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Gleiswendel Radius ?
#2 RE: Gleiswendel Radius ?
Zitat von STBR im Beitrag #1
Frage an die H0m-Praktiker:
Welcher betriebssichere Mindestradius ist für Gleiswendel in H0m zu empfehlen ?
Nach Jürgens Vorstellung seiner Innerstetalbahn bin ich für mein Projekt doch an's Überlegen gekommen....
Zitat von STBR im Beitrag #3
Ich habe es schon befürchtet, aber damit ist das Thema bei mir eigentlich durch!
Hatte auf Streckenverlängerung spekuliert läßt sich aber bei diesem Durchmesser nicht sinnvoll einbauen.
Hallo Stefan,
anscheinend haben wir leider im Moment keinen H0m-Pratiker im Forum! Aber ich würde die Flinte nicht gleich ins Korn werfen! Du hast leider nichts über deine Randbedingungen geschrieben! Wenn Du durch den Wendel mit Rollböcke, vierachsigen Normalspurwagen und Kadeekupplungen willst, da sind die von @Weichen-Walter genannten 60 bis 70 cm bestimmt nicht verkehrt! Ist allerdings der Rollbockverkehr bis Hasserode beschränkt und käme der Wendel danach, oder Du benutzt Rollwagen anstatt Rollböcke, würden wahrscheinlich auch der von Weinert genannte Mindestradius von 330 mm genügen!
Oder halt: Versuch macht klug!
Grüße Hubert
#5 RE: Gleiswendel Radius ?
Hallo Hubert,
sicher kann auch der 330mm Radius befahren werden. Aber Stefan schreibt von einer Wendel, deshalb sollte man die dabei entstehende Steigung nicht vernachlässigen.
R 330 /ca. 2m Umfang
inkl. Unterbau sollten 8 cm Höhengewinn nötig sein, das wären dann 40 o/oo Steigung, also schon mächtig viel!
Gerade wenn Kleinserienmodelle mit viel MS und wenig Kunststoffanteil gefahren werden ist da bald die Lastgrenze erreicht.
Sehe ich auch so. Otto hat vor dem Bau der Pyritbahn (mit mir als Meßgehilfe) die Maximalsteigung mit einer einfachen Versuchsanordnung erprobt. Leider haben wir beide nicht daran gedacht, vor dem ersten Auftritt eine Wasserwaage einzustecken. Weil die Anlage nicht eben stand, war sie Steigung größer als errechnet. Ich legte daraufhin eine Münze auf die Lok, und sie kam dann doch noch über den Berg.
Herbert
Die Frage nach dem Radius sollte man in Zusammenhang mit der Steigung diskutieren, die in engen Kurven problematischer ist als auf geraden Strecken. Denn es zwingt dich ja niemand, den Wendel wirklich als Kreis zu bauen. Ich habe bei mir Ovale gebaut, um die Strecke pro Umdrehung zu vergrößern. Denn auch bei mir war der darstellbare Radius auf 280 mm begrenzt. Letztendlich habe ich dadurch eine Strecke von gut 2 m pro Umdrehung und bei 6 cm Höhengewinn pro Umdrehung eine Steigung von knapp 3 Grad.
Wenn nur die Anlagentiefe nicht aber die Schenkellänge das Problem ist, dann wäre es theoretisch möglich, einen Wendel zu bauen, bei dem die Steigung in den Kurvenradien nahezu Null ist und lediglich auf den geraden Strecken Höhe gewonnen wird. So extrem braucht man aber vermutlich nicht zu planen, sodass ich mit Hubert sagen würde: Austesten, wieviel Steigung z.B. bei 330 mm Radius problemlos befahrbar sind (1 Grad? 1,5 Grad? 2 Grad?) ... und dann einen ovalen Wendel konzipieren, der die wesentlichen Steigungen in die Geraden verlegt.
Gruß --- Jürgen
Mein (inzwischen verkauftes) Modellbahnprojekt: »Innerstetalbahn«
Meine Shop-Website Jaffas-Moba-Shop.de
#8 RE: Gleiswendel Radius ?
Zitat von jaffa im Beitrag #7
...Wenn nur die Anlagentiefe nicht aber die Schenkellänge das Problem ist, dann wäre es theoretisch möglich, einen Wendel zu bauen, bei dem die Steigung in den Kurvenradien nahezu Null ist und lediglich auf den geraden Strecken Höhe gewonnen wird....
Gruß --- Jürgen
Hallo Jürgen,
von dieser Lösung würde ich eher abraten. Denn sie führt unweigerlich an jedem Übergang Gerade (mit Steigung) - Kurve (ohne Steigung) zu einem Knick in der Trasse. Eine Wendel hätte folglich zahlreiche solcher Knicke.
Der Betrieb auf so einer Wendel dürfte wohl nicht sehr zufriedenstellend funktionieren.
Hallo Peter,
ich weiß nicht, wie du Wendel zu bauen pflegst. Ich baue sie in der erprobten Art mit überlappenden Trapezbrettchen und Gewindestangen. In meinem Fall also zwei überlappend verleimte Sperrholzschichten von je 4 mm Stärke. Wie man da einen Knick hineinbekommen soll, ist mir ein Rätsel.
Nun ist bei meinem Vorschlag natürlich kein übergangsloser Steigungswechsel gemeint, sondern man justiert mit den Muttern auf den Gewindestangen die Steigung so, dass sie jeweils in den 180-Grad-Kurven geringer wird. Wie groß die Differenz zwischen Kurvenstrecke und Gerader ist bzw. sein kann, wäre auszutesten und ist vermutlich auch von der Länge der Geraden abhängig.
Im Prinzip habe ich genau das bereits bei meinen Wendeln praktiziert ... wenn auch ohne exaktes Messen, sondern mit Try and Error, so dass ich dir keine genaue Antwort zur Neigungsdifferenz geben kann. Aber immerhin kann ich dir bestätigen, dass der Betrieb auf so einem Wendel nicht nur zufriedenstellend, sondern sehr gut funktioniert.
Gruß --- Jürgen
Mein (inzwischen verkauftes) Modellbahnprojekt: »Innerstetalbahn«
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Hallo zusammen und vielen Dank für Eure Hinweise!
Das "Mindestradienblatt" von Weinert kannte ich nicht und auch der Gedanke einen Gleiswendel oval zu bauen kam mir bisher nicht!
Bestimmte Bilder (Ein Wendel ist rund) setzen sich im Kopf fest, man muß auf Alternativen erst "geschubst" werden. Das schätze ich an diesem Forum sehr
Richtig ist, daß der Rollbockverkehr nur bis Hasserode lief, da der Thumkuhlenkopftunnel vom Lichtraumprofil her nicht dafür ausgelegt war.
Ich plane weiter, jetzt doch noch versuchsweise mit zweiter Ebene, es wird aber langsamer vonstatten gehen da wir uns der "besinnlichen Zeit" des Jahres nähern, was für den im Einzelhandel beschäftigten bedeutet, daß es von Woche zu Woche hektischer wird und abends nicht mehr viel Energie übrig ist.
Viele Grüße:
Stefan
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