Minimax

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09.03.2014 17:44
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#26 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

Hallo Otto,

ich muss leider feststellen, dass es hier im Forum nicht nur die "selective Compression" diskutiert wird, sondernm diese Diskussionen auch mit einer selektiven Dialektik geführt werden. Ich beobachte aus dem Zusammenhang (und der ist für das Verständnis wichtig!) herausgenommene Zitate, anhand deren Widerlegung eine These oder Konzeption ad Absurdum geführt werden soll. (Artur Schopenhauer lässt Grüßen...).

Ich hatte bisher hier im Forum nur eine einzige Frage aufgeworfen, und zwar nach deinem Vorschlag der zweiten Einfahrt nach Neustadt (wo du die zweite Einfahrt angebunden hättest). Alles andere hat sich aus der reinen Vorstellung meiner Anlage ergeben, um die ich von einem Mitglied gebeten wurde.

Zu dem Hundeknochen habe ich mich mittlerweile schon mindestens 3 x an verschiedenen Stellen im Text geäußert, dass er ein optionaler "Bonus" für junge Anlagenbesucher ist und mit dem eigentlichen Betrieb nichts zu tun hat.

Wenn du Interesse an einer weiteren Diskussion hast, schlage ich vor, wir tun dies am konkreten Beispiel. Wir vergleichen deine Anlage "Doppelbödig in der Garage" (im letzten Post hatte ich die Bhfé Diefenberg und Asendorf vertauscht, sorry) mit der von mir vorgestellten Anlagenkonzeption. Dabei tun wir einfach so, als sei der Weichenstellhebel verschlossen (und nicht durch uns zu öffnen) der nach Talheim in den Hundeknochen führt, sondern diese Weiche liegt dauerhaft auf Richtung Neustadt. So, bitte jetzt "Feuer frei!" Wo sind maßgebliche Unterschiede dieser beiden Anlagen???

Ja, natürlich: Meine Untergrundgleisentwicklung, die ich nach deiner Ansicht teuer erkauft habe, ist eine Kehrschleife. Das heißt, die Züge kommen in der Anordnung, wie sie reinfahren auch wieder raus.

Auch liegen die 3 (4) Bahnhöfe in deinem Entwurf optisch besser getrennt voneinander (was aber zu der "Krücke" mit dem Sehschlitz in der Wand führt.

Ebenfalls teuer erkauft ist dies allerdings mit der Wendel, die einen ähnlichen Zweck verfolgt, wie mein Untergrund.

So, kommen wir zum Betrieb: Welcher maßgebliche Unterschied besteht zu meinem Konzept???

Ich bin gespannt


Es grüßt kollegial Frank


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09.03.2014 20:41
avatar  OOK
#27 RE: Minimax
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OOK

Zitat von Minimax im Beitrag #26
ich muss leider feststellen, dass es hier im Forum nicht nur die "selective Compression" diskutiert wird, sondernm diese Diskussionen auch mit einer selektiven Dialektik geführt werden. Ich beobachte aus dem Zusammenhang (und der ist für das Verständnis wichtig!) herausgenommene Zitate, anhand deren Widerlegung eine These oder Konzeption ad Absurdum geführt werden soll. (Artur Schopenhauer lässt Grüßen...).
Ja, ist das so?
Eigentlich finde ich es unlogisch, zwei Anlagenkonzepte zu vergleichen, wobei wir bei der einen Anlage etwas wegdenken, was da nun mal ist. Du hast natürlich mehrfach klar gemacht, dass der ganze Hundeknochenaufwand (und die Fotos zeigen, welcher Aufwand das war) nur als "Bonus" für die Youngster gedacht ist, die ein oder zweimal im Jahr kommen. Ich lasse a) das mal so stehen und b) mich auf den von dir gewünschten Vergleich ein. Hier die Grafik dazu:



Wenn man die rot gefärbte Strecke weglässt, ähnelt sich das Konzept in der Tat, zumindest auf den ersten Blick. Der wesentliche Unterschied ist der, dass Coblenz in meiner Garagenanlage "nur" eine Spitzkehrenbahnhof ist, also letztlich ein Durchgangsbahnhof, nicht größer als die anderen, lediglich mit Kopf machen.
Dein Neustadt hingegen ist ein "richtiger" Kopfbahnhof, also Endbahnhof von zwei verschiedenen Strecken, von denen eine teilweise zweigleisig ist. Das ist etwas völlig anderes.
Meine Zweifel, ob Neustadt auch beim Betrieb ohne rote Strecke von einer Personen gehändelt werden kann, sind jetzt, wo ich das Prinzip vor mir sehe, eher noch gewachsen.

