An Aus

Eingleisige Privatbahn für ein oder mehrere Spieler.

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10.08.2023 21:53 (zuletzt bearbeitet: 10.08.2023 21:55)
#1 Eingleisige Privatbahn für ein oder mehrere Spieler.
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Hallo Zusammen

Mein Name ist Michael, bin von Beruf Lokführer und komme aus Lübeck.

Mein Anlage, die ich Planen möchte und wo ich von Euch Hilfe brauche, ist eine eingleisige Privatbahn in Norddeutschland oder im Saarland.

Betriebsart ist Zugleitbetrieb mit Zugleiter und Fdl. Bildfahrplan und Fahrpläne für Lokführer sind in Planung.

Die Loks werden digital mit FREDIS gesteuert. Die Weichen werden mit der Hand umgelegt, aber bin zu diesem Thema offen in Sachen Stellwerkstechnik für Modellbahn.

Mein Kellerraum ist 3,50m lang und 2,30m breit. Die Anlage hat 2 Ebenen und diese sind mit einer Gleiswendel erreichbar.

Die Länge der Anlage beträgt oben und unten 3,50m, allerdings die Breiten sind unterschiedlich, wegen der Eingangstür zum Raum.

Mein Problem ist folgendes, ich weiß nicht was und wie ich meine Modellbahnanlage bauen soll, weil mir gefällt zuerst der Plan den ich gesehen habe, aber dann gefällt es mir nicht mehr aus verschiedenen Gründen.

Ich suche einfach den richtigen Weg für eine Lösung um alles auf meiner Anlage einbauen zu können und das es der Realität entspricht, d.h., zum Beispiel ein Kohlebergwerk im Norddeutschen Raum passt ja nicht oder Fischfang in der Saar gibt es ja leider nicht. Dann spielt die Geschichte eine Rolle, da im Jahr 2018 alle Kohlebergwerke in Deutschland geschlossen wurden.

Auf das Thema Privatbahn bin ich gekommen durch den Fremo und ich selber auf bestimmten Strecken als Lokführer unterwegs war. Zu dem wird bei den Privatbahnen nicht auf die Fahrzeugart geachtet als bei der Staatsbahn.

Für Tipps und Ratschläge für die Planung meiner Modellbahn von Euch wäre ich wirklich sehr dankbar, da ich zur Zeit in einer „Sackgasse“ stecke und zur Zeit keinen Plan habe wie ich weiterbauen soll. Bilder und Gleisplänen von Strecken und Bahnhöfe können mir sehr viel helfen.

Hier ist mein Gedankenplan von meiner Anlage und ein paar Fotos von meinem Raum und Anlage.



























Ich freue mich sehr über Eure Gedanken und Ratschläge und bin offen alle Gespräche, sei es über E-Mail, Telefon oder persönlich.

Vielen lieben Dank und bis bald.

Michael Engelke

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10.08.2023 22:28
avatar  OOK
#2 RE: Eingleisige Privatbahn für ein oder mehrere Spieler.
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OOK

Hallo Michael,
interessantes Projekt, da will ich gerne meinen Gehirnschmalz dazu geben. Aber bevor es an konrete Planungen geht eine Bitte: kannst du die beiden Skizzen für die untere und die obere Ebene einscannen (statt abzufotografieren)? Dann hat man plane Abbildungen, in die man hineinzeichnen kann.

Dann eine Frage; Warum sind deine Anlagenstreifen an den Wänden entlang so schmal? 50cm ist echt wenig und es bleibt ein überdimensional großer Platz im Innern. Wozu?
Zwar reichen die 50cm in H0 für die meisten Gleisanlagen (Bahnhöfe), aber dann bleibt kein Platz für landschaftliche Geastaltung dahinter.
Gruß

Otto

OOK
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10.08.2023 23:06
#3 RE: Eingleisige Privatbahn für ein oder mehrere Spieler.
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Hallo Otto

Wird morgen erledigt.

