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[Spur H0] Kleinanlage "St. Andreashütter Klb."
#1 [Spur H0] Kleinanlage "St. Andreashütter Klb."
Hallo,
wie in meiner Vorstellung erwähnt, konnte ich etwas spontan ein Roco-Modell der 95 1027 erwerben. Die Baureihe gehört zu meinen ausgesprochenen Favoriten. Zurzeit bin ich eigentlich nicht in diesem Maßstab unterwegs. Da ich aber Modelle nicht nur zum Sammeln kaufe, muss eine Anlage her, um die Maschine in Szene zu setzen. Die Planung dazu möchte ich hier vorstellen und freue mich über eure Anregungen.
Ein absolut feststehendes Kriterium meines Hobbyraumes ist eine Fläche von nur 0,8 m x 2 m.
Nun bin ich schon deshalb ein Freund von Kleinanlagen, weil sie zeitlich realisierbar und transportabel sind. Und es macht Spaß, mit den diversen Kniffen ein vorbildorientiertes Konzept zu entwickeln. Langeweile kommt da bei mir nicht auf.
Aufgrund der minimalen Platzverhältnisse scheidet im vorliegenden Fall eine Umfahrmöglichkeit aus. In Frage kamen daher diese zwei zur 95er passenden Anlagenthemen:
- eine Rangieranlage (z.B. Bedienung von Neuhaus a. R. mit geschobenen Rangierfahrten im Streckenrangierbezirk von Ernstthal aus)
- ein Steilstreckenbetrieb mit kurzen Zuglängen analog Eibenstock, St. Andreasberg oder Bf. Rennsteig zur Zahnradbahnzeit.
Zunächst erstellte ich mir eine Liste der Anforderungen mit entsprechender Wichtung, bei den US-Kollegen als „Givens & Druthers“ bekannt. Dabei ergab sich, dass mir ein richtiger Streckenbetrieb wichtig war und ich außerdem die Lok in ihrem zugedachten Einsatzgebiet einer Steilstrecke zeigen wollte.![]()
Somit lief es auf das Thema „St. Andreasberg“ hinaus. Allerdings verlegte ich die nunmehr „nur noch“ 70 Promille steile und neuerdings im Adhäsionsbetrieb befahrene Strecke in den Bereich der DR-Ost und in die Epoche IV, weil ich die 95er 1978 noch selbst erleben durfte.
Für die weitere Planung habe ich den „Broccoli“ befüllt:![]()
Eines meiner Favoriten für die Anlagenkonzeption bei wenig Platz sieht so aus:![]()
Alle drei Bereiche sind durch Kulissen voneinander optisch getrennt. Die ggf. mehrgleisige Schwenkbühne simuliert eine beliebig lange Strecke, ihre Länge sollte mit den Gleislängen der Anlagenseiten korrespondieren. Die in der Übergabestelle „von draußen“ angekommenen Wagen werden sortiert und dann auf der anderen Anlagenseite den Kunden zugestellt – echter Punkt-zu-Punkt-Betrieb! Als Bediener muss ich ebenfalls die Anlagenseite und damit den Ort des Geschehens wechseln.
Daraus leitete ich „St. Andreashütte“ ab. Die Übergabestelle sollte dem Bf. St. Andreasberg West entlehnt sein, auf der anderen Seite war der zugehörige Stadtbahnhof vorgesehen.![]()
Mit SCARM ging es dann an die ersten Versuche, die wesentlichen Elemente zusammenzuführen. Da die Lok auf der Steilstrecke immer talwärts stand, ist im verdeckten Bereich eine Drehscheibe notwendig. Damit wird der gesamte Zug gedreht; die Lok steht auf beiden Anlagenseiten richtig. Die Übergangsbögen mit 250 mm Länge und Ausrundungsradius 6000 mm ergeben 5 mm Höhendifferenz am Übergang zur Drehscheibe. Damit lässt sich hoffentlich etwas vom Neigungswechsel andeuten.
