Minimax

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15.03.2014 15:12
#51 RE: Minimax
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Sag mal Frank welchen Teil von dem Wort "vorbildgerecht" hast Du nicht verstanden??
Der einzige wo sich hier in die eigenen Tasche lügt bist doch du! Mit gefährlichem Halbwissen und "hätte hätte Fahrradkette" werden hier offensichtliche Mängel ohne wirkliche Erklärung verteidigt! Deine "Anlage" mag vielleicht jugendliche Besucher beeindrucken, aber mit ein bisschen Vorbildkenntnis fällt die Planung erst mal durch! Und wenn die Hardware nicht stimmt brauchen wir uns über die Software sprich sinnvoller Betrieb erst mal gar nicht unterhalten!
Deine Ausführungen zu Thema Drehscheibe zeigen auch das Du die Gleispläne von Thale, Büsum oder Wildbad (übrigsten der einzige in Fromm's Buch Modellbahnanlagen mit Drehscheibe am Bahnsteigende) entweder nicht kennst oder verstanden hast!
Mir ist ehrlich eigentlich ziemlich egal was Du in deinem Keller treibst! Aber für eine reine Selbstdarstellung und Suche nach Lobhudelei einer Pippi-Langstrumpf-Anlage solltest Du die ein anderes Forum suchen!

PS: Auf der einen Seite freelance und der anderen Seite "selective compression" passt aber auch nicht zusammen?
Wobei wenn man unter einer "selective compression" drunter schreiben muss was es sein soll, ist irgendwas etwas schief gelaufen!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

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15.03.2014 16:04 (zuletzt bearbeitet: 15.03.2014 16:04)
#52 RE: Minimax
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Hallo,

ich glaube, dass die Diskussion etwas abdriftet.

Es gibt Foren, in denen wird ein Plan - egal was (es könnten auch Kringel eines 2-jährigen sein) - regelrecht bejubelt.
...und dann gibt es Foren, in denen ein Plan hinterfragt wird.

Wenn man in diesem Forum - welches sich am Vorbild orientiert - einen Plan zur Diskussion stellt, muss man offen für einen Dialog sein und auch in der Lage sein konstruktive Kritik anzunehmen.
Wenn man nicht dafür offen ist bzw. nicht bereit ist Planänderungen zuzulassen, dann sollte man hier keinen Plan zur Diskussion stellen.

...in dem Fall reicht es den Plan in anderen Foren zu zeigen, um dort entsprechende Lobeshymnen zu hören.


Gruß
Joachim


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15.03.2014 21:17
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#53 RE: Minimax
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Hubert schreibt:

"Mir ist ehrlich eigentlich ziemlich egal was Du in deinem Keller treibst! Aber für eine reine Selbstdarstellung und Suche nach Lobhudelei einer Pippi-Langstrumpf-Anlage solltest Du die ein anderes Forum suchen!"

Hallo Hubert,

es tut mir leid, wenn ich dir mit einer der Fragen zu nahe getreten bin, das war nicht meine Absicht!
Ich hoffe allerdings auch, dass dein Angriff auf meine Person nicht bedeutet, dass die Sachargumente ausgegangen sind, man kennt das ja...

Gut, dann will ich mal zum Thema "vorbildgerecht" was sagen. Wir alle kennen ja OOK´s anschauliches Bild der Paradestrecke, auf der zwei Triebzüge im Wechsel aneinander vorbeirauschen, um im Tunnel zu verschwinden und anschließend wieder zurücksausen. OOK bemerkte dazu, dass dies durchaus eine vorbildgerechte Paradestrecke ist, trotz minimaler Gleisentwicklung und ganz ohne Kreisverkehr.