Grüße

Michael


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11.08.2023 14:53 (zuletzt bearbeitet: 11.08.2023 14:55)
#4 Saarland vs. Norddeutschland
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Schuur Michael,

hallo erstmal hier bei uns

Meine Überschrift sagt es schon aus: Wohin soll die/Deine Reise gehen? Eher ein Umfeld mit Schwerindustrie und urbanem Charakter (eher Saarland) oder doch den ländlich-beschaulichen Norden der Republik? Eine zwischen diesen Polen liegende Gemengelage kann natürlich auch durchaus denkbar sein.

Wenn ich mir den Brokkoli anschaue, kann es ja eher nur eine der "großen" NE-Bahnen werden.

Edit(h) hat noch eine Ergänzung zum Brokkoli eingefügt

Grüße vom Exilsiegerländer aus Butzbach in der Wetterau

Hartmut

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11.08.2023 15:57
#5 RE: Saarland vs. Norddeutschland
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Hallo Michael,

auch von mir herzlich willkommen im MAPUD-Forum!

Aus deiner Vorstellung geht für mich hervor dass du eigentlich schon sehr klare Vorstellungen hast was du willst - NE-Bahn, Betrieb mit mehreren Mitspielern, Daisy-Handregler, Zugleitverfahren... Klasse! Zuerst aber möchte ich einige Dinge zum Verständnis nachfragen.

- Du zeigst eine Skizze deines Anlagenraumes auf der auch schon der Unterbau grob skizziert ist. Auf deinen Fotos sieht man diesen Unterbau (mit zwei Anlagenebenen), und es sind bereits Gleise verlegt. Ist das alles schon definitiv, kann das alles noch verändert werden?

- Wie hoch sind die beiden Ebenen deiner Anlage?

- Ich nehme an dass der Innenraum frei bleiben muss?

- Du möchtest eine reine NE-Bahn darstellen in Epoche 4 bzw. 5. Soll es da noch (die Option auf) Personenverkehr geben oder eine reine Güterstrecke?

Otto s Anmerkung 50cm Anlagentiefe seinen zu wenig für landschaftliche Gestaltung mag ich mich nicht anschließen. Gerade Multideckanlagen haben typischerweise eine sehr geringe Tiefe, aber - je nach Vorbild - kann man da dennoch eine sehr überzeugende Landschaftsgestaltung machen.

Grüße,
Sebastian


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11.08.2023 17:14
#6 RE: Saarland vs. Norddeutschland
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Zitat
Otto s Anmerkung 50 cm Anlagentiefe seien zu wenig für landschaftliche Gestaltung mag ich mich nicht anschließen. Gerade Multideckanlagen haben typischerweise eine sehr geringe Tiefe, aber - je nach Vorbild - kann man da dennoch eine sehr überzeugende Landschaftsgestaltung machen.


Hallo Michael, deine Raumaufteilung finde ich gar nicht schlecht, du könntest vielleicht bei der Breite noch jeweils 10 cm zugeben, dann bleibt für den Innenraum etwas mehr als ein Meter Breite, das braucht man schon, wenn sich da mehrere Personen aufhalten sollen. Die beiden Ebenen auf der Nordseite (Tür=Westen) brauchen im Türbereich eine Abschrägung; und der Wendel-Bereich ist in Ost-West-Richtung deutlich breiter als in der Skizze, dann wirkt der Innenraum gar nicht mehr so groß.

Hast du schon eine Vorstellung, wie du die Wendel gestaltest? Ich habe Erfahrungen mit zwei verschiedenen Bau-Methoden (Gewindestangen oder gleichhohe Abstandsklötze). Bei meiner HaNull-Wendel ist der äußere Gleisradius 700 mm, damit erreiche ich eine Steigung von etwa 21 Promille; damit kommen auch längere Züge den Berg rauf. Gleiswendel: Eine Bau-Alternative

Mit Hp1-Gruß - Helmut_D


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11.08.2023 18:22
avatar  OOK
#7 RE: Saarland vs. Norddeutschland
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OOK

Zitat von Sebastian im Beitrag #5
Otto s Anmerkung 50cm Anlagentiefe seinen zu wenig für landschaftliche Gestaltung mag ich mich nicht anschließen. Gerade Multideckanlagen haben typischerweise eine sehr geringe Tiefe, aber - je nach Vorbild - kann man da dennoch eine sehr überzeugende Landschaftsgestaltung machen.

