Industriebahn H0e à la Plettenberg und Hohenlimburg

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19.03.2015 07:58
#26 RE: Industriebahn H0e à la Plettenberg und Hohenlimburg
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Die Frage wieso H0e statt H0m ist berechtigt: die vorbildgerechten Weinert-Rollwagen kann man leider nicht durch wiederum vorbildgerechte 20 cm-Radien prügeln. Und die Dreischienengleise sind bis auf eine Ausnahme dem Tillig-Programm entnommen. Alles andere (und was noch kommt) werde ich noch aufarbeiten.

LG

Jörn


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19.03.2015 10:56
#27 RE: Industriebahn H0e à la Plettenberg und Hohenlimburg
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Hallo Jörn,

jetzt gehts los, jetzt gehts los!

Auch ich werde das Plettenberg-Buch als Lektüre ins Urlaubsgepäck einpacken - will doch mal sehen, was du da umgesetzt hast.

Dreischienengleise finde ich optisch und betrieblich übrigens sehr reizvoll (wieso hab ich so was nicht auch eingeplant). Ich meine mich erinnern zu können, dass die Tillig Weichen/Ausfädelungen zwar nicht ganz billig aber dem Baufortschritt ungemein dienlich sind.

Den seitlichen Abschluss der Anlage durch die Umladehalle find ich gut, mit der "Taillierung" der Anlage zwischen Rollwagengrube und Spedition Kinkel kann man leben, muss aber vielleicht nicht unbedingt sein. Du wirst wahrscheinlich eine obere Blende eine Regaletage drüber anbringen wollen? Falls ja, könnte die ggf. auch etwas massiver ausfallen, um die Last der oberen Ragelbretter zu tragen. Dann könntest du zumindest auf die optisch störende vordere Regalstütze verzichten. Ich hab meine IVAR-Regalpfosten dunnemals kurzerhand mit Metallwinkeln an der Decke befestigt und die vorderen Pfosten auf Anlagenhöhe entfernt.

Stichwort Triebwagen: Als Kontrastprogramm zum "Rumgezackere" wäre mir der wichtig und für den Betrieb ist er - weil fahrplangebunden - ein willkommener Störfaktor im sonst wohl eher zeitlos ablaufenden Rangiergeschäft. Und wenn so ein kurzes Fahrzeug langsam durch die Plettenberger Innenstadt rollt, müsste das schon auch für ein bisschen "Streckenerlebnis" sorgen.

Für Beschäftigung bei Bau und Betrieb ist jedenfalls mehr als ausreichend gesorgt und die Wahl von H0e halte ich bei den Rahmenbedingungen für sinnvoll. Die Weichen aus den Straßen rauszuhalten ist sicher auch nicht dumm. Sieht wegen der modellbahnüblichen Normen sonst meist nicht gut aus oder verursacht "Störungen im Betriebsablauf". Oft sogar beides. Aber jetzt bitte nicht über ein maßstäbliches H0e-Radprofil nachdenken, du wirst sonst wahrscheinlich nie zum Fahren kommen...

Ach ja: Eigentlich könntest du doch auch schon mit dem Bau beginnen, bevor die komplette Anlage fertig geplant ist. Bei dem Anlagenkonzept sehe ich keine Auswirkungen durch den noch ungeplanten "Endbahnhof" auf das, was du bereits geplant hast. Oder bin ich da zu oberflächlich?

Viele Grüße aus Südhessen

Alexander

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19.03.2015 15:53
#28 RE: Industriebahn H0e à la Plettenberg und Hohenlimburg
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Moin,

noch etwas Klartext zum dreischienigen Bereich:

dreischienig werden das oberste Gleis Richtung GraeKa, die Rollwagenauffahrten , das obere Umladegleis bis zur Weiche sowie das untere Umlagegleis durchgehend bis zur Spedition. Mehr nicht - ich bin doch nicht wahnsinnig!
Die Gleisverbindung zwischen dem oberen und unteren Umladegleis diente dem Umstand, die Rangierlok auf das untere Gleis zu bekommen. Wenngleich ich mich frage, was soll das eigentlich? Da das untere Umladegleis sowieso nicht an den FY angeschlossen werden kann, wird hier der Fünffingerkran sehr oft zum Einsatz kommen müssen.

