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Die Steinlachtalbahn und ihr Fahrplan / Und noch so ein Fahrplangenerator
#1 Die Steinlachtalbahn und ihr Fahrplan / Und noch so ein Fahrplangenerator
Hi zusammen,
viele hier wissen, dass ich parallel zum Bau meiner Steinlachtalbahn am Betriebskonzept und am Fahrplan arbeite. (Linky)
Bei der Fahrplanerstellung habe ich gemerkt, dass es besser ist, wenn mein SchaFy Tübingen und Balingen (nicht Sigmaringen) modelliert. Brezelbronn liegt ziemlich genau dazwischen und dann sind die Fahrzeiten ziemlich ausgeglichen.
Vielen Dank an @JBehrens ! Du hast mir den Einstieg mit deinem eigenen Beispiel und den grundlegenden Ideen, wie das aufzubauen ist viel geholfen. (Beitrag #3 im selben Thread)
Ich habe es aber nicht geschafft, den Fahrplan in irgendeines der Fahrplanprogramme, die ich gefunden habe, einzupflegen. Die Dinger sind sicher toll, aber die Art und Weise der Eingabe hat mich massiv frustriert und die erscheint mir eher wie aus dem letzten Jahrhundert.
Ich habe mich dann mal mit meiner neuen Freundin Gemini hingesetzt und einen Fahrplangenerator, wie ich ihn mir vorstelle erstellt. Vielleicht findet das ja jemand spannend.
Anforderungen an die Eingabe:
- Die Streckenstruktur, Kursbuchstrecken, Gültigkeitszeit, Darstellungsattribute wie Zugfarben, Liniendicken
werden in einer strukturierten Textdatei erfasst.
Anforderung ist, eine Bahn mit einer abzweigenden Nebenbahn zu modellieren, mit allen Stationen inkl. Kilometrierung
Das soll für eine Heimbahn funktionieren, da müssen also nicht zig Stationen abgebildet werden, man kann aber
schon einige Zwischenstationen einfügen. Ich habe als Dummies "Dußlingen" und "Hechingen" eingefügt, damit
der Bildfahrplan nicht so trostlos aussieht. Beide Stationen gibt es bei mir nicht.
- Die Kerndaten des Fahrplans werden in Excel erfasst
Excel ist schick, weil man sich da einiges berechnen lassen kann, z.B. die Fahrzeiten, abhängig vom Zugtyp oder der Zuglok
Hier können dann auch zugindividuell Farben überschrieben werden. Ich stelle die Personenzüge nach Gsälzburg
generell grün dar.
- Zusätzlich können Anweisungen für die Zugpersonale je Zug generell und zusätzlich je Zug und Station erfasst werden.
Anforderungen an die Ausgabe:
In der Darstellungsweise habe ich mich an das angelehnt, was ich von der BidS kenne.
Der Generator muss folgende Dokumentarten als pdf erstellen können:
- Bildfahrplan
- Buchfahrplan mit Anweisungen für die Zugpersonale
- Bahnhofsfahrordnung für die FDL
- Kursbuch für die beiden Strecken
- An- und Abfahrtstafeln je Bahnhof
Hier ein paar Hardcopies als Appetitanreger:
Die Fahrplandaten werden in Excel erfasst. Ich habe "hin" blau hinterlegt und "zurück" gelb. das ist aber nur Optik.![]()
Daraus wird dann der Bildfahrplan erzeugt:![]()
Und alle weiteren Dokumente:
BFO:![]()
Kursbuch![]()
Buchfahrplan (je Zug gibt es ein DIN-A6-Blatt)![]()
Und dann noch die Ankfunfts- und Abfahrtstafeln je Bahnhof (die braucht wahrscheinlich niemand)![]()
Bin gespannt was Ihr meint!
Den Bildfahrplan hänge ich noch als pdf an. Der ist ja auch inhaltlich interessant, obwohl das jetzt nur der erste grobe Wurf ist.
Wen die Triebfahrzeugauswahl wundert: Das ist halt, was aktuell da ist - ich würde hier weder eine 01 noch ein 41er fahren lassen. Aber die müssen halt ran, solange es noch nichts anderes gibt.
Herausfordernd bei der Planung war insbesondere der Sachverhalt, dass bei der Steinlachtalbahn derselbe SchaFy für die zwei verschiedenen Stationen Tübingen und Balingen verwendet wird.
