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Grüße aus Italien
Guten Abend aus Italien! Mein Name ist Antonio Federici, ich bin 54 Jahre alt und begeistere mich seit jeher für Eisenbahnen. Ich arbeite bei der Bahn und baue seit meiner Jugend Modelleisenbahnen. Mein Schwerpunkt liegt auf Italien, aber ich interessiere mich auch für die französischen und deutschen Regionen, insbesondere für die Nebenstrecken. Meine Leidenschaft gilt dem Bahnbetrieb: Signaltechnik, Vorschriften, Fahrpläne, Wagenparks und allerlei Kuriositäten. Seit Jahren sammle ich Pläne, Betriebsberichte und Fahrpläne der italienischen Eisenbahn und veröffentliche gelegentlich historische und modellbaubezogene Artikel in den italienischen Zeitschriften von Duegi (Tutto Treno, Tutto Treno Modellismo usw.). Nach jahrelangem Zeichnen von Gleisplänen begann ich in meinen letzten Schuljahren mit dem Bau meiner ersten Modelleisenbahnanlage: ein Kopfbahnhof mit einem darunterliegenden Wartehäuschen, verbunden durch eine Wendeltreppe. Das Projekt wurde um eine S-Bahn und eine Schmalspurbahn erweitert, die beide am Bahnhof endeten. Aufgrund einiger Mängel im verdeckten Gleisabschnitt (die Spirale hatte einen zu kleinen Radius und zu starke Steigungen) gab ich das Projekt jedoch auf und entwickelte die einzelnen Themen in den folgenden Jahrzehnten zu konkreten Anlagen weiter.
Während meines Studiums baute ich eine erste Schmalspuranlage (H0e). Ich beschäftigte mich gern mit Fahrplänen, Wagenreihungen und Rangierarbeiten. Nach einem Besuch der sächsischen 750-mm-Bahn erweiterte ich die Anlage um einen zweispurigen Bahnhof mit Rollboche-Verkehr.
Anschließend baute ich mehrere kleine Straßenbahnanlagen: S-Bahnhöfe mit Personen- und Güterverkehr, wie sie einst in Italien üblich waren.
Schließlich entwarf ich eine Anlage mit einem mittelgroßen Kopfbahnhof, der an eine Coulisse angebunden ist. Hier entwickelte ich einen Fahrplan, inspiriert von italienischen Bahnhöfen der 1950er Jahre, inklusive Wagenwechsel, Güter- und Postverkehr sowie Schnellzügen: eine ungeheure Befriedigung auf relativ kleinem Raum.
Anschließend wollte ich eine möglichst kompakte Anlage in Normalspur bauen. Das Ergebnis war eine faltbare Anlage mit einem Doppeloval, einem verdeckten Bahnhof, einem sichtbaren Abzweigbahnhof und einer kleinen Antenne zum Endbahnhof. Auch hier wird die Anlage mit einem Fahrplan und detaillierten Gleisplänen und Rangierplänen gesteuert.
Vor einiger Zeit wurde ich beruflich von Perugia nach Florenz versetzt. Daher mache ich momentan eine Modellbaupause, da mir die Zeit und... die Anlagen zum Spielen fehlen!
Ich verfolge dieses Forum schon lange und nutze einen Online-Übersetzer, um die Diskussionen zu verstehen. Auch die Zeitschrift ADJ lese ich, ebenfalls mit Hilfe von Online-Übersetzern.
Ich interessiere mich besonders für Ihre Ausführungen über Stellwerke, vor allem, weil ich als Kind am Bahnhof von Marsciano, der an meine Großeltern verpachtet war, eine Hebelanlage von Max Judel in Betrieb hatte, die ich unter den wachsamen Augen des Bahnhofsvorstehers mehrmals bediente.
Ich möchte für eine meiner Modelleisenbahnen eine Hebelanlage bauen.
Antonio
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- VII.5. Identität durch Fahrzeuge
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- VII.7. Was macht eine gute Anlage aus? Die Illusion von Entfernung
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