LG

Jörn


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20.03.2015 08:10
#29 Plettenbacher Kleinbahn: Industriebahn H0e à la Plettenberg und Hohenlimburg
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Moin,

ich möchte Euch zum Wochenende den aktuellen Stand präsentieren:


Die Einfädelung in die Ausweiche Bahnhofstraße habe ich geändert. Eine Weiche muss hier definitiv ins Straßenplenum. Ich hatte gestern eine Idee, wie man sich so eine Weiche selber basteln kann. Schaun mer mal. Ferner habe ich die Dreischienengleise mal grün markiert, damit alle Missverständnisse ausgeräumt sind.

Dann hat das "Projekt" einen Namen bekommen: Plettenbacher Kleinbahn AG. Die Namen werden kurzer Hand den zum Vorbild dienenden Örtlichkeiten entnommen.

Der Entwurf für den "Endbahnhof" ist fertig. Die Quelle hatte ich schon genannt, wenngleich hier das letzte Wort noch lange nicht gesprochen ist. Ich sehe vor allem Probleme, die hinteren Anschließer zu bedienen, wenn vorne Kulissen "im Weg" sind. Hier hoffe ich auf konstruktive Kritik und Mitarbeit von Euch.

LG

Jörn


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20.03.2015 10:46
#30 RE: Plettenbacher Kleinbahn: Industriebahn H0e à la Plettenberg und Hohenlimburg
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Hallo Jörn,

der Plan hat extrem viel Potenzial, gefällt mir schon recht gut. Was die Regalstützen vor der Spedition Kinkel anbelangt, so schließe ich mich den anderen an. Vielleicht schaffst du es durch konstruktive Maßnahmen noch zu entfernen. Der Gleisschlenker wirkt dort auch recht unmotiviert. Bei dem "Endbahnhof" gelingt das Tarnen der Stütze durch das Gebäude sicherlich besser und weniger störend.

Die Kombination mit dem Dreischienengleis sieht auch gut aus, vor allem mit der Begründung, dass die Kleinbahnlok auch die Normalspurwagen im FY verschiebt. Gäbe es dort noch eine normalspurige Rangierlok, wären die Gleise zu den Rollwagengruben sicherlich nur in Regelspur. Genauso das Gleis durch die Umladehalle bis zur Spedition. Warum ist das andere Gleis in der Umladehalle ein drei Schienengleis? Hier würde ich nur schmalspur verlegen. Für eine ebene Umlademöglichkeit müsste dieses Gleis auch etwas höher liegen, als das Regelspurgleis.

Du hast geschrieben, dass auch das vorderer Gleis hinter der Umladehalle an einer Regalstütze endet. Das nimmt dir natürlich einiges an Spielmöglichkeiten, da du so dieses Gleis nicht vom FY aus bedienen kannst. Und gerade das Umladen, sowohl bei Kinkel, als auch in der Halle machen doch einen relevanten Teil deines Übergabekonzeptes aus.


Das untere Segment wirkt auch schön dicht. Die Umfahrlänge scheint kürzer zu sein, als in der Ausweiche Bahnhofstraße, das kann aber durchaus eine optische Täuschung sein. Was die Bedienung des an der Wand liegenden Annschlusses angeht, so fällt mir nur ein diesen nicht mit Rollwagen zu bedienen und dann eine ferngesteuerte Entkupplungsmöglichkeit einzubauen. Ob das funltioniert solltest du vorher mal testen, auch was das wieder Ankuppeln betrifft.

Mach weiter so, dass wird gut.
Michael


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20.03.2015 20:29
avatar  OOK
#31 RE: Plettenbacher Kleinbahn: Industriebahn H0e à la Plettenberg und Hohenlimburg
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OOK

Zitat von tuxlover im Beitrag #30
Mach weiter so, dass wird gut.
Das sehe ich auch so.