Die Drehscheibe soll vier Gleise erhalten:
2x Übergabegleise auf Niveau 0,
1x Ausziehgleis für den Stadtbahnhof auf Niveau +40
und schließlich das mit knapp 40 o/oo geneigte Streckengleis
Im Westbahnhof gibt es außerdem noch ein zweites Bahnsteiggleis, auf dem ein LVT oder eine V100 mit dem LOWA-Steuerwagen unabhängig vom Betrieb auf der Steilstrecke pendeln kann und den Übergang zur weiten Eisenbahnwelt vermittelt. Der aktuelle Stand sieht so aus:![]()
Die zu befördernden Güterwagen sollen über ein Wagenumlaufsystem (WUS) definiert werden. Die für den Stadtbahnhof bestimmten Wagen werden per Hand auf eines der Übergabegleise der Drehscheibe gestellt. Talwärts gehende Wagen werden im Stadtbahnhof ausrangiert und zum Zug zusammengestellt bzw. dem Personenwagen beigegeben. Unten angekommen erfolgt der Wagentausch, das Wasserfassen und Bereitstellen der Garnitur für die Bergfahrt. Nach der Ankunft im Stadtbahnhof werden gem. WUS die Ladepunkte „Rampe“, "Lagerschuppen" der Blechwarenfabrik und „Ladestraße “ bedient. Im Abstellgleis neben dem Bahnsteig können Wagen zwischengespeichert werden.
Da die Zuglänge maximal 3 Wagen inkl. Packwagen beträgt, erfolgen ggf. Zusatzfahrten, um verbliebene Wagen zu befördern.
Man könnte in Abhängigkeit der Pendelzeiten des LVT noch Schärfe ins Spiel bringen, wenn dessen Fahrzeiten für die Anschlusssicherung im Westbahnhof berücksichtigt werden muss...
Moin Steffen,
sehr interessante Idee!
Wie ist die Anlage denn im Raum platziert, daß du sie von beiden Seiten bedienen kannst, fungiert sie so als Raumtrenner?
Mit diesem Drehscheiben-Konzept könnte man ja auch mal zwei von HFy's MiniMax-Anlagen zusammenkleben...
Halte uns bitte auf dem Laufenden, wie Bau und Betrieb vonstatten gehen, aus dieser Idee kann man meiner Meinung nach viel machen!
Gruß
Alex
#3 RE: [Spur H0] Kleinanlage "St. Andreashütter Klb."
Hallo Alex,
so ist es. Die Skizze gibt einen Einblick in meine Hobbyhöhle.
An den Wänden stehen diverse Regale, links die Arbeitsplatte. Über der Arbeitsplatte entsteht eine Anlage in 1:20.3, der Platz ist also vergeben.
Im Raum gibt es "mittendrin" eine Mauersäule, um die herum jedoch "St. Andreashütte" in passender Höhe so platziert werden kann, dass eine Bedienung von beiden Seiten gut möglich wäre.
Für mich ist das einer der wesentlichen Pluspunkte; man hat trotz der sehr überschaubaren Größe zwei völlig getrennte Szenerien. Und der Zug kommt nicht sofort am Zielbf. an, der kann auch im Off etwas verweilen.![]()
Mir gefällt an dem Entwurf noch nicht die Situation am EG des Stadtbahnhofes. Dort ist es mit der Ladestraße recht eng, während das Empfangsgebäude sehr klein sein muss und der Platz unterhalb der DKW recht leer erscheint. Ich habe mal schnell mit Paint skizziert, wenn das EG nach rechts unten und mit ihm der Bahnsteig verlegt wird. Am alten Standort kann das Stumpfgleis an einer Kopframpe enden. Allerdings wird bei Zugfahrten die DKW nun stets auf abzweigendem Strang befahren.![]()
Hallo Steffen,
ich finde die Kombination der beiden Schauseiten mit den Betriebsstellen mit dem verdeckten Drehfiddleyard genial. Ich bin gespannt, ob das mit der Ausrundung hinhaut, so dass man im sichtbaren Teil die Steigung glaubhaft erkennt, du aber im verdeckten Bereich wieder in der Waagerechten bist.