Haha, bin wieder mal auf mich selber eingefallen, besser gesagt auf meine 1:45 Affinität. 50cm Anlagentiefe in H0 entsprächen ein Meter in 0. Für eine Ringsum-Anlage wohl etwas viel.

Gruß

Otto

OOK
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11.08.2023 18:43
#8 RE: Saarland vs. Norddeutschland
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Zitat von OOK im Beitrag #7
Gerade Multideckanlagen haben typischerweise eine sehr geringe Tiefe

Das trifft auf Triptis II zu. Die Trassenbretter an der Türwand sind nur 14 cm breit, trotzdem konnte ich die irgendwie gestalten (leider nur als Link, weil noch http):
http://up.picr.de/30348040vg.jpg

Mit Hp1-Gruß - Helmut_D


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12.08.2023 00:30 (zuletzt bearbeitet: 12.08.2023 00:31)
#9 RE: Eingleisige Privatbahn für ein oder mehrere Spieler.
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Hallo Zusammen

Wie versprochen, hier sind die gezeichneten Pläne mit Maßen von meinem Kellerraum, der oberen und unteren Ebene meiner Modellbahn.

Für Vorschläge mit Skizze oder Zeichnung, sowie für Gleispläne mit oder ohne Fotos bin ich sehr offen.

Ich freue mich auf Eure Vorschläge und vielen Dank für Eure Hilfe.

Grüße

Michael

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12.08.2023 01:03
#10 RE: Saarland vs. Norddeutschland
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Hallo Hartmut

Vielen Dank für Deine Antwort.

Ja, die Anlage soll eine reine NE-Bahn werden, aber DB/DR-Züge können da auch fahren.

Von der Landschaft bin ich offen, kann aber in den Norden von Deutschland gehen.

Für Vorschläge oder Tipps von Dir bin ich offen.

Grüße

Michael


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12.08.2023 08:06
#11 RE: Saarland vs. Norddeutschland
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Hallo Michael!

Auch selbst wenn Du nur kurze Fahrzeuge einsetzen willst, plane die Gleiswendel unbedingt mit einem Radius von mind. 54-55 cm. Erst ab dieser Größe kannst Du von einem allzeit sicheren Betrieb ausgehen.

LG Rene


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12.08.2023 09:34
#12 RE: Saarland vs. Norddeutschland
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Hallo Sebastian

Ja, es soll eine reine NE-Bahn werden mit der ich alleine oder mit Freunden und/oder Familie zusammen spielen kann. Staatsbahn kann auch dort fahren, aber hauptsächlich NE-Bahn.

Es soll beides fahren Personenzüge und Güterzüge, wie bei der HEG, EVB, HZL, SWEG, WEG und AKN, da Abwechslung auf meiner Modellbahn wichtig ist, sonst wird das Spielen auf der Anlage irgendwann langweilig und das will ich nicht.

Die Epoche 4 und 5, bzw der Zeitraum von 1980-2010, bzw. heute hat folgende Hintergrund, da in dieser Zeit die Auswahl Person- und Güterwagen sehr groß war.

Zu dem machen mir Betriebsabläufe, wie Rangieren, Zugbildung von neuen Zügen und Bedingung von Anschlüssen im Bahnhof und auf der freien Strecke sehr viel Spaß.

Der Abstand zwischen den beiden Ebenen beträgt 1,0 Meter.

Ja, der Innenraum soll frei bleiben für mich und Mitspieler, damit wir uns frei bewegen können beim Spielen.

Die Gleise auf der Anlage liegen nur da, denn für Änderungen und Vorschläge bin ich offen.

Grüße

Michael


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12.08.2023 09:39
#13 RE: Saarland vs. Norddeutschland
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Hallo René

Die Gleiswendel ist kein Problem, die funktioniert wunderbar und alles ist in Ordnung.

Grüße

Michael


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12.08.2023 12:35
#14 RE: Saarland vs. Norddeutschland
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Hallo Michael,

Ebenenabstand 1m? Bist du da sicher? Auf den Fotos sieht das eher nach 30-40cm aus.

Es waere aber auch wichtig die absolute Höhe über Fussboden zu kennen.