OOK
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10.03.2014 07:16
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#28 RE: Minimax
Gast
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Worin liegt der betriebliche Unterschied, wenn nehmen wir mal an bei beiden Konzepten jeweils ein Zug vom SBH aus losfährt und ein anderer von der letzten Endstation Richtung SBH?


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10.03.2014 10:07 (zuletzt bearbeitet: 10.03.2014 10:08)
avatar  OOK
#29 RE: Minimax
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OOK

Hallo Frank,
die beiderseitigen Standpunkte sind jetzt ausführlich dargestellt. Du bist mit deinem Konzept durch und durch zufrieden, worüber sollten wir noch diskutieren? Wir werden einander nicht überzeugen können. Lassen wir es also dabei.

OOK
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10.03.2014 20:04
avatar  dave
#30 RE: Minimax
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Hallo zusammen!

Ich darf mich als unbeteiligter Dritter auch kurz einmischen?

Frank, was möchtest du hören bzw. lesen? Was wäre für dich eine akzeptable Antwort auf deine Fragen?
Was hast du von OOK erwartet, dass er dir antwortet? Ich kannte dieses Forum schon einige Zeit bevor ich mich registrierte und wusste, dass der Großmeister, Guru oder einfach nur Forumsbetreiber einen gefestigten Standpunkt hat (wohl nicht erst seit gestern) und auch durchaus ein Sendungsbewusstsein nach außen hat (siehe Publikationen, Internetauftritte, Forum,...). Man muss mit OOK (und anderen Forumsteilnehmern) nicht einer Meinung sein - das ist nicht nötig, denn wir sind alle Individuen mit eigener Meinung. Noch dazu können die meisten hier auch ihr eigenes kleines Modellbahnglück erschaffen, das vor allem ihren eigenen Wünschen Befriedigung schaffen soll. Natürlich kann man Anerkennung für sein Werk suchen (z.B. in diesem Forum), aber man muss auch akzeptieren, dass einem nicht jeder auf die Schulter klopfen wird.

In diesem Sinne: Ich denke wir alle können uns einig sein, dass jeder seine eigenen Vorstellungen von Modellbahnbetrieb hat und diese umsetzten möchte. Schließlich soll immer noch gelten: "Erlaubt ist, was gefällt!" und "Geschmäckser sind verschieden!"


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10.03.2014 20:09
#31 RE: Minimax
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Das ist genau das, was ich eigentlich schreiben wollte, nur nicht wusste, wie formulieren. dave, sagt

Der Eisenhans


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11.03.2014 19:25
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#32 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

Nunja, dann äußere ich mich nochmal dazu.

Wenn mir jemand sagt, dass er den sinnvollen oder maximalen Betrieb auf diesem Elaborat anzweifelt, interessiert durchaus eine schlüssige Begründung ("das Bessere ist der Feind des Guten"). Nur weil ein Kreisverkehr im Hundeknochen fakultativ erfolgen kann, ist das doch keine Einschränkung für die übrigen Stationen bzw. den Betrieb restlichen Anlage?

Insbesondere dann interessiert mich diese Begründung, wenn die Person, die es äußert, eine vom Betriebskonzept, den Gleisentwicklungen in den Stationen, den Anschlüssen und der Anzahl an Bedienern eine fast identische Planung selbst öffentlich als Musterlösung vorstellt ("Garagenanlage").

Es geht um kritische Auseinandersetzung (wobei diese sowohl Bestätigung als auch Anregungen zu Veränderungen enthalten kann).

Grüße
Frank


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11.03.2014 20:34 (zuletzt bearbeitet: 11.03.2014 20:40)
#33 RE: Minimax
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Ich glaube da sollte ich mich auch mal äußern!

