Model Railroad Hobbyist mit neuem betrieblichen Schwung

18.07.2026 11:47 (zuletzt bearbeitet: 18.07.2026 11:58)
#1 Model Railroad Hobbyist mit neuem betrieblichen Schwung
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Hallo,

im ADJ hatte ich vor Jahren mal auf die m. E. lesenswerteste US-Modellbahnzeitschrift, den Model Railroad Hobbyist (MRH), hingewiesen - die nur online und frei verfügbar erscheint. Beklagt hatte ich dass dort fast alle Aspekte des Hobby exzellent repräsentiert sind, das Thema "Betrieb" aber etwas unterbelichtet war. Am Chefredakteur Joe Fugate lag dies nicht, der ist beinharter Betriebsmann, schrieb aber selber dass Betriebsartikel bei weitem nicht das Interesse der Leser fänden das er sich wünschte.

So eine Zeitschrift verändert sich aber im Laufe der Jahre so dass ich den MRH mal wieder ins Gedächtnis rufen möchte - mit drei konkreten Hinweisen:

1. Anlagenberichte waren im MRH schon immer gut, und vor allem sehr ausführlich und interaktiv. Das ist mittlerweile noch deutlich besser geworden: fast jeden Monat wird eine sehenswerte Anlage umfänglich vorgestellt, auch die Fragestellung welcher Betrieb dort stattfindet beleuchtet die Redaktion sehr ausführlich.

Als eines von vielen Highlights der Bericht über die Santa Fe Hereford Subdivision von Sammy Carlile in MRH Februar 2026: https://online.fliphtml5.com/buups/qiqt/index.html#p=85 Ganze 39 Seiten (!) werden dieser Anlage gewidmet und reich bebildert. Der Text ist, wie oft im MRH, ein Interview das Joe Fugate mit dem Anlagenbesitzer geführt hat und das, ohne Blabla, alle für uns interessanten Aspekte (auch Design Process und Operating Philosophy) ausführlich würdigt.

Es sei darauf hingewiesen dass man über die meisten US-Betriebsanlagen im Internet weiterlesen kann. Sie haben fast immer eine Homepage und/oder einen Youtubekanal mit vielen weiteren Infos, Layout Tour, Berichten von Betriebstagen... Gebt den Namen der jeweiligen Anlage und/oder des Besitzer bei Google oder Youtube ein, da wird man schnell fündig.

2. Seit Ende 2024 schreibt Joe Fugate eine monatliche Kolumne "Let´s talk ops": kurze Artikel mit 2-3 Seiten in denen Monat für Monat ein betriebliches Thema beleuchtet wird. Mal werden Betriebsvorgänge des Vorbilds und ihre mögliche Umsetzung ins Modell beleuchtet, Vorschriften/Regelungen/Abläufe erklärt und erörtert was davon im Modell Sinn macht, aber auch grundsätzliche Fragestellungen besprochen à la "Wie viel Betrieb braucht man?" Schließlich geht er sogar auf soziale Aspekte der gemeinsamen Betriebssession ein.

3. Nichts mit Betrieb, aber ein Thema das mich persönlich sehr bewegt: MRH-Mitarbeiter Ken Patterson erlebte Ende 2025 eine fatale Brandkatastrophe in seinem Modellbahnkeller. Während er oben im Haus Kaffee kochte verursachte eine Lok auf der Anlage einen Kurzschluss der von der Zentrale nicht abgeschaltet wurde und binnen Minuten zu einem großen Brand führte. Ken und Familie ist nicht passiert, aber Raum und Anlage sind teils durch den Brand beschädigt, teils durch Rauch und Giftstoffe schwer kontaminiert. Im MRH-Editorial vom Januar 2026 wird auf sieben Seiten über den Vorfall berichtet und analysiert was ihn auslöste, aber auch was die Ausbreitung des Feuers begünstigt hat. Dort gibt es eine Menge zum Nachdenken, u. a.:

- Gebrauch von Styrodur und ähnlichen Stoffen als Unterbau oder zur Wärmeisolierung
- effektiver Kurzschlussschutz im Digitalbetrieb
- sichere Verdrahtung von Gleisen, Weichen und Herzstücken

Übrigens berichtet Ken auf seinem Youtubekanal selber ausführlich. Der Brand wurde auch von einer Webcam aufgezeichnet.