Wir stellen uns jetzt einfach mal zwei Modellbahner vor, die minimalen Platz haben, aber eine absolut "vorbildgerechte" Anlage bauen:
Streckenlänge 2 m, rechts endet das Gleis im Tunnel (SBH, FY) und unter Ermöglichung von PAN endet das Gleis links an einem Bahnsteig (Haltepunkt) am Prellbock. Das ist alles, 2m Gleis.
Auf diesem Gleis verkehrt ein Schienenbus, der "aus der großen weiten Welt" den Haltepunkt anfährt. Er fährt genau nach Fahrplan. Um Betriebselemente einzubauen haben wir Kärtchen, um die sinnvollen Betriebsbewegungen zu begründen: Morgens um 6 Uhr werden 25 Pendler zum nächsten Ort gefahren, um 8 Uhr fahren 67 Schüler,... usw.. Die Bahn wird von 2 Personen bedient, einer ist zuständig für den Haltepunkt, der andere für den SBH. Die Züge werden vorbildgerecht gemeldet.
Mit dieser absolut vorbildgerechten Situation können sich 2 Bediener einen ganzen Betriebstag nicht nur sinnvoll sondern absolut vorbildgerecht beschäftigen!
Es stellt sich natürlich die Frage nach dem "Betriebserlebnis" auf einer solchen Anlage, die nicht mal über eine Weiche verfügen muss.

Wenn ich richtig informiert bin wurde Fremo gegründet, um auf der Modelleisenbahn einen "echten", "vorbildgerechten Betrieb" auf der Modelleisenbahn nachzustellen. Soweit ich weiß, werden dazu in großen Hallen Arrangements aus transportablen Modulen aufgebaut, um quasi ein "echtes" großes Streckennetz mit mehreren Betriebsstellen und echten Entfernungen zu erhalten. Aufgrund zahlreicher Züge, die dort betrieblich bewegt werden, wird eine am Vorbild orientierte Sicherungstechnik / Zugmeldung eingesetzt. Außerdem werden die verschiedenen "Lieferaufträge" anhand von Wagenkarten, etc. vorher geplant.
Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege.

Wenn ich OOK´s blaues Buch richtig verstanden habe, wird genau dieser bei Fremo praktizierte "Betrieb" auch für die kleinste Heimanlage empfohlen. (Extremfall: Umbau von Mini-Fertiggeländen auf den PTP-Betrieb). Anlagen, die nach anderen Prinzipien aufgebaut sind, werden als nicht so vorbildgerecht angesehen. Das wären z. B. Anlagen von Knipper, Rolf Ertmer oder Pit-Peg u. a., da diese Kreisverkehr und andere "Sünden" aufweisen.

Dann schauen wir uns doch einfach mal eine dieser Anlagen an: Da kommt aus einem Tunnel eine Strecke, mündet in einen Bahnhof und verlässt diesen wieder, um in einem Tunnel zu verschwinden. Dass im Hintergrund eine Ringstrecke mit (größerem) SBH steckt, merken wir bei Betrachtung erst, wenn der erste der Züge aus dem SBH erneut aus der gleichen Richtung im Bahnhof einfährt. Aber bevor dies eintritt beenden wir einfach unsere Session. Im Bahnhof findet eine vorbildgerechte Behandlung von Passagieren und Wagenladungen statt, die entsprechend verteilt und wieder gesammelt werden. Was ist daran "vorbildwidrig"???
Man sieht (genau wie beim Vorbild, wenn man von einem Hügel auf den Bahnhof herabschaut) einen Landschaftsausschnitt und den Eisenbahnbetrieb der darauf stattfindet. Frachtaufträge gibt es auch, nur sieht man eben nur den Zugang oder Abgang in dieser einen Station und nicht andere Zielorte (=SBH).

Eine derartig vergleichbare U-Anlage hat z. B. Burghard hier kürzlich zur Diskussion gestellt.

Hmm...dann schauen wir uns doch mal die Anlagen von OOK an, die BAE I bis BAE III.
Alleine an der Entwicklung der räumlichen und streckenmäßigen Ausdehnung der einzelnen Anlagen - die immer größer wurden - lässt sich schon ablesen, dass für einen "Sinnvollen", "vorbildgerechten" PTP-Betrieb, der auch spass machen soll eben gerade doch ein "größeres Streckennetz" mit entsprechenden "Betriebsmöglichkeiten" erforderlich ist.
Letzten Endes hat OOK in seinem Keller seine eigene "kleine Fremo"-Anlage aufgebaut, eben nur nicht mit Modulen, sondern fest installiert, auf der im "kleineren Kreis" (Entschuldigung für diesen Begriff, er bezieht sich auf die Personenzahl, nicht auf die Gleisentwicklung) Betrieb a la Fremo abläuft.

