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Modellbahnanlagen
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Dieses Thema hat 115 Antworten
und wurde 9.559 mal aufgerufen
 IV.1. Modellbahnbetrieb als Ideologie
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OOK Offline




Beiträge: 4.348

11.02.2009 04:01
#31 Ideologie Antworten

Zitat von jimknopf
Ideologie gem. Wikipedia:
Der Begriff Ideologie (griechisch ιδεολογία – die Ideenlehre) bezeichnet eine Weltanschauung oder ein System von Wertvorstellungen.

Nun, diese Forum an sich gehört zum Ebook ModellbahnAnlagenDesign und entspricht damit natürlich der Ideologie des Schreibers OOK.

Ich habe mich schon von Anfang gewundert, dass niemand auf den Begriff der Ideologie als solcher eingegangen ist, denn in der Tat:
In Antwort auf:
In der Alltagssprache wird der Begriff Ideologie zumeist pejorativ (abwertend) oder kritisierend verwendet, um auf (vermeintlich) fehlende Objektivität hinzuweisen, besonders bei einer nicht geteilten Weltanschauung... Es wird somit angenommen, dass Ideologen an ihren Ansichten starr festhalten (Dogmatismus), stereotyp urteilen und einen unangemessenen Wahrheitsanspruch erheben.

Ich hatte zwar nicht bei Wiki nachgeschaut, aber mich schon sehr bewusst der Gefahr ausgesetzt, genau das, was hier steht, vorgehalten zu bekommen.

Es ist aber schlussendlich nur eine Flucht nach vorn. Denn ich habe in der Szene seit Jahrzehnten meinen Nimbus als unverbesserlicher Apologet des Modellbahnbetriebs weg. In der Gründungsphase des Mittelpuffer, als ich zum Sammeln blies, lief innerhalb einer Gruppe von Modellbahnern ein Brief um, in dem stand: "Will der Herr Kurbjuweit uns wieder erklären, wie Modellbahn geht?" Das "wieder" bezog sich darauf, dass ich vierzehn Jahre vorher auch schon einmal zum Sammeln geblasen hatte (Gründung des FREMO und des Hp1) und dabei die armen Modellbahner auch schon mit solchen Sprüchen wie "Betriebsorientierte Konzeptionen statt Kreisverkehr" aufgeschreckt hatte.
Wie man sieht, habe ich mich nicht beirren lassen und tue es auch heute nicht. Meine Ideologie ist, wie in Wiki steht, eine Art modellbahnerische Weltanschauung: Eine Modelleisenbahn ist (bzw. sollte sein) das Modell einer Eisenbahn. Wer das verbohrt, unverbesserlich und unangemessen findet, mag es tun. Der "Kamm schwillt" mir dabei nicht (um eisenhans zu zitieren).

OOK

https://0m-blog.de/


jimknopf Offline




Beiträge: 170

11.02.2009 07:37
#32 RE: Ideologie Antworten

Zitat von OOK

Ich hatte zwar nicht bei Wiki nachgeschaut, aber mich schon sehr bewusst der Gefahr ausgesetzt, genau das, was hier steht, vorgehalten zu bekommen.



Nun OOK, ich habe es dir nicht vorgehalten, lediglich versucht zu definieren, warum in diesem Forum so viele sind, die wie Windbergbahn schreibt, deine Art von Modellbahn als einzig richtige anerkennen. Das man, wenn man den "genormten" soll heißen von der Gesellschaft vorgelebten Weg verläßt, sich also anders als die meisten mit einem Thema auseinandersetzt, in deinem Falle die Modellbahn als Thema, dann wird man als Sonderling, als Besserwisser und Ignorant der bekannten Thesen und Lehren abgestempelt. Die Ideologie als Wort beschreibt eben nicht nur eine Weltanschauung, sondern auch ein System von Wertvorstellungen. Deine Wertvorstellungen haben System, aber ein anderes als die der meisten anderen Modellbahner. Insofern ist die Gesellschaft auch ideologisch ihrem System von Wertvorstellungen verpflichtet und das meistens sehr dogmatisch, darum sind individuelle Ansätze meist auch in den Augen der Gesellschaft falsch, wenn sie nicht dem System der Wertvorstellungen der Gesellschaft, also der Ideologie der Gesellschaft entsprechen.

Soviel erstmal dazu...

Zurück zum eigentlichen Thema...