OOK
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20.03.2015 20:59
#32 Von Vollpfosten und Vollspur
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Moin,

manchmal ist man echt behämmert: bei meinen Planungen habe ich die linken Regalpfosten übersehen. Dadurch wurde das schräge Segment gut 20 cm breiter und hat eine Anpassung der Gleislage verlangt.



Das Kleinbahn-Bw wurde (wahrscheinlich zu umfangreich) erweitert, die Firma GraeKa hat ein Hintertürchen erhalten. Ansonsten nicht viel Neues.

LG

Jörn


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21.03.2015 09:49
#33 Vollspurfrachten ;-)
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Guten Morgen Jörn (und Gemeinde),

die "Hintertür bei "GraeKa" finde ich Klasse! Da kann man dann noch Schrott oder ähnliches platzieren und
hat gleich noch eine vollspurige Ausgangsfracht.

Das Kleinbahn-Bw finde ich jetzt nicht gerade oversized. Die enge Bebauung z.B. im Nahmertal vor Augen, könnte
das Gleis zwischen Bw ind GraeKa entweder auch überdacht als Rollwagenreparaturgleis dienen oder aber auch als
Abstellgleis (ohne Überdachung) für allerlei derzeit nict benötigtes Rollmaterial der Kleinbahn.

Zur Umladehalle und der Spedition Kinkel hätte ich allerdings Fragen:

1.) Muss vor der Spedition am Anlagenrand wirklich ein Gleis liegen?
2.) Falls nicht, ist es dann wirklich notwendig, das vordere Gleis der Umladehalle mehrspurig auszuführen?

Grüsse aus Frankfurt

Hartmut

Grüße vom Exilsiegerländer aus Butzbach in der Wetterau

Hartmut

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21.03.2015 09:51 (zuletzt bearbeitet: 21.03.2015 09:52)
avatar  Gilpin
#34 RE: Von Vollpfosten und Vollspur
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Hallo Silbergräber,

mir fällt die dreieckige leere Fläche hinter dem Kleinbahn-Bw auf - befindet sich dort schon irgend etwas, um das Du herum bauen musst, oder wäre da Platz? Für einen SB oder was immer...

Gruß,
Gilpin


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21.03.2015 10:07
#35 RE: Von Vollpfosten und Vollspur
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Moin,

vielen Dank fürs Feedback - das ist Treibstoff für eine effektive Planung.

Zum Kinkel-Schuppen:
Beim Vorbild gab es nur einen schmalspurigen Anschluss, die andere Seite war der Gummi-Fraktion vorbehalten. Ich hatte das Dreischienengleis erfunden, um den Schienenverkehr zu fördern, werde das aber nochmal überdenken.

Zum Bw:
Hier hat Hohenlimburg tatsächlich Pate gestanden, und das Gleis neben dem LS ist als Abstellgleis u.a. für Rollwagen vorgesehen. Aber das kurze Gleisstück beim rechten Schuppengleis wird wohl wegkommen. Zu kurz, zu eng.

Zu GraeKa:
Die dreieckige Fläche ist nicht unbebaut - da kommt die Toreinfahrt von Auhagens Maschinenfabrik hin. Kommt in meiner Abbildung aber nicht so gut rüber.

Als nächstes werde ich die Gleise beschriften und nummerieren, damit wir nicht immer von oben, unten, rechts und links reden müssen.

LG

Jörn


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21.03.2015 12:02 (zuletzt bearbeitet: 21.03.2015 13:22)
avatar  Gilpin
#36 RE: Von Vollpfosten und Vollspur
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Hallo Silbergräber,

ich meinte nicht das Dreieck auf der Anlage, sondern das rot eingetragene dahinter:


Ich kann mir schon vorstellen, dass dort etwas die Nutzung versperrt - in meiner Wohnung gibt's senkrecht verlaufende Heizungsrohre. Aber vielleicht ist da auch nichts im Weg, und wer weiß was das für Möglichkeiten ergibt...

