Minimax

  • Seite 1 von 5
19.02.2014 17:35
avatar  ( gelöscht )
#1 Minimax
Gast
( gelöscht )

Hallo, mein Name ist Frank und ich bin auch neu hier im Forum.

Bei der Suche nach interessanten Gleisplänen bin ich auf das Forum gestoßen.
Ich wohne im schönen hessischen Hinterland, an der Steilstrecke Wallau-Oberscheld-Dillenburg.

Mein Modellbahnerischer Werdegang:

Von einem Märklinkreis mit Weiche, der zu einer 2,2 x 1,4 m "Anlage" mit 3 Ringstrecken ausgebaut wurde, landete ich schließlich aufgrund des geringeren Raumbedarfs bei Spur N. Hier wurde mit einer weiteren Anlage 2 x 1,3 m schon etwas Näher am Thema Point-to-Point geplant, allerdings noch mit starker Dominanz des Kreisverkehrs.

Aufgrund des Eindrucks von Soundlokomotiven wurde vor 5 Jahren Spur N gegen H0 getauscht und eine bereits begonnene N-"Groß" Anlage An der Wand entlang abgebrochen und das Thema stark reduziert in H0 umgesetzt. Aktuell ist die in einem 2,2 x 4 m großen Raum mit Türöffnung nach innen im Rohbau fast fertig und schon betriebsbereit.
Thema ist eine Hauptbahn im Mittelgebirge, Strecken mit starken Steigungen (2,5%), die von einem 6 gleisigen Schattenbahnhof (in Kehrschleife) über eine Kreuzungsstation in einen kleinstädtischen Spitzkehrenbahnhof mündet, der Zugbildungsbahnhof mit BW ist. Von hier aus fährt eine Nebenstrecke nochmal über eine stärkere Steigung in einen höher gelegenen kleinen Endbahnhof.
Da ich auf Kreisverkehr immer noch nicht ganz verzichten mag und Zugkreuzungen auf zweigleisiger Strecke sehr ästhetisch finde, wurde die Strecke vom Schatttenbahnhof über den Kreuzungsbahnhof zusätzlich zu einem "Hundeknochen" mit Richtungsverkehr im Blockbetrieb geschlossen, so dass man auch einfach mal nur die Züge an sich vorbeirauschen lassen kann, was insbesondere auch unsere Jüngsten interessanter finden als das Umsetzen der Lok im Endbahnhof. So entstand zusätzlich ein 2 m langer zweigleisiger "Hauptbahn" Streckenabschnitt.

Viele Grüße
Frank


 Antworten

 Beitrag melden
19.02.2014 19:02
#2 RE: Minimax
avatar

Zitat von Minimax im Beitrag #1
Aufgrund des Eindrucks von Soundlokomotiven wurde vor 5 Jahren Spur N gegen H0 getauscht und eine bereits begonnene N-"Groß" Anlage An der Wand entlang abgebrochen und das Thema stark reduziert in H0 umgesetzt. Aktuell ist die in einem 2,2 x 4 m großen Raum mit Türöffnung nach innen im Rohbau fast fertig und schon betriebsbereit.

Hallo Frank,

herzlich willkommen! Magst Du uns noch ein paar Details von Deiner Anlage berichten? Gleisplan? Bild(er)?

19.02.2014 21:17
avatar  ( gelöscht )
#3 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

Hallo,

ich besitze kein Planungsprogramm, deshalb erst mal nur diese "schnöde" Prinzipskizze.
Die Bahnsteiggleise haben an der Einfahrt natürlich auch alle Entkuppler, hatte ich vergessen zu malen.

Gleissystem Fleischmann-Profi, geschottert, im verdeckten Bereich leider mit R 36,5 cm, sichtbarer Bereich und in den Bhf Flexgleis mit geschwungener Linienführung, Übergangsbögen an Kurvenanfängen. Weiteres Manko: oben liegende Weichenantriebe, da ich dem Unterflureinbau nicht traue, musste bereits einen austauschen :-(


 Antworten

 Beitrag melden
19.02.2014 21:18
avatar  ( gelöscht )
#4 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

sorry, die Skizze...

Bildanhänge
imagepreview

Modellbahn-Skizze.jpg

download


Aufgrund eingeschränkter Benutzerrechte werden nur die Namen und (falls vorhanden) Vorschau-Grafiken der Dateianhänge angezeigt Jetzt anmelden!

