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Design und Kunst
„Au weia!“ dachte ich, als ich neulich friedlich und nichtsahnend durch das Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte schlenderte und auf folgendes Zitat von Kurt Weidemann stieß (von Beruf Grafikdesign-Professor – hat der nicht auch den neuen DBAG-„Keks“ entworfen?...):
„Design ist nicht Kunst. Design ist auch nicht Kunst, die sich nützlich macht.
Design braucht reichlich Objektivität, Kunst ist subjektiv.
Design schließt intelligente Kompromisse, Kunst schließt sie aus.
Design ist auf das Machbare ausgerichtet, Kunst auf Utopie.
Design muss begreifbar und verständlich sein, Kunst nicht.“
Da hat aber jemand ein sehr eingeschränktes Kunstverständnis, findet ihr nicht?
Für unser Forum hier müsste die Frage eigentlich lauten: Kann man mit gutem Design Kunst erstellen? Würde Herr Weidemann das wohl auch verneinen?
Vielleicht ein wenig zu philosophisch, ich wollte euch das nur nicht vorenthalten – schon interessant, wo man überall etwas entdeckt, wenn man an diesem Forum teilhat
,
.
Gruß Nico
Sehr bedenkenswert, nur kann ich mich gerade nicht darauf einlassen, denn heute ist BAE-Bautag. Aber vielleicht reden wir ja beim Tee darüber ....
„Design ist nicht Kunst. Design ist auch nicht Kunst, die sich nützlich macht.
Design braucht reichlich Objektivität, Kunst ist subjektiv.
Design schließt intelligente Kompromisse, Kunst schließt sie aus.
Design ist auf das Machbare ausgerichtet, Kunst auf Utopie.
Design muss begreifbar und verständlich sein, Kunst nicht.“
Kurt Weidemann
Zitat von Nico2
Für unser Forum hier müsste die Frage eigentlich lauten: Kann man mit gutem Design Kunst erstellen?
Ich habe im Grunde kein Problem mit den Abgerenzungsthesen von Kurt Weidemann. Beim jeweils zweiten Teil, wo er etwas über Kunst sagt, habe ich eher mal ein Fragezeichen. Auch Kunst schließt Kompromisse, etwa wenn es um Anpassung an finanzielle Limits oder an die bestellte Rahmengröße eines Bildes geht. Und solange Kunst gemacht wird, ist sie wohl auch machbar.
Wenn ich mich aber auf den jeweils ersten Teil, also das, was er über Design sagt, konzentriere, finde ich das richtig gut. Vereinfacht ausgedrückt: Design muss machbar und begreifbar sein und sich an den Realitäten orientieren. Ein wundervoller Grund-Satz auch für Modellbahn-Anlagen-Design.
Zitat von OOK
Ich habe im Grunde kein Problem mit den Abgerenzungsthesen von Kurt Weidemann. Beim jeweils zweiten Teil, wo er etwas über Kunst sagt, habe ich eher mal ein Fragezeichen.
Stimmt, mit den Aussagen über Design habe ich auch keine Probleme.
Nur die Sache mit der Kunst... wenn ich durch das Design-Museum in der Zeche Zollverein in Essen gehe, ist bestimmt nicht jedes Ausstellungsstück ein Kunstwerk. Einen Platz findet hier, was Funktionalität mit Ästhetik besonders gekonnt verbindet – vereinfacht gesagt. Aber das zu erreichen, ist auch schon eine Kunst - oder vielleicht eher eine Kunstfertigkeit?
Gruß Nico
Das Thema ist mir immer wieder durch den Kopf gegangen, da ich beruflich hin und wieder auch mal mit Künstlern zu tun habe.
Die Aussagen über Kunst von Kurt Weidemann würde ich so verstehen, dass sich Kunst nicht "einsperren" lässt. Kunst ist Frei, immer etwas individuelles, kennt keine Grenzen, kein "so ist es richtig". In Gedanken ist alles vorstellbar, auch das nicht Machbare.
Wenn nun der Künstler seine Kunst in die Realität umsetzen will, dann muß er sich Gedanken machen, was davon reel umsetzbar ist: der zur Verfügung stehende Platz, die Materialien, Statik etc. Aber dass was dann rauskommt ist Kunst.
Bei der Modellbahn könnte man sich in der Fantasie auch eine zur Verfügung stehende Fläche von 1000 x 1000 Metern vorstellen. Was man da alles machen könnte...
Nun muss sich der Modellbahnkünstler oder -designer ja auch Gedanken machen, wie man die freien Gedanken an altbekannten Zwänge des Modellbahnerdaseins anpassen kann: Platz, Geld, Zeit....
Wird dann so gesehen auch ein Kunstwerk gestaltet???
Nach meiner Meinung ist es wahrscheinlich fast immer so, dass freie Kunst sich auch nach Gegebenheiten richten muss, sei es bei einer Modellbahn oder anderswo.