Gruß,
Gilpin


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21.03.2015 13:58
#37 RE: Von Vollpfosten und Vollspur
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Ach Du meinst diese Ecke - das ist die Kelleraußenwand. Anstatt die Terasse mit zu unterkellern und gerade Wände und Platz zu schaffen hat die Nase von Archtekt sich künstlerisch betätigt

LG

Jörn


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21.03.2015 16:15
#38 RE: Von Vollpfosten und Vollspur
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Bei der Neugestaltung um den Vollpfosten ist mir ein Fehler unterlaufen, den ich in diesem Plan korrigiert habe:


Kinkel ist jetzt - wie beim Vorbild - von der Stammstrecke aus angeschlossen.

Hier nochmal die vorläufigen Gleisbezeichnungen und Anschließer:

1 - Verbindungsgleis Schmalspurbereich-Regelspubereich, Anschluss GraeKa
2 - Stammgleis Umladebahnhof
R1 - Rollwagengrube 1, NL = 30 cm
R2 - Rollwagengrube 2, NL = 30 cm
3 - Umladegleis Schmalspur , dreischienig (Abstellmöglichkeit Regelspur)
3a - Verbindungsgleis zum Anschluss Kinkel
4 - Umladegleis Regelspur, dreischienig, tiefer liegend, Anschluss Kinkel Regelspur
5 - Anschlss Kinkel, Schmalspur

S - Stammstrecke zum Staatsbahnhof
11 - Stammgleis Ausweiche Bahnofstraße
12 - Umfahr/Ausweichgleis Bahnhofstraße
13 - Schuppengleis 1
14 - Schuppengleis 2
15 - Abstell- & Reparaturgleis
16 - Anschluss Galvanischer Betrieb

21 - Stammgleis Oberstadt
22 - Umfahr/Ausweichgleis Oberstadt
23 - Anschluss Voss & Schröder 1
24 - Anschluss Siepmann
25 - Anschluss Schamottwerke
26 - Anschluss Voss & Schröder 2
27 - Anschluss Spezialmaschinenbau
28 - Anschluss WestfalenStahl
28a - Nebenanschluss Voss & Schröder 3

LG

Jörn


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22.03.2015 20:16
#39 H0e oder H0m?
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Zitat von OOK im Beitrag #25
Wieso eine Meterspurbahn in H0e emuliert werden muss, wo es doch in H0m auch alles zu kaufen gibt, übersteigt meinen schmalspurigen (narrow minded) Blickwinkel.

Dieser Frage bin ich heute mal nachgegangen. Was spricht für H0m?
Es gibt die Plettenberger Kastenloks von Weinert - sowohl in H0m als auch in H0e. In meinem Konzept habe ich sie nicht vorgesehen, sondern HF110C von Roco als Tenderlokversion und die Liliput-MV8. Warum? Na, eine Plettenberg schlägt locker mit 300,- zu Buche, während man für eine gebrauchte HF110C nur 100,- ansetzen braucht. Für einen realistischen Betrieb benötige ich 2-3 Loks - und bei H0m dreimal so viel Geld.

Ähnlich sieht es bei Triebwagen (H0e: Triebwagen der RSE von Weinert, H0m der originale Plettenberger T1 von StadtImModell) sowie bei den Rollwagen (H0e: Roco, H0m: Weinert) aus. Zumal die Weinert-Rollwagen in H0m ziemliche Fehlkonstruktionen sein sollen, wie man an mehreren Stellen nachlesen kann.

Fazit: ich habe erstens keinen Geldesel im Stall und ich möchte zweitens mehr Betrieb machen als die konstruktiven Mängel der Hersteller auszubügeln. Es bleibt bei H0e. Ponyhof muss auch mal sein.