 Antworten

 Beitrag melden
19.02.2014 21:39
avatar  ( gelöscht )
#5 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

Hier noch 2 ältere Bilder:

Bildanhänge
imagepreview

Modellbahnbau 189.JPG

download

imagepreview

Modellbahnbau 190.JPG

download


Aufgrund eingeschränkter Benutzerrechte werden nur die Namen und (falls vorhanden) Vorschau-Grafiken der Dateianhänge angezeigt Jetzt anmelden!

 Antworten

 Beitrag melden
20.02.2014 21:05
avatar  OOK
#6 RE: Minimax
avatar
OOK

Hallo Frank,
das verspricht interessant zu werden. Wäre es nicht möglich, die beiden Ausfahrten aus der Spitzkehre getrennt zu führen? (Zeitgleiche Ein- und Ausfahrt)

Sei mal so nett, deine Bahnhöfe zu benennen. Das erleichtert die Kommentierung.

Wozu dient die Rücklaufstrecke ins den SBH gleich nach Durchfahren des ersten Bahnhofes?

OOK
Heute schon in den ADJ-Blog geschaut?
https://www.jaffas-moba-shop.de/anlagen-design-journal/

 Antworten

 Beitrag melden
21.02.2014 17:38
avatar  ( gelöscht )
#7 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

Hallo Otto,

Eine feste Vorstellung vom Konzept der Anlage habe ich bisher noch nicht, aber sie könnte etwa so sein:

Von Frankfurt/M.-"NiederWART" läuft die zweigleisige Hauptstrecke nordwärts ins hessische Mittelgebirge entlang der Lahn. Irgendwo dort zweigt die eingleisige Hauptbahn ab, welche die Strecke über "Talheim" in die Stadt "Neustadt"am Berge führt, die Oberzentrum der Region ist und entsprechend versorgt werden muss. Aufgrund der Topographie muss die eingleisige Hauptstrecke dorthin mit 2,5 % trassiert werden und die Strecke konnte nicht weiter fortgeführt werden, so daß Neustadt ein Kopfbahnhof ist. Neustadt wird aufgrund seiner Bedeutung auch von Schnellzügen mit bis zu 24 Achsen angefahren. Außerdem machen Dg hier Kopf und werden umgebildet. Der Bahnhof verfügt über ein großes Postamt, Stuckgutrampen, GS, LStr. und Rampe. Außerdem wird eine große Maschinenfabrik bedient. Wegen des Platzmangels und schwierigen Geländes mußte das in Neustadt erforderliche BW direkt an den Bahnhofskopf gelegt werden, weshalb die Loks über die Drehscheibe direkt an die Streckengleise gelangen. Bekohlung und Reparaturgruben befinden sich an den Stumpfgleisen der Drehscheibe neben dem 6-ständigen Lokschuppen.
In Neustadt schließt die noch steiler trassierte Nebenbahn nach "Burghausen" an, die überwiegend mit steilstreckentauglichen Fahrzeugen befahren wird (93, 94, 95, 213). Hierher fahren Personenzüge mit bis zu 12 Achsen, PmG, Triebwagen und Nahgüterzüge. Burghausen hat landwirtschaftlich bedeutende Bahnkunden, die über Rampe und LStr. bedient werden. Außerdem befindet sich hier ein großer Güterschuppen und ein Raiffeisenlager mit Getreidesilos.
Der Bahnhof Talheim wird von Schnellzügen und Dg durchfahren und von Personenzügen und Ng aus Neustadt bedient. In ihm finden aber Überholungen und Begegnungen auf der eingleisigen Hauptstrecke statt, weshalb er ausreichende NL aufweist (32 Achsen).
Die Anlage ist in Epoche 3a - 4 angesiedelt, die Strecken sind nicht elektrifiziert (damit Mann mehr Sounderlebnis hat...).

Ich weiß, dass die Anlage, die den vorhandenen Raum "voll" ausnutzt, leicht überladen wirkt, da fast nur Bahnhöfe zu sehen sind. Aber ich habe nun mal den Anspruch auf MINImalem Platz MAXimalen Betrieb zu machen. Es steht mir eben "nur" dieser Raum zur Verfügung (immerhin, ein Raum!).