VG
Diegu
- Bildfahrplan.pdf
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#2 RE: Die Steinlachtalbahn und ihr Fahrplan / Und noch so ein Fahrplangenerator
schon wieder ich.
Ich habe den Bildfahrplan gestern nochmal überarbeitet und dabei festgestellt, dass die Umläufe für die Personenzüge auf der Relation Tübingen - Balingen - Sigmaringen gar nicht stimmen können.
Ich orientiere mich ja grob am Fahrplan von 1963 (siehe unten, mit freundlicher Genehmigung von Hr. Marschner aus www.kursbucharchiv.de). Fahrtzeit von Tübingen bis Sigmaringen war damals knapp zwei Stunden. Balingen war ziemlich in der Mitte der Strecke. Eine BR 38, die bis Sigmaringen durchfährt kann also erst 2,5h nach Erreichen von Balingen wieder über Balingen zurückkommen.
Mit den drei Garnituren, die ich für Tübingen - Balingen vorgesehen habe, wird das eng. Einige der Züge fuhren aber beim Vorbild nur bis Ebingen, die können früher wieder zurück. Meine 78er als Tenderlok lasse ich also nur nach Ebingen fahren, dann klappt das gerade so. Evtl. braucht man noch einen Triebwagen.
Eine betriebliche Herausforderung ist die große Belastung des Streckenasts Tübingen - Brezelbronn. Da ist es echt schwierig mal einen Zug von Gsälzburg nach Tübingen durchfahren zu lassen. Vielleicht kann ich ja Flügelzüge einplanen, von denen der zweite Flügel dann von der Gsälzburger Lok in Brezelbronn abgeholt wird (und umgekehrt).
Der Bildfahrplan ist jetzt auf jeden Fall aktualisiert und um die Aspekte Lokumlauf, Wagenumlauf und Buchfahrplan-Nummer erweitert. Theoretisch passt das jetzt (denke ich). Die Frage ist, ob das jetzt schon viele Züge sind. Feinheiten wie z.B. Stückgutschnellverkehr, Postwagen, Kurswagen,... sind ja noch gar nicht berücksichtig.
Grundkonzept Nahgüterverkehr gibt es auch (wie schon im anderen Thread diskutiert):
| * | Morgens kommen je ein Zug aus Tübingen und Ebingen in Brezelbronn an, die die Wagen auf die Richtungsgleise verteilen. |
| * | Die Brezelbronner V60 bringt dann am frühen Nachmittag die Wagen für Gsälzburg auf die Alb. |
| * | Das ist ziemlich spät, aber ich habe keine andere Lücke im Berufsverkehr gefunden. Da kann man wohl nicht erwarten, dass die Wagen schon bis zum Spätnachmittag be- oder entladen sind. Deshalb macht die V60 morgens eine Leerfahrt nach Gsälzburg und holt die behandelten Wagen vom Vortag ab |
| * | Diese Wagen können dann gleich mit dem NG8521 nach Tübingen. Die Sigmaringer müssen halt stehenbleiben |
| * | Spätabends kommen dann die NG aus der jeweiligen Gegenrichtung zurück und holen die behandelten Wagen in Brezelbronn wieder ab |
| * | Einmal pro Tag kann es noch einen Gag geben. Der fährt entweder Salz aus dem Gsälburger Salzbergwerk ab (Nach Vorbild von Stetten bei Haigerloch) oder er bringt Neuwagen für das Wagenverteilzentrum Gsälzburg (So etwas gab es wohl bei Schramberg an der Strecke) |
Geschwindigkeiten und Streckenlängen von Vorbild und Modell sind in so einem Fall ja auch wichtig.
Dazu habe ich mir eine Tabelle mit den Entfernung und den erwarteten Fahrtzeiten zwischen den Bahnhöfen erstellt. Witzig fand ich, dass die Abstände im Modell tatsächlich ziemlich genau im Faktor 1:1000 verkürzt sind.