LG

Jörn


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23.03.2015 10:10
avatar  OOK
#40 RE: H0e oder H0m?
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OOK

Zitat von Silbergräber im Beitrag #39
Für einen realistischen Betrieb benötige ich 2-3 Loks - und bei H0m dreimal so viel Geld.
Über die Finanzen anderer Leute zu reden, steht mir nicht zu. Aber beim Thema Betrieb fühle ich mich ein wenig kompetent. Du meinst also, du brauchst "für einen realistischen Betrieb" 2-3 Loks? Wirklich? Die fährst du dann stereo mit den beiden Drehknöpfen an der Intellibox?
Oder planst du tatsächlich, mit drei Mann an der Winzanlage Betrieb zu machen?

Meine Meinung: du brauchst nur eine (Schmalspur-)Lok, und wenn du die Chance hast, für eine Anlage mit Plettenberger Thema eine 100% passende Lok zu bekommen und stattdessen lieber drei falsche nimmst, die überhaupt nicht passen, dann bin ich mit meiner Argumentationskette am Ende.

OOK
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23.03.2015 17:07 (zuletzt bearbeitet: 23.03.2015 17:40)
#41 RE: H0e oder H0m?
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Zitat von OOK im Beitrag #40
Meine Meinung: du brauchst nur eine (Schmalspur-)Lok

Man muss die Loks nicht alle auf einmal fahren, sondern kann - wenn Lok 1 ihren Job erledigt hat - in der Zeit zurückspringen und Lok 2 fahren. Wenn man nicht gerade einen zweiten Mitspieler hat. Etwas Fantasie und Kreativität ist hier gefragt.

Zitat von OOK im Beitrag #40
wenn du die Chance hast, für eine Anlage mit Plettenberger Thema eine 100% passende Lok zu bekommen und stattdessen lieber drei falsche nimmst, die überhaupt nicht passen

Bitte richtig verstehen: das Thema ist "Industriebahn à la Plettenberg und Hohenlimburg". Was bitteschön ist an einer MV8 - außer der Spurweite - nicht passend? Otto, Du bist zu sehr auf das Thema Plettenberg und auf Epoche 3 fixiert (Stell' doch mal Dein Projekt vor, was Du damals offenbar in der Pipeline hattest! ). Mein Projekt heißt unlängst "Plettenbacher Kleinbahn AG"

Eintscheidende Stichworte hier sind
- Industriebahn
- Schmalspurbahn
- Mittelgebirge mit engen Tälern
- Trassenverlauf größtenteils in der Straße
- Rollwagenverkehr
- frühe Epoche 4, Dieselloks. Für den Fall, dass ich es mal dampfen lassen möchte, kann man auch mal sessionweise nach 3b verlegen.

Otto, ich wollte mit meinem vorherigen Beitrag nur zeigen, dass die Entscheidung nicht ohne Grund gefallen ist. Ich habe mir schon den Kopf darüber zerbrochen. Hätte ich mal besser die Klappe gehalten. Für Dich ist meine Entscheidung offenbar genau so ein No-Go wie ich niemals ein Bergwerk da hinplatzieren würde, wo beim Vorbild nix außer Granit und Gabbro zu holen ist

LG

Jörn


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23.03.2015 18:41
avatar  OOK
#42 RE: H0e oder H0m?
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OOK

Nö, kein no go. Die Konzeption deiner geplanten Plettenbacher Kleinbahn AG ist absolut in Ordnung. Dass ich nun mal ein Spurweitenpurist bin, na ja, irgend ne Macke muss man doch haben, oder?

OOK
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24.03.2015 21:30 (zuletzt bearbeitet: 25.03.2015 14:44)
#43 Update Gleisplan
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Moin,

es wurde mal wieder Zeit für eine Überarbeitung des Gleisplanes.



Baustelle war mal wieder der Umladebahnhof. Die Umladegleis für Regel- und Normalspur wurden getauscht, so dass man jetzt das Regel-Umladegleis über die Schiebebühne im FY bedienen kann, das schmalspurige Nachbargleis dagegen endet stumpf vor dem Regalpfosten. Das hatte zur Folge, dass auch der normalspurige Anschluss Kinkel neu gestaltet werden musste.