Vielleicht kann gerade dann ein Künstler zeigen, wie kreativ er ist, wenn er mit Hilfe von unbedingt nötigen Kompromissen etwas Besonderes erschafft. Einfach sozusagen etwas verwirklichen zu können ohne Einschränkungen, verlangt bestimmt nicht höchsten Einsatz ab, gerade den künstlerischen. Und ich denke, gerade durch viele sogenannte Notlösungen und besondere Anstrengungen ist schon so manches Überraschende herausgekommen.
Schön ist es für mich, immer wieder zu erleben, wie in meinem Modellbahn-Club Kreativität sofort da ist. Kaum bin ich mit diesen Club-Kollegen in einem Garten mit einem kleinen Hügel, geht es schon los: "Da könnte man sofort eine Zahnrad-Bahn dafür bauen und einiges hinzufügen" und so geht es weiter.
Das finde ich toll, wenn ein Hobby sehr inspiriert, kenne ich das doch selbst aus meinen Musiktätigkeiten. Dann ist man mit Leib und Seele dabei und die Modellbahner sind schon ein besonderes Völkchen. Ich verstehe voll ihre Begeisterung.
Viele Grüße
Ingrid
Chris
(
gelöscht
)
#9 RE: Design und Kunst
Chris
(
gelöscht
)
Hallo Bocklbahn,
Deine Äußerung:
Bei der Modellbahn könnte man sich in der Fantasie auch eine zur Verfügung stehende Fläche von 1000 x 1000 Metern vorstellen. Was man da alles machen könnte...
ist mir nachgegangen, weil Du hier Fantasie und Modellbahn in einem Atemzug erwähnst.
Fantasie würde für mich im Zusammenhang mit Modellbahn bedeuten, dass die realisierte Modellbahnanlage - so groß oder so klein sie sein mag - eingebettet ist in eine sie nahtlos umgebende (Modell-)Welt und daher in ihren Betriebsabläufen über die Begrenzungen der Anlagenkante hinausgeht.
Und die Modellbahn so zu designen, dass die Symbiose aus sichtbarer Realität und angenommener Modellwelt einen optimalen "Spielwert" hat, ist dann die Kunst!

Chris
Zitat von Ingrid im Beitrag #8
Vielleicht kann gerade dann ein Künstler zeigen, wie kreativ er ist, wenn er mit Hilfe von unbedingt nötigen Kompromissen etwas Besonderes erschafft. Einfach sozusagen etwas verwirklichen zu können ohne Einschränkungen, verlangt bestimmt nicht höchsten Einsatz ab, gerade den künstlerischen.
Das genau ist der Grund, warum ich die Brandelschen Werke als ungeeignete Vorbilder für den gemeinen Modellbahner ansehe.
(Totengräberei Archäologische Ausgrabungen sind doch hier kein Vergehen, oder?)
'Kunst' ist einer dieser Begriffe, bei dem es nicht unbedingt sinnvoll ist, eine allgemeingültige Definition anzustreben. Vielmehr wird man je nach Diskurs eine dem Kontext entsprechende Definition postulieren, die auch nur dort nützlich ist, einfach, um keine leeren Begriffe zu verwenden.
Wendet man aber die Definition des Herrn Weidemann im Alltag an, sieht man schnell, dass diese unbrauchbar ist. Inwiefern ist etwa Michelangelos "David" subjektiv, utopisch, unverständlich oder kompromisslos? Hätte ein Designer ihn anders gestaltet? Dargestellt wird - ganz objektiv und so realistisch wie möglich ein Mensch. Dieser ist - Mit Stein und Schleuder - als David begreifbar. Und wer glaubt, bei dem Versuch, eine derartige Statue aus einem Marmorblock zu hauen müsste man sich nicht auf die Vorgaben durch den Stein, die Machbarkeit konzentrieren und dafür Kompromisse eingehen...
Der dargestellte David ist zudem perspektivisch verzerrt, weil er ursprünglich nur aus der Entfernung von unten sichtbar gewesen wäre. Es wurden also auch der Anwendung entsprechende Entscheidungen getroffen, nicht anders, als würde man einen Bratpfannengriff so designen, dass er in eine menschliche Hand passt. Geht man streng nach der gegebenen Definition stellt man also fest, dass das, was man gemeinhin als 'bildende Kunst' kennt, hauptsächlich Design wäre. Kunst der Definition entsprechend gäbe es erst in der Moderne - Impressionismus, Expressionismus, Kubismus, Dadaismus - geht also in die Richtung, wo jemand im Museum steht und sich am Kopf kratzt, weil er nicht versteht, was er da vor sich hat.