Womit ich mich schwer tue, ist die 95, deren Faszination ich teile. Aber die passt für mich nicht zu der Steilstrecke. Bei den von Dir genannten Vorbildern waren ja leichtere 94er im Einsatz. Wenn Du aber eine für 20t Achslast ertüchtigte Strecke hast, dann sind die 3 Wagen für eine 95 zu wenig. Vielleicht gäbe es ein anderes Vorbildszenario mit der Bahnstrecke Ludwigsstein - Lehesten. Die Anschlussbahn zum Steinbruch war ja auch Steilstrecke. Wenn Du die Strecke in den Osten verlegen würdest, wäre sie ja auch nahe an Probstzella und damit am historischen Einsatzort der 95er.
Viele Grüße
Lars
Hallo Lars,
danke für Deine Meinung. In der Tat ist die Adaption von St. Andreasberg für die 95er eine heikle Sache. Eigentlich nur plausibel, wenn es "oben" einen Anschluss mit erheblichem Frachtaufkommen gibt, also eine Grube o.ä. . Und mit entsprechendem Oberbau für die 19 t Achslast á la Blankenburg-Rübeland vor 1965.
Die Gleislänge liegt leider fest. An Lehesten hatte ich auch kurz gedacht, aber verworfen, weil ich keinerlei Informationen zu den Gleisplänen dort habe. Und es wäre eben kein Streckenbetrieb.
Zu der Ausrundung: Das orange gefärbte Streckengleis auf der Drehscheibe ist im Gegensatz zu den anderen Gleisen dort geneigt. Deshalb kann die Drehscheibe immer nur in einer festgelegten Richtung mit fast 360° hin und her gedreht werden. Eine Ausrundung gibt's also nur direkt Ausfahrt Westbf. (bergwärts) und Ausfahrt Stadtbahnhof ( talwärts).
Zitat
Zu der Ausrundung: Das orange gefärbte Streckengleis auf der Drehscheibe ist im Gegensatz zu den anderen Gleisen dort geneigt.
Großartig. Das hatte ich nicht richtig geblickt.
Vielleicht hilft es der Authentizität schon, die Strecke deutlicher in den Thüringer Wald zu verorten à la Zweigstrecke zu Probstzella-Sonneberg. Dann muss der Einsatz der 95 gar nicht durch die Last begründet werden, sondern ergibt sich aus dem Einsatzgebiet. Da ließen sich ja verschiedene Legenden stricken.
Grüße
Lars
Ja, oder es ist einfach der Auslaufbetrieb mit diesen Maschinen. Bei solchen Einsätzen kamen ja Loks auch auf Strecken, für die sie eigentlich überdimensioniert waren. Z.B. eine Reko 03 vor Donnerbüchsen rückwärts von Tangermünde nach Stenda l;-)
#8 RE: [Spur H0] Kleinanlage "St. Andreashütter Klb."
Guten Abend,
die letzten Tage habe ich die Planung hinterfragt. Denn es gibt ein paar Dinge, die mich stören:
1. Von den 2 Meter Gesamtlänge liegen 0,7 Meter im verdeckten Bereich. Die fallen für die Landschaftsgestaltung weg und verhindern den Blick auf Lok und Zug.
2. Ich denke, es wird schwierig, auf dem verbliebenen Platz eine Mittelgebirgslandschaft glaubwürdig zu modellieren. Es bleibt wenig Raum für Höhenentwicklung etc., die ganze Optik ist zu gedrängt.
3. Die Drehscheibe ist zwar ein interessantes, aber in dieesm Fall sehr dominantes Detail.
Auf der Suche nach für die 95er geeigneten Anregungen und Motiven durchforstete ich so ziemlich alles, was ich an Steilstrecken-Literatur habe. Der Bf. Rennsteig war nochmals in der Prüfung, schied aber aus. Für die Anbindung der zwei Streckenabgänge fehlt einfach der Platz. Fündig wurde ich schließlich bei der Erzbergbahn und bei der Harzbahn.