Wie Ihr sehen könnt, ist eine direkte Anfahrt das Anschlusses nur noch über den FY möglich, und zwar ausschließlich. Das Schmalspurgleis kreuzt Gleis 3 nun. Dafür ist ein Abstellgleis mit wertvollen 30 cm Nutzlänge entstanden.

Der mittlere Regalpfosten wird durch das Gebäude der Fahrdienstleitung der Kleinbahn kaschiert.

LG

Jörn


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25.03.2015 19:55
#44 RE: Update Gleisplan
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N' Abend,

der überarbeitete Gleisplan gefällt mir ausserordentlich gut. Insbesondere der Wechsel des
Dreischienengleises auf eine Position mit Fiddleyard-Anschluss finde ich sehr gut.

Allerdings würde ich versuchen, das Gleis 5 wegzulassen und dafür das Gleis 3a als Schmalspurgleis
ins Gleis 11 zu verlängern.

Grüsse aus Frankfurt

Hartmut

Grüße vom Exilsiegerländer aus Butzbach in der Wetterau

Hartmut

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25.03.2015 20:30
#45 RE: Update Gleisplan
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Moin,

etwa so, Hartmut?


Sieht zunächst gut aus. Was spricht dafür, was dagegen?

pro:
+ gefällige Gleisführung
+ Umsetzmöglichkeit über Gleise 2 und 1.

contra:
- keine gleichzeitige Bereitstellung von Schmalspur- und Staatsbahn-Stückgutwagen am Schuppen

Was fallen Euch noch für Punkte ein? Completez!

LG

Jörn


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25.03.2015 20:49
#46 RE: Update Gleisplan
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Guude,

jepp, so war meine Überlegung!

Das Kontra stimmt wohl, aber an dem Schuppen wurden doch auch LKW abgefertigt; für die ist dann
auch kein Platz, wenn "hinten" der Regelspur- und vorne der Schmalspurstückgutwagen steht.

Und ja, ich weiss es: Es wird eine ModellEISENBAHN und keine ModellAUTOBAHN, aber ist bei den
Entfernungen nicht eher damit zu rechnen, dass die Kleinbahn (und/oder Kinkel) die "Rollfuhr"
im Tal auf der Strasse abwickeln und die Schiene "nur" die Wagenladungen fährt?

Grüsse Hartmut

Grüße vom Exilsiegerländer aus Butzbach in der Wetterau

Hartmut

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26.03.2015 11:14
#47 RE: Update Gleisplan
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Moin Jörn, moin Gäng,

das Wichtigste zu erst: Eine schmalspurige Industriebahn ist die Wucht! Und Dein Entwurf ist schön.

Aber tu Dir einen Gefallen und folge dem Vorschlag von lokonaut Alexander: Nimm ein paar Gleise, nimm ein paar Fahrzeuge und probier 'mal 'n büschen Rollwagenverkehr.

Mit den Kuppelstangen zu kuppeln ist nicht einfach, weil das Kuppeln unter dem Überhang der Normalspurwagen passieren muss. Die Rollwagen - so nehme _ich_ es wahr - entgleisen leichter als andere Fahrzeuge. Schon Drehgestellwagen sind schwieriger aufzugleisen als Zweiachser. Bei Rollwagen kommt noch dazu, dass die Drehgestelle im Rahmen liegen.

_Mich_ hat das von _meinen_ Industriebahnplänen abgehalten. _Dich_ muss das überhaupt nicht stören. Du solltest aber bei Deinen Planungen drei Dinge im Auge behalten:
1.) Nicht zuviele parallele Gleise - vor allem nicht mit Mindestabstand.
2.) Keine Gebäude im Vordergrund. Du musst zum Kuppeln gut an die Fahrzeuge kommen.
3.) Gute Beleuchtung.