Die Schwierigkeit beim Bau kleiner und kompakter Anlagen ist ja gerade diese, dass eben nicht genug Platz für großzügige Längenentwicklungen von durch die Landschaft laufenden Strecken oder mehreren großen Bahnhofsfeldern zur Verfügung steht, um auf zahlreichen "Betriebsmöglichkleiten" diesen Betrieb auch vorbildgerecht und mit Spass und Abwechslung ablaufen zu lassen.

Und noch mal was zu PAN und der Begleitung von fahrenden Zügen:
Was für eine Funktion hat der "Zugbegleiter"? Wenn es der Lokführer ist, wäre eine Lokkamera vorbildgerechter für die Verfolgung der Strecke aus der Lokführerperspektive (auf einem Bildschirm).
Ich persönlich bin noch nicht mit dem Helikopter hinter Zügen hergeflogen und habe sie aus der Luft beobachtet.
Wenn es ausschließlich um die "vorbildnähe" geht, wäre die oben beschriebene Anlage Knipper etc. die nur konsequent einen Bahnhof zeigt wohl "vorbildgerechter".


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16.03.2014 07:58 (zuletzt bearbeitet: 16.03.2014 07:59)
#54 RE: Minimax
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Hallo Frank,

es gibt so viele Möglichkeiten eine Anlage zu planen und bauen, die vorbildlich sind und auch entsprechenden Spielspaß bieten.
Genauso viele bzw. wohl noch mehr Möglichkeiten gibt es wenn man seiner Fantasie freien Lauf lässt.

Wenn wenig Platz vorhanden ist, gibt es die Möglichkeit entweder eine kleinere Baugröße zu wählen oder aber eben sich zu beschränken!
Auch sollte man überlegen welche Aufgaben die Anlage am Ende erfüllen und wie sie betrieben werden soll.
Hinzu kommen die Must-haves.

Daraus sollte sich der Gleisplan entwickeln, wobei die Kunst letztlich meist in der Beschränkung liegt, da von allen Positionen des Pfichtenhefts zum Planungszeitpunkt zwei unverrückbar sind: der Platz und die Zeit! Alle anderen Punkte können ergänzt, verändert oder gestrichen werden! (Auch die Must-haves!)

Als Anregung können vielleicht meine Entwürfe und Bauaktivitäten dienen. (www.0e-Club-Hamburg.de)

Hier sind drei unterschiedliche Ansätze vorhanden!
Zum einen die Anlage. Diese nutz den Raum weitgehend aus. Ich bin kein Freund von Duckarien und Untergrundspielchen, weshalb die gesamte Anlage auf einer Ebene geplant ist. Der FY wird durch eine Fähre dargestellt, so dass auch dieser Part zum einen vorhanden ist und zum anderen in die Anlage voll integriert ist und komplett durchgestaltet werden kann. Alle Betriebsstellen liegen so, dass man die anderen nicht einsehen kann. Die Strecken zwischen den Betriebsstellen sind zwar kurz, aber durch den Kleinbahnbetrieb mit 25 km/h ist die Fahrzeit dennoch akzeptabel.
Die Anlage kann vollkommen allein betrieben werden. (Es fuhr beim Vorbild nur eine Lok, 4 Zugpaare. In der Erntezeit auch mal ein reiner Güterzug.) Aber, da wir uns vom Club auch - ähnlich wie beim BAE-Club - ab und an bei mir treffen, ist es auch möglich die Anlage mit bis zu 7 Personen (3 Fdl, 1 Zl, 1 Sbf-Bediener, 2 Zugmannschaften) zu betreiben.

Zum anderen gibt es noch die Module mit denen ich auf Reisen gehe. Hier kann ich mit vielen eine große Anlage aufbauen, mich austauschen und Spielen. ([Schleichwerbung an] am 30./31. August 2014 ist der 0e-Club mit einer kleinen Anlage beim MEHEV und 2015 sind wir mit einer etwas größeren Anlage auf der NUSSA. Ich bin jeweils mit Serams dabei ;-) [/Schleichwerbung aus]).