Hier die Gleisfunktionen:

Talheim: 1 = LStr., GS, Bahnsteig Triebwg.; 1a u. 2 = Anschluß Gewerbebetrieb, 3 u. 4 Bahnsteiggleise, 4a = Anschluß Brauerei.

Neustadt: 1 = Post, Stückgut, 1a - 3a = Abstellgruppe, 4a = Anschluß Maschinenfabrik, 2 = Nebenbahngleis/Tw.; 3,4,6 = Bahnsteiggleise, 5 = Lok/Kurswagen; 7 = Umfahrgleis, 8 = Abstellgleis; 9 = LStr., Rampe; 10 = Kopframpe; 7a = Waage, Lademaß, Abstell; 8a = Güterschuppen.

Burghausen: 1 = Güterschuppen, 2 = Umfahrgleis, 2a = Anschluß Raiffeisen; 3 = Bahnsteiggleis, 3a = Umsetzgleis Lok, 4 = LStr., Kopf/Seitenrampe.

Die Überlegung, daß die Nebenbahn schon im Bahnhof angeschlossen wird, habe ich trotz der damit verbundenen Reize verworfen, weil: 1. Die mehrgleisige Einfahrt sehr "mächtig" für den doch kleinen "Groß"Stadtbahnhof wäre, und die freie Verfügbarkeit aller Gleise nicht mehr gegeben wäre, 2. die NL der Bahnsteiggleise oder der Abstellgruppe verkürzt würde und 3. Die Bedienung nur eines einzigen Zuges und des Stellwerkes mich schon ausreichend fordert und ich dafür immer die 2. Person am Regler bräuchte. Aber ich weiß, für den Betrieb wäre es Gold wert...

Durch den Einbau der Rücklaufstrecke ist es möglich im Blockbetrieb im Hundeknochen Züge "vorbeifahren" zu lassen (mit autom. Wechsel im SBH).
Außerdem ermöglicht diese Strecke, dass die aus Neustadt kommenden Züge auch hier gestürzt werden können und der Bahnhof auch als "Spitzkehre" zu nutzen ist. So können z. B. geschobene Wendezüge immer Lok voran in den SBH gelangen. Aber ich weiß wohl, dass diese Strecke rein "betrieblich" gesehen, eine Sünde ist...

Viele Grüße, Frank


 Antworten

 Beitrag melden
21.02.2014 17:46
avatar  ( gelöscht )
#8 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

Hier der Systemplan

Bildanhänge
imagepreview

frank011-1.jpg

download


Aufgrund eingeschränkter Benutzerrechte werden nur die Namen und (falls vorhanden) Vorschau-Grafiken der Dateianhänge angezeigt Jetzt anmelden!

 Antworten

 Beitrag melden
21.02.2014 17:48
avatar  ( gelöscht )
#9 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

und hier der Anlagenplan:

Bildanhänge
imagepreview

frank012-1.jpg

download

imagepreview

frank013-1.jpg

download

imagepreview

frank014-1.jpg

download


Aufgrund eingeschränkter Benutzerrechte werden nur die Namen und (falls vorhanden) Vorschau-Grafiken der Dateianhänge angezeigt Jetzt anmelden!

 Antworten

 Beitrag melden
21.02.2014 19:28
avatar  OOK
#10 RE: Minimax
avatar
OOK

Achtung, für eine Anlagenvorstellung in dieser Breite ist jetzt hier im Vorstellungsforum nicht der richtige Platz. Ich verschiebe daher in Kürze nach "Konkrete Konzeptionen..."

OOK
Heute schon in den ADJ-Blog geschaut?
https://www.jaffas-moba-shop.de/anlagen-design-journal/

 Antworten

 Beitrag melden
23.02.2014 10:24
avatar  ( gelöscht )
#11 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

Hallo Otto,

an welches Gleis hättest du die doppelte Bahnhofseinfahrt (NB) angeschlossen?