Zitat von Minimax im Beitrag #32
....eine fast identische Planung selbst öffentlich als Musterlösung vorstellt ("Garagenanlage")

Sind ja wirklich nur marginale Unterschiede:
Auf der einen Seite ein Fiddleyard mit Möglichkeit zur Zugumbildung, beim anderen Plan ein ganz einfacher Schattenbahnhof ohne Möglichkeit irgendwie einen Zug umzubilden und damit die große Welt darzustellen. Mit 5 Gleisen, ohne Zugumbildungsmöglichkeit, dazu für ein Hauptbahnthema ziemlich unterdimensioniert!
Der eine Plan ist linear, folgt PAN, der andere ist nicht linear und fast gar kein PAN!
Der eine Plan hat 36 m freie Strecke, der andere vielleicht maximal 6 Meter?
Bei den einem Plan haben alle Bahnhofe ungefähr die gleiche Längenausdehnung und sind funktional richtig! Beim anderen Plan sind Talheim und Neustadt überhaupt nicht vorbildgerecht. In Neustadt können die den Betrieb einstellen bei einer Drehscheibenstörung. Beim Rangieren muss in Neustadt und Talheim immer in einen Tunnel ausgezogen werden. Der Lokschuppen und die Drehscheibe in Neustadt sind viel zu groß. Auch würden nie Schnellzüge und Durchgangsgüterzuge (mit 01 oder 44er) nach Neustadt fahren! Warum auch? Kurswagen und Nahgüterzug genügen vollauf! Burghausen hat zu geringe Nutzlängen und die 3 Bahnhöfe sind kaum optisch getrennt....
Zitat von Minimax im Beitrag #12
da bisher noch kein konkreter Verbesserungsvorschlag kam, ...

Den Verbesserungsvorschlag Abreißen, Neuplanung habe ich mir am Anfang wegen Rücksicht auf das jüngere Publikum hier verkniffen! Sorry war mein Fehler!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

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11.03.2014 21:22
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#34 RE: Minimax
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OOK

Oh boy!
Hubert, da haste aber zugeschlagen. In der Sache natürlich durchaus richtig, aber so knallhart hätte ich das nicht gesagt. Sei's drum.
Ich hätte es auch gut gefunden, wenn einige weitere sich in diese Diskussion eingeschaltet hätten, dann wäre sie nicht so zum Schlagabtausch geworden. Ich bin ja nicht das Forum.

OOK
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11.03.2014 21:22
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#35 RE: Minimax
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OOK

Ich denke, wir können diesen Strang nun zumachen, oder?

OOK
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11.03.2014 21:32
#36 RE: Minimax
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Zitat von OOK im Beitrag #34
..., aber so knallhart hätte ich das nicht gesagt.

Diplomatie war noch nie einer meiner Stärken ..... Aber wat mut, dat mut!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

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12.03.2014 10:05
avatar  OOK
#37 RE: Minimax
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OOK

Das unrühmliche Ende dieser Diskussion lässt mich mit einem flauen Gefühl im Magen zurück, weshalb ich doch noch einmal das Wort ergreifen will. Im anderen Strang hatte absolute_Null geschrieben:

Zitat von absolute_Null im Beitrag RE: Teambesprechung
Dadurch hat dieses Forum aber wiederum einen gewissen "Ruf".
Laien und Anfänger haben schon fast "Angst" sich hier anzumelden, da sie meinen ihre Ideen würden hier buchstäblich in der Luft zerrissen.
Hat sich dieses Vorurteil hier bestätigt? Nun kann man ja nach über dreißig Hin-und-her-Argumenten nicht davon reden, dass Anfänger (und als solchen sieht sich minimax mit Sicherheit nicht) gleich vom Start weg demontiert werden. Ganz im Gegenteil habe (leider fast nur) ich versucht, argumentativ auf Schwächen der Konzeption hinzuweisen, was ja u.a. der Sinn dieses Forums ist.
Wenn jemand von vorneherein überzeugt ist, dass seine Konzeption absolut wasserdicht und fast schon der Geniestreich ist, dann braucht er die hier nicht einzustellen, sondern kann darüber einen Artikel in der Modellbahnpresse machen. Dass ich minimax versichert habe, wenn seine Konzeption für ihn richtig ist, dann sei das in Ordnung und ich könne ihm das lassen, hat ihm nicht gereicht, er wollte mir eine Art Gütesiegel abringen, das ich aber von meiner Grundauffassung von Betrieb her nicht geben konnte.
Das ist wie gesagt, kein besonders schönes Ende einer Diskussion, muss es aber auch geben dürfen.