Gruß Sebastian


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12.08.2023 13:06
#15 Wohin soll es denn jetzt gehen?
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Schuur Gemeinde,
schuur Michael,

zum gewünschten Betrieb hast Du ja schon mal eine Aussage getätigt.

Ich würde daraus eine prototype-freelance NE-Bahn generieren. Das bietet den größtmöglichen Spielraum für einen realistischen Ansatz mit dem gewünschten Betriebsprogramm.
Die beispielhaft aufgeführten realen NE-Bahnen können eben dieses nicht im vollen Umfang abbilden.

Bei der HEG beispielsweise fuhren neben den orangen Dieselloks auch DB-Lokomotiven aller Coleur wie auch immer wieder mal Exoten zur Erprobung. Der Personenverkehr allerdings war nach dem Abstellen der 3y-Wagen ausschließlich in der Hand der cremefarbenen Schienenbusse. Kurswagen o.ä. sind dort (zumindest ohne passende Legende) eher nicht glaubwürdig darstellbar.
Zudem war, zumindest gegen Ende der HEG als Eisenbahn, der Güterverkehr eher langweilig. Geprägt von Ganzzügen mit den Kali-Produkten aus Hattorf.

Auch bei den anderen Bahnen fehlt entweder der Personen- oder der Güterverkehr (je nach dargestelltem Zeitraum), Kurswagenverkehre kenne ich im klassischen Sinn nur von der AKN als Nach- resp. Vorlauf zu den Bundeswehrzügen.

Grüße vom Exilsiegerländer aus Butzbach in der Wetterau

Hartmut

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12.08.2023 13:10 (zuletzt bearbeitet: 12.08.2023 13:14)
#16 RE: Saarland vs. Norddeutschland
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Moin Michael,

die Suche nach einem Vorbild wird nicht einfach werden, was deine Aufzählung schon nahe legt.

Zitat von Michael85 im Beitrag #12
Es soll beides fahren Personenzüge und Güterzüge, wie bei der HEG, EVB, HZL, SWEG, WEG und AKN

Da sind mit der EVB und AKN nur zwei norddeutsche Bahnen dabei. In Norddeutschland (Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen) gaben die Privatbahnen den Personenverkehr sehr früh auf. Im Stichjahr 1980 fallen mir mit Personenverkehr nur AKN, Niebüll-Dagebüll (sehr spezielles Vorbild), Kiel-Schönberg (ein Alibizugpaar, 1981 aufgegeben) und Vorwohle-Emmerthal (kümmerlicher Restbetrieb bis 1982) ein. Erst in den 90er Jahren änderte sich das als die EVB von der Bundesbahn das Nebenbahnnetz im Elbe-Weser-Dreieck übernahm und auf einer Kombination übernommener DB- und eigener NE-Strecken wieder Personenverkehr anbot und die AKN ihren Betrieb auf DB-Strecke wie Neumünster-Heide ausdehnte.

Eine Idee dazu:

Der Großraum Hamburg hatte zu allen Zeiten einen starken Personenverkehr, früh mit Verkehrsverbund und starker Integration verschiedener Verkehrsträger: Bundesbahn, S-Bahn, Hochbahn, Busse, NE-Bahnen, Hafenfähren - nur die Tram blieb da auf der Strecke. Dieses Umfeld erlaubte den heute zur AKN gehörenden Bahnen (AKN, EBOE, Alsternordbahn) ihren Personenverkehr aufrecht zu erhalten, bis in die 90er noch mit teils recht kleinbahniger Infrastruktur, Zugleitbetrieb und entsprechenden Fahrzeugen (u. a. Schienenbusse von MAN und Uerdingen).
Nicht gelungen ist das anderen NE-Bahnen im Hamburger Großraum (Uetersener Eisenbahn, Bergedorf-Geesthacht, Stormansche Kreisbahn, OHE-Strecken um Winsen...), aber undenkbar wäre das nicht.

