Form den Ziel- oder Startpunkt einer Wagenladung nach (Endbahnhöfe, Nebenbahnthemen etc.).
Ein anderer Aspekt: Mir fiel auf, dass die meisten Ladestellen bei mir zur Zeit empfangen, aber nicht versenden. Um nicht ewig auf einen Wagen von "Draußen" zu warten, müsste ich bei einem geeigneten Mitspieler eine Anforderung generieren können ("Meine BHG braucht Bauholz aus Hasselfelde"). Wie seht ihr das?
#58 RE: Betriebsabwicklung über den Anlagenrand hinaus, mit Ostseelachs!
Im Prinzip sind die externen Frachtströme natürlich ein Zubrot. Eine Hommage an befreundete Modellbahner. Plettenbach wird größtenteils den Verkehr über mein Frachtsystem abwickeln.
Bahngeschichte, gefakte Bilder und Quellenschnipsel im Netz verstreuen, 2 Jahre warten.
Ist dann über die eigene Bahn ein Wiki-Artikel und ein Kenningbuch erschienen ist die eigene Konzeption wasserdicht und man kann mit dem Gleisplan weitermachen.
#59 RE: Betriebsabwicklung über den Anlagenrand hinaus, mit Ostseelachs!
Moin,
wir werden die Wagenbewegungen mit der Erstellung eines Frachtbrief starten, erstellt durch den Empfänger an einer bestimmten Ladestelle, wie im richtigen Leben, wo ein Warentransport mit einer Bestellung beginnt.
Dieser Frachtbrief wird dann an den gewünschten Versender geschickt, der mit der Bereitstellung des vorgesehenen Wagen an die entsprechende Ladestelle beginnt.
Anlagen mit möglichem Durchgangsverkehr werden durch Angabe des Laufweges auf dem Frachtbrief vermerkt. Dafür werden die Beteiligten eine Karte mit der Modell-Örtlichkeit aller registrierten Anlagen haben.
Der Frachtbrief wird dann von Anlage zu Anlage, gemäß Laufweg auf dem Frachtbrief, bis zum Empfänger weitergereicht.
Ja auch Anlagen, welche nur Ladestellen zum Empfang von Ware haben, können also teilnehmen. Aber Frage meinerseits: Wo soll das sein? Landwirtschaftliche Güter werden doch eigentlich überall verschickt?
#60 RE: Betriebsabwicklung über den Anlagenrand hinaus, mit Ostseelachs!
Zitat von steli72 im Beitrag #57
Ein anderer Aspekt: Mir fiel auf, dass die meisten Ladestellen bei mir zur Zeit empfangen, aber nicht versenden. Um nicht ewig auf einen Wagen von "Draußen" zu warten, müsste ich bei einem geeigneten Mitspieler eine Anforderung generieren können ("Meine BHG braucht Bauholz aus Hasselfelde"). Wie seht ihr das?
Einen über den Anlagen synchronisierten Betrieb dürfte sehr schwierig zu realisieren sein, dazu sind die Betriebszeiten der Anlagen zu unterschiedlich. Der einsame Wolf schubs alle 2 Tage seine Wagen ein paar Stunden, bei der Großanlage treffen sich die Mitspieler nur alle 4 Wochen aber dafür heftiger!
Die Aktion hier hat mir jedenfalls geholfen meine Frachten sinnvoll zu definieren.
Ich finde jedenfalls toll das meine Lieferanten bzw. Kunden jetzt ein bekanntes "Gesicht" bekommen!
Der Betrieb wird aber unabhängig von einer anderen Anlage sein! Das ziehen einer Wagenkarte sollte zufällig sein. Auch hätte mein VEB VHI in Hasselfelde Probleme 10 Anfragen gleichzeitig zu bedienen!
Zitat von Silbergräber im Beitrag #58
Plettenbach wird größtenteils den Verkehr über mein Frachtsystem abwickeln.
Und wie genau sieht dein System aus?
Grüße Hubert
#61 RE: Betriebsabwicklung über den Anlagenrand hinaus, mit ��
Hallo zusammen,
die Idee auf der eigenen Anlage Frachten von oder nach befreundeten Modellbahnanlagen rollen zu lassen finde ich nach wie vor sympathisch (und habe ich auf der alten Süsingbahn schon gemacht). Auch die von Michael begründeten "Yellow Pages" sind da eine schöne Sache.