OOK
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13.03.2014 12:50
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#38 RE: Minimax
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ich halte es da ganz mit Friedrich dem Großen: "Jeder möge nach seiner Fasson glücklich werden"


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14.03.2014 09:19
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#39 RE: Minimax
Gast
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Pfalzbahn schreibt:

"...sind Talheim und Neustadt überhaupt nicht vorbildgerecht. In Neustadt können die den Betrieb einstellen bei einer Drehscheibenstörung. Beim Rangieren muss in Neustadt und Talheim immer in einen Tunnel ausgezogen werden. Der Lokschuppen und die Drehscheibe in Neustadt sind viel zu groß. Auch würden nie Schnellzüge und Durchgangsgüterzuge (mit 01 oder 44er) nach Neustadt fahren! Warum auch? Kurswagen und Nahgüterzug genügen vollauf! ..."

Genau diese Art von Diskussion ist es, die einen hier im Forum nachdenklich macht.
Woher weiß Pfalzbahn das? Wer definiert das? Wo sind die für die genannten Thesen / Behauptungen zutreffenden Argumente?

Die Frage des Warum sollte gerade mal geklärt werden.

Zu Tunneln an Bahnhofsausfahrten und entsprechenden Drehscheiben in Bahnhöfen könnte ich jetzt auf das Vorbild verweisen, wo es das auch gibt, aber ich lasse das jetzt einfach mal...


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14.03.2014 09:48
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#40 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

OOK schreibt oben:

"...Nun kann man ja nach über dreißig Hin-und-her-Argumenten nicht davon reden, dass Anfänger (und als solchen sieht sich minimax mit Sicherheit nicht) gleich vom Start weg demontiert werden. Ganz im Gegenteil habe (leider fast nur) ich versucht, argumentativ auf Schwächen der Konzeption hinzuweisen, was ja u.a. der Sinn dieses Forums ist. ..."

Leider warte ich noch immer auf Argumente.

Was bisher hier ausgetauscht wurde sind lediglich Behauptungen, die bis jetzt durch Argumente nicht gestützt sind.

Ich verweise dazu auf die Definition dieser Begriffe, die in Lexika oder schnell mal bei Wikipedia nachgesehen werden kann.

Grüße Frank


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14.03.2014 11:53 (zuletzt bearbeitet: 14.03.2014 11:54)
#41 RE: Minimax
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Hallo Frank,

es ist sicherlich nicht schön, wenn ein Entwurf kritisiert wird. Ich habe volles Verständnis für Deinen Unmut. Häufig fließt viel Gehirnschmalz und Zeit in einen solchen Plan.

Eine Drehscheibe am Ende eines Bahnhofs kommt schon vor, das ist richtig. Auch gibt es Tunnel direkt hinter der Bahnhofseinfahrt.

Betrieblich müssen solche Besonderheiten jedoch entsprechend berücksichtigt werden.

Wenn , wie Hubert schrieb, die Drehscheibe ausfällt, muss in einem solchen Fall gewährleistet sein, dass ein Umsetzen oder Lokwechsel dennoch stattfinden kann. Dies kann entweder durch einen weiteren Lokschuppen auf der anderen Bahnhofsseite oder einer Weichenverbindung kurz vor der Drehscheibe gewährleistet werden.
Ansonsten müsste von der nächsten Lokstation eine Ersatzlok kommen bevor ein Zug weiterfahren könnte. E-Loks und Dieselloks benötigen auch keine Drehscheibe. Für Dampfloks sind Behandlungsanlagen nötig. Fehlen diese, müsste eine Lok ggf. zur nächsten Lokstation fahren, um ihre Vorräte aufzufrischen, so dass diese nicht unbedingt als Esatzlok für den nächsten Zug vorgehalten werden kann.

Tunnel sind besondere Gefahrenpunkte. Muss ein Wagen ab- oder angekuppelt werden, um diesen zuzustellen oder abzuholen, ist dies im Dunkeln des Tunnels bei engem Lichtraumprofil fahrlässig.
Rangieraufgaben werden in diesem Fall entweder vor einem Tunnel enden, bis hinter einen Tunnel geführt oder über den anderen Bahnhofskopf bzw. komplett im Bahnhof erfolgen.
Gleiches gilt für einen Viadukt.


Gruß
Joachim


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14.03.2014 12:15
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#42 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

Hallo Joachim,

Vielen Dank! Dies ist der erste Beitrag, der zu erläutern, begründen und zu erklären versucht.

So stellt man sich Diskussionen in einem Forum vor.