Was ich mir in der Prototype-Freelancing-Welt vorstellen könnte ist folgendes:

Irgendwo im weiteren Umfeld von Hamburg hat sich eine NE-Bahn erhalten. Die schließt an einem Ende an eine DB-Hauptstrecke an (dort halten Vorortzüge von Hamburg, ggf. endet da sogar die S-Bahn) und führt 15-20 km in die Fläche zu einer etwas größeren Kleinstadt (vom Kaliber wie Uetersen, Geesthacht, Elmshorn, Winsen o. ä.). Das Pendlerpotenzial nach Hamburg und die Aufnahme in den 1965 gegründeten HVV (zumindest für Zeitkarten) haben den Personenverkehr überleben lassen; nicht gerade Stundentakt, aber genug für einen ordentlichen Personenverkehr mit Uerdinger- und MAN-Schienenbussen, Esslinger Triebwagen und NE81.

Die Strecke ist Überbleibsel eines früher größeren Kleinbahnnetzes (von Geesthacht konnte man früher mit Kleinbahnen in vier Richtungen fahren) und heute Betriebsteil einer realen, größeren Privatbahn wie AKN oder EVB. Das erleichtert die Fahrzeugfrage und verortet die Bahn regional.

Nebenbei gibt es noch Güterverkehr, immerhin so umfangreich dass täglich zwei Loks eingesetzt werden müssen: im Einzelwagenverkehr werden diverse Anschliesser und Ladestraßen bedient, und zusätzlich gibt es einen Großkunden der umfangreiches Wagenaufkommen hat und recht umständlich über eine Anschlussbahn oder eine Awanst bedient werden muss. Für den Großraum Hamburg könnte ich mir eine Papierfabrik vorstellen.

Soweit meine Idee.

Gruß,
Sebastian


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12.08.2023 13:52
#17 RE: Saarland vs. Norddeutschland
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Hallo Sebastian

Hast recht, sorry hatte mich verschrieben.

Grüße

Michael


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12.08.2023 13:59
#18 RE: Wohin soll es denn jetzt gehen?
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Hallo Hartmut

Da gebe ich Dir recht, denn auf einigen Strecken dieser Bahnen fehlt das eine oder andere und das finde ich sehr schade.

Spielen tu ich das ausschließlich in der Fantasie, da mir das Rangieren auf der Modellbahn sehr viel Spaß macht. Deswegen wollte ich real und Fantasie zusammen auf eine Modellbahn integrieren.

Hast Du vielleicht einen Vorschlag für so ein Thema für die Modellbahn.

Du würdest mir dabei sehr helfen.

Grüße

Michael


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12.08.2023 14:12
#19 RE: Saarland vs. Norddeutschland
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Hallo Sebastian

Vielen Dank für Deine großartige Idee, denn dies war auch mein Gedanke dazu.

Mein Gedanke wäre eher die Ostseite von S-H, wegen mehr Industrie, wie Kieswerk, Bundeswehr etc., da an der Nordseeseite sowas nicht gibt.

Beispiel, eine Zug wird mit Kies beladen und bringt diesen als Einzelwagen oder GAG zum Hafen ans andere Streckenende.

Holzverladung war an der Ostseeseite mehr vorhanden als auf der Nordseeseite, weil meines Achtens mehr Wald an der Ostsee gab als auf der anderen Seite von S-H.

Für den Personenverkehr bin ich sehr offen, aber hauptsächlich werden Schüler und Pendler in die Stadt gefahren. Kurswagen können für Bundeswehr, Mutter-Kind-Kur oder Kurgäste allgemein und Schiffsreisende eingesetzt werden.

Ich bin auch so einer der auf der Modellbahn das Thema Prototype-Freelancing-Welt macht.

Hast Du zu dem Thema weitere Vorschläge und hast für Bahnhöfe Gleispläne bei Dir?

Für weitere Vorschläge von Dir bin ich sehr offen und sehr dankbar.

Grüße

Michael


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12.08.2023 15:05 (zuletzt bearbeitet: 12.08.2023 15:06)
#20 RE: Saarland vs. Norddeutschland
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Hallo Michael,

schön dass wir uns in eine gute Richtung bewegen.

Allerdings: Kurswagen für Schiffsreisende halte ich für zu weit hergeholt. Da müsste deine Bahn schon an der Küste enden, und dort bräuchten wir dann einen Hafen von dem Ostseefähren oder Seebäderschiffe zu den Inseln starten, und so etwas wäre für eine NE-Bahn ganz untypisch - ja, es gibt Niebüll-Dagebüll, aber das ist halt ein ganz spezielles Vorbild; wenn man das als Ausgangspunkt nimmt geht aber der von dir gewünschte intensive Güterverkehr über Bord.

