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Wie funktionierte der oldenburgische Bahnhof Eversburg in Osnabrück?
#1 Wie funktionierte der oldenburgische Bahnhof Eversburg in Osnabrück?
Bei meiner Gedankenspinnerei über Modelleisenbahn stieß ich auf die Geschichte des Bahnhofs Osnabrück-Eversburg.
Eversburg war das Ende der Großherzoglich Oldenburgischen Südbahn und liegt direkt an der Strecke Osnabrück-Rheine der Hannöverschen Westbahn, aber die Hannoveraner/Preußen hielten nicht in Eversburg, ließen Oldenburger Güterzüge nicht auf die Strecke und Oldenburger Personenzüge nur ungern bis Osnabrück Hauptbahnhof.
Gleichzeitig liegt zwischen der Oldenburger Strecke und der Westbahn der Endbahnhof der damals noch meterspurigen Tecklenburger Nordbahn / Kleinbahn Piesberg-Rheine, und auf der anderen Seite fädelt die Zufahrt zu damaliger Anthrazit-Zeche und Schotterwerk am Piesberg ein. Wenn ich es richtig verstanden habe (ich finde die Quelle gerade nicht wieder, und kann deswegen nicht prüfen, in welchem Zeitraum und auf welchem Weg), fuhren von dort Schotterganzzüge zum Buhnenbau an die Nordseeküste, und für eine kurze Zeit auch Kohle in das südwestlich von Osnabrück liegende Georgsmarien-Hüttenwerk. Der Hütte gehörten Steinbruch und Zeche, und südlich von Osnabrück neben der eigentlichen Hütte eine ausgedehnte Werks- und Kleinbahn. Ich glaube, der Zechenbahnhof gehörte wieder einem anderen, heute würde man sagen Eisenbahn-Infrastrukturunternehmen, nämlich der Stadt Osnabrück.
Heute endet der Bahnhof Eversburg nach Osten hin in einer eingleisigen Verbindung zur Strecke Osnabrück-Rheine, und dann gibt es einen einzelnen Gleiswechsel, um vom linken aufs rechte Gleis Richtung Osnabrück zu kommen. Wenn das schon damals der Fall war, war das dann aus hannöverscher Sicht eine ganz kleine Übergabestelle mit großen Aufgaben?
Wie findet man heraus, wie diese Betriebsstellen von etwa 1905 bis 1920 ausgesehen haben (könnten) und wie der Betrieb funktionierte (Was für Züge haben oldenburgische oder Hütten-Güterwagen von Eversburg aufs hannöversche Netz übernommen und umgekehrt?) oder auf einer Modellbahn funktionieren könnte, insbesondere mit den verschiedenen Partikularinteressen, die dabei eine Rolle spielten?
#2 RE: Wie funktionierte der oldenburgische Bahnhof Eversburg in Osnabrück?
Zitat von Anaphory im Beitrag #1
Wie findet man heraus, wie diese Betriebsstellen von etwa 1905 bis 1920 ausgesehen haben (könnten) und wie der Betrieb funktionierte (Was für Züge haben oldenburgische oder Hütten-Güterwagen von Eversburg aufs hannöversche Netz übernommen und umgekehrt?) oder auf einer Modellbahn funktionieren könnte, insbesondere mit den verschiedenen Partikularinteressen, die dabei eine Rolle spielten?
Hallo Gereon,
Infos dazu habe ich nicht, aber einen Ansatz wen man fragen könnte.
Über Drehscheine Online könnte man Dieter Riehemann fragen. Der ist zwar eher für seine Dokumentation der Klein- und Privatbahnen bekannt, kommt aber aus der Ecke und hat ein umfangreiches Archiv über die Tecklenburger Nordbahn, aber auch über die Staatsbahn rund um Osnabrück. Wenn man freundlich fragt ist Dieter immer sehr hilfsbereit und auskunftsfreudig.
Grüße vom anderen Ende der Oldenburger Südbahn,
Sebastian
#3 RE: Wie funktionierte der oldenburgische Bahnhof Eversburg in Osnabrück?
Zitat von Sebastian im Beitrag #2
Grüße vom anderen Ende der Oldenburger Südbahn,
Der Süsing ist der an der Oldenburger Südbahn? 🤔
Bahngeschichte, gefakte Bilder und Quellenschnipsel im Netz verstreuen, 2 Jahre warten.
Ist dann über die eigene Bahn ein Wiki-Artikel und ein Kenningbuch erschienen ist die eigene Konzeption wasserdicht und man kann mit dem Gleisplan weitermachen.
#4 RE: Wie funktionierte der oldenburgische Bahnhof Eversburg in Osnabrück?
Zitat von Silbergräber im Beitrag #3Zitat von Sebastian im Beitrag #2
Grüße vom anderen Ende der Oldenburger Südbahn,
Der Süsing ist der an der Oldenburger Südbahn? 🤔
Fast. Vom nördlichen Ende der Oldenburger Südbahn folgt man der „Gummibahn“ Richtung Brake. Nahe km 6,2 befindet sich ein Keller in dem aktuell die Neufassung des Süsings aufgeschüttet wird.
Sorry Gereon, ist ein Insider…
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