Die Umlaufstrecke hinter Talheim zum SB könnte Konzeptionell auch den Zweck erfüllen, dass sie der weiterführende Hauptast der Hauptstrecke ist (Richtung Kasselhöhe), von der nach Talheim (im Tunnel) die Stichstrecke der Hauptbahn nach Neustadt abzweigt. Die Begründung für die Gleientwicklung Talheim könnte dann sein, dass über den Hauptast zeitweise Züge (aus Niederwart Richtung Kasselhöhe)umgeleitet werden und hier kreuzen oder überholen.
Damit wäre die Strecke sogar im Konzept enthalten und es gäbe eine Begründung, dass auch die Relation Neustadt-Kasselhöhe existiert, für die in Talheim Züge wenden müssen.
Aber gab es das, dass von einer eingleisigen Hauptstrecke eine solche als Stichbahn abzweigt?

Grüße
Frank


 Antworten

 Beitrag melden
01.03.2014 19:49
avatar  ( gelöscht )
#12 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

Hallo,

da bisher noch kein konkreter Verbesserungsvorschlag kam, ergänze ich hier noch das Betriebskonzept:

Aus Ffm. Niederwart fahren Dg und Personen-/ Schnellzüge über Talheim, wo sie nicht halten, nach Neustadt. Dort werden DG umgebildet und Wagen für die Bedienung der Anschlüsse und der Bahnhöfe Neustadt, Talheim und Burghausen ausgetauscht. Nach Restauration im BW bzw. Lokwechsel kehren diese Züge wieder über Talheim nach Niederwart zurück. Personenzüge und D-Züge haben Anschluß an Nahverkehrszüge nach Burghausen und Talheim. Gelegentlich gehen auch Kurswagen über, die auf Gleis 5 kurzzeitig abgestellt werden. Die Relation Talheim-Neustadt-Burghausen wird von Personenzügen aus Neustadt bedient. Diese fahren auf den Gleisen 2 und 4 in Neustadt ab. Durch Nahgüterzüge aus Neustadt werden ebenfalls die Bahnhöfe Talheim und Burghausen mit ihren Anschliessern bedient. Für die Zugbildung verfügt Neustadt über mehrere Abstellgleise für Personen- und Güterwagen. Ausserdem werden im BW die in Neustadt beheimateten Lokomotiven mit Kohle bzw. Öl versorgt und repariert. Das große Postamt und der Stückgutladebereich (Gleis 1) erfordern einen großen Umschlag, so dass hier ständig mit den Personenzügen mitgebrachte Pack-, Post- und Stückgutwagen be- und entladen werden. Auch Leig-Einheiten fahren das Gleis 1 an, das zum rangieren der Abstellgruppe zeitweise geräumt werden muss.
Eine Besonderheit ist der "Moha"-Milchtankwagen, der in Burghausen befüllt wird, um mit dem ersten Frühzug nach Neustadt zu gelangen und von hier aus dem nächsten D-Zug nach Ffm. Niederwart beigestellt wird...
Einen Fahrplan habe ich noch nicht erstellt, er wird aber denke ich mind. 2 Bediener erfordern.


 Antworten

 Beitrag melden
03.03.2014 14:56
avatar  ( gelöscht )
#13 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

Hallo Frank

und ein herzliches Willkommen.
Für Deine aufgeführten Fragen bist Du hier im falschen Unterforum und wirst daher schon zu wenig Resonanz bekommen.
Ich habe meine Vorstellung auch übertrieben und meine AltMOBAgeschichte, welche eigentlich nirgends anders hinpasst, auch ohne viel Antworten hier stehen.
Mein sich daraus entwickeltes neues Projekt ist noch in der Mache und wird dann völlig auseinandergerissen in diversen Unterforen vorgestellt werden.

Beste Grüße aus dem Bergischen

Michael


 Antworten

 Beitrag melden
06.03.2014 11:38
avatar  OOK
#14 RE: Minimax
avatar
OOK

Hallo Frank,gerade habe ich dir im "ideologischen" Unterforum Betrieb vs. Fahrbetrieb geantwortet. Jetzt noch dazu was in deiner Anlagenvorstellung.
Du hast folgenden Plan deines Untergeschosses eingestellt, der sehr gut deine im anderen Strang gemachten Äußerungen illustriert:


Überlege mal, wie viele unsichtbare Meter ein Zug zurücklegen muss, um dann für zwei Sekunden sichtbar zu werden. Und wieviel Lärm das macht, wenn da nur zwei Züge unterwegs sind. Und was machst du die ganze Zeit? Lauerst du gespannt auf die wenigen köstlichen Genusssekunden oder rangierst du, ohne auf das ganze Gerödel zu achten, auf den eingleisigen Strecken?