Um ein Gefühl für den Fahrplan zu bekommen, habe ich erstmal bestimmte Geschwindigkeiten und damit Fahrtzeiten je Zuggattung angenommen, siehe in diesem Bild:
Ich gehe von einem Modellzeitfaktor "5" aus. Bin gespannt, wie sich das ausgeht, aber da kann man ja noch dran schrauben. Bis zum ersten Test braucht das noch ein bisschen - Brezelbronn ist jetzt zwar gleismäßig an Gsälzburg angeschlossen, allerdings ist erst die Hälfte der Weichen motorisiert und in Gsälzburg müssen die ganzen uralten Weichenantriebe durch Servos ersetzt herausgerissen werden.
Der aktualisierte Bildfahrplan hängt unten noch als pdf.
...gerade fällt mir auf, dass der Gsälzburger Milchwagen immer noch in Tübingen rumsteht. Da kann der ja am Folgetag gar nicht mitgenommen werden. Da muss der Schienenbus wohl in der betriebsarmen Zeit über Mittag nochmal ran.
Viele Grüße
Diegu
PS.: Edit hat die Nachmittags-NG noch aufgenommen
- Bildfahrplan.pdf
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307a_1963-64_A.jpg
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#3 RE: Die Steinlachtalbahn und ihr Fahrplan / Und noch so ein Fahrplangenerator
Guten Morgen Dieter,
willkommen in meiner Arbeitswelt. Da bist du ja schon bei einer umfassenden Fahrplan und Umlaufplanung angekommen. Die Suche nach Lösungen in diesem Bereich macht schon Spaß, nur stößt man sowohl in der Realität, als auch bei der Modellbahn immer wieder auf Sachzwänge die sich nicht verändern lassen.
Mit deinem beruflichen Hintergrund konntest du dir selber ein Bildfahrplanprogramm erstellen. Hut ab.
Mein Bildfahrplan ist da ja praktisch ein Malbuch in excel.
Mir ging es darum einen Bildfahrplan zu erzeugen, der optisch einem mir vorliegenden Original möglichst nahe kommt. So bin ja auch bei meinem Buchfahrplanheft vorgegangen. Nur ist das Einfügen der Zuglinien und noch vielmehr das Beschriften im Bildfahrplan eine ganz schöne Fummelei.
Dein Fahrplanprogramm erzeugt nach dem füttern mit den Daten schon fertige Bild- und Buchfahrpläne.
Die enthalten zwar nicht alle Parameter des Originals, aber eben genau das, was du für die Durchführung deines Modellbahnbetriebes benötigst.
Ich habe mir mittlerweile das Programm Traingraph besorgt (gibt es kostenlos zum ausprobieren und für ca. 25,-- € in der Vollversion). Hier kann man auch relativ komfortabel die Zugparameter eingeben und erhält auch einen fertigen Bildfahrplan. In Traingraph lassen sich auch mehrere Gleis pro Bahnhof im Streckenband anlegen. Dann erscheint die Zuglinie in dem jeweiligen Gleis im Bahnhof auf dem Bildfahrplan.
Ich werde mal bei Gelegenheit deine Strecke in Traingraph anlegen und dann deinen Fahrplan eingeben.
Dann können wir die Ergebnisse gegenüberstellen und du kannst anschließend dein Programm evtl. für dich noch etwas nachschärfen.
Zum Güterverkehr zwischen Brezelbronn und Gsälzburg nur eine kleine Anmerkung:
Die morgendliche Leerfahrt der V 60 würde ich in jedem Fall als Nahgüterzug einlegen. Diese Fahrt kann den leeren Milchwagen und evtl. auch schon den Stückgutwagen für Gsälzburg mitnehmen. Nur müssen diese beiden Wagen dann Brezelbronn auf einem anderen Weg als mit den Nahgüterzügen erreichen. Unabhängig hiervon kann diese Fahrt immer Restwagen befördern, die evtl. am Vortag wegen Überlast nicht mitgenommen werden konnten.
Zum durchgehenden Personenverkehr Gsälzburg - Tübingen und zurück:
Bei deinem Plan Wagen auf andere Züge der Relation Sigmaringen - Balingen - Tübingen in Brezelbronn übergehen zu lassen, bist du praktisch bei dem Ablauf der privaten Tegernseebahn in Bayern.
Die Tegernseebahn hat bis zur Umstellung auf die Triebzüge der Bayrischen Oberlandbahn praktisch bei jeder Zugfahrt Tegernsee - Schaftlach in Schaftlach den Zugstamm bis auf einen oder zwei Wagen auf den Zug von Lenggries nach München übergehen lassen. Anschließend wurde in Schaftlach auf den Gegenzug aus München gewartet und umgekehrt verfahren. Ein sehr interessantes Betriebsverfahren.