Als letztes gibt es noch ein Rangierspiel, welches mir zum Zeitvertreib dient, autark aber auch angekoppelt an andere Module betrieben werden kann und auf Ausstellungen und Messen unbedarfte an das Thema Betrieb führen kann.

Anlage und Module haben das gleiche Grundthema, so dass die gleichen Fahrzeuge eingesetzt werden können, wobei durch das Thema schon die Fahrzeuganzahl begrenzt ist.

Auch wenn die Beispiele nicht in Dein Konzept passen, sollen Sie als Anregung dienen, damit Du Dir vielleicht mal Gedanken machst, was nach dem Bau mit der Anlage passieren soll und wie sie Betrieben werden soll. Kann sie die Erwartungen erfüllen? Macht es auch noch nach Jahren Spaß mit der Anlage zu spielen?

Es ist möglich mehrere Konzepte und Ideen zu verwirklichen. Dennoch sind Beschränkungen vorhanden und müssen bei einer Planung akzeptiert werden. (...auch bei reinen Kreisel- und Fantasieanlagen).


Gruß
Joachim


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16.03.2014 09:27
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#55 RE: Minimax
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Hallo Joachim,

ja, da hast du nicht nur recht, sondern das sehe ich persönlich genauso.
Nur eben hier im Forum wird es "enger" gesehen.

Letztlich ist der Unterschied einer real nachgebildeten Situation zu einer Fantasieanlage nur der:
im einen Fall "war es so" (mit Abstrichen natürlich), im anderen Fall "hätte es so sein können" (wenn alles trotz fehlendem Vorbild stimmig ist).

Nehmen wir mal zum Beispiel Peters sehr gelungene "Wuthenberg-Ruhlinger Eisenbahn". Sie weist in der Nebenstrecke einen strengen Point-to-Point Betrieb mit PAN und allen anderen Schikanen des blauen Buches auf. Dann gibt es aber da diese Hauptstrecke mit zweigleisigem Kreisverkehr mit nicht gerade üppigen Schattenbahnhöfen für eine Hauptstrecke.

Das stellt man sich als unbedarfter Leser des Forums die Frage: Warum werden hier im Forum alle 2-gleisigen Hauptstrecken mit Kreisverkehr allen anderen Lesern ausgeredet, aber der Ringverkehr dieser Strecke wird wenn überhaupt nur vorsichtig anlässlich eines möglichen Automatikbetriebes hinterfragt?

Nunja, "Es war ja so in Wuthenberg" ist ja total vorbildgerecht. Wutha war eben so.

Ja was denn nun? Blaues Buch oder Vorbildgerecht???

Wo ist da die Logik? Gibt es jetzt doch "genehmigte Kreisverkehre" hier im Forum (vorbildgerecht), obwohl man sie vom Grundsatz ablehnt? (vgl. "blaues Buch")

Mir erscheint die Argumentation, mit der hier Dinge postuliert werden, sehr fragwürdig.
Deshalb sollte man lieber etwas vorsichtiger mit Verurteilungen sein...

Grüße Frank

P.S.: Schöne Grüße an meinen besonderen Freund Hubert


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16.03.2014 12:08
#56 RE: Minimax
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Hallo Frank,

es ist nicht der Kreisverkehr oder der Schattenbahnhof, sondern die gestalterischen und betrieblichen Klimmzüge in Neustadt und die Menge, die auf dem vorhandenen Raum untergebracht wird, die den einen oder anderen etwas nachdenklich machen.


Gruß
Joachim


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16.03.2014 12:39
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#57 RE: Minimax
Gast
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Hallo Joachim,

vielen Dank.
Es geht aber schon länger hier in diesem Strang nicht mehr um meine Anlage, sondern um allgemeine prophetische Auffassungen - oder soll ich sagen inquisitorische Urteile zu Anlagen mit Kreisverkehr o. ä. (vgl. Burghards U).

Vielleicht regen meine oben gemachten Äußerungen ja auch mal zum Nachdenken an, wie die Lektüre des "blauen Buches"
Es gibt eben nicht ausschließlich die "Fremo"-Auffassung von Modelleisenbahn. Und nicht nur Diese ist gut. Sie ist eben nur eine von Mehreren. Und man kann sogar Mehrere auf einer Anlage realisieren (vgl. Peters Wuthenberg-Rhulinger Eisenbahn).