OOK
Heute schon in den ADJ-Blog geschaut?
https://www.jaffas-moba-shop.de/anlagen-design-journal/

 Antworten

 Beitrag melden
06.03.2014 21:53
avatar  ( gelöscht )
#15 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

Hallo Otto,

letzteres!

Der Automatikbetrieb dient bei mir fast ausschließlich der Unterhaltung der insbesondere jüngeren Anlagenbesucher, damit "was los ist".
Und gelegentlich erfreue ich mich auch einfach mal nur an den "vorbeirauschenden" Zügen, die ich mühevoll in Neustadt gebildet habe.
Ich gebe aber ganz freimütig zu, dass ich im Gegensatz zum gezielten Abruf einzelner Züge diesen Modus nur zu etwa 5 % der Zeit benutze, die ich mit der Anlage verbringe.

Grüße Frank


 Antworten

 Beitrag melden
06.03.2014 22:46
avatar  ( gelöscht )
#16 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

Hallo Otto,

du hast natürlich recht, wenn du sagst, dass ein Zug fast ausschließlich im Untergrund unterwegs ist bei dieser Streckenführung.
Es ist jedoch aus meiner Sicht die einzig sinnvolle Möglichkeit der Realisierung eines zweigleisigen Abschnittes im "Hundeknochen" auf diesem engsten Raum. und gleichzeitig die einzige Möglichkeit, einen Schattenbahnhof mit Durchgangsgleisen im "Untergrund" anzulegen. Um Steigung zu gewinnen, müssen die Strecken lange Rampen zurücklegen. Und diese alle "offen" zu legen wäre nicht nur vorbildwidriges "Gekringel" sondern, da im Untergrund befindlich, schlicht nicht möglich gewesen.

Grüße Frank


 Antworten

 Beitrag melden
07.03.2014 08:56
avatar  OOK
#17 RE: Minimax
avatar
OOK

Hallo Frank,
dass für dich das Kosten-Nutzen-Verhältnis der Untergrundstrecken ok ist, habe ich verstanden. Nun hast du also diese teuer erkaufte zweigleisige Strecdke, die, damit sie wirkt, auch von entsprechend vielen Zügen befahren werden muss. Wenn man sich nun aber anschaut, wohin das Ganze führt (pun intended), dann findet man diesen Kopfbahnhof Neustadt:


1 = Post, Stückgut, 1a - 3a = Abstellgruppe, 4a = Anschluß Maschinenfabrik, 2 = Nebenbahngleis/Tw.; 3,4,6 = Bahnsteiggleise, 5 = Lok/Kurswagen; 7 = Umfahrgleis, 8 = Abstellgleis; 9 = LStr., Rampe; 10 = Kopframpe; 7a = Waage, Lademaß, Abstell; 8a = Güterschuppen.
Dazu schriebst du in einem früheren Post:

Zitat von Minimax im Beitrag #7
... so daß Neustadt ein Kopfbahnhof ist. Neustadt wird aufgrund seiner Bedeutung auch von Schnellzügen mit bis zu 24 Achsen angefahren. Außerdem machen Dg hier Kopf und werden umgebildet. Der Bahnhof verfügt über ein großes Postamt, Stuckgutrampen, GS, LStr. und Rampe. Außerdem wird eine große Maschinenfabrik bedient.

Mir ist absolut schleierhaft, wie du a) diesen Bahnhof mit seinen vielfältigen Funktionen als bekennender Einzelkämpfer ordentlich bedienen willst (ich würde allein dafür zwei bis drei Mann einsetzen wollen) und b) all die Züge, die von der zweigleisigen Strecke (+ einer eingleisigen Strecke) ankommen, behandelst und c) genügend Züge in Richtung zweigleisige Strecke abgehen lässt, damit diese ihre gewünschte Wirkung entfaltet.
Dazu schriebst du:

Zitat
Aber ich habe nun mal den Anspruch auf MINImalem Platz MAXimalen Betrieb zu machen. Es steht mir eben "nur" dieser Raum zur Verfügung (immerhin, ein Raum!).