@0eclubhh: Ich will gerne Frachten von der Süsingbahn in die Liste eintragen, aber dafür muss man erst mal Zeit finden. Normalspurbahner brauchen halt etwas länger...
Aber mal ehrlich: das ganze sehe ich als einen "Farbtupfer" für einzelne Frachten und, wie Jörn so schön schrieb, als Hommage an befreundete Modellbahner, mehr nicht. Ich würde nicht noch tiefer einsteigen und z. B. beginnen Frachten aktiv "anzufordern" oder ein büroratisches System für die Weiterleitung wie in #59 zu schaffen. Wer darauf Lust hat mag es tun; mir ist diese Spielvariante für den Gesamtbetrieb einer Anlage zu marginal.
Grüße,
Sebastian
#62 RE: Betriebsabwicklung über den Anlagenrand hinaus, mit ��
Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #60
Und wie genau sieht dein System aus?
Guckst Du:
Ein Frachtsystem für Plettenbach
Grüße
Jörn
Bahngeschichte, gefakte Bilder und Quellenschnipsel im Netz verstreuen, 2 Jahre warten.
Ist dann über die eigene Bahn ein Wiki-Artikel und ein Kenningbuch erschienen ist die eigene Konzeption wasserdicht und man kann mit dem Gleisplan weitermachen.
Ich habe jetzt auch einmal ein paar Frachten eingetragen. Den Bierversand kann ich allerdings erst aufnehmen, wenn ich den Bierwagen gebaut habe. Ein weißer G10 käme zwar auch in Frage, sagt mir aber nicht so zu. Vielleicht siedelt sich auch noch ein Industriebetrieb an, wenn ich auch bei einer Suche im Internet bisher kein Glück hatte, schon die Brauerei ist fiktiv.
Herbert
Moin,
hier jetzt schon mal zwei Beispiele, wie die Frachtbriefe aussehen können.
Einmal bei Bestellung der Fracht und einmal bei Ankunft des Wagens mit der Fracht im Schnittstellenbahnhof des Empfänger.
Ich wünsche uns allen ein Modellbahnbetrieb-intensives 2026
- Frachtbrief Bestellung MTSE.pdf
- Frachtbrief Lieferung MTSE.pdf
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#66 RE: Betriebsabwicklung über den Anlagenrand hinaus, mit ��
Hallo Michael,
Ein schöner Aufschlag. Im Frachtbrief des Vorbildes gibt es die Felder 57 und 58.
An Deinem Beispiel ist es ja so, daß die MTSE unmöglich den Gesamttransport durchführen kann. Also teilt sich der Transport in den Hauptfrachtführer MTSE (Feld58) und mehrere Unterfrachtführer DR und NWE/HSB (Feld57)mit dem Streckenabschnitt der Beförderung ein.
Was jetzt vielleicht kleinkariert wirkt, bindet doch die beteiligten (Modell)Bahnbetriebe namentlich ein.
Ich werde später dazu auch einen Layoutvorschlag machen.
Am Beispiel der Parkettlieferung wird es sich eher um eine Stückgutsendung gehandelt haben.
Ergänzung: Im Frachtbrief wird nur bei einer Wagenladung die Wagennummer im Frachtbrief eingetragen.
Mein Eindruck ist jedoch, dass in vielen Modellbahnfrachtbriefen zu viel betriebliche Angaben eingebracht werden.
Gruß Kai-Nils
Moin,
Vorlage für meinen Entwurf war ein DR-Frachtbrief aus den 60er Jahren. ( leider habe ich keine Rechte daran und im www ist das Bild verschwunden)
Aber über Vorschläge zur weiteren Optimierung freue ich mich.
120qm Parkett sind zwar nur 1,5 Tonnen aber schon ein gewisses Volumen, da lohnt sich vielleicht doch schon eine Wagenladung, besonders in der DDR, aber ich wollte den Speisesaal auch nicht zu einer Ausstellungshalle vergrößern.
Interessant wären mal Beispiele über Menge an Ladegut welche wirklich als Wagenladung transportiert wurden.