Ich werde im Laufe des heutigen Sonntags den Gleisplan von Brezelbronn mal auf die diesbezüglichen Möglichkeiten überprüfen.
Jetzt geht es erstmal zu einer regionalen Modellbahnausstellung in der Nähe zum Schauen.
Viele Grüße
Jürgen
#4 RE: Die Steinlachtalbahn und ihr Fahrplan / Und noch so ein Fahrplangenerator
Zitat von Diegu im Beitrag #2
Fahrtzeit von Tübingen bis Sigmaringen war damals knapp zwei Stunden. Balingen war ziemlich in der Mitte der Strecke. Eine BR 38, die bis Sigmaringen durchfährt kann also erst 2,5h nach Erreichen von Balingen wieder über Balingen zurückkommen.
Mit den drei Garnituren, die ich für Tübingen - Balingen vorgesehen habe, wird das eng. Einige der Züge fuhren aber beim Vorbild nur bis Ebingen, die können früher wieder zurück. Meine 78er als Tenderlok lasse ich also nur nach Ebingen fahren, dann klappt das gerade so. Evtl. braucht man noch einen Triebwagen.
Hallo Dieter,
ja so ist das manchmal mit der Planung, genau wie beim Vorbild. Der klassische Dreiklang ist
-(gewünschter) Soll-Fahrplan
-Fahrzeugbedarfsplanung/Umlaufplanung
-Personal(bedarfs)planung/Schichtplanung
Im Pachl „Systemtechnik des Schienenverkehrs“ steht da was zu drin.
Sprich, aus dem Fahrplan, den ich fahren will, ergeben sich Umläufe mit dafür benötigten Fahrzeugen, und daraus wiederum benötigten Personale mit Schichtplänen. Das ist im Vorbild schon ziemlich komplex …
#5 RE: Die Steinlachtalbahn und ihr Fahrplan / Und noch so ein Fahrplangenerator
Hallo Jürgen,
deine Arbeitswelt gefällt mir - im Modell aber wahrscheinlich noch besser als in der Realität, da kann man doch den ein oder anderen Sachzwang etwas "beugen".
Was mich so überrascht hat: Ich leite die IT-Projekte nur noch und habe seit Ewigkeiten nicht mehr programmiert, aber offensichtlich kann man die KI genauso gut wie einen pfiffigen Entwickler anleiten. Dann habe ich noch einen Sohn, der mir sagt welche Werkzeuge ich zu verwenden habe. Das mit der KI ist erschreckend, wenn ich so in die Zukunft sehe.
Zitat von JBehrens im Beitrag #3
Mir ging es darum einen Bildfahrplan zu erzeugen, der optisch einem mir vorliegenden Original möglichst nahe kommt. So bin ja auch bei meinem Buchfahrplanheft vorgegangen. Nur ist das Einfügen der Zuglinien und noch vielmehr das Beschriften im Bildfahrplan eine ganz schöne Fummelei.
Dafür sieht dein Fahrplan aber Tippi-toppi aus!
Zitat von JBehrens im Beitrag #3
Ich habe mir mittlerweile das Programm Traingraph besorgt (gibt es kostenlos zum ausprobieren und für ca. 25,-- € in der Vollversion). Hier kann man auch relativ komfortabel die Zugparameter eingeben und erhält auch einen fertigen Bildfahrplan.
In Traingraph lassen sich auch mehrere Gleis pro Bahnhof im Streckenband anlegen. Dann erscheint die Zuglinie in dem jeweiligen Gleis im Bahnhof auf dem Bildfahrplan.
Traingraph hatte ich irgendwie nicht gefunden, oder überblättert. Die Darstellungen sind ja echt gut.
Zitat von JBehrens im Beitrag #3
Ich werde mal bei Gelegenheit deine Strecke in Traingraph anlegen und dann deinen Fahrplan eingeben.
Dann können wir die Ergebnisse gegenüberstellen und du kannst anschließend dein Programm evtl. für dich noch etwas nachschärfen.