Mich hat das veranlasst selber noch einmal grundlegend über das Thema "Brandschutz" auf meiner neuen Anlage nachzudenken. Elektroinstallation, DCC-Verdrahtung und Kurzschlussschutz sind schon "einschussfest" genug, das darf so bleiben. Aber ich habe etwas erschrocken festgestellt bei Renovierung und Ausbau des Modellbahnkellers einige elementare Fehler begangen zu haben die im Fall der Fälle wirklich fatale Folgen haben könnten. Glücklicherweise kann man das jetzt noch mit überschaubarem Aufwand beheben was ich nun angehe. Danke, MRH!!!

Viele Grüße,
Sebastian

P.S.: Alle bisher erschienenen MRH-Ausgaben gibt es hier: https://model-railroad-hobbyist.com/magazine/back-issues


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18.07.2026 13:20
#2 RE: Model Railroad Hobbyist mit neuem betrieblichen Schwung
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Moin,
lese MHR seit einem Jahr und kann Sebastian nur bestätigen. Letztes Jahr gab es für 10 USD ein Jahresabo MHR+MHR-Extra+ Trainmaster Video. Das habe ich nur abgeschlossen um in Ruhe alle Videos über die Allgash RR von Mike Confalone sehen zu können. Exzellente Gestaltung und Betrieb!

Mit freundlichen Grüßen aus dem schönen Hamburg
Michael
www.0e-club-hamburg.de

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18.07.2026 13:29
avatar  Goose
#3 RE: Model Railroad Hobbyist mit neuem betrieblichen Schwung
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Hallo Sebastian,

auch ich lade monatlich die neues Ausgabe vom MRH herunter und habe natürlich auch seinerzeit den Brand mitbekommen und dann anschließend in verschiedenen Foren darauf hingewiesen.

Der Brand ist von folgenden Faktoren ausgelöst worden:

1. das unbeaufsichtigte Fahren einer Lokomotive, die dann bei spitz befahrener Weiche diese nicht sauber befahren hat und dann in das falsch polarisierte Herzstück geraten ist.
2. der Erbauer hat seit Jahren auf einen Unterbau aus Styrodur gesetzt.
3. die Anlage wird mit DCC betrieben, deren Booster inzwischen 7 - 8 Ampere aufs Gleis schicken.
4. diese hohe Stromstärke erfordert natürlich entsprechende Querschnitte in den Kabeln, die wohl nicht vorhanden waren.
5. daraus resultierte dann, dass die Zentrale/Booster den Kurzschluss nicht erkannte und folgendessen nicht abschaltete.
6. der Kurzschluss im Herzstück führte in kurzer Zeit dazu, dass dieses zu glühen begann (das kann man auch mit einem blauen Trix-Trafo schaffen - ich spreche da aus Erfahrung in meiner Jugendzeit)
7. das glühende Herzstück ist durch die Schwellen in das Styrodur geschmolzen und hat dieses entzündet.
8. der entstehende Anfangsbrand ist dann auf den Hintergrund übergesprungen und von dort aus auf die Deckenverkleidung.

Anlässlich der 3. US Covention in den Niederlanden hatte ich mit einem On3-Bahner gesprochen, der seine Restbestände nach einem Brand verkaufte.
Der hatte sogar seinen Anlagenraum im Nebengebäude in der Regel stromlos geschaltet, aber einmal vergessen, den Schalter im Haus auszuschalten. Un da ihm Marder die Kabel in der Deckenisolierung angefressen hatten, führte dass dann zum Kurzschluss mit anschließendem Vollbrand.

Ich persönlich habe bei der Renovierung meines Anlagenraumes den gesamten Raum - bis auf eine Steckdose - über ELTAKO's geschaltet. Wenn ich beim Verlassen des Anlagenraumes das Licht an der Tür ausschalte werden im gleichen Zuge alle Stromkreise ebenfalls stromlos geschaltet.

Da wir noch mit Sx1 aus den 80ern fahren, wo die Zentrale max. ~ 1,5 Ampere liefert und wir Styrodur nur für den Landschaftsbau einsetzen, der Unterbau jedoch Sperrholz ist, kann ich so einen Brandausbruch bei mir ausschließen. Dennoch eben die Komplettabschaltung über den Lichtschalter und damit auf der sicheren Seite.
Strom führt nur die eine Steckdose und die Heizungsanlage.