Ich sehe ehrlich gesagt nicht, dass und wie dieser maximale Betrieb stattfinden kann.

OOK
Heute schon in den ADJ-Blog geschaut?
https://www.jaffas-moba-shop.de/anlagen-design-journal/

 Antworten

 Beitrag melden
07.03.2014 19:39
avatar  ( gelöscht )
#18 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

Nunja, da hast du natürlich nicht ganz unrecht. Zur Bewältigung eines sinnvollen Betriebes hatte ich von Beginn an 2 Handregler eingeplant und das Weichen- und Signalstellpult kann von einem oder beiden mitbedient werden. Als Alleinbediener hilft da nur die "selective Compression" in der Form, dass die Modellzeit gestreckt wird. Für den Alleinbediener wurden dann wohl "zahlreiche Rangiermöglichkeiten" geschaffen, die natürlich nicht gleichzeitig ablaufen können.
In Neustadt können sich m. E. sinnvollerweise maximal 3 (4) Züge aufhalten. Auf Gleis 2 fährt der PmG aus Burghausen ein, während auf Gleis 3 Der D-Zug nach Niederwart den Anschluß abwartet, um dann abzufahren. Auf Gleis 6 steht derweil noch der Güterzug, der Wagenladungen in Neustadt übergibt, um diese nach Burghausen und Talheim mit dem nächsten Ng zu befördern. Rangiergeschäfte können wegen der einfachen Ausfahrt nur stattfinden, wenn keine Ein- oder Ausfahrt geplant ist.
Die beabsichtigte Besonderheit der "Hundeknochenstrecke" mit dem zweigleisigen Streckenabschnitt ist ja gerade die, dass eben nicht alle darauf vorbeifahrenden Züge nach Neustadt fahren müssen, sondern quasi auf der "Paradestrecke" flanieren können, ohne betriebliche Zwänge. Es ist dies aber keine "echte" Paradestrecke nach deiner Definition, sondern eine Multifunktionsstrecke, die sowohl als auch sein kann.
Rein betrieblich gesehen ist der Hundeknochen überflüssig. Der gezielte Abruf gewünschter Züge aus dem SBH nach Neustadt reicht natürlich völlig aus. Aber warum das eine tun und das andere trotzdem nicht lassen? Es liegt schließlich im Ermessen des Bedieners, wie er die Fahrwege nutzt!


 Antworten

 Beitrag melden
07.03.2014 20:14
#19 RE: Minimax
avatar

Hallo Frank,

befindet sich der Viadukt vor Burghausen direkt über dem Bahnhof von Thalheim?

Harald.

 Antworten

 Beitrag melden
08.03.2014 08:01
avatar  ( gelöscht )
#20 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

Hallo HP Schreufa,

die Zeichnungen von mir sind amateurhaft und nicht Maßstäblich.
Der Viadukt befindet sich ca. 15-20 cm neben dem Bhf-Gebäude.

Grüße Frank


 Antworten

 Beitrag melden
08.03.2014 20:38
avatar  ( gelöscht )
#21 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

Vielleicht doch noch mal eine klärende Ergänzung meinerseits:
Unter "Betrieb" verstehe ich im Gegensatz zu eingefleischten Fremo-Freunden oder auch OOK nicht, dass Züge "vorbildgerecht" telefonisch angemeldet werden und wie beim Vorbild mehrere Personen spezielle Funktionen wie Lokführer, Stellwerker, o.ä. wahrnehmen.
Bei mir geht es beim "Betrieb" darum, Loks und Züge in sinnvoller Bewegung zu halten. Fast alles Andere läuft bei mir nicht oder nur "in Gedanken" ab. Diese Bestandteile eines "vorbildgerechten" Betriebes sind bei meiner persönlichen "selective Compression" nicht vorhanden.
Vielleicht ist so zu verstehen, dass dieser Bahnhof durchaus von einer oder zwei Personen sinnvoll bedient werden kann.

Durch das einzige Einfahrgleis in den Bahnhof können eben gar nicht verschiedene Bewegungen gleichzeitig stattfinden, ohne dass man sich gegenseitig gefährden würde. Lediglich Rangiertätigkeiten über die Gleise 1 als Ziehgleis der der Abstellgruppe 1a-3a und 4a wären möglich oder mit Gleis 7 a als Ziehgleis im Güterbereich Gl. 7-10.
Letztenendes handelt es sich bei genauer Betrachtung der Gleisentwicklung um einen "kleineren" Bahnhof, auf dem gar nicht viel Betrieb stattfinden kann. Die Gleisentwicklung ist ein Freelance-Produkt mit Anleihen aus den Bahnhöfen Thale und Bad Wildungen.