Zur Drehscheibe: Ja, das ist natürlich so. Auch ich habe schon mit Schrecken daran gedacht, was mit meinem Betrieb passiert, wenn die Modelldrehscheibe ausfallen sollte...
Trotzdem kennt das Vorbild gerade auch diese Situation. In Thale z. B. enden die Gleise in einer Drehscheibe. Übrigens ein Bahnhof an einer Hauptbahn!
Dort ist eine zudsätzliche Weichenverbindung vorhanden, um den Dieselloks den Betriueb der Drehscheibe zu ersparen. Zu Dampflokzeiten wurden die Dampfloks grundsätzlich gedreht.
Andere Vorbildbahnhöfe weisen ebenfalls Drehscheiben am Kopf auf, ohne zusätzliche Weichenverbindung. Ich müsste nur mal in das Gleisplanbuch von Fromm schauen, dann könnte ich mehrere benennen.

An meiner Drehscheibe befinden sich die Lokbehandlungsanlagen an den Stumpfgleisen. Direkt gegenüber den Bahnhofsgleisen mag es dafür vielleicht keine Vorbildentsprechung gegeben haben, das stört mich aber nicht.

Zum Tunnel an der Bahnhofseinfahrt ein Beispiel:

Der Gehlbergtunnel im Bahnhof Oberhof beginnt direkt am Bahnstzeig. In den Tunnel werden alle Züge vorgezogen, die in der Abstellgruppe die obligatorische Bremnsprobe für die Talfahrt absolvieren müssen.

Ich kann nicht erkennen, für welche Rangieraufgabe Wagen bereits im Tunnel oder auf dem Viadukt abgekuppelt sein müssten.

Sorry, aber ich erkenne da kein Problem.
Sicherlich ist es nicht jedermanns Geschmack, dass die Strecken unmittelbar nach den Bahnhöfen in Tunnel münden und nicht meterlang nachverfolgt werden können. Dies ist ein Manko, was einfach dem geringen Platz und meinem Anspruch an trotzdem einen sinnvollen Betrieb in den Betriebsstellen geschuldet ist. Die Kunst der Landschaftsgestaltung wird es sein, dieses Manko soweit als möglich zu kaschieren.
Um es mal krass auszudrücken: Die Anlage erinnert bei Draufsicht an eines der überladenen Fertiggelände aus dem Regal... das weiß ich schon.

Viele Grüße
Frank


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14.03.2014 18:25 (zuletzt bearbeitet: 14.03.2014 18:26)
avatar  rainbow
#43 RE: Minimax
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Hallo Frank, erstmal auch von mir ein herzliches Willkommen nach diesem etwas unglücklichen Anfang.

Weshalb die Drehscheibe hier wohl auf Unmut stößt: Klar, Vorbildsituationen gibt es, mir fällt spontan Lennep ein. Hier enden immerhin drei Bahnsteiggleise (wahrscheinlich für Züge Richtung Berg. Born und Krebsöge) auf einer Drehscheibe und es gibt noch nichtmal so eine Weichenverbindung wie z.B. im von dir angesprochenen Thale. Wichtige Unterscheide zu deiner Situation: Bei Störungen kann man ausweichend im Vorfeld umsetzen und kommen auch nur Personenzüge vorbei, die, wenn überhaupt, nur einmal umsetzen müssen.

Vielleicht ein willkürliches Beispiel, aber ich bin mir sicher, in den allermeisten Fällen in den Vorbildplänen kann man Ähnliches finden. Denn im Zweifelsfall ist die Drehscheibe immer nur eine Notlösung, die teurer, aufwendiger und störungsanfälliger als eine Weiche ist.

Ein weiteres, damit zusammenhängendes Problem in Neustadt ist der Güterverkehr - ohne ein Bahnsteiggleis zu belegen, ständig über die Strecke auszuziehen und die Drescheibe zu benutzen, komme ich da nicht weiter. Das kann man als willkommene Verkomplizierung oder Betriebshemmnis sehen, aber das ist wohl Ansichtssache (hier wahrscheinlich eher nicht ).

Grüße,
Jan

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14.03.2014 19:21
avatar  ( gelöscht )
#44 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

Hallo Jan,

vielen Dank für deinen Beitrag.

Ok, das zur Drehscheibe gesagte ist einleuchtend, wobei alle Drehscheiben sich auch von Hand bewegen lassen. Diese Kurbelwerke sind sogar bei den Modelldrehscheiben nachgebildet. Da wir ja bei der Modellbahn für Betriebserschwernisse grundsätzlich aufgeschlossen sind, ist dies für mich kein Grund daraus die Forderung nach einem Verzicht abzuleiten.
Für mich war die Drehscheibe am Bahnhofskopf auch deshalb erste Wahl, um ein weiteres Länge benötigendes Weichenfeld einzusparen und gleichzeitig ein angedeutetes BW darzustellen.