Wenn man die Sammlung von Wertvorstellungen einer Modellbahn betrachtet, so treten deutliche Unterschiede hervor.

Der einen Ideologie folgend baut man eine verschlungene Kreisanlage, wegen der nötigen Tunnel naturgemäß im Mittelgebirge angesiedelt und gestaltet darauf die bekannte zweigleisige Hauptbahn mit abzweigender Nebenbahn. Warum? Weil die Startsets der Firmen einem dafür das Material liefern und die Kunden kontinuierlich darauf vorbereiten.
Eine andere Ideologie sagt, bau dir einen Bahnhof auf das Diorama, rangiere und hab Spaß beim Vorschriftenkonformen Verschieben. Wiederrum ergänzend dazu als weitere Ideologie kommt dann: wenn du dann keinen Spaß mehr hast, dann nimm dein Diorama, bau daraus ein Modul (unterwirf dich erneut der Norm, der du ausweichen wolltest) und geh mit anderen in eine große Halle.
Die Ideologie der Fahrzeugbauer und -sammler ist auch verständlich. Möglichst hübsche, ansprechende Modelle, möglichst detailliert, schön anzuschauen, aber bloß nicht "bespielen".
Das waren noch nicht alle, aber diese reichen um folgende Frage zu stellen:

Doch was ist nun die richtige, die einzig wahre Ideologie?

Ich denke, jede Ideologie ist in sich richtig. Denn jeder für sich hat andere Wertvorstellungen. Ich möchte einfach eine Lanze brechen. Lasst uns das Dogma verlassen. Wie schon an anderer Stelle erwähnt, elitär ist man nicht, weil man in der Minderheit ist, sondern weil man sich durch besondere Leistung von anderen abhebt. Lasst uns den Pufferküsser, den Sammler aber eben auch den Kreisfahrer tolerieren, wenn möglich sogar akzeptieren. Versuchen wir einmal, diese Modellbahner als unsere Leidensgenossen im Sinne der Akzeptanz in der Gesellschaft zu sehen. Wir haben alle dasselbe Hobby.....und alle dasselbe Leuchten in den Augen, wenn wir unsere Lieblinge auf unseren Gleisen fahren sehen...

hofft jedenfalls

der Jim


OOK Offline




Beiträge: 4.348

11.02.2009 13:59
#33 RE: Ideologie Antworten

Zitat von jimknopf

Doch was ist nun die richtige, die einzig wahre Ideologie?
Ich denke, jede Ideologie ist in sich richtig. ... Lasst uns das Dogma verlassen. ... Lasst uns den Pufferküsser, den Sammler aber eben auch den Kreisfahrer tolerieren, wenn möglich sogar akzeptieren. Versuchen wir einmal, diese Modellbahner als unsere Leidensgenossen im Sinne der Akzeptanz in der Gesellschaft zu sehen. Wir haben alle dasselbe Hobby.....und alle dasselbe Leuchten in den Augen, wenn wir unsere Lieblinge auf unseren Gleisen fahren sehen...


Das war schon fast das Wort zum Sonntag, lieber Jim. Recht hast du, wenn du für Toleranz eintrittst. Da gibt es nichts dran zu kritteln. Wir wissen aber aus der allgemeinen Lebenspraxis, dass es nicht immer so leicht ist mit der Toleranz. Auch ich bin da nicht immer so gut, wie ich gern wäre. Ich sehe mich da allerdings eher als "Opfer" denn als Täter.
In einem Punkte bin ich anderer Meinung als du: Ich sehe in den Kreisfahrern keine "Leidensgenossen im Sinne der Akzeptanz in der Gesellschaft", weil .... aber das gehört schon nicht mehr hierher, sondern in den Fred Ansehen und Selbstbewusstsein im anderen Unterforum.
Adé
Otto

OOK

https://0m-blog.de/


Mundl Offline




Beiträge: 57

22.02.2009 00:22
#34 RE: Ideologie Antworten


Nach Durchlesen dieser Threads bin ich froh, mit meiner Meinung Ich mag nicht verschieben hier nicht sofort wieder rausgeschmissen worden zu sein!

Gruß, Raimund

OOK Offline




Beiträge: 4.348

27.04.2009 07:31
#35 RE: Ideologie Antworten

Zitat von Mundl
Nach Durchlesen dieser Threads bin ich froh, mit meiner Meinung Ich mag nicht verschieben hier nicht sofort wieder rausgeschmissen worden zu sein!

