Thomas H

19.08.2008 21:14
#1 Thomas H
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Früher (vor etwa 20 Jahren) habe ich immer gesagt: "das Bauen einer Bahn ist toll, aber Züge fahren lassen ist doch langweilig"... Diese Einschätzung mag darauf beruht haben, daß damals die Gedanken eigentlich immer um das Eine kreisten. Der Entwurf in N war folgerichtig ein Durchgangsbahnhof an einer eingleisigen Strecke, schon mit reichlich Güteranlagen, aber beide Ausfahrten mündeten über das doppelte Oval in einen nicht zugänglichen Schattenbahnhof ohne Kehrschleifen, von Zugbildungsaufgaben ganz zu schweigen. Und? Das Fahren war in der Tat, und heute nicht mehr überraschend, langweilig!

Als vor etwa 1.5 Jahren der Modellbahnvirus wieder seinen Tribut forderte, habe ich mich dann zunächst sehr theoretisch mit der Materie beschäftigt (mal schauen was sich so getan hat...) und bin auch irgendwann bei eher betriebs- und/oder vorbildorientierten Modellbahnseiten im Internet gelandet. Und so wurden meine Entwürfe immer bescheidener, die Spur immer grösser (wobei ich den Gedanken an 0 aus finanziellen Erwägungen wieder verworfen habe) und das Oval musste irgendwann mit Umwegen über Street Yards nach amerikanischen Vorbildern, Inglenook Designs und Zechenbahnen einem point to point Konzept in Bayern weichen.

Thomas


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19.08.2008 22:39
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#2 RE: Thomas H
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OOK

Hallo Thomas,
einen spannenden modellbahnerischen Werdegang schilderst du da. Gut nachvollziehbar. Passiert nur viel zu selten.
Ich freue mich jedenfalls, dass du in diesem Forum gelandet bist und hoffe auf inspirative Beiträge von dir.
Zu deinem Bahnhof "irgendwo im Fränkischen" werde ich zu gegebener Zeit meinen Senf dazu geben, will aber erstmal die anderen vorlassen.

Herzlich willkommen!

OOK
Heute schon in den ADJ-Blog geschaut?
https://www.jaffas-moba-shop.de/anlagen-design-journal/

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