Zunächst war da der Bf. Erzberg. Direkt in der Ausfahrt Ri Vordernberg verschwindet die Strecke im Plattentunnel. Auf Google Maps gibt es eine gute Ansicht der Situation:![]()
Für Einzelwagenverkehr taugt Bf. Erzberg aber nicht. Anders beim Bahnhof Präbichl: Er besaß eine Ladestraße sowie bis in die 1960er Jahre eine Erzverladeanlage ähnlich der am Bf. Erzberg mit Grubenbahn (gelb grob hineinskizziert, Quelle: bahnbilder.de):![]()
Diese Perspektive könnte man adaptieren, wenn die Strecke sich links nicht nach Vordernberg hinabsenkt, sondern gleich in einem Tunnel verschwindet.
Ähnlich sah die Situation am Bahnhof Braunesumpf der Harzbahn aus. Auch hier wurde Eisenerz über eine einfachere Rampe verladen, bis 1968 das Erz über einen Stollen direkt nach Blankenburg gelangte und erst dort auf die Eisenbahn umgeschlagen wurde. Genau wie am Erzberg verschwindet die Strecke direkt nach der Ausfahrt im Tunnel, hier der Bielsteintunnel (Quelle: bahnhofsbilder.de)![]()
Nun ging es ans Zusammenfügen. Eine erste Skizze sah ganz vielversprechend aus:![]()
Mit SCARM entstand daraus schließlich dieser Entwurf:![]()
Weil ein Durchgangsbahnhof nicht möglich ist, wird "Präbichl" halbiert. Die Züge erreichen nach angestrengter Bergfahrt den Bahnhof wie in Braunesumpf zur Zahnradbahnzeit geschoben aus dem Tunnel herauskommend. Anschließend können die (sehr viel kleinere) Erzverladung oder Güterschuppen / Ladestraße bedient werden. Durch das Ausziehgleis bleibt die Lok dabei gut sichtbar, ein Wasserkran bedingt zwischenzeitliche Standzeiten. Die Grubenbahn pendelt weiter oben und sorgt bei Zugpausen für Bewegung. Ggf. erfolgt echte Beladung der regelspurigen Erzwagen.
Der Fiddleyard ist zweigleisig und schwenkbar, wobei sich ein weiteres Abstellgleis unter der Grubenbahn / Verladeanlage befindet. Ein im Fiddleyard eingefahrener langer Zug wird geschwenkt und in das Abstellgleis geschoben. Im kurzen Stummel ist Platz für einen steilstreckentauglichen Triebwagen oder für einen Kurzzug Lok + 1 Personenwagen (Quelle: eisenbahnstiftung.de).
![]()
Damit kann sogar ein 2-Zug-Verkehr realisiert werden.
Der Wermutstropfen besteht natürlich im Entfall eines Talbahnhofes mit Wagenübergabe auf der anderen Anlagenseite. Durch die im Raum stehende Mauersäule ist schlicht zu wenig Platz. Dafür ist nun eine ordentlliche Landschaftsgestaltung besser möglich und das Ganze ein wenig entzerrt. Weniger scheint mehr zu sein...
#10 RE: [Spur H0] Kleinanlage "St. Andreashütter Klb."
Mir gefällt der zweite Entwurf deutlich besser. Es könnte der Bahnhof Königsgrube auf OOKs Siebertalbahn-Entwurf im Blauen Buch drin - nur etwas aufgemotzt. Wie viele Wagen wird ein Zug haben?
Und wenn die 95er zu langweilig wird - eine Nummer rauf, eine Nummer runter würde auch glaubwürdig rüberkommen. Neben einer 94er (preußisch, sächsisch oder württembergisch - ganz nach Region) kann sich hier auch die letzte 96 nützlich machen, bevor sie anlässlich der Stilllegung der Strecke im Tunnel eingemauert wird
😁
Grüße
Jörn
Bahngeschichte, gefakte Bilder und Quellenschnipsel im Netz verstreuen, 2 Jahre warten.