Wenn du gerne gelegentlich DB-Reisezugwagen sehen möchtest bietet sich ein Bundeswehrstandort an (gab es früher auch an der Westküste massenhaft) der gelegentlich Militärzüge, vielleicht auch Freitag/Sonntag den Nachläufer eines Bundeswehrschnellzugs sieht (wie Boostedt an der AKN).

Kiesverkehr: gerne, aber nur im Übergang zur DB. Für einen glaubhaften Binnenverkehr mit so einem Allerweltsladegut wird dir denke ich die Streckenlänge fehlen.

Zitat von Michael85 im Beitrag #19
Hast Du zu dem Thema weitere Vorschläge und hast für Bahnhöfe Gleispläne bei Dir?


Lass uns ruhig noch etwas Input und Ideen von den anderen sammeln. Falls wir diesen Weg weitergehen wollen wäre es aber für konkrete Bahnhofsgleispläne noch zu früh, anfangen sollte man mit einem Streckenschema und einer Skizze wie der mögliche Betrieb aussehen könnte. Dabei würde auch eine Rolle spielen wie viele Mitspieler zur Verfügung stehen, wie viel Platz die im Anlagenraum haben, welche Zuglängen man anstrebt...

Als Anregung hier mal Bilder von denkbaren Vorbildern!

Uetersener Eisenbahn: NE-Bahn im Hamburger Vorortbereich mit spannendem Güterverkehr zu einer Papierfabrik (https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,9029107)

AKN: Bundeswehrschnellzug nach Boostedt (https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,8636611) und Güterverkehr (https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,9530801)

EBOE: Planbetrieb in den 70ern (https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,9086432) und 80ern (https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?017,9241576)

Gruß,
Sebastian


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12.08.2023 20:06
#21 RE: Saarland vs. Norddeutschland
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Moin,

wenn die Anlage im Saarland platziert wird bietet sich ein „Kohlenkleinbetrieb“ an, wie es sie bis Mitte der 2000er Jahre dort noch gegeben hat. Ich würde kurzer Hand den hessischen Braunkohlentiefbau „Zeche Hirschberg“ an die Saar verlegen: 5-10 OOt pro Tag sind auf einer Modellbahn gut zu bewerkstelligen.

Für Norddeutschland können die Kaliwerke Adolphsglück oder Mariaglück Pate stehen. Ecki hat so etwas auch f seiner VWE sehr glaubhaft umgesetzt, indem er nur die Verladebrücke und einen Teil des Mühlengebäudes dargestellt und das Fördergerüst ins Off verbannt hat.

Alternativ könnte man in Norddeutschland auch eine Ölverladung oder eine Erdgassaufbereitung (Verladung von flüssigem Schwefel) darstellen.

Ich werde in der nächsten Woche mal ein paar Bilder zu den o.g. Betrieben posten.

Grüße

Jörn


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12.08.2023 23:52
#22 RE: Saarland vs. Norddeutschland
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Hallo Sebastian

Tolle Bilder von den Zügen und man merkt es war allerhand viel los im Gegensatz zu heute. Zu dem habe ich bei DSO viele Einträge zu dem Thema Bildersammlung bei den Privatbahnen gefunden und war sehr erstaunt durch die Vielfalt der eingesetzten Fahrzeuge bei den Privatbahnen.

Das Thema Schiffsverkehr mit Passagieren war einfach nur so aus der Luft gegriffen. Eigentlich sollte der Hafen, wie Du geschrieben hattest, am Ende der Strecke liegen. Mein Gedanke zum Hafen wäre folgender, dass dort Güter umgeschlagen werden.

- Hafen -

Versandt

- Stammholz
- Kohle
- Stückgut
- Fisch

Empfang

- Diesel
- Kies
- Stückgut

Was die Bahnhöfe auf der Strecke bekommen, lass ich fürs erste offen.

Als Großbetrieb würde ich ein Kieswerk, welches am Anfang der Strecke befindet und als Anst/Awanst bedient wird.