Raimund, Verschub ist nur ein Teil des Bahnbetriebs. Und wenn man als Pofi das jeden Tag macht, muss man es nicht daheim auf der Anlage auch machen. Der andere Teil des Bahnbetriebs ist das Fahren von Zügen. Diesen Teil realistisch-funktional nachzugestalten ist auch sinnvoller Betrieb im Sinne des e-books. Ist halt eine andere Akzentsetzung.

Wenn du deine Anlage weiter planst, wäre es sicher gut, das im Hinterkopf zu halten. Ich könnte mir vorstellen, dass sie so geplant wird, dass du in der Regel allein fahren kannst, Züge fahren. Und wenn ein Freund kommt, übernimmt der den vermaledeiten Verschub. Das hat aber immerhin den Vorteil, dass du zu realistisch gebildeten Güterzügen kommst, die du dann zum Ziel bringen kannst.
Gruß

OOK

https://0m-blog.de/


Mundl Offline




Beiträge: 57

27.04.2009 09:42
#36 RE: Ideologie Antworten
Otto, trotz nur mäßiger Teilnahme am Forum habe ich doch schon einige Lektionen gelernt.

Ich habe z.B. festgestellt, daß ich (aufgrund meines angestachelten Interesses am Geschehen am anderen Ende des Wagenzugs und dem Wunsch, alle Abläufe für die Nachstellung auf der MoBa nachvollziehen zu können) mittlerweile am 1:1 Verschub mehr Gefallen finde als vorher - denn was ich verstehe, ist mir nicht fremd, und was mir nicht fremd ist, erzeugt auch keine Ablehnung (...)
Das bringt nicht nur sinnvollen Betrieb auf die MoBa, sondern auch mehr Spass bei der Arbeit!

Dein Planungsvorschlag zu meiner Dachbodenanlage ruht zwar im Moment, weil der Dachbodenausbau noch bevorsteht, aber der Anteil Zug- /Verschubfahrten wird dank einer Neubetrachtung der Situation, angeregt durch dieses Forum, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zumindest 50:50 betragen!

Gruß, Raimund

ow Offline




Beiträge: 252

26.05.2009 10:25
#37 RE: Ideologie Antworten

Zitat von jimknopf
......
Eine andere Ideologie sagt, bau dir einen Bahnhof auf das Diorama, rangiere und hab Spaß beim Vorschriftenkonformen Verschieben. Wiederrum ergänzend dazu als weitere Ideologie kommt dann: wenn du dann keinen Spaß mehr hast, dann nimm dein Diorama, bau daraus ein Modul (unterwirf dich erneut der Norm, der du ausweichen wolltest) und geh mit anderen in eine große Halle.
Die Ideologie der Fahrzeugbauer und -sammler ist auch verständlich. Möglichst hübsche, ansprechende Modelle, möglichst detailliert, schön anzuschauen, aber bloß nicht "bespielen".
Das waren noch nicht alle, aber diese reichen um folgende Frage zu stellen:
Doch was ist nun die richtige, die einzig wahre Ideologie?
Ich denke, jede Ideologie ist in sich richtig. Denn jeder für sich hat andere Wertvorstellungen. Ich möchte einfach eine Lanze brechen. Lasst uns das Dogma verlassen. Wie schon an anderer Stelle erwähnt, elitär ist man nicht, weil man in der Minderheit ist, sondern weil man sich durch besondere Leistung von anderen abhebt. Lasst uns den Pufferküsser, den Sammler aber eben auch den Kreisfahrer tolerieren, wenn möglich sogar akzeptieren. Versuchen wir einmal, diese Modellbahner als unsere Leidensgenossen im Sinne der Akzeptanz in der Gesellschaft zu sehen. Wir haben alle dasselbe Hobby.....und alle dasselbe Leuchten in den Augen, wenn wir unsere Lieblinge auf unseren Gleisen fahren sehen...



Laßt uns doch gemeinsam die Welt (unsere Passion,unser Hobby) gestalten:
Es soll der Fahrzeugbauer(Nietenzähler) sein excellent gastaltetes Modell auf der raffiniert gebauten Anlage des MAD-konformen Anlagenbauers unter der Aufsicht eines sessionserfahrenen Zugführers vorbildgerecht rangieren und fahren.--Heile Welt--und

träumt Otto (ow)


Christoph Offline



Beiträge: 15

27.05.2009 12:16
#38 RE: Betrieb vs. Fahrbetrieb Antworten

Hallo in die Runde,

Betrieb vs. Fahrbetrieb - sind das tatsächlich Gegensätze?