Nach dem, was Du uns geschrieben hast, halte ich Deine Entscheidung für H0e auf dem Weg zur eigenen Regalanlage zielführend:

Wer sagt denn, dass die Plettenburger oder die Hohenlimberger Bahn nicht in 750 mm gebaut wurden? Gut, bei Preußens wäre eine Bahn des öffentlichen Verkehrs nur als Meterspurbahn konzessioniert worden. Aber die Bahn könnte ja als Bahn des nichtöffentlichen Verkehrs gebaut und während des 1. Weltkriegs umkonzessioniert worden sein.

Mit der Liliput MV8 steht ein echter Volksdiesel zur Verfügung. Mit Golddecoder und großem Kondensator fährt sie optimal. [Erst gestern durfte ich das wieder genießen, als ich auf der Anlage eines Freundes zwei aufgebockte Rollwagen zustellte.]
Mit den Roco-Rollwagen der zweiten Generation steht ein betriebssicheres, preiswertes Modell zur Verfügung. Und es gibt alternativ die Glöcknerrollwagen, die sich, mit Blei beschwert, vielfach auf FREMO-Treffen bewährt haben.
Mit ein zwei, drei Peco-Weichen und zwei, drei Metern Gleis, die Du mit doppelseitigem Klebeband auf ein Brett oder einen Regalboden klebst, kommst Du ganz schnell zu einem Testaufbau und weisst, was für _Dich_ geht.

Und wenn alles gut geht, bist Du dann auf dem Industriebahndampfer und nimmmst mit Volldampf Kurs auf Deine Heimanlage. Und ich darf vielleicht 'mal zum Fahren vorbeikommen. Leggo!

Ich sag denn 'mal Tschüß.
Heiko


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26.03.2015 12:53
#48 Vielen Dank für das Feedback!
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Zitat von hwunderlich im Beitrag #46
Das Kontra stimmt wohl, aber an dem Schuppen wurden doch auch LKW abgefertigt; für die ist dann
auch kein Platz, wenn "hinten" der Regelspur- und vorne der Schmalspurstückgutwagen steht.

Puuh, wenn ich richtig unterrichtet bin, wurde hier hauptsächlich umgeladen von Kleinbahn auf Staatsbahn und umgekehrt. Entgegen meinen ursprünglichen Vermutungen war der Schuppen tatsächlich so angeschlossen, wie in meinem Update vom 23.03. Aber dass soll nicht der Weißheit letzter Schluss sein.

Zitat von hwunderlich im Beitrag #46

Und ja, ich weiss es: Es wird eine ModellEISENBAHN und keine ModellAUTOBAHN, aber ist bei den
Entfernungen nicht eher damit zu rechnen, dass die Kleinbahn (und/oder Kinkel) die "Rollfuhr"
im Tal auf der Strasse abwickeln und die Schiene "nur" die Wagenladungen fährt?

Eben darum bestand wahrscheinlich der beidseitige Anschluss des Schuppens. Und das Argument mit Eisenbahn und Autobahn zählt nicht: gerade bei dem Thema Industriebahn auffe Straße sind die Kraftfahrzeuge das Salz in der Suppe, auch wenn sie nur rumstehen (NEIN, Faller Car-System kommt mir nicht auf die Platte). Es muss aber so gestaltet werden, dass glaubwürdig ist, dass die Kleinbahn dem LKW-Verkehr vorzuziehen ist => eng und verbaut.

Zitat von Plietschen_Kerl im Beitrag #47
Moin Jörn, moin Gäng,

Moin und Willkommen im Forum

Zitat von Plietschen_Kerl im Beitrag #47
Nimm ein paar Gleise, nimm ein paar Fahrzeuge und probier 'mal 'n büschen Rollwagenverkehr.

Gebongt. Das sollte ich hinkriegen

Zitat von Plietschen_Kerl im Beitrag #47

1.) Nicht zuviele parallele Gleise - vor allem nicht mit Mindestabstand.
2.) Keine Gebäude im Vordergrund. Du musst zum Kuppeln gut an die Fahrzeuge kommen.
3.) Gute Beleuchtung.