 Antworten

 Beitrag melden
08.03.2014 20:57
avatar  OOK
#22 RE: Minimax
avatar
OOK

Hallo Frank, ich habe mir gerade nochmal dein erstes Posting in diesem Strang durchgelesen und nun dieses (bisher) letzte. Da habe ich eine Frage: Mit welcher Frage bist zu eigentlich hier? Eigentlich weißt du doch genau was du machen willst und wie und hast definitive Vorstellungen von Betrieb. Hast du die Hoffnung, dass wir dir die ausreden?

OOK
Heute schon in den ADJ-Blog geschaut?
https://www.jaffas-moba-shop.de/anlagen-design-journal/

 Antworten

 Beitrag melden
09.03.2014 08:43
avatar  ( gelöscht )
#23 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

Hallo Otto,

nach über 10 Jahren der Beschäftigung mit Gleisplänen des Vorbilds und der Modellbahn habe ich kürzlich dein blaues Buch gelesen.
Als ich das Forum hier gefunden habe, war ich neugierig, was Du von dem Gleisplan hältst!

Du hast recht, ich für mich und meine Ansprüche an meine kleine Bahn bin davon überzeugt, dass ich das Optimum für meine speziellen Ansprüche (auf dieser kleinen Fläche) gefunden habe.

Außerdem finde ich es nicht nur intertessant sondern gelegentlich auch etwas amüsant, wie wir Modelleisenbahnerkollegen unsere eigenen Ideen mit "vorbildnähe" gegen die Ideen anderer Kollegen veteidigen, obwohl deren Ideen - unter anderen Gesichtspunkten - ebenso vorbildnah oder -fern sind.
Insofern finde ich die Diskussion mit dem "Großmeister" des Modellbahnbetriebes sehr interessant

Wie du bestimmt gemerkt hast, nehme ich die Begriffsdefinitionen aus dem Blauen Buch und deren Inhalte nicht nur an, sondern auch sehr ernst, lege sie nur für mich selbst und meine Bahn etwas anders aus als du. Hier versuche ich, diese argumentativ zu verteidigen und Bestätigung zu bekommen, dass trotz der extremen "Compression" meiner Anlage trotzdem ein "sinnvoller" wenn auch eingeschränkter "Betrieb" möglich ist.

Nach dem lesen des blauen Buches war ich begeistert, wie deine Idee vom Betrieb aus der Ovalanlage "Vollbach-Riefenstein" eine echte Betriebsanlage gemacht hat. Die weiteren nah am Vorbild vorgestellten "Betriebsanlagen haben mich auch sehr fastziniert. Wobei die "machbare" Nachbildung einer vorbildangenäherten Strecke sich aus den "betrieblichen Gründen" (Wagenkarten, Zugleitsystem, etc.) in den häuslichen Räumlichkeiten sinnvollerweise auf eine Nebenbahn mit i.d.R. mager ausgestatteten Betriebsstellen begrenzt.
Nun, dann sag ich es mal übertrieben: Bei meinen Platzverhältnissen würde das ausreichen für den "Time-Saver" von John Allen mit einem Streckenabgang zum Fiddle-Yard. Da ist einfach nicht der Platz um Züge auf Strecken zu verfolgen...

Wenn ich deinen Kommentar richtig verstanden habe, sind derartige andere Auslegungen hier im Forum und in der Diskussion nicht erwünscht, da alle Teilnehmer hier bereits eine höhere Stufe der "modellbahnerischen Reife" erlangt haben. Wenn dem so ist, werde ich mich ab jetzt mit Kommentaren zurückhalten und nur noch lesend Diskussionen mitverfolgen.


 Antworten

 Beitrag melden
09.03.2014 10:00
avatar  ( gelöscht )
#24 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

...eine letzte Frage sei mir noch gestattet:

Was unterscheidet eigentlich meine Anlage maßgeblich von der im Blauen Buch musterhaft vorgestellten Anlage "doppelbödig in der Garage" mit den Betriebsstellen Asenburg (Niederwart), Benndorf (Talheim), Coblenz (Neustadt) und Diefenberg (Burghausen)?