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18.07.2026 14:14
avatar  OOK
#4 RE: Model Railroad Hobbyist mit neuem betrieblichen Schwung
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OOK

Danke Sebastian, dass du uns alle erneut auf den MRH aufmerksam machst. Und ich freue mich, dass Joe Fugate jetzt eine ops-Serie macht. Das erinnert an die Kolumne The Operators im MR, die Andy Sperandeo nach seinem Ausscheiden als editor (Chefredakteur) eine Weile geführt hat.
Mal schauen, was wir aus dem MRH abgucken und lernen können (owohl ein print-Magazn niemals einen vierzigseitigen Artikel über eine Anlage bringen kann).
Gruß

Otto

OOK
Heute schon in den ADJ-Blog geschaut?
https://www.jaffas-moba-shop.de/anlagen-design-journal/

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18.07.2026 15:29 (zuletzt bearbeitet: 18.07.2026 15:31)
#5 RE: Model Railroad Hobbyist mit neuem betrieblichen Schwung
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Hallo Hubert,

das was du schreibst ist eine exzellente Zusammenfassung der Erkenntnisse aus dem Brand. Drei Dinge möchte ich aufgreifen:

- Die Abschaltung von allem wenn man nicht da ist: in meinem neuen Anlagenraum gibt es am Eingang Kontrollschalter über die alle 230V-Stromkreise, und damit auch Digitalsystem, Lötkolben usw., zentral (über Schütze) ausgeschaltet werden wenn man den Raum verlässt.

- Bei der alten Süsigbahn habe ich viel mit Styrodurunterbau gearbeitet weil sich damit so schnell und einfach arbeiten ließ. Aus genau diesen Gründen bin ich davon bei der neuen Anlage weggegangen: alle Gleistrassen sind jetzt wieder Sperrholz damit sich da nichts "durchschmelzen" und Styrodur in Brand setzen kann. Rechts und links der Trasse gibt es weiter Styrodur für die Landschaft, aber nie dort wo Gleis oder stromführende Leitungen liegen.

- Kabelquerschnitte sind ein ganz wichtiger, leider aber weitgehend unbekannter Aspekt. Die meisten Modellbahner denken dabei nur daran dass der Querschnitt die Stromstärke bei Betrieb vieler Loks führen kann, dabei ist das gar nicht der wichtigste Punkt. Wenn mal ein Kurzschluss passiert, dann soll der Kurzschlussstrom möglichst groß werden damit die Zentrale ihn auch als solchen erkennt und abschaltet. Das klingt erst mal widersinnig, ist aber so. Zu kleine Querschnitte können dazu führen dass der Kurzschluss nicht erkannt wird und minutenlang vor sich hinschwelt; da helfen die beste Zentrale oder auch flinke Sicherungsautomaten nicht.

Auf der Süsingbahn II (zugegeben eine Großanlage) wird für die Fahrstromzuleitung von der Zentrale in die einzelnen Anlagenabschnitte 2,5mm2 Kupfer, für das "Stammkabel" entlang eines Streckenabschnitts 0,75mm2 eingesetzt. Nur die kurzen "Feeder" die ans Gleis führen sind kleineren Querschnitts.

Was im MRH nicht erörtert wird ist der Raum selber. Ich musste ja auf drei Wänden Wärmedämmung einbauen, habe aber versäumt diese Dämmung mit schwer entflammbarem Material (Rigpsplatten) zu verkleiden. Im schlimmsten Fall kann so aus einer kleinen Heißstelle (das kann auch eine defekte Wandsteckdose sein) ein kaum noch zu löschender Vollbrand werden. Noch lässt sich alles leicht demontieren um da nachzubessern.

Grüße,
Sebastian


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18.07.2026 15:37
#6 RE: Model Railroad Hobbyist mit neuem betrieblichen Schwung
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Danke für detaillierte Darstellung. Den MRH les ich monatlich, freu mich sehr über die Ops-Artikel, aber auch sowas wie die Artikelserie zur systematischen Fehlersuche in Anlagen (die man auch für andere elektrische Systeme gut verwenden kann).