Ich bin mit "meinen" betrieblichen Bedingungen (Pippi-Langstrumpf ), von denen ich hier erfahren habe, dass es vorbildwidrige "Krücken" sind, rundum zufrieden.
Und die mir wohl bekannte Überladung der Landschaft werde ich mittels gestalterischer "Trennkulissen" ansatzweise entschärfen...

Grüße
Frank


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16.03.2014 12:53 (zuletzt bearbeitet: 16.03.2014 12:58)
#58 RE: Minimax
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Hallo mein Freund und Kupferstecher Frank,

leider nur kurz da mein Freizeitmanager etwas anderes beschlossen hat!

Zitat von Minimax im Beitrag #55
Letztlich ist der Unterschied einer real nachgebildeten Situation zu einer Fantasieanlage nur der:
im einen Fall "war es so" (mit Abstrichen natürlich), im anderen Fall "hätte es so sein können" (wenn alles trotz fehlendem Vorbild stimmig ist).

Wäre es stimmig ist es ja "Prototype Freelance" und nicht "Freelance" aus meiner Sicht, wer das anders sieht möge bitte die Hand heben!
Zitat von Minimax im Beitrag #55
Nehmen wir mal zum Beispiel Peters sehr gelungene "Wuthenberg-Ruhlinger Eisenbahn".

Danke für die Blumen, der Basisplan ist ja von mir!
Zitat von Minimax im Beitrag #55
Sie weist in der Nebenstrecke einen strengen Point-to-Point Betrieb mit PAN und allen anderen Schikanen des blauen Buches auf. Dann gibt es aber da diese Hauptstrecke mit zweigleisigem Kreisverkehr mit nicht gerade üppigen Schattenbahnhöfen für eine Hauptstrecke.

Das stellt man sich als unbedarfter Leser des Forums die Frage: Warum werden hier im Forum alle 2-gleisigen Hauptstrecken mit Kreisverkehr allen anderen Lesern ausgeredet, aber der Ringverkehr dieser Strecke wird wenn überhaupt nur vorsichtig anlässlich eines möglichen Automatikbetriebes hinterfragt?

Kleine Korrektur auch Wuthenberg Hbf. selbst entspricht PAN!
Bei der Auslegung des blauen Buches könnten hier noch einige arabische Fundamentalisten lernen! Selbst im blauen Buch gibt es Anlagen mit Kreisverkehr! Dieser Kreisverkehr wird aber bewusst eingesetzt, um einen sinnvollen, vorbildgerechten Betrieb zu ermöglichen!
Die WRE ist ein schönes Beispiel für die Kompromisse die man, wie oben von dir beschrieben, machen muss! Das Ziel einer Anlagenplanung ist es die Anzahl der Kompromisse so klein wie möglich zu halten!
Die Kompromisse bei der WRE sind: Radien, relative kurze Zuglängen und relative wenige unterschiedliche Zuggarnituren im Schattenbahnhof für ein Hauptbahnthema! Aber bei der WRE durchaus aus meiner Sicht durchaus tolerabel da diese nur ein Nebendarsteller ist und ein sinnvoller Betrieb simulierbar ist! Auch gegen eine Teilautomatik wäre hier nichts zu sagen, da sie zum sinnvollen Spiel beitragen kann! Nebenbei zeigt die WRE dass hier keinerlei Berührungsängste mit Hauptbahnthemen vorhanden sind!
Zitat von Minimax im Beitrag #55
Das stellt man sich als unbedarfter Leser des Forums die Frage: Warum werden hier im Forum alle 2-gleisigen Hauptstrecken mit Kreisverkehr allen anderen Lesern ausgeredet, aber der Ringverkehr dieser Strecke wird wenn überhaupt nur vorsichtig anlässlich eines möglichen Automatikbetriebes hinterfragt?