Obwohl es den Design-Begriff zumindest in deutscher Sprache noch nicht so lange gibt, ist "Disegno" ein Begriff aus der Kunsttheorie und meint die Idee bzw. den Entwurf. Disegno trennt den Künstler vom Handwerker, ist die geistige Schöpfung, während der Handwerker 'nur' die manuelle Arbeit erledigt. Aber vor 500 Jahren war es noch unmöglich, bloß 'Designer' zu sein, der Künstler musste trotzdem noch sein Handwerk beherrschen - Malerei, Bildhauerei etc. Durch den Fortschritt unserer Zeit änderte sich das,
Ein Designer muss kein Handwerk mehr beherrschen, sondern kann sein 'Werk' in Form von Instruktionen an die Produktion weitergeben. Ein Extrembeispiel wäre ein CAD-Design, welches dann vom Computer via CNC-Maschine umgesetzt würde, so dass ein fertiger Gebrauchsgegenstand aus einem Material entsteht, das der Designer nie angefasst hat. Kurt Weidemann war auch Typograph und erstellte Schriften, musst aber bestimmt nie Glyphen in Bleiblöckchen schnitzen. Mal abgesehen davon, dass es schon den Photosatz gab, wäre diese Aufgabe an einen 'Handwerker' übergeben worden.
Für einen Künstler gelten etwas andere Regeln. Auch der Künstler muss kein Handwerk mehr beherrschen, die Ideen sind das Hauptaugenmerk. Das wird insbesondere in der Konzeptkunst deutlich, aber auch zB. durch Duchamps "Fontäne". Eine an die Wand geklebte Banane wäre regelmäßig ausgetauscht worden, das "Ding" ist ersetzbar, nur die Idee bleibt. Bloß ist es für den allgemeinen Betrachter völlig unverständlich, unter anderem, weil der handwerkliche Aspekt fehlt. "Könnte mein Enkel auch" - ja, freilich, und mit dem Schwert hätte jeder den gordischen Knoten lösen können, und das Ei des Kolumbus ist auch einfach, wenn man den Trick kennt. Aber im Gegensatz zum Design, welches ein klares Ziel verfolgt, steht die Idee bei der modernen Kunst lose im Raum und ist interpretierbar. Gerade dadurch trifft Kunst für sich eine Aussage, welche dem Design fehlt. Wenn man nicht mit diesem Bewusstsein an die Sache herangeht, kann man schwerlich Kunst erschaffen, es braucht also gewissermaßen ein Selbstverständnis als Künstler dafür.
Ich bezweifle ehrlich gesagt, dass Modellbauer mit ihren Anlagen gemeinhin eine Aussage treffen wollen und gezielt ein Kunstwerk herstellen. Künstler mögen Modelleisenbahnen verwenden, aber das Ergebnis wäre nicht vorbildgerecht - ich sah zB. eine Installation, bei der die Bahn selbst nicht sichtbar war, aber im dunklen Raum das einzige Licht abgab und so die Landschaft als Schatten an die Wand warf. Ich halte es aber absolut für möglich, den künstlerischen Aspekt in einer Bahn für vorbildgerechten Betrieb einzubinden, insbesondere im Sinne der Performancekunst. Beispielsweise könnte ich mir eine Anlage vorstellen, welche in einer Performance über 12 Stunden durch die Bahnepochen wandert. Dabei könnten Elemente der Anlage im Betrieb ausgetauscht werden, zB. Bahnhofsgebäude modernisiert, eine Abkürzung durch einen Tunnel geöffnet und die Haltestelle an der Umfahrung aufgelöst und abgerissen, sowie Industriegebäude geöffnet und geschlossen werden. Über Zeit würde der Güterverkehr und der dabei nötige Rangieraufwand abschwächen, Wendezüge machen ein umsetzen der Lok obsolet, und gegen Ende verlassen die letzten Zugführer die Anlage, da die Züge vom Computer gesteuert werden. Dann, wenn kein 'Personal' mehr zugegen ist und die Züge von selber fahren, wird irgendwo einprogrammiert dass zwei Züge in voller Fahrt frontal aufeinanderprallen, das Licht in der Halle geht aus und die Performance endet. Für mich klingt das nach typischer Performancekunst, aber die Anlage selbst wäre - neben vielen zusätzlichen Problemen, die man lösen müsste - auch eine Anlage für vorbildgerechten Modellbahnbetrieb.
Eine andere Idee wäre es, den künstlerischen Aspekt durch das gewählte Thema zu verwirklichen. Wenn auf einer Anlage genannt "Deutschland 2033" eine moderne Lok graue Viehwägen beim Bahnhof Dachau absetzt, diese in ein 'Fabrikgebäude' rangiert werden und anschließend der Rauchgenerator im Schlot eingeschaltet wird, womöglich mit Soundkulisse, kann es nur Kunst sein. Panzer, Waffen und Munition, sowie dafür benötigtes Material werden auf der Anlage transportiert. Irgendwo im Hintergrund wird im Freilichtkino ein Werbevideo der AFDAP gezeigt. Der vorbildgerechte Ablauf des Güterverkehrs kann wie gewohnt durchgespielt werden, die Kunst beißt sich nicht mit dem Designaspekt. (Soll jetzt kein politisches Thema für dieses Forum aufgreifen, sondern bloß als leicht erkennbares Beispiel dienen, weil sich mögliche Interpretationen schon aus der Beschreibung ergeben - egal, wie man dazu steht.)