Das wäre toll. Wenn ich lustig bin, gebe ich deine Daten auch mal in mein Programm ein. Wäre ein guter Test. Vielleicht hast du die Basisdaten ja als Tabelle.
Zitat von JBehrens im Beitrag #3
Zum Güterverkehr zwischen Brezelbronn und Gsälzburg nur eine kleine Anmerkung:
Die morgendliche Leerfahrt der V 60 würde ich in jedem Fall als Nahgüterzug einlegen. Diese Fahrt kann den leeren Milchwagen und evtl. auch schon den Stückgutwagen für Gsälzburg mitnehmen. Nur müssen diese beiden Wagen dann Brezelbronn auf einem anderen Weg als mit den Nahgüterzügen erreichen. Unabhängig hiervon kann diese Fahrt immer Restwagen befördern, die evtl. am Vortag wegen Überlast nicht mitgenommen werden konnten.
Sehr guter Punkt! Zum Milchwagen: wahrscheinlich sollte es eher so sein, dass der VT98 in Brezelbronn noch einen weiteren Milchwagen mitnimmt. Zwei Güterwagen sind aber wohl zu heftig. Na ja, gibt ja auch noch die Gsälzburger Lok.
Zitat von JBehrens im Beitrag #3
Zum durchgehenden Personenverkehr Gsälzburg - Tübingen und zurück:
[..]
Ich werde im Laufe des heutigen Sonntags den Gleisplan von Brezelbronn mal auf die diesbezüglichen Möglichkeiten überprüfen.
Jetzt geht es erstmal zu einer regionalen Modellbahnausstellung in der Nähe zum Schauen.
Brezelbronn sollte das mit den Flügelzügen echt hergeben. Die Gsälzburger Lok kann das ja gut machen.
Ich bin auf jeden Fall gespannt.
Viel Spaß bei deiner Modellbahnausstellung und vielleicht finden wir ja die Tage oder evtl sogar heute mal Zeit zum Telefonieren. Das fände ich Klasse.
Viele Grüße
Dieter
#6 RE: Die Steinlachtalbahn und ihr Fahrplan / Und noch so ein Fahrplangenerator
Hallo Jan,
Zitat von Gruppentaste im Beitrag #4
ja so ist das manchmal mit der Planung, genau wie beim Vorbild. Der klassische Dreiklang ist
-(gewünschter) Soll-Fahrplan
-Fahrzeugbedarfsplanung/Umlaufplanung
-Personal(bedarfs)planung/Schichtplanung
[...]
Die tatsächliche oder gefühlte Vorbildnähe und die daraus entstehenden "Probleme" sind ja genau das, was Spaß macht.
Was ich bisher gar nicht bedacht habe, ist die "Personal(bedarfs)planung/Schichtplanung".
Die ist ja tatsächlich wichtig, wenn man mehrere Mitspieler hat. Man muss ja sinnvoll einteilen, wer welche Züge fährt.
Da ist mein "Spar"-Buchfahrplanansatz mit je einem Fahrplanblatt je Fahrt wahrscheinlich zu platt. Die Zusammenfassung mehrerer einzelner Fahrten zu einem Buchfahrplan ist da wohl sinnvoller. Wenn man das gut macht, kann man für Betriebssessions mit weniger Mitspielern ja ganze Buchfahrpläne weglassen - denke ich. Oder ist das für so eine kleine Bahn mit wenigen Mitspielern übertrieben?
Wie halten denn die anderen Kollegen das auf ihrer Moba
Viele Grüße
Dieter
#7 RE: Die Steinlachtalbahn und ihr Fahrplan / Und noch so ein Fahrplangenerator
Hallo Dieter,
diese Arbeitswelt macht Spaß bis der Faktor P (Personal) ins Spiel kommt. Dann wird es oft schwierig.
Besonders in Zeiten von Work-Live-Balance. Aber das ist ein anderes Thema.
So nun zum Flügelzugkonzept in Brezelbronn:
Natürlich gibt der sorgfältig geplante Bahnhof das locker her.
Nehmen wir an, ein lokbespannter Flügelzug aus Gsälzburg soll dem P 2355 Sigmaringen - Tübingen in Brezelbronn beigestellt werden.
Der Flügelzug fährt um 07:00 Uhr in Gsälzburg ab und läuft um 07:22 Uhr in Brezelbronn in Gleis 3 ein.