Also nochmal wo wird hier irgendeinem was ausgeredet? Und bezüglich "unbedarft" kein Widerspruch! :-)
Zitat von Minimax im Beitrag #53

Die Schwierigkeit beim Bau kleiner und kompakter Anlagen ist ja gerade diese, dass eben nicht genug Platz für großzügige Längenentwicklungen von durch die Landschaft laufenden Strecken oder mehreren großen Bahnhofsfeldern zur Verfügung steht, um auf zahlreichen "Betriebsmöglichkeiten" diesen Betrieb auch vorbildgerecht und mit Spaß und Abwechslung ablaufen zu lassen.

Endlich rückst du mit deinem Problem heraus! Du kannst dir gar nicht vorstellen, daß man mit vorbildgerecht gestalteten Heimanlagen auf kleinem Raum "Spaß und Abwechslung" haben kann? Warum jetzt die Aufregung, mach deinen Stiefel und gut ist es! Ich kann mir zum Beispiel auch überhaupt nicht vorstellen, wie man bei 2 Meter Strecke Hauptbahngefühle entwickeln kann oder wie man Spass hat wenn der Computer die ganze Anlage steuert und man dumm daneben sitzt!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

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16.03.2014 15:21
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#59 RE: Minimax
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die Gretchenfrage ist wohl die:

Definiert sich der "Betrieb" über die Anzahl unterschiedlicher Wagen, die zugestellt werden

oder

über die Anzahl unterschiedlicher Konzepte (Frachtscheine je Wagenkarte) je Wagen.


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16.03.2014 17:31
#60 RE: Minimax
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Nee, die Gretchenfrage ist: Freelance, Prototype Freelance oder Vorbild!
Für das Erste sind wir unterqualifiziert, aber wir arbeiten daran!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

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16.03.2014 19:08
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#61 RE: Minimax
Gast
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Na, dafür hast du doch jetzt mich


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16.03.2014 20:02
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#62 RE: Minimax
Gast
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Hallo,

da ich angekündigt hatte, wie der Betrieb derzeit abläuft, tue ich das hier mal:

Da die größten Probleme in Neustadt gesehen werden, beginne ich damit.

Gleis 1 ist Stückgut und Postgleis, an dem Laderampen von entsprechenden Wagen bedient werden. Gleichzeitig dient es als Ausziehgleis für die Abstellgruppe 1a-3a, die vorwiegend dem Abstellen von Personenwagen dient, die im Schülerverkehr zu Verstärkungszwecken eingesetzt werden. Außerdem können in Stoßzeiten auch Wagen, die der Bedienung der Maschinenfabrik dienen, hier aufgestellt werden. Das Rangieren in dieser Gruppe kann unabhängig von Fahrten in die Bahnsteiggleise erfolgen, da Flankenschutz besteht.
Gleis 2 ist Bahnsteiggleis und endet am Prellbock ohne Umsetzmöglichkeit. Es dient in erster Linie als Gleis für Personenzüge der Relation Burghausen-Talheim und zurück. GGf. können hier auch Abstellungen erfolgen.
Ist es besetzt werden die Personenzüge auf Gleis 4 abgefertigt. Gleis 3 dient vorwiegend D-Zügen. Auf dem Gleisstumpf 5 werden Kurswagen oder Loks abgestellt.
Gleis 6 benutze ich als Einfahrgleis für Güterzüge (trotz Bahnsteigkante, ggf. Zaun?). Nahgüterzüge, die Burghausen oder Talheim bedienen, fahren meist auf Gleis 7 ein, da sie unmittelbar weiter behandelt werden und Gleis 7 dafür am günstigsten angebunden ist. Gleis 7a mit Lademaß und Waage kann auch als Ausziehgleis benutzt werden, somit besteht wiederum Flankenschutz für die Gütergleise 7-10, so dass auch hier unabhängig von Zugfahrten Rangierbewegungen stattfinden können. Gleis 8 dient als Aufstellgleis für abgehende Wagen für den nächsten Güterzug nach Niederwart (Dg oder wie auch immer man diesen nennt).
Hier können die LStr. mit Rampe 9 u. 10 sowie der Güterschuppen 8a bedient werden. Gleis 7 ermöglich durch seine Anbindung die Bedienung der Gleise 7a und 8a.
Die Loks einfahrender Züge werden vom Zug getrennt und bei Bedarf mit Betriebsstoffen versorgt (Wasser) und gedreht. Reichen die Vorräte zur Weiterfahrt nicht mehr aus, wird die Lok im BW bekohlt und aufgerüstet und durch eine andere im Schuppen bereitstehende MAschine ersetzt.