"Kann man mit gutem Design Kunst erstellen?" - Nein, aber man kann Kunst mit gutem Design erstellen.
~Leartin
Vor sechs Jahren ist dieser interessante Thread versandet, u.a. auch dadurch, dass wesentliche Poster gar nicht mehr an Bord sind. In den Gesprächen zwischen Jürgen und mir taucht die Diskussion immer wieder mal auf, zuletzt befeuert durch das Buch von James Hilton: The Art of Railway Modelling, das wir zusammen in ADJ 17 rezensiert haben.
Wir konnten Hilton ein paar wesentliche Erkenntnisse und Aussagen zum Thema bescheinigen, fanden aber, dass seine "Belege" wenig treffend sind, zum Teil sogar nichtssagend.
Jetzt greife ich mal eine Passage aus dem letzten Post heraus:
Zitat von Leartin im Beitrag #11
Disegno trennt den Künstler vom Handwerker, ist die geistige Schöpfung, während der Handwerker 'nur' die manuelle Arbeit erledigt. Aber vor 500 Jahren war es noch unmöglich, bloß 'Designer' zu sein, der Künstler musste trotzdem noch sein Handwerk beherrschen - Malerei, Bildhauerei etc. Durch den Fortschritt unserer Zeit änderte sich das. Ein Designer muss kein Handwerk mehr beherrschen, sondern kann sein 'Werk' in Form von Instruktionen an die Produktion weitergeben.
So stelle ich mir das bei Anlagen wie das Miwula vor. Derjenige, der die Idee mit dem Karneval in Rio oder dem Autorennen in Monte Carlo hatte, wird das nicht real ausgeführt haben, allenfalls ausgemalt. In einem früheren Post erwähnte ich Brandl, bei dem Idee und Ausführung wohl meist noch in einer Person liegen. Aber Brandl hat die Gleise nicht gelegt, die er da mit Landschaft umgibt. Er hat auch den Gleisplan und das Betriebskonzept nicht entworfen, das der Anlage zugrunde liegt. (Oder irre ich mich da?)
Zitat
Disegno trennt den Künstler vom Handwerker, ist die geistige Schöpfung, während der Handwerker 'nur' die manuelle Arbeit erledigt.
Ist Brandl also doch eher Handwerker als Künstler?
Gruß
Otto
Hallo Otto,
das mit Herrn Brandl muss man denke ich differenziert betrachten, je nachdem wie der Auftrag lautet den er erhält.
Bei der Bahn in der Scheune z. B. wurde Anlagenplanung, Unterbau, Gleisverlegung von Dieter Berteilsmann oder anderen, von ihm beauftragten Dienstleistern gemacht. Brandl hat dann "nur" die Landschaftsgestaltung gemacht. Und auch dafür wird er von Dieter entsprechende Vorgaben gehabt haben da es ja um Prototype-Modelling zu einer ganz gestimmten Epoche ging. Ich weiß dass Dieter ein riesiges Archiv mit Bildern und Dokumenten der entsprechenden Vorbildörtlichkeiten hat. Man könnte also sagen dass Brandl dort ein Handwerker war der eine Auftragsmalerei nach ganz engen Vorgaben erstellt hat.
Bei anderen Aufträgen ist er viel freier, manchmal liegt auch die Konzeption und Planung der Anlage bei ihm. Dann ist er "freier Künstler" und die Anlage komplett Ergebnis seiner Kreativität.
Grüße,
Sebastian
Nur dort, wo Brandl frei von Vorgaben eines Auftraggebers eine Modellbahnanlage konzipiert, hat er überhaupt die Chance vom »Handwerker« zum »Künstler« zu werden. Die Ausführungen von Leartin beschreiben ganz gut die Unterscheidung:
Zitat von Leartin im Beitrag #11
Geht man streng nach der gegebenen Definition (von Herrn Weidemann) stellt man also fest, dass das, was man gemeinhin als 'bildende Kunst' kennt, hauptsächlich Design wäre. Kunst der Definition entsprechend gäbe es erst in der Moderne - ...
Hier gehe ich nur bedingt mit, weil der Kunstbegriff dynamisch ist und sich in der historischen Entwicklung verändert. War Fotografie in der Anfangsphase ein reines Handwerk, wurde es nach und nach (von Man Ray über Laszlo Moholy-Nagy und Umbo bis zu Bernd und Hilla Becher und David Hockney) zur international anerkannten Kunst. Dennoch stimmt die Kernaussage, dass in der Moderne die Abgrenzung leichter nachvollziehbar ist.