OT zum Thread-Thema, aber weil Du den Brand erwähnst: Modellbahnraum habe ich ja (noch) keinen, aber eine Werkstatt mit viel Holz, auch Spiritus (Kühlmittel ...) und Elektronik (... und Steuerung meiner CNC-Fräse) und Maschinen aller Art. Ich habe mich entschieden, dass das alles über einen Hauptschalter neben der Eingangstüre läuft, den ich auch wirklich jedesmal ausschalte, wenn ich rausgehe. Ich lade also nicht einmal Akkugeräte auf, während ich nicht selbst vor Ort bin, laufende Maschinen irgendeiner Art gibt es gar nicht ohne mich. Und ein ziemlich neuer 6-Liter-Schaum-Feuerlöscher hängt da auch griffbereit - Schaum deshalb, weil ich entschieden habe, dass ich nicht alle Brände damit eindämmen werde - aber wenn ich erfolgreich lösche, möchte ich ein wenig darauf hoffen, dass danach Werkzeuge wiederverwendet werden könnten.

H.M.


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20.07.2026 09:39
#7 RE: Model Railroad Hobbyist mit neuem betrieblichen Schwung
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Zitat von hmmueller im Beitrag #6

OT zum Thread-Thema, aber weil Du den Brand erwähnst: Modellbahnraum habe ich ja (noch) keinen, aber eine Werkstatt mit viel Holz, auch Spiritus (Kühlmittel ...) und Elektronik (... und Steuerung meiner CNC-Fräse) und Maschinen aller Art. Ich habe mich entschieden, dass das alles über einen Hauptschalter neben der Eingangstüre läuft, den ich auch wirklich jedesmal ausschalte, wenn ich rausgehe. Ich lade also nicht einmal Akkugeräte auf, während ich nicht selbst vor Ort bin, laufende Maschinen irgendeiner Art gibt es gar nicht ohne mich. Und ein ziemlich neuer 6-Liter-Schaum-Feuerlöscher hängt da auch griffbereit - Schaum deshalb, weil ich entschieden habe, dass ich nicht alle Brände damit eindämmen werde - aber wenn ich erfolgreich lösche, möchte ich ein wenig darauf hoffen, dass danach Werkzeuge wiederverwendet werden könnten.

H.M.


Bei mir verhält es sich ähnlich, kein Anlagenraum, aber wenn, dann wie in der Werkstatt. An der Tür ein kleiner Sicherungskasten mit verschiedenen Sicherungen für unterschiedliche Stromkreise und dafür einen Hauptschalter um alles stromlos zu machen.
Ich habe in der Werkstatt Kreissäge, Hobelmaschine, Drechselbank, Tischbohrmaschine und eine Bandsäge und für die jeweilige Steckdose eine Sicherung. Wer schon mal bei auslösender Sicherung wegen hohem Anlaufstrom im Keller im dunklen saß weis das zu schätzen.

Daher werde ich das auch bei der Modellbahn so machen, für die unterschiedlichen Stromkreise je eine eigene Sicherung.

Gruß Ralph

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Wenn alle nur über das reden würden, wovon sie etwas verstehen, wäre es wohl sehr ruhig auf der Welt!

Mein geplanter Bahnhof: Ehingen (Donau)
Fahrplandetails: Informationssammlung zum Fahrplan 1965-1975
Frachtaufkommen: Güteraufkommen im Bahnhof Ehingen (Donau)

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21.07.2026 14:57
avatar  HFy
#8 RE: Model Railroad Hobbyist mit neuem betrieblichen Schwung
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HFy

Vor Jahren gab es einmal einen größeren Brandschaden an der 0-Anlage im "Musée Rambolitrain" in Rambouillet (Frankreich). Als Ursache stellte sich heraus, daß man für einen Teil der Landschaft Bauschaum verwendet hatte, der dann die Isolierung darunter liegender Kabel aufgelöst hat. Als sich zwei Kabel berührten, gab es einen Kurzschluß.