#68 RE: Betriebsabwicklung über den Anlagenrand hinaus, mit 🚂
Zitat von 0eclubhh im Beitrag #67
120qm Parkett sind zwar nur 1,5 Tonnen aber schon ein gewisses Volumen, da lohnt sich vielleicht doch schon eine Wagenladung, besonders in der DDR, aber ich wollte den Speisesaal auch nicht zu einer Ausstellungshalle vergrößern.
Das Parkett sind nur ca. 2 Kubikmeter!
Angesichts des allgewärtigen Rollwagen-und Wagenmangels ist der LKW gleich zum Stückgutknoten Nordhausen unterwegs.
Grüße Hubert
PS Das mit den Frachtbriefen lasse ich!
Hallo Michael!
Zitat von 0eclubhh im Beitrag #67
120qm Parkett sind zwar nur 1,5 Tonnen aber schon ein gewisses Volumen, da lohnt sich vielleicht doch schon eine Wagenladung, besonders in der DDR, aber ich wollte den Speisesaal auch nicht zu einer Ausstellungshalle vergrößern.
Interessant wären mal Beispiele über Menge an Ladegut welche wirklich als Wagenladung transportiert wurden.
Grundsätzlich war es bei DB und DR so: Wagenladung vs. Stückgut waren erstmal einfach nur unterschiedliche Beföderungstarife. "Stückgut" muss nicht zwangsläufig Verladung am Güterschuppen und Beförderung in einem Wagen mit Sendungen anderer Kunden bedeuten. Wenn man 3,0 t Parkettboden versenden will konnten man:
a) eine Wagenladung bestellen, dann wurde das zum Wagenladungstarif abgerechnet
b) als Stückgut versenden, dann zum Stückguttarif
Die Variante b) konnte auch bedeuten dass ein kompletter Wagen mit Parkettboden vollgemacht wurde. Der Unterschied zur Wagenladung liegt dann nur in der kaufmännischen Behandlung.
Welche Beförderungsart der Versender wählte war eine wirtschaftliche Entscheidung. Für die meisten Güter war die Wagenladung billiger, bei bestimmten Gutarten und Beförderungsentferungen war aber die Stückgutbeförderung günstiger. @hwunderlich hatte hier mal vom Güterverkehr der Schäferwerke in den 80ern berichtet: da rollten jeden Tag zig G-Wagen aus den Anschlüssen die als Stückgut abgerechnet wurden obwohl es de facto Wagenladungen (=der ganze Wagen direkt zu einem Empfänger) waren.
Grüße,
Sebastian
Moin,
zukünftig werde ich meine Bestellungen präziser formulieren.
Ich dachte an Schiffsdielenparkett. Auf der Palette sind 24x5 Furnierstreifen 28x3x0,5mm.
Umgerechnet sind das ca. 20qm und 300kg. 120qm wären also 6 Paletten und aus meiner Sicht durchaus eine Wagenladung Wert gewesen. Aber an dieser Geschichte wird auch deutlich, wie besondere Bedingungen (Wagenmangel) bei anderen Bahnbetrieben dem Ganzen eine etwas andere Wendung geben können. Auch das ist, so finde ich, eine weitere interessante Facette des Modellbahnbetrieb über die eigene Anlagenkante hinaus.
Natürlich kann man die Paletten auch noch höher stapeln.
Egal, die Ankunft des Stückgutwagen aus Nordhausen ist für Sonnabendmorgen vorgemeldet. Die Geschichte ist noch nicht zu Ende, ich werde dann weiter berichten.
20260101_171952.jpg
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#71 RE: Betriebsabwicklung über den Anlagenrand hinaus, mit ��
Moin,
heute früh ist der Stückgutwagen mit den Parkettdielen aus Hasselfelde für das Schullandheim in Wiek in Bergen Ost angekommen. Bei der Umladung gab es dann aber gleich ein Malheur. Entweder war die Sicherung der Parkettdielen nicht ordentlich ausgeführt, oder durch das Umladen beschädigt worden. Es gab jedenfalls ein lautes Getöse und die Parkettdielen lagen auf der Ladestrasse verteilt. Natürlich sofort umringt von den lieben Kollegen allesamt mit guten Ratschlägen an den Staplerfahrer. ![]()
Aber zwei Kollegen halfen dann auch tatkräftig und so waren die Spuren schnell wieder beseitigt.![]()
Die Dielen wurden ordentlich auf der Palette gesichert und schließlich konnte der Stapler auch diese Palette in den bereitgestellten Wagen verladen werden.![]()
Davon gibt es sogar ein kurzes Video ( https://youtu.be/t8e2lDwTWHg?si=6Wpx9vktmqyJQ9lJ ), auch wenn die Fahreigenschaften des Stapler noch unbedingt optimiert werden müssen und ja, die Praxis des Fahrers auch ....