Entscheidend für den Kunstaspekt ist nicht die handwerkliche Umsetzung, sondern das Konzept und die Idee dahinter und die Vermittlungsabsicht. Und dafür reicht es nicht aus, eine vorgegebene Realität mit größtmöglicher Akribie zu schrumpfen:
Zitat von Leartin im Beitrag #11
Für einen Künstler gelten etwas andere Regeln. Auch der Künstler muss kein Handwerk mehr beherrschen, die Ideen sind das Hauptaugenmerk. Das wird insbesondere in der Konzeptkunst deutlich, ... (...) Aber im Gegensatz zum Design, welches ein klares Ziel verfolgt, steht die Idee bei der modernen Kunst lose im Raum und ist interpretierbar. Gerade dadurch trifft Kunst für sich eine Aussage, welche dem Design fehlt. Wenn man nicht mit diesem Bewusstsein an die Sache herangeht, kann man schwerlich Kunst erschaffen, es braucht also gewissermaßen ein Selbstverständnis als Künstler dafür.
(...)
Ich bezweifle ehrlich gesagt, dass Modellbauer mit ihren Anlagen gemeinhin eine Aussage treffen wollen und gezielt ein Kunstwerk herstellen.
Mit letzterem hat Leartin bezogen auf die Mehrzahl der »gemeinen« Modellbahner sicherlich recht. Aber die Ausschließlichkeit, die seine Formulierung suggeriert, teile ich nicht.
Die Ideen, die er in seinen letzten beiden Absätzen für künstlerisch-akzeptable Modellbahnszenarien formuliert, sind interessant, aber sehr einseitig durch Performancekunst und Dystopien geprägt. Ich gehe davon aus, dass es bei »normalen« Modellbahnen möglich ist, Kunstwerke zu schaffen, wenn es gelingt, über die Miniaturisierung hinaus eine neue, ungewöhnliche Interpretation der Wirklichkeit zu erzeugen – sozusagen die Wirklichkeit neu zu erfinden.
Ob Brandl letzterem gerecht wird, oder ob er nur »Miniaturisierungen« von Realität erzeugt? – Ich kenne nicht genug Brandl-Anlagen im Detail, um das zu entscheiden.
Gruß --- Jürgen
Mein (inzwischen verkauftes) Modellbahnprojekt: »Innerstetalbahn«
Meine Shop-Website Jaffas-Moba-Shop.de
Einer, der an dieser Grenze entlanggeht, ist Jörn Pachl (ja, der Jörn Pachl - Univ.Prof. für Eisenbahnwesen) - siehe http://www.joernpachl.de/modellb.htm.
H.M.
In Post #14 schrieb Jürgen (@jaffa) bereits vom "Handwerker" zum "Künstler". Ich würde eine gut gestaltete Modell-Eisenbahn als "Kunsthandwerk" bezeichnen, als Verbindung von Handwerk und Kunst. Dabei verwende ich die Begriffe gemäß ihrer Definitionen in Wikipedia:
Wikipedia: Kunst
"Das Wort Kunst (lateinisch ars) bezeichnet im weitesten Sinne jede entwickelte Tätigkeit von Menschen, die auf Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition gegründet ist. Im engeren Sinne werden damit Ergebnisse gezielter menschlicher Tätigkeit benannt, die nicht eindeutig durch Funktionen festgelegt sind."
Wikipedia: Kunsthandwerk
"Kunsthandwerk steht für jedes Handwerk, für dessen Ausübung künstlerische Fähigkeiten maßgebend und erforderlich sind. Die Produkte des Kunsthandwerks sind in eigenständiger handwerklicher Arbeit und nach eigenen Entwürfen gefertigte Unikate (Autorenprodukte)."
Auch wenn ein Werk für einen konkreten Zweck geschaffen wird (z.B. eine Anlage als Kulisse für die Modell-Eisenbahn und um die Immersion zu erhöhen), so kann durch die Feinheit und Qualität der Ausführung etwas eigenes entstehen was darüber hinausgeht, und von den Fähigkeiten des Erschaffers zeugt.
Beste Grüße,
Hendrik
Mein Kunstverständnis
ist vielleicht etwas antiquiert, aber für mich kommt Kunst immer noch von Können, um diesen blöden Spruch mal zu zitieren.
Für mich besteht ein Kunstwerk nicht nur aus der Idee, sondern auch aus der Geschicklichkeit und dem Aufwand, der in seine Produktion investiert wurde.
Denn das ist das, wofür ich dem Künstler Respekt zolle.
Eine komplette Anlage zu entwerfen würde ich also als Design einstufen, der Modellbau danach ist in vielen Fällen tatsächlich Kunst. Herrn Brandl würde ich also durchaus als bildenden Künstler bezeichnen.