Die Lok kuppelt ab und läuft über Gleis 2 um.
Der P 2355 läuft um 07:27 Uhr in Brezelbronn nach Gleis 1 ein. Anschließend zieht die Gsälzburger Lok ihren Zug in Richtung Streckengleis Sigmaringen vor und drückt ihn anschließend in Gleis 1 auf den P 2355.
Nachdem der Zug gekuppelt ist, die Gsälzburger Lok abgekuppelt wurde, fährt der P 2355 nach einer vereinfachten Bremsprobe um 07:37 Uhr in Brezelbronn nach Tübingen ab und kommt dort um 07:44 an.
Wenn wir annehmen, das dieser Flügelzug den Schülern und Studenten dienen soll, bleiben die Gsälzburger Wagen bis ca. 13:00 Uhr in Tübingen und werden dem nächsten passenden Zug nach Sigmaringen am Zugschluss beigestellt. Nach Ankunft in Brezelbronn in Gleis 2, werden diese Wagen abgehangen und der Zug fährt nach 5 Minuten Aufenthalt nach Sigmaringen weiter. Anschließend übernimmt eine andere Lok in Brezelbronn die Wagen und fährt den Flügelzug nach Gsälzburg.
Gruß Jürgen.
#8 RE: Die Steinlachtalbahn und ihr Fahrplan / Und noch so ein Fahrplangenerator
Hallo Jürgen,
genau deshalb,
Zitat
"diese Arbeitswelt macht Spaß bis der Faktor P (Personal) ins Spiel kommt. Dann wird es oft schwierig"
, habe ich lieber, zehn von 15 Jahren, Tagebuch I gemacht. Lok und Triebwagen kennen nur drei Aggregatzustände, sie fahren, sie fahren ein bisschen oder sie fahren garnicht mehr.
Aber sie tragen nicht die dritte Großmutter zu Grabe, müssen auf Nachbarins Muschi aufpassen oder was es sonst noch an Ausreden so gab.
Hallo Dieter,
diese Fahrplanprogrammierung ist höchst interessant, da ich bislang meine Sachen auch eher in Excel "gemalt" habe. Ein Versuch mit FPedit und Traingraph die Strecke Ritterhausen - Krebsöge nach Lennep / Brügge nachzubauen, um einen Plan von 1914 einzuarbeiten ist bislang immer an den Streckenabzweigungen hängen geblieben.
Beste Grüße aus dem Bergischen
Michael
#9 RE: Die Steinlachtalbahn und ihr Fahrplan / Und noch so ein Fahrplangenerator
Hallo zusammen,
Michael:
Ja genauso ist es, vor allem die Ausrede mit der nachbarschaftlichen Tierpflege ist gut!!!
Dieter:
Anbei wie versprochen der erste Entwurf für den Streckenast Brezelbronn - Gsälzburg mit Gleisanzeige und eingefügtem Flügelzug.
In den nächsten Tagen versuche ich mich mal an der Strecke Tübingen - Brezelbronn - Balingen.
Die abzweigende Strecke nach Gsälzburg in einen Bildfahrplan einzufügen habe ich mit Traingraph nicht hinbekommen.![]()
Meinen Fahrplan für Einbach Dossel habe ich in Excel als Buchfahrplan. Dort sind aber die Seiten nicht chronologisch, da ich das Werk ja beidseitig ausgedruckt habe. Ich werde das die Tage mal aufarbeiten und dir per Mail schicken. Wegen dem Telefonkontakt, ruf einfach mal durch, wenn es dir passt.
Gruß Jürgen
#10 RE: Die Steinlachtalbahn und ihr Fahrplan / Und noch so ein Fahrplangenerator
Hallo Jürgen,
genau daran: "Die abzweigende Strecke nach Gsälzburg in einen Bildfahrplan einzufügen habe ich mit Traingraph nicht hinbekommen.", bin ich auch stets gescheitert!
Die Frage an alle wäre, ob man das mal in einem anderen Faden er/klären könnte?
Es war nicht meine Absicht den Faden hier zu kapern, aber es passt ja auch für Gsälzburg.
Beste Grüße
Michael
#11 RE: Die Steinlachtalbahn und ihr Fahrplan / Und noch so ein Fahrplangenerator
Hallo Jürgen,
das ging ja Ratzfatz!