Der GmP 841 nimt den Wagen mit dem Parkett kurz darauf mit zur Wittower Fähre.
![]()
In Wittower Fähre geht der Wagen dann auf die Fähre nach Fährhof. Fährhof ist bei mir ein Fiddle yard.
Die weitere Beförderung von Wagen ab Fährhof bis nach Altenkirchen wird aber hoffentlich bald, auf den Anlagen Joachim oder Jörg aus dem 0e-Club-Hamburg, auch im realen Modellbahnbetrieb erfolgen.![]()
Interessant war es auch den Wagenlauf von Nordhausen bis Bergen Ost anhand des Güterkursbuches der DR (GKR Ausgabe 1985) zu ermitteln :
Am 31.12.25, Stunde 17 ab Nordhausen mit Zug 62447, Stunde 23 an Erfurt.
Am 1.1.26, Stunde 9 ab Erfurt mit Zug 53406, Stunde 11 an Weissenfels. Stunde 18 ab Weissenfels mit Zug 50494, Stunde 5 an Templin.
Am 2.1., Stunde 9 ab Templin mit Zug 53572, Stunde 10 Uhr an Pasewalk. Stunde 20 ab Pasewalk mit Zug 54550, Stunde 22 an Stralsund.
Am 3.1., Stunde 6 ab Stralsund mit Zug 63542 und auch Stunde 6 an Bergen.
Soweit mein Bericht von der ersten Frachtsendung über die eigene Anlagenkante hinaus. Ich hoffe es können noch viele weitere Berichte folgen.
Moin,
inzwischen gibt es Bilder von den ersten Transporten über den eigenen Anlagerand hinaus und zwar hier.
Auch wenn es schon ein paar Teilnehmer gibt, sind weitere Teilnehmer gesucht und die Teilnahme ist auch völlig unkompliziert, denn alle Spurweiten, Maßstäbe, Bahnverwaltungen und Epochen können teilnehmen nur das Hauptgattungszeichen des verwendeten Wagen sollte passen.
1. Man bekundet sein Interesse per Mail an modellbahnbetrieb (at) outlook.de
2. Man erhält den Zugangslink für eine Exel-Tabelle auf onedrive und trägt dort die Produkte und Versender der eigenen Bahn ein.
3. Jetzt können alle Teilnehmer mittels Frachtbrief ( Vorlage wird zugesandt) Wagenladungen bei Versendern der eigenen Bahn per Mail bestellen.
4. Man selber kann aber auch bei allen Teilnehmern mittels Frachtbrief passende Wagenladungen für Ladestellen von Empfängern der eigenen Bahn bestellen.
Die Information , wann die bestellte Ware im eigenen Fiddle Yard abholbereit ist erfolgt jeweils per Mail vom Versender.
Die Bearbeitungszeit kann dabei sehr unterschiedlich sein, aber auch im realen Leben gibt es ja unterschiedliche lange Lieferzeiten.
Wer Interesse an einer gewissen Fremdbestimmung des eigenen Güterwagenumlauf hat sollte sich unbedingt melden.
Die aktuell teilnehmenden Anlagen bräuchten zum Beispiel dringend die Versorgung mit Kohle, Heizöl, Düngemittel, Saatgut und Baustoffen, durch entsprechende Hersteller, um den jeweiligen Landhandel zu versorgen.
Das könnte auch sogar eine Anlage mit dem Konzept Fiddle Yard - Strecke -Fiddle Yard sein, bei welcher der Betreiber sich über eine Fremdbestimmung der Zusammensetzung seiner Güterzüge freuen würde. Eine solche Anlage würde nämlich einfach für den Transport zwischen Versenderanlage und Empfängeranlage dazwischen geschaltet, in dem die entsprechenden Frachtbriefen erst per Mail an diesen Teilnehmer und von dort an den Empfänger weitergeleitet werden.