Super, das sind wertvolle Hinweise

Also: Oval mit'n paar Weichen auffe Platte kloppen, Rollwagengrube dazu und dann kann ich wenigstens mal wieder rumspielen.

LG

Jörn


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26.03.2015 16:03 (zuletzt bearbeitet: 26.03.2015 16:03)
avatar  Gilpin
#49 RE: Vielen Dank für das Feedback!
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Hi Silbergräber,

Du schreibst

Zitat von Silbergräber
NEIN, Faller Car-System kommt mir nicht auf die Platte

was ich gut verstehen kann! Schnapsidee meinerseits: ein frei steuerbarer Wiking-Laster? Der brauchte natürlich erhebliche Umbauten (epochehalber)...

Und zu:

Zitat von Silbergräber
Oval mit'n paar Weichen auffe Platte kloppen

Woher kommt plötzlich das Oval? Welche verwertbare Erkenntnisse soll es bringen?

Beste Grüße aus der Ferne (weswegen ich keinen Zugriff auf meine Bücher habe und zu den wirklich gehaltvollen Fragen wie der Positionierung der Gleise um den Lagerschuppen gerade gar nichts nachschlagen kann)

Gilpin


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26.03.2015 17:25
#50 RE: Vielen Dank für das Feedback!
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Zitat von Gilpin im Beitrag #49
Woher kommt plötzlich das Oval? Welche verwertbare Erkenntnisse soll es bringen?

Ich sag nur: Rundenzeiten! (Die Rechtschreibprüfung meint übrigens, sie müsse da "Kundenzeiten" draus machen!?)
Oval find ich allerdings blöd, eine Acht mit Mehrzugbetrieb bietet wesentlich mehr Action. Und oft auch Anlass für die ein oder andere Neubeschaffung im Fahrzeugpark.

Okay, ich versuche es mal konstruktiver:
Nichts gegen Gleise auf Platte kloppen, aber: Oval weglassen, rechtes Endsegment so (um)gestalten, dass man darauf (in Verbindung mit dem Fiddle rechts und ggf. einem weiteren provisorischen Fiddle links oder dem anzupassenden Endbahnhof) bereits "sinnvoll" Betrieb machen kann. Da ist nichts umsonst gebaut, wenn die "große Lösung" Wirklichkeit wird, die Bauzeit bleibt erst einmal überschaubar und es ist trotzdem schon eine "richtige" Anlage mit Auslauf für die Fahrzeuge, Bastel- und Betriebsspaß.

Ich würde mir einfach mal nicht zu viel vornehmen (jaja, wer meine eigene Planung kennt, darf jetzt ruhig lauthals loslachen) bzw. wenigstens mal prüfen, ob nicht fürs erste auch ein abgespecktes Plettenbach (ohne den Diagonalteil) in Frage kommt. Planen würde ich auf jeden Fall die große Lösung, aber vielleicht so, dass man die Anlage in Etappen erbauen und betreiben kann. Für einen guten Anlagenplaner wie dich dürfte das doch wohl weniger eine Hürde sondern eher eine zusätzliche Herausforderung sein

Zum Abschluss noch ein paar gesammelte aber unsortierte Gedanken:
Die Idee mit dem Dienstpfosten find ich gut.
Wenn sich die Kuppelei der Rollwagen als gar zu fummelig erweisen sollte: Mit den heute verfügbaren Mini-Magneten müsste sich da schon eine halbwegs entspannte Lösung finden lassen.
Plettenberg-Buch bin ich übers WE (absichtlich!) oberflächlich durchgegangen (nach der vorletzten Lektüre hatte ich "plötzlich" drei 0e-Kastendampfloks im Haus und in Bau sowie die Vision einer fiktiven Industriebahn in meinem Geburtsort im Kopf), wunderbares Thema. Was mir persönlich besonders gefällt, ist die Situation am Mühlendamm.

Viele Grüße aus Südhessen

Alexander

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