Ist dann über die eigene Bahn ein Wiki-Artikel und ein Kenningbuch erschienen ist die eigene Konzeption wasserdicht und man kann mit dem Gleisplan weitermachen.
#11 RE: [Spur H0] Kleinanlage "St. Andreashütter Klb."
Guten Morgen, 
die Zuglänge liegt bei 70 cm. Das sind die 95 und vier Zweiachser.![]()
Das wird mit einer 96er natürlich reichlich loklastig
Alex, der Entwurf ist schmaler, weil ich diesmal nicht um die Mauersäule herum bauen wollte. Von der Situation gibt's weiter oben eine Skizze. Und eine zweite Anlagenseite bräuchte wieder einen Sichtfläche schluckenden Fiddleyard, um den Zug umsetzen zu können.
VG Steffen
#12 RE: [Spur H0] Kleinanlage "St. Andreashütter Klb."
Moin,
Zitat von steli72 im Beitrag #11
die Zuglänge liegt bei 70 cm
wobei dann natürlich die Weiche belegt ist. Wozu überhaupt die Ausweichmöglichkeit auf der Schwenkbühne?
Eine überdachte Erzverladung hätte den Charme, dass man "versteckt" die leeren Wagen gegen volle austauschen könnte. Leere abstellen im Bahnhof, Volle aus der Verladung rausziehen und im Bahnhof abstellen, Leere aufnehmen und in die Verladung drücken.

So etwa. Durch die unschlanken Weichen im verdeckten Bereich kann man Platz sparen. Ist hinter den Kulissen Platz für ein zweites Gleis wie eingezeichnet?
Und auf der Strecke zum Tunnel könnte noch ein letzter Rest der mittlerweile stark oxidierten Zahnstange liegen..
Grüße
Jörn
Bahngeschichte, gefakte Bilder und Quellenschnipsel im Netz verstreuen, 2 Jahre warten.
Ist dann über die eigene Bahn ein Wiki-Artikel und ein Kenningbuch erschienen ist die eigene Konzeption wasserdicht und man kann mit dem Gleisplan weitermachen.
Hallo,
Auf die Weiche auf der Schwenkbühne würde ich verzichten die ist überflüssig und kostet nur Nutzlänge, was bei so einer kompakten Anlage sehr wertvoll ist. Wenn die Gleise und der Drehpunkt entsprechend gewählt werden ist das doch vollkommend ausreichend.
Ist noch Platz am hinteren Anlagenrand? Die Drehbühne müßte darüber hinausreichen.
Lasst mich erklären, was ich mir gedacht habe.
Hier habe ich die Grubenbahn weggenommen:![]()
Darunter liegt ein Gleis mit der maximalen Zuglängen 70 cm.
Der Drehpunkt des Fiddleyards liegt mittig. Links und rechts der Anlage ist Mauerwerk bzw. Gangbereich (keine Verlängerung möglich), die linke Ecke des Fiddleyard kann aber für die Stellung Ri Bahnhof nach hinten ausschwenken.
Die Grundstellung bei Betriebsbeginn sieht so aus:![]()
Der Abstellplatz des Kurzzuges (gelb) ist im Fiddleyard.
Der Abstellplatz des Güterzuges (rot) ist unter der Grubenbahn. Der Platz ist vorhanden.
Wie Jörn schon erkannte, kann hier verdeckt der Wagenpark getauscht werden.
Das obere Gleis im Fiddleyard ist also kein Abstellgleis, sondern ein Ausziehgleis mit ebenfalls 70 cm Länge .
Und die Weiche ist in der Regel nicht belegt.
Wenn der Güterzug ausfahren soll, zieht er auf den Fiddleyard vor.![]()
Der Fiddleyard wird geschwenkt, anschließend erfolgt die Ausfahrt als geschobener Zug (bergwärts, über rostige Zahnstangen ) in Richtung Bahnhof:
![]()
Leerwagen werden bereitgestellt und mit echtem Material vom Bediener von der Rückseite aus beladen.
Volle Wagen werden später im verdeckten Abstellgleis wieder entleert.