von einfahrende Güterzügen (Gleis 6) werden die für Neustadt, Talheim und Burghausen vorgesehenen Wagen abgekuppelt und auf Gleis 7 gestellt. Von Gleis 8 werden die zur Weiterfahrt bestimmten Wagen angehängt und der Zug fährt wieder ab.
Die auf Gleis 7 abgestellten Wagen werden nun zu ihren Anschlüssen in Neustadt befördert, die übrigen Wagen mit NG nach Talheim und Burghausen befördert, wo sie ebenfalls an die betreffenden Anschlüsse verteilt werden. Die vom Ng mitgebrachten Wagen werden für den nächsten Güterzug auf Gleis 8 bereitgestellt.
Wie schon an anderer Stelle erwähnt verfügt Neustadt über 2 Rangierloks, wobei sich eine im Bereich des Gleises 1 aufhält, die andere in der Gütergruppe Gleis 7-10.


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16.03.2014 22:04 (zuletzt bearbeitet: 16.03.2014 22:10)
#63 RE: Minimax
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Zitat von Minimax im Beitrag #47
Frage:
1. Warum sollte ein Wagen eines gerade eingefahrenen Gz in eine Abstellgruppe (für Verstärkungspersonenwagen) gebracht werden?
Die zu behandelnden Wagen gehen auf ein Aufstellgleis und werden von dort zu den Anschließern oder als Ng weiter befördert.

Zitat von Pfalzbahn im Beitrag #48
zur deiner Frage: Das Ziel des Güterwagen könnte zum Beispiel belegt sein durch Ladetätigkeit, oder nehme als Ziel den Raiffeisenanschluß!

Zitat von Minimax im Beitrag #62
Außerdem können in Stoßzeiten auch Wagen, die der Bedienung der Maschinenfabrik dienen, hier aufgestellt werden.

Solche Aussagen machen Beiträge richtig glaubwürdig!

Grüße Hubert

"Sir, we are surrounded!" - "Perfect, so now we can attack in every direction!"

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17.03.2014 07:24
#64 RE: Minimax
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Zitat von Minimax im Beitrag #20
die Zeichnungen von mir sind ... nicht Maßstäblich.

@Minimax

Könntest Du einen maßstäblichen Gleisplan erstellen und die geplanten Zuglängen in Zentimetern angeben.

Harald.

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17.03.2014 08:14
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#65 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

Sorry Hubert,

deinen Beitrag habe ich nicht ganz verstanden.
Der Raiffeisenanschluss liegr in Burghausen auf Gleis 2a.

Frank


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17.03.2014 08:22
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#66 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

Hallo Harald,

Nutzlängen Neustadt:
Gleise 3-6 = 160 cm, Gleis 2 = 120 cm, Gleis 7 = 140 cm, Gleise 8+9 = 110 cm, 10 = 40 cm, 7a = 90 cm, 8a = 70 cm, 1a = 100 cm, 2a = 80 cm, 3a = 60 cm, 4a = 40 cm, 5 = 50 cm.

Bisher verwendete Zuglängen: Dg 12-16 Zweiachser (110-140 cm), Ng 5-8 Zweiachser (45-70 cm)

Grüße
Frank


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17.03.2014 08:35 (zuletzt bearbeitet: 17.03.2014 08:39)
#67 RE: Minimax
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@Minimax

Hallo Frank,

kannst Du auch noch die Zuglänge des D-Zugs angeben?

Ich habe nur etwas von 32 Achsen in Erinnerung.

Harald.

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17.03.2014 08:42
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#68 RE: Minimax
Gast
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Hallo Harald,

noch eine Bemerkung dazu: Die Nahverkehrszüge fahre ich von Neustadt "aus der Mitte heraus nach Talheim und Burghausen.
Bei den NG ist das ja unlkogisch, da sonst unnötig Wagen hin und her transportiert werden müssen. Da ist es sinniger zuerst die eine und nach Rückkehr nach Neustadt dann die andere Station zu bedienen...