Beliebt sind ja Zitate aus Wikipedia. Dort heißt es unter Betrieb:

"Im Eisenbahnwesen unterscheidet man die Begriffe Betrieb und Verkehr.
Betrieb ist im Rahmen eines Eisenbahnunternehmens dasjenige Geschäftsfeld, das sich mit der Durchführung von Eisenbahnfahrten befasst. Hierzu gehört die Gestellung von Fahrzeugen und Fahrzeugpersonal, die Bereitstellung von Fahrplantrassen und die technische Abwicklung der Zugfahrten.
Der Verkehr ist diejenige Tätigkeit eines Eisenbahnunternehmens, die sich mit der Nutzung des Eisenbahnangebotes durch Reisende oder Güter befasst. Hierzu gehören Marketing und Verkauf, die laufende Betreuung von Reisenden oder Gütern sowie die wirtschaftliche Gestaltung von Bahnangeboten."

Klar, wir wollen nach dieser Definition Betrieb und keinen Verkehr machen.

Da die EBO Eisenbahnfahrten m.E. in Zugfahrten und Rangierfahrten unterscheidet, scheint mir eine Differenzierung in Fahrbetrieb und Rangierbetrieb als Teilgebiete des Betriebes durchaus legitim. Der Fahrbetrieb umfasst die Zugfahrten (Fahrten auf freier Strecke) und der Rangierbetrieb alle anderen.

Jemand, der Modellbahnbetrieb machen möchte, will demnach nicht nur Zugfahrten oder nur Rangierfahrten durchführen, sondern beides.
Jemand, der seine Züge wie auch immer an sich "vorbeirauschen" lässt (was, wie oben bereits beschrieben durchaus vorbildorientiert sein kann), macht Fahrbetrieb und stellt damit "nur" einen Teil des Betriebes dar. Ähnliches gilt für den Nur-Rangierer.

Also kein Gegensatz von Betrieb und Fahrbetrieb, sondern das Eine ist Teil des Anderen,

denkt sich
CSA


OOK Offline




Beiträge: 4.348

15.09.2009 15:51
#39 RE: Betrieb vs. Fahrbetrieb Antworten

Der Beitrag von Christoph steht ja hier schon eine Weile - und ich habe ihn immer wieder mal angeschaut und dann ganz sachte den Kopf geschüttelt: nee, so einfach ist das nicht. Ich denke, da ist auch eine kleine Unlogik in seinen Ausführungen, oder sagen wir mal eine nicht ganz korrekte Folgerung. Zur Erinnerung: Beim Vorbild gibt es Betrieb und Verkehr.

Zitat von CSA
Klar, wir wollen nach dieser Definition Betrieb und keinen Verkehr machen.


Dann unterscheidet das Vorbild (und auch der Christoph) beim Betrieb Zug- und Rangierfahrten.
So weit so gut, aber wieso er nun Zugfahrten als Fahrbetrieb und Rangierfahrten als Rangierbetrieb definiert, will mir nicht in den Kopf. Und wer nun Züge im Kreise rauschen lässt, macht Fahrbetrieb, da sind wir uns einig. Aber er macht keinen Betrieb, denn da rauschen keine Züge im Kreise und auch nicht irgendwie am Modellbahner vorbei.
Zugfahrten finden nach Fahrplan statt (in Deutschland zumindest) und haben Ausgangspunkt und Ziel. Wenn sie das nicht haben, ist es - nach meiner Nomenklatur - Fahrbetrieb und kein Betrieb.

OOK

https://0m-blog.de/


Christoph Offline



Beiträge: 15

23.09.2009 14:20
#40 RE: Betrieb vs. Fahrbetrieb Antworten

Hallo in die Runde,

musste selbst nochmal über meinen Beitrag grübeln ...

Mit OOK bin ich absolut einer Meinung, dass das, was landläufig "Fahrbetrieb" genannt wird, kein Betrieb im Sinne von Vorbildorientierung ist. Da der Begriff "Fahrbetrieb" beim Vorbild m.E. nicht verwendet wird, habe ich versucht, anhand der beim Vorbild gebräuchlichen Unterscheidung in Zugfahrten und Rangierfahrten eine Definition für "Fahrbetrieb" zu geben. Die Konsequenz aus dieser Definition ist dann natürlich, dass es keinen Widerspruch zwischen "Betrieb" und "Fahrbetrieb" gibt. Das führte wohl zu etwas Verwirrung.