Also es kann wirklich jeder teilnehmen.
Moin,
ich wärme den Faden wieder ein wenig auf. Ich bin mir nicht sicher, ob ich alles richtig verstanden habe. Ich würde gerne noch ein wenig auf die Basics zurück gehen. Meine Gedanken hierzu sind folgende:
Meine Anlage hat einen Bahnhof mit div. Anschließer und div. potentiellen Abnehmern sowie einen FY, der die weite Welt für mich ist. Das wird in einer Tabelle/Datenbank o.ä. abgelegt, so wie die von allen anderen auch. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten. Ich suche mir einen Empfänger aus der Liste und schicke ihm an sein Sägewerk z.B. feinstes ungeschnittenes Tannenholz aus dem Schwarzwald. Darüber informiere ich ihn und er ist dann "verpflichtet", dieses anzunehmen und zu verarbeiten. Darauf aufbauend sucht er sich einen Möbelhersteller und schickt ihm getrocknetes Holz zur Weiterverarbeitung u.s.w.
Auf der anderen Seite kann ich die Anfrage stellen, wer mir für meine Kohlenhandlung Brikett liefern kann. Ein anderer hat dafür vielleicht den Versender und generiert einen Frachtauftrag. Der Ablauf ist dann ähnlich.
So kann ich Lieferungen generieren oder Bedarf formulieren, wenn bei mir zu wenig los ist. Dazu braucht es eine gemeinsame Anschlagtafel (Tabelle) für den Bedarf.
Man kann noch einen Schritt weiter gehen und sogar eine Vernetzung der teilnehmenden Anlagen vornehmen. Die Schnittstelle ist der FY. Das bedeutet, dass eine Fischlieferung aus Norddeutschland alle relevanten Bahnhöfe, die im Netz liegen, durchqueren muss, also weiter gereicht werden. Es kann passieren, dass man selber gerade Betriebspause hat, dann reicht auch eine virtuelle Weitergabe. Das geht auch aus dem Urlaub in Südspanien. Und wenn einmal eine Ladung irgendwo hängen bleibt, macht das ja auch nichts. Das ist dann wie im richtigen Leben ...
Für mich hat der virtuelle Betrieb auch den Vorteil, dass mein Bahnhof, der bereits im Bau, aber noch nicht betriebsbereit ist, an dem System teilnehmen kann. So kann ich auch prüfen, ob mein Betriebskonzept funktioniert bzw. kann es erst einmal entwickeln. Evtl. muss die Frachten auf einen Standardwagenpark begrenzen oder mit einem zwinkerndem Auge einen Wagenwechsel tolerieren. Vielleicht ist ja unterwegs die Kühlung eines Kühlwagens ausgefallen oder es gab einen Heißläufer.
Denkbar wäre auch, evtl. Kurswagen durch die Republik zu schicken. Aber in der ersten Runde reicht ja auch der Güterverkehr. Wäre es nicht sinnvoll, die Regeln für einen solchen Betrieb nicht einfach einmal aufzuschreiben ? Auch bei Fremo hat das einmal so angefangen ...
Viele Grüße
Jürgen
Moin,
im Prinzip hat Jürgen den Ablauf richtig beschrieben, mit einer Ausnahme :
Jeder Anlagenbesitzer kann anhand einer allen Teilnehmern online zugänglichen Tabelle, mittels Frachtbrief per Mail für seine Anschliesser/Empfänger passende Frachten bei den gelisteten Versendern/anderen Anlagenbesitzern bestellen.
So wie im richtigen Leben eben.
Unaufgeforderte Zusendung von Frachten sind explizit nicht vorgesehen!
Warum probieren wir es nicht einfach aus ? Ob man zuhause den Betrieb bei sich auf der Anlage dann abwickelt oder es nur virtuell durchspielt, ist in der Probephase doch egal. Es geht erst einmal darum, aus dem Theoretisieren heraus zu kommen und Gefühl für die Praxis zu entwickeln.
Viele Grüße
Jürgen
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