Zum Güterverkehr hast du recht. Dafür wären ein bis zwei Gleise mehr eher nützlich gewesen. Aktuell wickle ich ihn über das untere Bahnsteiggleis und das Umfahrgleis ab (Umfahrungen können auch über unbenutzte Bahnsteiggleise erfolgen). Zusätzlich gibt es noch das darunter liegende Aufstellgleis, das am Prellbock endet.

Neustadt an sich ist ja nicht gerade ein großer Bahnhof. Durch die eingleisige Ausfahrt kann auch nur immer eine Zugfahrt erfolgen oder eine Rangierfahrt von einer zur anderen Bahnhofsseite.
Im Prinzip sollten sich sinnvollerweise nur 2 Züge darin aufhalten, obwohl bis zu 4 möglich wären aber dann für grandiose Überfüllung sorgen.
Geschuldet ist die Situation insgesamt dem nur sehr geringen zur Verfügung stehendem Raum, bei gleichzeitigem Anspruch, Eindrücke darzustellen, die einer Hauptbahn wenigstens nahe kommen. (Also die Quadratur des Kreises... )

Da ich noch keinen Fahrplanbetrieb versucht habe, komme ich derzeit sehr gut mit allen Bewegungen zurecht. Eine rangierende Lok kann ja durchaus auch mal auf die Seite genommen werden für eine anstehende Zugfahrt.


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14.03.2014 19:49 (zuletzt bearbeitet: 14.03.2014 19:53)
#45 RE: Minimax
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Zitat von Minimax im Beitrag #39
Woher weiß Pfalzbahn das? Wer definiert das? Wo sind die für die genannten Thesen / Behauptungen zutreffenden Argumente?

Ja genau! Was erlauben sich Strunz... (Giovanni Trapattoni am 10. März 1998)
Tut mir leid aber mit ca. 30 Jahre, ca. 20m Eisenbahnliteratur im Regal und ein paar Gigabyte auf der Festplatte zu dem Thema erlaube ich mir schon manchmal eine Meinung zu haben, die natürlich nicht immer die Wahrhaftige sein muss!
Ich habe genau so viele Argumente gebracht wie es Beispiele zum "maximalen Betrieb" gab! Der Ton macht die Musik!
Tut mir leid dass ich die Vorbilder Thale, Oberhof und Bad Wildungen nicht gleich wiedererkannt habe, aber im Modellbahnkurier 4 (EK-Verlag 4Q/2004) sieht Thale (Güterbahn separat) und Oberhof etwas anders aus! Über Bad Wildungen findet sich Informationen und ein Anlagenvorschlag von Ivo Cordes in MIBA Spezial 53 (ab Seite 66). Tipp: Heiligenhafen hat sogar einen Lokschuppen an der Drehscheibe!
@rainbow hat ja schon einiges geschrieben, ergänzend würde ich jedem mal nur empfehlen in Neustadt einen Güterwagen von einem gerade eingefahren Güterzug in die Abstellgruppe oben "geistig" zu verschieben! Würde so die große Bahn bauen?

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

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14.03.2014 20:14
avatar  rainbow
#46 RE: Minimax
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Ich weiß jetzt leider nicht mehr ganz, wofür dieser Strang genau gebraucht wird: Bist du mit allem zufrieden, brauchen wir ja nicht mehr weiterzureden, umso besser. Willst du ehrliche Rückmeldungen zu deinem Plan oder Verbesserungsvorschläge? Oder bist du eigentlich zufrieden, aber so irgendwie fehlt noch was oder es gibt Probleme?

Noch ein paar ketzerische Fragen: Wieso hat der Bahnhof vier Bahnsteige, wenn du ja weißt, dass er mit zwei Zügen schon gut voll ist? Und warum endet das Aufstellgleis eigentlich am Prellbock und nicht auf Gleis 7?

Grüße,
Jan

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15.03.2014 10:20
avatar  ( gelöscht )
#47 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

!
@rainbow hat ja schon einiges geschrieben, ergänzend würde ich jedem mal nur empfehlen in Neustadt einen Güterwagen von einem gerade eingefahren Güterzug in die Abstellgruppe oben "geistig" zu verschieben! Würde so die große Bahn bauen?

Hallo Hubert,

vielen Dank für deine Einschätzung!