Grundsätzlich (ideologisch) gesprochen: das mit "Fahrbetrieb" bezeichnete Treiben ist für MAD-Jünger nicht nur verwerflich, sondern schmückt sich auch noch mit einem Wort, das völlig in die Irre führt - also ein Wolf im Schafspelz ;-)

meint
Christoph


OOK Offline




Beiträge: 4.348

23.09.2009 15:32
#41 RE: Betrieb vs. Fahrbetrieb Antworten

Zitat von Christoph

Grundsätzlich (ideologisch) gesprochen: das mit "Fahrbetrieb" bezeichnete Treiben ist für MAD-Jünger nicht nur verwerflich, sondern schmückt sich auch noch mit einem Wort, das völlig in die Irre führt - also ein Wolf im Schafspelz ;-)


, klasse formuliert!

OOK

https://0m-blog.de/


Wolfgang Offline




Beiträge: 74

25.09.2009 09:22
#42 RE: Ideologie Antworten

Ich hatte einen Kollegen (als ich noch im Schuldienst war) und sagte immer: Wir haben das gleiche Hobby! Uns trennen Welten.
Er war Märklinsammler. Und ich Betriebsfan.

Wolfgang


fgee Offline



Beiträge: 118

25.09.2009 19:04
#43 RE: Ideologie Antworten

Tja! Nun komme ich also nach einem anstrengenden Tag und einer anstrengenden Woche nach Hause und verdrück mich in den Hobbyraum, um ein paar Züge fahren zu lassen. Ihr wisst schon: "Ich könnte ja mal diesen, und jener dort gefällt mir auch so gut..." usw. Der pöhse Fahrbetrieb eben. Wenn wir mildernde Umstände gelten lassen wollen, gibt es so etwas wie einen rudimentären Fahrplan in meinem Kopf: Die Regionalzüge kreuzen regelmässig und geplant immer am selben Ort, und die Züge fahren i.d.R. nicht an ihren Ausgangspunkt zurück, sondern zum zweiten Schattenbahnhof.

Für schriftliche Fahrpläne oder nur schon Güterwagenzustellung habe ich schlicht keinen Nerv mehr nach einem anstrengenden Tag auf der Arbeit! Obwohl ich durchaus um den Reiz dieser Tätigkeiten weiss. Aber beim Rumfahren mit meinen Zügen kann ich mich entspannen (ich wollte schon immer Lokführer sein).

These: Beim ordinären Fahrbetrieb können sich die meisten Modellbahner prima entspannen. "Richtiger" Betrieb drängt sich erst auf, wenn der ordinäre Fahrbetrieb langweilig geworden ist. Dieser Zeitpunkt hängt auch davon ab, wie häufig die Anlage betrieben wird.

Bin ich jetzt das "missratene Kind"?

Felix


OOK Offline




Beiträge: 4.348

25.09.2009 21:18
#44 RE: Ideologie Antworten

Zitat von fgee

These: Beim ordinären Fahrbetrieb können sich die meisten Modellbahner prima entspannen. "Richtiger" Betrieb drängt sich erst auf, wenn der ordinäre Fahrbetrieb langweilig geworden ist. Dieser Zeitpunkt hängt auch davon ab, wie häufig die Anlage betrieben wird.
Bin ich jetzt das "missratene Kind"?


Klar Felix, du bist das missratene Kind, immer musst du Widerworte geben, wo ich doch alle gern auf (m)einer Linie hätte. Im Ernst: Glaubst du, ich ginge nicht auch mal in den Keller, um "einfach so''" einen fahren zu lassen? Aber sicher doch! Nur, wenn es nix anderes gäbe als das, würde ich mir ein anderes Hobby suchen.

OOK

https://0m-blog.de/


Pfalzbahn Offline




Beiträge: 1.964

26.09.2009 00:42
#45 RE: Ideologie Antworten

Zitat von OOK
... Glaubst du, ich ginge nicht auch mal in den Keller, um "einfach so''" einen fahren zu lassen? Aber sicher doch! ...



Ich schmeiß mich weg! , Otto das solltest Du etwas anders formulieren, ist ein bisschen zweideutig.

Gruß Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"


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