Wobei seine Arbeit auch viel Design enthält. Denn er hat zwar nicht die Anlage im Raum, oder die Bahnhöfe designed, aber jeden Baum, jede Wiese, jeden Bachlauf hat er entworfen, quasi als hundertfache Mikro-Designvorgänge.
Vielleicht kann ja jeder seine Grenze zwischen Design, Kunst und Handwerk in folgendem Koordinatensystem legen:
Einerseits nach dem Detailgrad der Entscheidung, also grob = Komposition des Bildes zu fein = ein einzelner Pinselstrich. Denn auch hier muss der Künstler ja ganz viele kleinste Entscheidungen treffen, über Länge des Pinselstrichs, Farbmenge, Farbe an sich usw.
Auf der anderen Achse die Frage, wer diese Entscheidungen trifft. Wenn ich ein Malen-nach-Zahlen-Bild ausmale, dann folge ich Pinselstrich-genauen Anweisungen. Ich habe also Anweisungen ausgeführt, um ein Kunstwerk zu erschaffen, aber ich habe mir diese Anweisungen nicht ausgedacht. Das war der Graphiker vom Verlag. Damit ist er der Künstler, und ich höchsten ausführender Handwerker.
Einen Kunststoffbausatz zusammenzusetzen ist zum Beispiel noch keine Kunst, ihn nach eigenen Vorstellungen zu patinieren allerdings schon.
Ein anspruchsvoller Modellbahner ist also erst Designer, dann Künstler, und dann Dramatiker, wenn er auf der Bühne den Fahrplan aufführt.
So viel vom Kunstverständnis in der Kaffeepause
Gruss
Alex
Hallo Alex, wie du schreibst, ist dein Kunstbegriff vermutlich etwas aus der Zeit gefallen:
Zitat von Fischkopp im Beitrag #17
Für mich besteht ein Kunstwerk nicht nur aus der Idee, sondern auch aus der Geschicklichkeit und dem Aufwand, der in seine Produktion investiert wurde.
Denn das ist das, wofür ich dem Künstler Respekt zolle.
Denn danach wären z.B. Claes Oldenburg mit seinen Großskulpturen (Idee/Entwurf von ihm, die gesamte Realisierung erfolgt unter seiner Regie in Werkstätten von Handwerkern) oder Christo z.B. mit seiner Reichstagsverpackung (bei der er bei der konkreten Umsetzung vermutlich kein einziges Mal selbst Hand angelegt hat) keine Künstler, denen du »Respekt zollen« kannst. Heißt das im Umkehrschluss, dass du der Idee, der Phantasie, dem Entwurf des Künstlers keinen oder zumindest keinen größeren Wert zugestehst?
Natürlich gibt es nach wie vor viele Künstler, die mit einem hohen Maß an »Kunstfertigkeit« ihre Werke auch eigenhändig realisieren. Aber diese Fähigkeiten, oder meinetwegen auch das Kunsthandwerkliche – wie Hendrik schreibt – muss man unbedingt vom schöpferischen, konzeptionellen Teil des Künstlers unterscheiden, sonst landet man unweigerlich in einer Sackgasse.
Deiner Unterscheidung zwischen »Design« und der Realisierung danach, die »in vielen Fälllen tatsächlich Kunst« sei, kann ich absolut nicht folgen (s.o. > Kunsthandwerk).
Sicherlich sind die Grenzen zwischen den verschiedenen Aspekten unscharf und ungenau; ein Koordinatensystem, in dem man Aspekte verorten und gewichten kann, wäre vielleicht hilfreich. aber die Koordinaten müssten andere sein als die von dir benannten.
Ob die Patinierung eines Kunststoffbausatzes »Kunst« ist, wage ich ebenfalls anzuzweifeln: Ich bewundere wie du auch gelungene Patinierungen – die fallen für mich aber wiederum unter den Begriff von Fähigkeit und (Kunst-)Fertigkeit.
Gruß --- Jürgen
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Zitat von jaffa im Beitrag #18
Natürlich gibt es nach wie vor viele Künstler, die mit einem hohen Maß an »Kunstfertigkeit« ihre Werke auch eigenhändig realisieren. Aber diese Fähigkeiten, oder meinetwegen auch das Kunsthandwerkliche – wie Hendrik schreibt – muss man unbedingt vom schöpferischen, konzeptionellen Teil des Künstlers unterscheiden, sonst landet man unweigerlich in einer Sackgasse.
Ich muss mich an einer Stelle korrigieren bzw. die Sache differenzierter darstellen: Da ich selbst künstlerisch in einem Bereich arbeite, wo der gesamte Prozess von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt in meiner eigenen Hand liegt, ist es eher die Regel als die Ausnahme, dass ich mich vom Prozess und dem bisher Sichtbaren inspirieren lasse und nicht eine anfängliche Idee »nur noch« umsetze, sondern meinen Intuitionen folgend die ursprüngliche Idee sich weiter entwickelt und verändert. Das wäre also ein Paradebeispiel für eine Arbeitsweise, in der der künstlerische Teil und der handwerkliche eng verwoben sind.