Zitat von JBehrens im Beitrag #9
Die abzweigende Strecke nach Gsälzburg in einen Bildfahrplan einzufügen habe ich mit Traingraph nicht hinbekommen.
Genau das habe ich auch nie geschafft, die abzweigende Strecke sauber darzustellen. Deshalb die Idee, beide Diagramme nebeneinander darzustellen. Ich bin ja nicht der erste, der das so macht (Link in anderes Forum).
Zitat von JBehrens im Beitrag #9
Meinen Fahrplan für Einbach Dossel habe ich in Excel als Buchfahrplan. Dort sind aber die Seiten nicht chronologisch, da ich das Werk ja beidseitig ausgedruckt habe.
Die Reihenfolge ist egal, sollte nur eine tabellarische Darstellung sein.
Würde ich echt gerne mal testen.
Das Einfügen der Zuggleise reizt mich auch - bei den 16 Gleisen im SchaFy weiß ich aber nicht so recht - dem Programm ist es wohl egal - mal schauen.
VG
Dieter
#12 RE: Die Steinlachtalbahn und ihr Fahrplan / Und noch so ein Fahrplangenerator
#13 RE: Die Steinlachtalbahn und ihr Fahrplan / Und noch so ein Fahrplangenerator
#14 RE: Die Steinlachtalbahn und ihr Fahrplan / Und noch so ein Fahrplangenerator
Hallo Dieter,
erst einmal: klasse wie du dir das Fahrplanprogramm hast schnitzen lassen!
Zur Darstellung abzweigender Strecken in Bildfahrplänen kann ich aufzeigen wie das Vorbild es macht. Eigentlich gar nicht.
Beim Vorbild gäbe es zwei Strecken (Tübingen - Balingen und Brezelbronn - Gsälzburg). Zwei getrennte Strecken für die es je einen eigenen Bildfahrplan gibt. Beim Layout kann man natürlich beide Pläne nebeneinander auf einer Seite darstellen, und genauso würde ich es hier machen.
Den Versuch beide Bildfahrpläne, wie soll man sagen, ineinander verknotet darzustellen, habe ich nur im Zusammenhang mit Modellfahrplänen erlebt was manchmal komische Darstellungen erzeugt (da gehen dann Zuglinien etwa durch den Abschnitt der anderen Strecke obwohl sie diesen gar nicht befahren). Das Vorbild macht das nie, und es würde auch nicht den "Lesegewohnheiten" entsprechen.
Grüße,
Sebastian
#15 RE: Die Steinlachtalbahn und ihr Fahrplan / Und noch so ein Fahrplangenerator
#16 RE: Die Steinlachtalbahn und ihr Fahrplan / Und noch so ein Fahrplangenerator
Moin,
ich erstelle meine Bildfahrpläne schon immer mit jTrainGraph. In der Tat kann das Programm keine Netze darstellen.
In meiner Anlage gibt es eine "Hauptstecke" von Immburg via Steinbrock nach Bad Großenfels. Eine "Nebenstrecke" verläuft von Höhenseen über Steinbrock-Fähre, Steinbrock nach Bad Großenfels. Die Strecken treffen sich also in Steinbrock. Das
Steckennetz ist im Laufe der Zeit etwas angewachen, der nachfolgend vorgestelle Bildfahrplan ist noch ohne die Erweiterungen.
Wenn das Netz in komplett getrennten Bildfahrplänen dargestellt werden würde, wäre es in Steinbrock unübersichtlich. Ich habe mich so beholfen, dass die Hauptstecke aus Richtung Immburg in die Nebenstrecke "reinfliegt", gestrichte Bahnhofslinie. Die Zeiten von/nach Immburg sind dann plus eine Konstante für die Strecke zu lesen (bei mir +1h). Das war es schon. Falls jemand merkt, das es unfreundliche Kreuzungen auf der Strecke Immburg - Steinbrock gibt, kann ich ihn bzw. sie beruhigen, dieser Streckenteil ist angenommenderweise zweigleisig .
![]()
Wenn es zwischen Immburg und Steinbrock noch sichtbare Bahnhöfe gäbe, müsste dieser Streckenteil in einem separaten Bildfahrplan dargestellt werden. Bei mir in das nur der SchaFy Immburg.
Viele Grüße,
Johann
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