Grüße
Frank


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17.03.2014 08:44
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#69 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

Hallo Harald,

Der D-Zug hat, wenn ein "schwerer" nachgebildet wird, 5-6 Vierachser, ansonsten 3-4.

Grüße
Frank


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17.03.2014 08:45
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#70 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

Bei den längsten Zügen einschließlich Zuglok sind die Gleise dann ich weiß - vorbildwidrig - "voll".
Aber kürzere Einheiten kann man ja fahren.


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17.03.2014 08:59
#71 RE: Minimax
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@Minimax

Hallo Frank,

drei neue Beiträge von Dir, aber leider noch keine Antwort auf meine Frage nach der Länge eines D-Zuges in Zentimetern.

Harald.

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17.03.2014 13:01
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#72 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

6 D-Zugwagen 1:100 a 26,5 cm = 158 cm + Lok


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17.03.2014 13:01
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#73 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

Die angegebenen Nutzlängen sind die Längen zwischen den Entkupplungsgleisen.


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17.03.2014 14:08
#74 RE: Minimax
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Zitat von Minimax im Beitrag #73
Die angegebenen Nutzlängen sind die Längen zwischen den Entkupplungsgleisen.

Hast Du 37 Entkupplungsgleise verbaut?

Zitat von Minimax im Beitrag #62
die Abstellgruppe 1a-3a, die vorwiegend dem Abstellen von Personenwagen dient, die im Schülerverkehr zu Verstärkungszwecken eingesetzt werden.

Wie sieht Dein Fahrplan zwischen Neustadt und Burghausen aus? Morgens um halb acht müsste der Schülerzug aus Burghausen in Neustadt ankommen und mittags um halb zwei müsste ein Schülerzug wieder nach Burghausen fahren. Wie sieht der Zugbildungsplan für den Personenverkehr zwischen Neustadt und Burghausen unter Berücksichtigung der Personenwagen, die zu Verstärkungszwecken eingesetzt werden, aus?

Harald.

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18.03.2014 08:52
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#75 RE: Minimax
Gast
( gelöscht )

Hallo Harald,

bisher bin ich noch nicht nach Fahrplan gefahren, sondern habe nur Situationen durchgespielt, um zu sehen ob es funktioniert.

Die Anlage ist wie gesagt noch im Bau und Burghausen noch nicht an Neustadt angeschlossen.

Ich stelle mir das so vor:
6.00 Uhr Frühzug für Pendler nach Neustadt, anschließend weiter nach Talheim. Rückkehr nach Neustadt in Gleis 3, Verstärkungswagen für Schülerzüge werden angehängt, Fahrt nach Burghausen und über Neustadt nach Talheim und zurück.

Was mir jetzt schon auffällt, dass das Fahren "aus der Mitte heraus" auf dieser Relation gewisse Nachteile mit sich bringt...
Ursache ist wohl, dass die Anlage ohne Burghausen geplant war. Erst vor einem dreivierteljahr ist mir aufgefallen, dass da ja noch eine Station hinter die Zimmertüre passt...

Nach der Lektüre des blauen Buches war ich der Überzeugung, dass ich zwar über eine Anlage mit herkömmlicher Streckenführung (Hundeknochen) verfüge, die allerdings durch ihre Bahnhöfe "vorbildangenäherten Betrieb" ermöglichen.

Als "Nichteisenbahner", der sich nur mit dem Hobby Modelleisenbahn schon seit 34 Jahren auseinandersetzt und viele Gleispläne gesehen und studiert hat, bin ich der Meinung, dass ich eine "gleisplanoptimierte" Anlage auf meinem kleinsten Raum geschaffen habe. Wenn mir jetzt hier im Forum gesagt wird, dass das nicht unbedingt vorbildgerecht ist (Drehscheibe, Gleise in Neustadt,...), dann steht das so zunächst im Raum.
Solange ich für mich darauf einen sinnvollen Betrieb abwickeln kann, bin ich damit aber gerade noch zufrieden, auch wenn es das Vorbild gerade so eben nicht gemacht hätte.
Ins Zweifeln käme ich dann, wenn ein "sinnvoller Betrieb" auf den Gleislagen nicht möglich wäre.

Grüße
Frank


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