Gruß --- Jürgen
Mein (inzwischen verkauftes) Modellbahnprojekt: »Innerstetalbahn«
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In dem erwähnten Buch von James Hilton zitiert der Autor die Definition von art im Oxford English Dictionary: "The expression or application of human creative skill and imagination, typically in a visual form such as painting or sculpture, producing works to be appreciated primarily for their beauty or emotional power."
In diesen wenigen Wörtern steckt sehr viel drin: Die Anwendung von skill (Geschicklichkeit, Fähigkeit, Können) und imagination (Vorstellungskraft); und die Ergebnisse werden geschätzt auf Grund ihrer Schönheit (was auch immer das ist - ein Diskussionspunkt für sich) und ihrer emotionalen Kraft. Und das scheint mir der wichtigste Begriff, weil er Hiltons ganzes Buch zusamenfasst.
Um welche Emotionen geht es? Um die des Schaffenden oder um die des Betrachters? Um beide.
Soviel als Basis für weiteres Nachdenken und Hinspüren.
Gruß
Otto
#21 RE: Design und Kunst
Liebe Künstler,
der Kunstbegriff hat sich ja in der Malerei entwickelt. Von der gegenständlichen Darstellung ging es (stark vereinfacht gesagt) hin zur abstrakten Malerei. Das wäre für die Modellbahn als Kunstform problematisch. Aber: Jede Verfremdung der Realität, die dazu da ist, es stimmig aussehen zu lassen, ist ja eine bewusste Handlung. Ein Beispiel sind Kurvenradien, selektive Kompression usw. Und am Ende ist Kunst das, was andere als Kunst akzeptieren.
Die Modellbahnerei begann bei mir vor langer Zeit mit dem Malen von Eisenbahnbildern, dann wurde es dreidimensional. Somit war das für mich immer künstlerische Betätigung. Ob das jemand anders auch so gesehen hat, weiß ich gar nicht…
Gruß
Thomas
Erlauben Sie mir, noch einen weiteren Blickwinkel einzubringen.
Ich denke, dass Lance Mindheim hier ebenfalls einen wertvollen Beitrag leisten könnte, wenn ich mich auf sein Buch aus dem Jahr 2018 mit dem Titel „Model Railroading as Art” stütze.
Es enthält unter anderem folgenden Absatz: Alles geht zurück auf den Grund, warum wir dieses Hobby überhaupt betreiben. Ja, bewusst wissen wir, dass wir Spaß daran haben, unsere Modelle zu bauen und zu betreiben, aber auf einer tieferen Ebene liegt der wahre Grund dafür tief im Unterbewusstsein verborgen. Wir wollen uns mitreißen lassen. Wir wollen an einen Ort und in eine Zeit versetzt werden, die Emotionen wecken. Wir wollen eine Erfahrung machen. Wir wollen das Gleiche, was uns der Anblick eines Lieblingsgemäldes, einer Skulptur oder eines architektonischen Meisterwerks vermittelt. Halten Sie inne und denken Sie darüber nach. Wir sprechen hier von Kunst.
Man könnte sagen, dass ein Kunstwerk eine Seele hat. So kann man auch unsere Modellwelt betrachten. Auf der einen Seite steht das Bauen und auf der anderen Seite der künstlerische Aspekt einer Modelleisenbahn, wenn es geht um:
• Einheit und Vielfalt;
• Ausgewogenheit;
• Betonung und Schwerpunkt;
• Maßstab und Proportionen.
Ich würde behaupten, dass es sich durchaus um Kunst im Sinne der Erweckung von Emotionen durch die Inspiration des Hobbykünstlers / Modeleisenbahner und seines Werks handelt.
Gruß
Hidde
Sehr schön, Hidde, dass du dieses Buch von Lance Mindheim hier ins Gespräch bringst. Es ist mir wohlbekannt, und ich habe es schon vor Jahren (in ADJ 2) rezensiert. Und in dieser Rezension einen anderen Passus zitiert als den, den du hier einbringst, jedoch mit ähnlicher Aussage (und z.T. überlappend):
"
Zitat
Ich habe herausgefunden, dass Modellbahn kein Hobby ist. Sie geht viel tiefer. Was wir tun, liegt mehr auf der Linie von Kunst als von Hobby. Modellbahn ist eine einzigartige Mischung von Anschauen von Gemälden oder Skulpturen oder Meisterwerken der Architektur und dem eines Films. Wir sind darauf aus, das gleiche Erlebnis zu haben wie wenn wir Kunst anschauen. Wir wollen hingerissen werden, inspiriert und emporgehoben.