Der Kurswagenbetrieb für die Bundeswehr klingt nicht schlecht und würde ich sogar nehmen oder auch zum Einsatz von Kurgästen oder Ferienlager nehmen. Der Grund dafür wäre, dass der Reisezugverkehr auch rangierintensiev ist, aber dass hat noch Zeit.

Zum Thema Bundeswehr wäre noch ein Vorschlag Panzer im Ganz- oder Einzelverkehr fahren zu lassen, wie z.b. Panzer zur Reparatur oder Manöver am Truppenübungsplatz.

An Mitspielern würde ich sagen, dass ca. 5 mitspielen sollen. 3 Lokführer, 1 Zugleiter der sich im Nebenraum befindet und ein Fdl für den DB-Schattenbahnhof und die Züge vorbereitet.

Für Streckenschema und Skizzen bin ich offen für alles und wenn Du Vorschläge für Skizzen hast, sind die Pläne für den Raum und die obere und untere Ebene vorhanden. Lass Deiner Fantasie freien Lauf, ich bin offen für alles.

Die Züge sollten so eine Länge haben von 6-8 Wagen mit Güterzugbegleitwagen, kann aber auch kürzer sein.

Ich möchte diesen Weg mit Dir und all den anderen aus dem Forum mit gehen, da Ihr alle wirklich tolle Ideen habt und Ihr damit sehr viel helft.

Grüße

Michael 🚂💨😊


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13.08.2023 00:02
#23 RE: Saarland vs. Norddeutschland
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Hallo Jörn

Ich habe Ekki,s Bahn in Eurem Magazin gesehen und war sehr beeindruckt von Seiner Anlage, besonders der große Landbahnhof und das Kaliwerk finde ich sehr interessant. Er macht viel Güterverkehr und das macht diese Anlage so besonders für mich.

Das Thema Kohlebergwerk lege ich auf Eis, da ich meine Anlage auf das Thema Norddeutschland ausrichten werde, trotzdem finde ich Deine Vorschläge wirklich super und wenn Du davon Skizzen machen kannst, würde ich mich sehr freuen.

Über die Bilder von Dir freue ich mich jetzt schon und für weitere Vorschläge von Dir bin ich offen.

Grüße

Michael 🚂💨😊


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13.08.2023 16:07
#24 RE: Saarland vs. Norddeutschland
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Ich möchte nochmal bezüglich der Höhenlage nachfragen. Bei 100cm Unterschied ist mindestens eine Ebene in einer ungünstigen Bedienungsanleitung und eine Wendel verschlingt mehr Strecke als der Rest der Anlage.

Carsten Bahnmoeller


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13.08.2023 16:57
#25 Der Favorit ist also Norddeutschland
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Schuur Michael,
schuur Gemeinde,

gut, Du hast Deine Anlage jetzt also in Norddeutschland verortet. Macht ja auch aufgrund Deines Wohnortes Sinn; so kannst du mögliche Vorbildbahnen mit überschaubarem Aufwand live erleben und Dir dort die eine oder andere Betriebssituation anschauen.

Sebastian hat in #16 eine mögliche Situation skizziert. Diese Idee mal etwas "ausgemalt" könnte ich mir den Beginn der Strecke folgendermaßen vorstellen:

Aus dem Schattenbahnhof / Fiddleyard kommen zwei Gleise: Die von der DB betriebene Vorortbahn (gerne auch elektrifiziert) und das Gütergleis der NE-Bahn. Bahnsteiggleich angeordnet ist das Personengleis der dort beginnenden NE-Bahn.

Zu überlegen ist, ob die Vorortbahn hier enden oder weiter geführt werden soll. Der eigentliche Beginn der NE-Strecke liegt im nahen Güterbahnhof, wo sich auch die Fahrzeugbehandlungsanlagen der Privatbahn befinden.

"Über Land" geht es dann dem Endbahnhof entgegen. Garniert mit einem oder zwei Bahnhöfen mit Kreuzungsmöglichkeit und diversen Anschliessern in eben diesen und dem Endbahnhof, wie auch an der freien Strecke, kann die Geschichte, ähnlich Eckis Heidebahn, eine runde Sache werden.

Grüße vom Exilsiegerländer aus Butzbach in der Wetterau

Hartmut

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