Geplant waren ursprünglich 3 Bahnsteiggleise (2,3,4). Aufgrund der beiden Inselbahnsteige habe ich dann aber Gleis 6 auch am Bahnsteig laufen lassen, obwohl es das Hauptgleis für Güterzüge ist.

Frage:
1. Warum sollte ein Wagen eines gerade eingefahrenen Gz in eine Abstellgruppe (für Verstärkungspersonenwagen) gebracht werden?
Die zu behandelnden Wagen gehen auf ein Aufstellgleis und werden von dort zu den Anschließern oder als Ng weiter befördert.

Lösung: Rangierlok 1 zieht wagen vom Zug ab und drückt sie in Gleis 1. Dort wartet Rangierlok 2 und drückt die Wagen in die Abstellgruppe.

Die Bahn würde heute so manche umständliche Gleisentwicklung der Vergangenheit auch nicht mehr so bauen...

Grüße
Frank


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15.03.2014 10:46 (zuletzt bearbeitet: 15.03.2014 10:47)
#48 RE: Minimax
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Zitat von Minimax im Beitrag #47
Frage:
1. Warum sollte ein Wagen eines gerade eingefahrenen Gz in eine Abstellgruppe (für Verstärkungspersonenwagen) gebracht werden?
Die zu behandelnden Wagen gehen auf ein Aufstellgleis und werden von dort zu den Anschließern oder als Ng weiter befördert.

Lösung: Rangierlok 1 zieht wagen vom Zug ab und drückt sie in Gleis 1. Dort wartet Rangierlok 2 und drückt die Wagen in die Abstellgruppe.

Hallo Frank,

zur deiner Frage: Das Ziel des Güterwagen könnte zum Beispiel belegt sein durch Ladetätigkeit, oder nehme als Ziel den Raiffeisenanschluß!
Richtig erkannt brauchst du für deinen Bahnhof immer 2 Rangierloks gleichzeitig um alle Gleise bedienen zu können, obwohl immer nur eine Lokomotive sich bewegen darf , laut deiner Aussage, bzw. nur eine vom Verkehrsaufkommen ausreichen würde!
Zitat von Minimax im Beitrag #47
Die Bahn würde heute so manche umständliche Gleisentwicklung der Vergangenheit auch nicht mehr so bauen...

Dein Gleisplan ist nur umständlich zu bedienen durch fehlende Weichenverbindungen, eher ein Kennzeichen der heutigen Bahn!
Die alte Bahn hätte eher in ein paar DKWs investiert um das zeit-, maschinen- und personalintensive Rangieren zu vermeiden!

Grüße Hubert

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15.03.2014 12:06
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#49 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

Jan schreibt: (leider bekomme ich das mit dem Einfügen von Zitaten noch nicht anders hin)

"Ich weiß jetzt leider nicht mehr ganz, wofür dieser Strang genau gebraucht wird: Bist du mit allem zufrieden, brauchen wir ja nicht mehr weiterzureden, umso besser. Willst du ehrliche Rückmeldungen zu deinem Plan oder Verbesserungsvorschläge? Oder bist du eigentlich zufrieden, aber so irgendwie fehlt noch was oder es gibt Probleme?

Noch ein paar ketzerische Fragen: Wieso hat der Bahnhof vier Bahnsteige, wenn du ja weißt, dass er mit zwei Zügen schon gut voll ist? Und warum endet das Aufstellgleis eigentlich am Prellbock und nicht auf Gleis 7?"


Hallo Jan,

zunächst zum Aufstellgleis 7: Warum ist es nicht an Gleis 6 vor der Drehscheibe angebunden? Weil die Rangierbewegungen über die Bahnhofseiinfahrt erfolgen. Wagen auf Gleis 6 können mit Hilde der Drehscheibe von Loks umfahren werden, um sie in die Gleise in Richtung der Bahnhofseinfahrt zu bringen.

Jetzt zu Deiner ersten Frage: Was soll das genze hier in diesem Strang überhaupt?

Ich habe mich aus Interesse an der Planung und Gleisplänen und nach Studium des "blauen Buches" von OOK hier im Forum angemeldet, um mein Interessensgebiet zu erweitern. Bei meiner Anmeldung wurde ich in der Begrüßung gebeten, meine geplante / im Bau befindliche Anlage vorzustellen mit Gleisplan und Bildern.
Das habe ich getan. Zu besseren Besprechung sollte ich außerdem die Bahnhöfe benennen. Dann habe ich auch noch ein mögliches provisorisches Anlagenkonzept dazu gestellt, wie die Situation eingebunden sein könnte...

