Rangierbahnhof mit Ablaufberg

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09.05.2024 21:54 (zuletzt bearbeitet: 09.05.2024 21:55)
#26 RE: Rangierbahnhof mit Ablaufberg
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Zitat von Gilpin im Beitrag #22
welche Größen wurden in Dresden verwendet? Soll ich mir da quasi einen rotierenden Kessel im Innern einer G vorstellen oder reicht eine der bei Lokmodellen üblichen Schwungmassen?


Schau mal hier:

https://tu-dresden.de/bu/verkehr/ibv/ebl/das-labor/index

(etwas runtersrollen im Zeitraum 1951-54)


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09.05.2024 22:04 (zuletzt bearbeitet: 09.05.2024 22:05)
#27 RE: Schwungmasse bei Lokomotiven
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Zitat von Bonsaibahner im Beitrag #25
Wie würde sich ein Güterzug im Fahrbetrieb damit verhalten?


Genauso wie bei der echten Eisenbahn:

Die Fahrzeugbewegung würde sehr stetig verlaufen ohne schlagartige Änderung der Beschleunigung.

Mit hoher Lokleistung beschleunigt der Zug (für Modellbahngewohnheiten) sehr, sehr langsam. Nach Abschalten der Leistung rollt er gemächlich dahin. Und Abbremsen ließe er sich ohne eine echte Bremse (die also mit Reibung wirklich bremst) gar nicht, der Wagenzug würde die Lok einfach weiterschieben.

Auch mit Abbremsung wäre schnell klar warum das Vorbild z. B. auf 50km/h-Nebenbahnen mindestens 400 m Bremsweg einplant.

Übrigens bräuchten man unbedingt echte Federpuffer, ohne die würde das Auflaufen der Fahrzeuge aufeinander schnell in Schäden und Entgleisungen münden.

Für den Modellbahnbetrieb würden insbesondere Rangiervorgänge sehr, sehr viel länger dauern.


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10.05.2024 10:06 (zuletzt bearbeitet: 10.05.2024 10:17)
#28 RE: Rangierbahnhof mit Ablaufberg
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!
An dieses Bild https://tu-dresden.de/bu/verkehr/ibv/ebl...17ab83f04d.jpeg kann ich mich erinnern, das muss wohl in dem damaligen Artikel des "Modellbahner" gewesen sein, siehe #18.

Mit Hp1-Gruß - Helmut

P. S. (Edit): Zu dem Thema fällt mir noch was ein:

In meiner Anlage #2 (Whisky-Transport zwischen zwei Buden in der Studenten-WG) hatten meine Mitspieler bei einer Session im Zimmer des Entlade-Terminals einen Ablaufberg installiert, um den zeitaufwendigen Rangiervorgang bis zum Verzehr der Ladung zu verkürzen. Die hatten dazu sogar eine Tischplatte ausgebaut, um ein Planum für die Richtungsgleise zu bekommen. Das Ganze war aber - wegen der hier schon aufgeführten Maßstabs/Laufwiderstands/Trägheitsprobleme - kein großer Erfolg, so dass bei der nächsten Session wieder ein vergleichsweise einfacher Endbahnhof auf dem Teppich gebaut wurde.

Gruß Helmut


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