 Antworten

 Beitrag melden
09.03.2014 17:14
avatar  OOK
#25 RE: Minimax
avatar
OOK

Hallo Frank,
deine Antwort auf meine Frage nach deiner Frage ist interessant und aufschlussreich und fordert eine gründliche Antwort heraus.
Du schriebst:

Zitat
Wie du bestimmt gemerkt hast, nehme ich die Begriffsdefinitionen aus dem Blauen Buch und deren Inhalte nicht nur an, sondern auch sehr ernst, lege sie nur für mich selbst und meine Bahn etwas anders aus als du. Hier versuche ich, diese argumentativ zu verteidigen und Bestätigung zu bekommen, dass trotz der extremen "Compression" meiner Anlage trotzdem ein "sinnvoller" wenn auch eingeschränkter "Betrieb" möglich ist.


Das ist die eigentliche Beantwortung meiner Frage: du willst es deutlich anders machen, als der "Großmeister" des Modellbahnbetriebes“ (Danke für die Blumen *lächel*), seine Definitionen durch deine ersetzen und dann Bestätigung bekommen, dass dein Weg auch richtig ist. Das ist ein legitimes Unterfangen. Damit bist du auch nicht der erste.
Dazu ist zu sagen, dass du meine/unsere Bestätigung nicht brauchst, wenn du dir sicher bist, dass deine Ansichten, Definitionen und Wege richtig, zumindest für dich richtig sind. Ich stehe für bestimmte Auffassungen hinsichtlich des Betreibens von Modellbahn, die nicht von heute auf morgen, sondern in jahrzehntelangem Studium und Praxis entstanden sind.
Wenn jemand einen Plan und/oder ein Konzept vorstellt, der/das meiner Meinung nach dieser Auffassung widerspricht, dann muss ich entsprechend antworten. Das bedeutet jedoch nicht, dass dieser Jemand nicht weiterhin seine Auffassung hier darstellen und verteidigen dürfte. Ganz im Gegenteil, das schärft den Blick und zwingt mich, alles stets neu anzuschauen und zu überdenken.
Wie in einigen Strängen der letzten Zeit zu sehen war, hapert es bei mir manchmal auch mit dem Vorstellungsvermögen, d.h. ich kann mir nicht vorstellen, dass das gepostete Konzept sich in der Praxis so machen lässt oder funktioniert. Das liest sich dann weiter vorn in diesem Strang so:

Zitat von Minimax
Aber ich habe nun mal den Anspruch auf MINImalem Platz MAXimalen Betrieb zu machen. Es steht mir eben "nur" dieser Raum zur Verfügung (immerhin, ein Raum!).

Und ich antwortete darauf:

Zitat
Ich sehe ehrlich gesagt nicht, dass und wie dieser maximale Betrieb stattfinden kann.

Da warte ich in einigen Fällen – auch in deinem – darauf, eingeladen zu werden um mich praktisch überzeugen zu lassen, dass es dennoch funzt. Wenn mich deine Behauptung, es fände auf deiner Anlage maximaler Betrieb statt, nicht überzeugt, dann bist du halt noch nicht am Ziel deiner Argumentationskette.

Zitat
Bei mir geht es beim "Betrieb" darum, Loks und Züge in sinnvoller Bewegung zu halten. Fast alles Andere läuft bei mir nicht oder nur "in Gedanken" ab.

Das klingt gut, ist aber eigentlich ohne Aussage, das würde jeder vo seiner Anlage sagen. Für dich ist das Herumfahren im unterirdischen Hundeknochen eine „sinnvolle Bewegung der Züge“, weil sie für Sekunden an einer Stelle sichtbar werden, für mich halt nicht. Das wird sich nicht ändern lassen. Ob das etwas mit „modellbahnerischer Reife“ zu tun hat, lassen wir mal offen.

OOK
Heute schon in den ADJ-Blog geschaut?
https://www.jaffas-moba-shop.de/anlagen-design-journal/

 Antworten

 Beitrag melden
Bereits Mitglied?
Jetzt anmelden!
Mitglied werden?
Jetzt registrieren!