Wenn du nach einem harten Arbeitstag in deinen Anlagenraum gehst und einen Regler schnappst und mit deiner Modellbahn in Interaktion gehst, dann betrittst du eine andere Welt und dein Geist fliegt. Du wirst genauso entführt wie von einem perfekt gemachten Film.
"
Wo diese Parallelen sind, wäre noch genauer zu untersuchen. Das tut Mindheim nicht, aber er schreibt ja auch über ein anderes Thema: Anlagen-Design, ohne aber explizit zu benennen, was ich imDesignprozess tun muss, damit der Betrachter anschließend hingerissen ist. Das hat den Vorteil, das wir da selber unbeeinflusst drüber nachdenken können.
Gruß
Otto
Zitat von Fischkopp im Beitrag #17
für mich kommt Kunst immer noch von Können,...
Für mich besteht ein Kunstwerk nicht nur aus der Idee, sondern auch aus der Geschicklichkeit und dem Aufwand, der in seine Produktion investiert wurde.
Ich sehe es um eine Nuance anders als Jaffa und gehe mit deinem Argument recht einig, mal abgesehen vom "Aufwand". Hier passt auch, was ich in meinem Essay Kann eine Modellbahnanlage Kunst sein? im originalen Blauen Buch schrieb:
Zitat
Eine Modellbahn-Anlage kann sehr wohl ein Kunstwerk sein und der Erbauer demnach ein Künstler. Eine Voraussetzung ist, dass der Erschaffende nicht dilettiert, dass er sich so viele Kenntnisse über sein Sujet und so viele zum Thema gehörenden Fertigkeiten wie möglich aneignet und dass er planvoll zu Werke geht.
Dilettieren ist das Gegenteil von Können. Da sind wir uns wohl einig.
Gruß
Otto
Meine Anlage sehe ich nicht als Kunstwerk.
Dafür bin ich Dilettant, nämlich kein Profi wie Brandl sondern Laie, aber auch kein besonders ambitionierter.
Wikipedia sagt dazu:
Ein Dilettant (von italienisch dilettante, Partizip Präsens aus dilettarsi, wie italienisch dilettare, „jemanden begeistern/erfreuen; liebhaben“, von lateinisch delectari „sich erfreuen“, „sich ergötzen“)[1] ist ein Liebhaber einer Kunst oder Wissenschaft, der sich ohne schulmäßige Ausbildung und nicht berufsmäßig damit beschäftigt.[2] Als Amateur oder Laie übt er eine Sache um ihrer selbst willen aus, also aus Interesse, Vergnügen oder Leidenschaft und unterscheidet sich somit von einer Fachperson. Dabei kann er vollendete Kenntnisse und Fertigkeiten erlangt haben; solange er die Tätigkeit (als „Liebhaberei“) nicht beruflich bzw. für seinen Lebensunterhalt ausübt oder keine anerkannte einschlägige Prüfung bestanden hat, gilt er als Dilettant.
Ehrlich gesagt, erschließt sich mir nicht, warum eine Modellbahnanlage Kunst sein sollte. In Dortmund gibt es einen Museumsdirektor, der einmal im Monat Bilder qualitativ begutachtet. Sein Hauptkriterium dabei ist, ob es sich um einen akademisch gebildeten Urheber handelt. Wenn nicht und das Bild ist trotzdem gut, sollte man sich einfach daran erfreuen, es ist aber für den Kunstmarkt wertlos. Gibt es einen Kunstmarkt für Modellbahnanlagen? ich glaube nicht. Auch wenn Auftragsarbeiten der Profis B. Stein oder J. Brandl vom Finanzamt als Kunst eingestuft werden, einmal fertiggestellt gibt es keinen Markt dafür. An der Größe kann es nicht liegen, auch für kleine transportable Anlagen gibt es keinen Markt. Mobile Kunst, die keiner kaufen will?
Offenbar halten Nicht-Modellbahner Modellbahnanlagen nicht für Kunst.
Gruß von Ruhr und Nette
Hans
mein Video-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCzNi2p1SkNYVxc1_1mJJhhA
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- VIII.3. Der Mensch Modellbahner
- VIII.4 Was macht eine gute Anlage aus? Identität (ausgen. Fahrzeuge)
- VIII.5. Identität durch Fahrzeuge
- VIII.6. Was macht eine gute Anlage aus? PAN, das Prinzip der absoluten...
- VIII.7. Was macht eine gute Anlage aus? Die Illusion von Entfernung
- VIII.8. Atmosphäre
- VIII.9. Anschluss an die Welt
- VIII.10. Die Fensterbachtal-Bahn (dunkelblaues Buch)
- IX. Von reinem Unterhaltungswert und Sonstiges
- IX.1. Sammelgleis
- IX.2. Modellbahn-Ausstellungen und Messen
- IX.3. Anekdoten, Witziges, Gluschtiges, Tschast for Fann
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