Plettenbacher Spezialitäten

06.03.2026 11:29 (zuletzt bearbeitet: 06.03.2026 13:09)
#1 Plettenbacher Spezialitäten
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Moin,

In diesem Thread möchte ich Euch Plettenbacher Spezialitäten vorstellen. Das sind Dinge wie Bauausführungen und Betriebsweisen, die man machen kann, aber nicht unbedingt machen muss.

Erstes Thema ist der Wagenspeicher.

Viele von Euch haben einen Fiddleyard, manche einen Zugspeicher - Onkel Dagobert hat seinen Geldspeicher - und Plettenbach hat einen Wagenspeicher.

Für mich als Kleinbahner sind Lenz and Friends lediglich Hersteller hochwertiger Ladegüter: alle möglichen normalspurigen Güterwaggons werden über die beiden Rollwagenrampen im Umladebahnhof auf/vonRollwagen verladen oder entladen. Zu Beginn meiner 0m-Karriere gab es drei Wagen von 0SM und zwei von Lenz - „Reicht völlig aus!“ war mein Gedanke. Fünf Jahre später brauche ich Euch nicht sagen, was passiert ist 🙄😁

Irgendwo müssen die zwei Dutzend Wagen hin. Im Rahmen des Umzugs in einen neuen Raum bot sich folgendes Bild:


Alternative 1: Abstellen der Wagen auf Niveau Schreibtisch
Alternative 2: Einrichten von drei ca. 1.20 m langen parallelen Gleisen auf einem Regalboden unter dem Niveau Schreibtisch. In der linken hinteren Ecke habe ich unter dem Schreibtisch eine Wartungsklappe errichtet, um bei Störungen eingreifen zu können. Eine Klappe für den vorderen Bereicht wird noch gebaut, damit alles vor Staub geschützt ist.


Blick nach vorn: der leere Wagenspeicher…


…und gut gefüllt.

Wie bwirtschaftet man so einen Wagenspeicher? Antwort: ich weiß es noch nicht. Bisher ist es so gedacht, dass auf den drei Gleisen die Wagen sortiert nach gedeckt, offen und Spezial (Kesselwagen, Säuretopfwagen, vierachsige Wagen) verstaut werden. Dabei werden die Wagen mit Schraubenkuppung verbunden und in den Wagenspeicher geschoben. Beim Vorbereiten eines Betriebstagesgeht es anders herum: je nachdem, was für ein Wagen gebraucht wird, wird so lange gezogen, gekuppelt und gefiddelt, bis man den den Wunschkandidat in den Händen hat. Daher auch der relative große Abstand zwischen Gleisniveau und Schreibtischplatte.

Man kann das ganze natürlich auch "automatisieren" indem man auf jedem Gleis hinten eine Lok hinstellt, welche die geparkten Wagen einfach vorschiebt und spart sich dadurch die Kuppelei. Oder man bastelt sich einen Spill an Stelle der Lok... sobald der Betrieb in Plettenbach wieder losgeht, werde ich berichten.

Grüße

Jörn

Der ultimative Stresstest für eine Prototype-Freelancing-Konzeption:
Bahngeschichte, gefakte Bilder und Quellenschnipsel im Netz verstreuen, 2 Jahre warten.
Ist dann über die eigene Bahn ein Wiki-Artikel und ein Kenningbuch erschienen ist die eigene Konzeption wasserdicht und man kann mit dem Gleisplan weitermachen.

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06.03.2026 13:31
#2 RE: Plettenbacher Spezialitäten
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Zitat von Silbergräber im Beitrag #1

Man kann das ganze natürlich auch "automatisieren" indem man auf jedem Gleis hinten eine Lok hinstellt, welche die geparkten Wagen einfach vorschiebt und spart sich dadurch die Kuppelei. Oder man bastelt sich einen Spill an Stelle der Lok... sobald der Betrieb in Plettenbach wieder losgeht, werde ich berichten.


Was würde passieren, wenn du eine minimale Neigung einbaust, gerade eben genug, dass sich die Wagen ohne Lok oder Spillanlage nach vorne bewegen?

Best,
Gereon

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06.03.2026 14:55
avatar  kk92
#3 RE: Plettenbacher Spezialitäten
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Hi Jörn,

1,20 m ist ja noch keine Länge, die selbst in Spur Null die Verwendung von ZAKs verhindern würde.

Muß das Ganze als U-Bahn?

Die ZAKs könnten enfach auf zwei Regalträgern gelagert werden und bei Bedarf einfach hervorgeholt werden.

Viele Grüße
Klaus

"Wer durch eine öffne Tür will muß die Tatsache achten, daß sie einen Rahmen hat." (Indisches Sprichwort)

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06.03.2026 15:27
#4 RE: Plettenbacher Spezialitäten
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Zwei ZAKs nebeneinander und zwei übereinander wären drin. Zum Spielen dann rausholen und auf den Schreibtisch? Definitiv eine Überlegung wert

Der ultimative Stresstest für eine Prototype-Freelancing-Konzeption:
Bahngeschichte, gefakte Bilder und Quellenschnipsel im Netz verstreuen, 2 Jahre warten.
Ist dann über die eigene Bahn ein Wiki-Artikel und ein Kenningbuch erschienen ist die eigene Konzeption wasserdicht und man kann mit dem Gleisplan weitermachen.

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06.03.2026 15:41
#5 RE: Plettenbacher Spezialitäten
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Hallo Jörn,

nichts gegen den Vorschlag von kk92, aber nehme testweise mal eine 1200mm Latte/Kabelkanal und lege mal ein Flexgleis rein und versuche mal mit 0-Regelspurfahrzeugen damit herumzuhantieren.

Als ich das so probiert habe, fiel in Sekundenschnelle der Entschluss zu einem offenen Fiddleyard.
Kann natürlich auch nur an meinen mangelnden Geschicklichkeit liegen.

Die Idee mit der "schiefen Ebene" hat da eher schon Potential, die wagen hinten herauszukitzeln.

Beste Grüße von einer alten Null

M.


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06.03.2026 16:16
avatar  JBS
#6 RE: Plettenbacher Spezialitäten
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JBS

Moin,
ich hatte vor Jahren mal mit 125cm langen TrainSafe Röhren experimentiert. Kannste komplett vergessen. Einfach anheben und absetzen geht vielleicht noch, aber drehen oder gezielgenau irgendwo absetzen? So ist es letzlich zu meinem Lift gekommen.

Per Hand aus einem Fiddle rausziehen, Wagen rausnehmen, reinstellen und wieder zurückschieben funktioniert gut.
Viele Grüße,
Johann


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06.03.2026 17:01
#7 RE: Plettenbacher Spezialitäten
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Moin,

die Kisten müssen ja „nur“ einmal pro Session rausgeholt und später wieder verstaut werden. Sie würden dann 90 versetzt zur Anlage auf dem Schreibtisch stehen. Das werde ich definitiv mal überlegen.

Grüße

Jörn

Der ultimative Stresstest für eine Prototype-Freelancing-Konzeption:
Bahngeschichte, gefakte Bilder und Quellenschnipsel im Netz verstreuen, 2 Jahre warten.
Ist dann über die eigene Bahn ein Wiki-Artikel und ein Kenningbuch erschienen ist die eigene Konzeption wasserdicht und man kann mit dem Gleisplan weitermachen.

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