Herbert


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21.07.2026 15:15
#9 RE: Model Railroad Hobbyist mit neuem betrieblichen Schwung
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Ich hatte vor vielen Jahren einen Zimmerbrand in Abwesenheit, der von der Feuerwehr gottseidank!!! rasch eingedämmt werden konnte. 2 Zimmer weiter stand eine rote Liliput Diesellok frei auf dem Gleis. Sie hat keinen Schaden genommen, ganz im Gegenteil: besser kann man sie wohl kaum "altern" bzw. "verschmutzen"... 🤭,

meint

Marcus


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23.07.2026 06:16
#10 RE: Model Railroad Hobbyist mit neuem betrieblichen Schwung
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Zitat von Bonsaibahner im Beitrag Rangierbahnhof mit Ablaufberg
Sebastians Analyse ist absolut richtig. An einer Stelle im Video kann man den harten Aufprall der Wagen hören.

Vielleicht sind es aber gerade die Kompromisse, die den Ablaufberg ohne viel Technik realisierbar machen. Bei lediglich fünf Richtungsgleisen ist es ja durchaus legitim, wenn ganze Wagengruppen in eine Richtung weiter fahren. Das wird bei der Ergänzung des Hochbordwagenzuges besonders deutlich. Der Ablaufberg wird als Rangierhilfe verstanden, wo man nicht immer hin und her rangieren muss.

Schaut man sich heutige „Mischer“ von DB-Cargo genau an, bestehen diese auch eher aus Wagengruppen und nur aus wenigen Einzelwagen

meint
Thomas

Zitat von Gast im Beitrag Das Umsetzen kann nicht lästig sein…
Zitat von Bonsaibahner im Beitrag Das Umsetzen kann nicht lästig sein…
Hallo zusammen,

das Umsetzen ist das zentrale Thema des Eisenbahnbetriebs!


Naja, aber nur wenn man frühere Epochen des Eisenbahnbetriebs nachbildet.
Inzwischen haben inm Personenverkehr längst die Wendezüge und Triebwagen die altertümlichen Umsetzarbeiten abgelöst.
Und im Güterverkehr erfolgt das Zerlegen von Zügen oder der Wechsel von Lokomotiven doch meist in Güterbahnhöfen oder Abstellanlagen, für deren Nachbildung unsere "Hallen" daheim ncht ausreichen.

Umsetzen ist daher für mich ein Thema der Epochen I bis maximal IV, danach nur noch eine Randerscheinung.

Zitat von Kleinbahnfan im Beitrag #9
Ich hatte vor vielen Jahren einen Zimmerbrand in Abwesenheit, der von der Feuerwehr gottseidank!!! rasch eingedämmt werden konnte. 2 Zimmer weiter stand eine rote Liliput Diesellok frei auf dem Gleis. Sie hat keinen Schaden genommen, ganz im Gegenteil: besser kann man sie wohl kaum "altern" bzw. "verschmutzen"... 🤭,

meint

Marcus


Besser kann man Kontaminationsverschleppung kaum beschreiben. Brandrauch ist sehr giftig und ohne anschließende umfassende Reinigung kann dieser über lange Zeit Giftstoffe absondern.

Bei der Feuerwehr werden inzwischen Hygienekonzepte umgesetzt und kontaminierte Einsatzkräfte noch an der Einsatzstelle entkleidet. Die Schutzkleidung wird dann luftverdicht verpackt und geht in die Reinigung. Dies verhindert, dass Brandrückstände sich im Mannschaftsraum der Feuerwehrfahrzeuge ablagern kann.

Also Vorsicht nach Brandereignissen.

Mahnt Kai-Nils

Die Kunst eine Lokomotive zu führen kann nur durch jahrelanges Studium, geduldiges Üben und Erfahrung erworben werden.
(The Australian Locomotive Enginedriver's Guide)

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23.07.2026 08:54
avatar  OOK
#11 RE: Model Railroad Hobbyist mit neuem betrieblichen Schwung
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OOK

So allmählich wird es Zeit, zum ursprünglichen Thema, nämlich MRH und Betrieb, zurückzukehren.
Das sich daraus entwickelte Seitenthema (Anlagenbrände) sollte, wenn noch Bedarf besteht, in einem neuen Thema weitergeführt werden.
Gruß
Otto

OOK
Heute schon in den ADJ-Blog geschaut?
https://www.jaffas-moba-shop.de/anlagen-design-journal/

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