Solange das Ausziehgleis nicht besetzt ist, kann zwischendurch der Kurzzug verkehren:![]()
Berichtigt mich gern, aber ich finde das erstmal schlüssig...
Hallo Steffen,
Warum machst Du die Drehbühne nicht komplett zweigleisig? Damit wäre es dann egal, ob der längere Zug auf dem vorderen oder dem hinteren ist dann vernachlässigbar. Außerdem blockiert der längere Zug so nicht die Möglichkeit aus dem anderen Gleis auszufahren.
Dann hätte ich rechts statt des einen dann zwei Abgänge vom Fiddleyard. Wenn ich nun das obere Gleis in Richtung Bahnhof haben wollte, kollidiert der untere Abgang mit der Kulisse am Ausziehgleis.
Da das Ausziehgleis eh nur temporär besetzt ist, erscheint mir das als vertretbare Einschränkung.
VG Steffen
#17 RE: [Spur H0] Kleinanlage "St. Andreashütter Klb."
Moin Steffen,
ich habe die restlichen Zentimeter noch nicht aufgegeben.
Warum "spiegelst" du dein bisheriges Prinzip nicht auf die andere Seite?
Ich habe mal einen Anschlußbahnhof skizziert, der recht nah an deinem alten Andreashütte West ist.
Mit dem Unterschied, daß die Spitzkehre, die du offen dargestellt hattest, jetzt verdeckt im Schwenkyard stattfindet. Wenn dieser Schwenkyard jetzt auch noch als Weichenersatz dienen kann,
lässt sich da vielleicht trotz Mauersäule einiges unterbringen. Ich habe mal grob ein Bahnsteig- und Einfahrgleis, ein Übergabegleis für Güterwagen, und ein Zufahrtsgleis zum Lokschuppen eingezeichnet.![]()
Gruß
Alex
Hallo Alex,
ich finde es prima, dass Du dran bleibst 
An einer ähnlichen Variante war ich auch schon dran, allerdings in vertikaler Form (hier noch mit dem Andreashütte Stadtbahnhof. Das Ausziehgleis wäre ein "Fahrstuhl". Das hätte gegenüber der gespiegelten Anordnung den Vorteil einer kompakteren Bauform, und es gäbe keinen verdeckten Bereich:![]()
Allerdings hatte ich diese Anordnung verworfen, weil die Züge "unten" nicht in der richtigen Reihenfolge ankämen (Lok steht für das Prinzip "bergwärts geschoben" am falschen Ende). Bei der gespiegelten Form wäre der sichtbare Bereich auch wieder kürzer...
Aber ich werde nochmal messen und spielen, danke also für Deinen Vorschlag.
#19 RE: [Spur H0] Kleinanlage "St. Andreashütter Klb."
Guten Abend Steffen, Alex und alle,
es ist wirklich sehr motivierend, hier mitzulesen. Der Entwicklungs-Sprung von #1, insbesondere über #8 und #14, ist sowas von nachahmenswert, dass ich meine Freude darüber mal mitteilen möchte.
Bei mir hat es ausgelöst, einen kleinen Lagerraum mit 167cm x 146cm mit ganz neuen Augen zu sehen. Mehr dazu in einem anderen Strang.
Nochmals danke, auch für die Zeichnungen. Hoffentlich kannst Du, Steffen, das auch wirklich so bauen.
Liebe Grüße von Frank
#20 RE: [Spur H0] Kleinanlage "St. Andreashütter Klb."
Hallo Frank,
das freut mich ja besonders, vielen Dank. Bis jetzt habe ich lediglich eine BAUdoku über meine Anlagenprojekte geschrieben. Auch für mich ist es sehr aufschluss- und hilfreich, nun erstmals schon die Planung mit euch zu teilen. Es spornt auf diese Weise ziemlich an, sich intensiver mit dem Projekt auseinander zu setzen und was halbwegs Durchdachtes hier vorzustellen. Ein recht kreativer Vorgang...
Ich bin gespannt, was Du aus Deinem Lagerraum machen wirst.
Einen schönen Abend wünscht
Steffen
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