Daraufhin begann ein wildes "Zerreissen" von Elementen dieser Präsentation, die mit der Philosophie der meisten Forumsteilnehmer hier wohl nicht vereinbar ist. So z. B. des zweigleisigen Streckenabschnittes, der nicht sichtbaren Hundeknochenstrecke, die einen Kreisverkehr ermöglicht, und manchem anderen...

Gestört daran hat mich nicht, dass andere Auffassungen geäußert wurden, sondern die Art und Weise wie dies geschah: Anstelle wie du und deine letzten Vorredner mit Erläuterungen, Beispielen und Fakten zu argumentieren, wurden Anfangs ausschließlich Behauptungen und Meinungen in den Raum gestellt und als allein seligmachend betrachtet.

Dieses Verhalten hier im Forum hat mich herausgefordert, den Diskussionsstil hier im Forum mal öffentlich zu hinterfragen und gleichfalls einzelne Elemente meiner Planung ebenfalls mit Beispielen des Vorbild zu belegen, auch wenn diese Ergebnisse im Kreise der hiesigen Diskutanten nicht Zielkonform sind (Bsp. Thale, als Hauptbahnendstation mit 23 m Drehscheibe!).

Ich muss dazu noch sagen (obwohl das an anderer Stelle auch schon von mir geäußert wurde), dass mein Anlegenplan ein reines freelance-Produkt (Fantasieprodukt) ist, ohne den Anspruch irgendeine real existierende Situation auch nur ansatzweise nachzubilden.
Die Anlage soll zum einen "Eindrücke" des Vorbilds vermitteln (vorbeifahrende Züge auf der 2-gleisigen Strecke), zum Anderen am Vorbild orientierte Betriebsabläufe in den Stationen ermöglichen und das in einem sinnvollen Zusammenhang des "Betriebes" vom SBH bis nach Burghausen.
Aufgrund der maximalen Kompromisse, welche unsere kleine Eisenbahn machen muss, um die Große nachzubilden (Radien, Kupplungen, Längenverhältnisse, etc.) habe ich mir erlaubt, meine persönliche "selective Compression" etwas stärker vorzunehmen, als es im Allgemeinen hier im Forum gewünscht wird (z. B. angedeutetes BW an der Drehscheibe, kaum nachverfolgbare Streckenabschnitte, dafür Verdichtete Bahnhofsanlagen auf der gesamten Fläche,...).

Ich beabsichtige in Kürze, wenn ich die Zeit dazu finde, die Betriebsabläufe in den Bahnhöfen hier kurz darzustellen, auch wenn es keinen "alten Hasen" hier interessieren sollte. Aber vielleicht können sich dann die Leser, denen eine ähnliche Diskussionsentwicklung bevorsteht, ein besseres Bild davon machen. Zumindest solange, bis dieser Strang gelöscht wird.

Grüße Frank


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15.03.2014 12:20
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#50 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

Hubert schreibt:
"Dein Gleisplan ist nur umständlich zu bedienen durch fehlende Weichenverbindungen, eher ein Kennzeichen der heutigen Bahn!
Die alte Bahn hätte eher in ein paar DKWs investiert um das zeit-, maschinen- und personalintensive Rangieren zu vermeiden!"

Begrüßen wir nun Betriebserschwernisse auf der Modellbahn oder nicht?
Oder wollen wir diese Betriebserschwernisse nur auf kleinsten Nebenbahnstationen haben?

Das ist genau wie die Frage mit der Drehscheibe am Bahnhofskopf ja oder nein? Natürlich kann die mal defekt sein.
Das kann eine Segmentdrehscheibe im Nebenbahnendbahnhof aber auch. Und eine Weichenverbindung ist auch nicht davor gefeit.
Da im BW Neustadt eine Lokwerkstatt vorhanden ist, wäre der Schaden sicher schnell repariert

Leute, merkt ihr denn gar nicht, dass ihr euch hier alle Argumente immer nur für eure eigene Absicht zurechtlegt? Und jegliches Abweichen von eurer Absicht negiert?

Bei der großen Bahn hat es fast alles gegeben... und von fast allem davon auch Ausnahmen... und wenn da mal irgendwas bisher nicht existierte aber nicht völlig abwegig ist, seis drum! Vielleicht hätte es das Vorbild ja auch noch erfunden, wenn die ganze Entwicklung nicht anders gekommen wäre...


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